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studiInfo WS 09/10

„Eintrittskarte“ für die führenden Hotels der Welt

Die Tourismus-Brachen wächst – und mit ihr der Bedarf an gut ausgebildeten Führungskräften mit internationaler Management-Erfahrung. Die besten Hochschulen für die Ausbildung von Top-Hoteliers sind in der Schweiz zu finden.

Kaum einer Branche prophezeien Marktforscher eine so rosige Zukunft wie dem Bereich Reise und Tourismus. Bis 2017, so haben der globale Branchenverband World Travel & Tourism Council und die Unternehmensberatung Accenture errechnet, soll der Umsatz auf mehr als 9,9 Billionen Euro steigen. Kein Wunder also, dass auf der ganzen Welt neue Hotels entstehen. Dabei sind Adlon, Burj al Arab und Luxor nur die Spitze des Eisberges. Eine Spitze jedoch, die einen enormen Personalbedarf hat, um ihren hohen Ansprüchen gerecht zu werden: Hinter den Fassaden arbeiteten 2005 weltweit rund 221 Millionen Menschen, bis 2015 sollen es laut Prognose
rund 260 Millionen sein. Die Branche beschäftigt zurzeit 600 000 Führungskräfte – diese Zahl wird sich in wenigen Jahren verdoppeln.

Erstklassige Ausbildung in der Schweiz
Empfangspersonal, Zimmermädchen und Stewards, Küchenchefs, Sommeliers und Maitres d’Hôtels, Fahrer, Fremdenführer und Animateure – die Palette der Tätigkeiten im Gastgewerbe ist nahezu unendlich, zusammengehalten werden die Arbeiten aber in der Regel von umfassend und international ausgebildeten Führungskräften, die nicht nur ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben, sondern auch mit allen Management-Kenntnissen ausgestattet sind, die es ihnen erlauben, komplexe Betriebe erfolgreich im globalen Wettbewerb der so genannten „Hospitality-Branche“ zu führen.
Eintrittskarte für die führenden Hotels der Welt kann ein Studium an den spezialisierten Hotelfachschulen in der Schweiz sein, die seit jeher „Brutstätte“ für angehende Top- Hoteliers sind. Zu den angesehensten gehören die beiden Hotelmanagement-Schulen Les Roches und Glion, die laut einer weltweiten Umfrage in der Hotellerie zu den drei besten Schulen der Welt für internationale Hotelkarrieren zählen (TNS, UK, Global Research – Juli 2007). Auf beiden Schulen ist erste Unterrichtssprache Englisch, in Glion wird daneben auf Französisch unterrichtet. Das besondere an beiden Häusern ist nicht allein der hohe Standard der Ausbildung, sie gehören auch mit der Ecole Hôtelière Lausanne zu den drei Hochschulen, deren Bachelor auf Hochschullevel international akkreditiert und anerkannt ist. Wer dort seinen Abschluss macht, kann also ohne weiteres noch ein Master-Studium anhängen, entweder vor Ort oder an einer anderen Hochschule.

Studieren in Les Roches und Glion
Der Campus Les Roches, mitten in der Walliser Ferienregion Crans Montana gelegen, ist architektonisch der Landschaft hervorragend angepasst: Typisch schweizerische Chalets unterschiedlicher Größe beherbergen Verwaltung, Küchen, Restaurants, Sportanlagen, Hörsäle, Seminarräume und Unterkünfte für die Studierenden. Kaum weniger reizvoll der Campus in Glion: Mit Panorama-Blick auf den Genfer See und Montreux werden dort Studierende aus 82 Nationen auf ihre Arbeit in der Hotellerie vorbereitet.
An beiden Standorten werden Bachelor- und Master-Studiengänge angeboten, wobei Les Roches sein Augenmerk stärker auf den Bereich Food & Beverage legt, während Glion ein generalistischeres, aber auch sehr praktisch orientiertes Konzept fährt. Glion bietet seit Sommer 2007 außerdem noch einen Studiengang in Event, Sport und Entertainment Management an.
Bereits eine Woche nach Einstieg ins Studium leisten die Erstsemester die ersten Schichten in Küche und Restaurant – selbstverständlich unter Anleitung von erfahrenen Gastronomie-Profis. Die praktischen Kurse werden sukzessiv durch Betriebswirtschaftslehre und Managementkurse ergänzt, die ermöglichen, dass Absolventen später in der internationalen Hotellerie Führungsverantwortung übernehmen können.
Ein System, das sich durch das gesamte Studium zieht: Die Kombination von Theorie und Praxis, so erklärt Arie van der Spek, Senior Vice-President von Laureate Hospitality Education, Generaldirektor von Les Roches und ehemaliger Top Manager in der Hotellerie, zahle sich besonders dann aus, wenn sie mit allgemeinbildendem Unterricht einher gehe. Nach dem ersten und nach dem dritten beziehungsweise vierten Semester absolvieren die angehenden Hotelmanager jeweils ein rund halbjähriges bezahltes Praktikum in einem Hotel ihrer Wahl. Die Hotels erwarten von ihnen, dass sie voll mitarbeiten – ganz gleich, ob in der Küche, an der Rezeption oder im Service. Nicht selten ist die Praktikumsstelle auch der spätere erste Arbeitgeber.

Beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt
Mit dem Abschluss in der Tasche – SHA Diplôme der Schweizer Hoteliers Vereinigung, Bachelor of Business Administration in International Hotel Management mit diversen Vertiefungen wie Marketing, Finanzwesen, Personalwesen oder zahlreichen anderen Feldern – haben die Absolventen beider Schulen beste Chancen, an einer der Top- Adressen unterzukommen. Die Personaler aller großen internationalen Hotelketten besuchen auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitern regelmäßig die Schulen für Hotelmanagement. Durchschnittlich erhält jeder Absolvent vier Stellenangebote, und so haben fast alle der Glion- und Les Roches-Absolventen einen Job in der internationalen Hotellerie sicher, noch bevor sie die Schulen verlassen.




Erste private Schweizer Fachhochschule für Hotelmanagement

Als erste anerkannte private Fachhochschule für Hotelmanagement in der Schweiz ist die FH Les Roches-Gruyère University of Applied Science (LRG) vom Schweizer Bundesrat im Sommer 2008 offiziell anerkannt worden.


Seit Herbst werden an der Fachhochschule mit Standorten in Glion am Genfer See, in Bulle, 25 Kilometer südlich von Fribourg, und in Les Roches im Schweizer Wallis Bachelor in Hotellerie ausgebildet. Der LRG-Studiengang (BSc) wird mit zwei Vertiefungen angeboten: „International Hospitality Management“ und „Food, Beverage and Operations Management“.

Das vierjährige Studium setzt sich aus einem berufspraktischen „preparatory year“ und sechs Semestern an der Hochschule zusammen. Insgesamt absolvieren die Studierenden innerhalb dieser Zeit zwei bezahlte Praktikumssemester in der internationalen Hotellerie. Die Studierenden sollen während des Studiums Führungs- und Managementkompetenzen erwerben, die sie befähigen, den Herausforderungen einer vielfältigen, globalen und sich dynamisch verändernden Hotel- und Tourismusbranche erfolgreich zu begegnen.

Kontakt und Informationen:
info@SwissSmart.ch, www.lrguas.ch


Veröffentlicht in STUDIInfo / Ausgabe 02/09
Verfasst von STUDIInfo


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