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studiInfo Wintersemester 2012/13

Infos zum Bundesfreiwilligendienst

STUDIInfo 02/12Wo kommen Bufdis zum Einsatz?

Bundesfreiwillige werden in den verschiedensten Einrichtungen und Arbeitsfeldern gesucht, etwa in Krankenhäusern, Altersheimen, Kinderheimen, Kindertagesstätten und Schulen, Sportvereinen, Museen und anderen Kultureinrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, des Zivil- oder Katastrophenschutzes oder des Umwelt- und Naturschutzes. Im Unterschied zum Freiwilligen Sozialen Jahr kann der Bundesfreiwilligendienst nicht im Ausland geleistet werden, er gilt nur für Deutschland.

Wer kann sich bewerben?

Jeder, der seine Vollschulzeitpflicht erfüllt hat, kann sich für den Bundesfreiwilligendienst bewerben, es gibt keine Altersbeschränkung nach oben. Auch der erworbene Schulabschluss spielt keine Rolle.

Ist ein Bufdi sozialversichert?

Während des Dienstes gelten für die Freiwilligen die gleichen Bedingungen wir für Beschäftigte oder Auszubildende, das heißt, sie sind Mitglied der gesetzlichen Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Die Eltern eines Bufdi haben weiterhin Anspruch auf Kindergeld.

Haben Freiwillige einen Vorteil bei der Vergabe von Studienplätzen?

Das hängt ganz von der Art des Auswahlverfahrens einer Hochschule ab. In der Regel bekommen ehemalige Bufdis für den geleisteten Dienst Bonuspunkte gutgeschrieben, die ihnen einen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern verschaffen.

Bekommt ein Bufdi Geld?

Während der Zeit des Dienstes erhalten die Beschäftigten ein Taschengeld von maximal 330 Euro, die konkrete Höhe wird mit der Einsatzstelle geregelt. Unterkunft und Verpflegung werden, wenn notwendig, gestellt. Der gesetzliche Urlaub beträgt mindestens 24 Tage.

Wie lange dauert der Dienst?

Der Dienst dauert in der Regel ein Jahr, in Ausnahmefällen auch sechs beziehungsweise bis zu 18 Monaten. Freiwillige unter 27 Jahren verpflichten sich in der Regel zu einer Tätigkeit, die 40 Wochenstunden umfasst. Oberhalb dieser Altersgrenze ist auch eine Teilzeitbeschäftigung von 20 Wochenstunden möglich.

Gibt es eine Ausbildung über den eigentlichen Dienst hinaus?

Während des einjährigen Dienstes ist die Teilnahme an 25 Seminartagen verpflichtend. Die Seminare bereiten die Freiwilligen auf ihre Tätigkeit vor und helfen ihnen, Eindrücke auszutauschen und Erfahrungen aufzuarbeiten. Auch Seminare zur allgemeinen politischen Bildung sind Teil dieses Pflichtprogramms.

Ich möchte mich für den Freiwilligendienst bewerben.
Wo finde ich eine passende Stelle?

Wer ein Bufdi werden möchte, muss sich zunächst selbst um eine Einsatzstelle bemühen. Entweder spricht er in Frage kommende Einrichtungen direkt an oder er schaut sich auf der Stellenbörse unter www.bundesfreiwilligendienst.de um.

Veröffentlicht in STUDIInfo / Ausgabe 02/12
Verfasst von STUDIInfo




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