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studiInfo Wintersemester 2008/09

Ins Ausland ohne Sprachbarriere: Neue Erkenntnisse inklusive

Auf dem Weg ins Ausland schrecken viele junge Studierende vor der zu überwindenden Sprachbarriere zurück – und bleiben deshalb eher zu Hause, ohne diese Freiheit genossen und ohne in der Ferne neue Erfahrungen gesammelt zu haben, die für die eigene Persönlichkeit und bei der späteren Stellensuche mitunter sehr hilfreich sein können.

Wer sich im ersten Schritt das Studium im fremdsprachigen Ausland noch nicht zutraut, dem bieten sich die südlichen Nachbarn Österreich und Schweiz an, die beide über ein ausgezeichnetes Hochschulsystem verfügen.

Das Abitur ist der österreichischen Matura grundsätzlich gleichgestellt. Im Einzelfall entscheidet der Rektor der jeweiligen Universität, ob Zusatz- oder Ergänzungsprüfungen abgelegt werden müssen. EU - Staatsangehörige müssen keine besondere Universitätsreife, das heißt eine Studienberechtigung im Heimatland nachweisen. Das Rektorat jeder Universität kann in Bachelor-, Master-, Diplom- und Doktoratsstudien, die in Deutschland einem Numerus Clausus unterliegen, den Zugang entweder durch ein Aufnahmeverfahren vor der Zulassung oder durch die Auswahl i Universitäten in Österreich der Studierenden bis längstens zwei Semester nach der Zulassung beschränken. Die Lebenshaltungskosten in Österreich sind denen in Deutschland in etwa vergleichbar, die Studiengebühren liegen bei 368 Euro pro Semester.

Studieren in der Schweiz
In der Schweiz dagegen schlagen die Studiengebühren erheblich deutlicher zu Buche: Zwischen 630 und 4000 Schweizer Franken sind pro Semester fällig – je nach gewählter Hochschule. Hinzu kommen Lebenshaltungskosten, die je nach Region zwischen 1000 und 2000 Euro pro Monat liegen.
Auch sprachlich kann die Schweiz sich durchaus als schwierig herausstellen, gliedert sich die Eidgenossenschaft doch in vier Sprachregionen – neben Deutsch wird in Teilen Französisch, Italienisch und Rätoromanisch gesprochen. Immerhin die drei größeren Sprachen fi nden sich auch als Unterrichtssprache an Universitäten. Wer etwa im südlichen Lugano an der italienischen Grenze studieren will, muss gute Italienisch-Kenntnisse nachweisen, in Genf und Lausanne ist dagegen Französisch unerlässlich.
Zu den Universitäten und den eidgenössischen Technischen Hochschulen wird zugelassen, wer eine Maturität oder das ausländische Äquivalent vorweisen kann. In Fächern mit knappen Aufnahmekapazitäten steht es den Universitäten frei, die Zulassung für Ausländer zu beschränken. Die Immatrikulation erfolgt in der Regel ein bis zwei Wochen vor oder nach Beginn des Semesters; die persönliche Anwesenheit des Studierenden ist dabei erforderlich. Die Formalitäten für die Immatrikulation sind nicht an allen Universitäten gleich, nähere Angaben enthalten die Vorlesungsverzeichnisse. Unerlässlich ist eine Voranmeldung. Auskünfte und Formulare für die Voranmeldung sind bei den Hochschulkanzleien erhältlich. Die Anmeldefristen sind von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich. Einige verlangen bei Fächern, die hier dem Numerus Clausus unterliegen, einen Studienplatznachweis der ZVS als Studienvoraussetzung. Eine weitere herausstechende Besonderheit: Weil Medizin in der Schweiz das einzige Studienfach mit Zugangsbeschränkung ist, müssen ausländische Studierende besondere Kriterien erfüllen, die von der jeweiligen Universität geregelt werden.



Universitäten in Österreich: Das österreichische Hochschulsystem gliedert sich in 6 wissenschaftliche Universitäten, sechs Kunsthochschulen und 8 Fachhochschulen. Über Bewerbungen um Studienplätze entscheiden die einzelnen Hochschulen selbst, in Einzelfällen sind neben dem deutschen Abitur gesonderte Prüfungen zu absolvieren.

Karl-Franzens-Universität Graz
www.kfunigraz.ac.at

Technische Universität Graz
www.tu-graz.ac.at

Universität Innsbruck
www.uibk.ac.at

Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
www.uni-klu.ac.at

Donau-Universität Krems, Universität für Weiterbildung
www.donau-uni.ac.at

Montanuniversität Leoben
www.unileoben.ac.at

Johannes-Kepler-Universität Linz
www.uni-linz.ac.at

Universität Salzburg
www.uni-salzburg.at

Technische Universität Wien
www.tuwien.ac.at

Universität Wien
www.univie.ac.at

Universität für Bodenkultur Wien:
www.boku.ac.at

Veterinärmedizinische Universität Wien
www.vu-wien.ac.at

Wirtschaftsuniversität Wien
www.wu-wien.ac.at

Österreichische Studiengänge im Überblick: www.wegweiser.ac.at


Hochschulen in der Schweiz: In der Schweiz sind insgesamt 25 Hochschulen zugelassen, davon zehn von den Kantonen getragene Universitäten, zwei eidgenössische technische Hochschulen, neun Fachhochschulen und 5 Pädagogische Hochschulen. Die Hochschulen nehmen Bewerbungen um Studienplätze direkt selbst entgegen.

Deutschsprachige Universitäten

www.ethz.ch Eidgenösische Technische Hochschule Zürich

www.unibas.ch Universität Basel

www.unibe.ch Universität Bern

www.unilu.ch Universität Luzern

www.unisg.ch Universität Sankt Gallen

www.unizh.ch Universität Zürich

Veröffentlicht in STUDIInfo / Ausgabe 02/08
Verfasst von studiInfo


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