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studiInfo Sommersemester 2005

Baukasten Stundenplan

An der Hochschule müssen sich Studenten ihren Semesterstundenplan selbst zusammenstellen. Dies sollte beim Erstellen des Stundenplans generell beachtet werden:

In dem kommentierten Vorlesungsverzeichnis, das im Fachbereichs- oder Institutssekretariat erhältlich ist, werden die Veranstaltungen der Uni aufgeführt. Ausserdem stellen viele Hochschulen, eine digitale Version zum Download im Internet bereit. Im kommentierten Vorlesungsverzeichnis sind alle fachspezifischen Veranstaltungen aufgelistet und sind mit einem kurzen, charakterisierenden Kommentar der Dozenten und konkreten Literaturangaben versehen.

Im Grundstudium sind die Formen der Lehrveranstaltungen: Vorlesungen, Proseminare, Kurse und Übungen. Welche Veranstaltungen im Grundstudium belegt werden müssen, steht in der Studien- und Prüfungsordnung.

Ohne Zugangsbeschränkung sind fast nur Vorlesungen. Bei einem Proseminar ist meistens eine Anmeldung notwendig. Listen hängen bei den jeweiligen Instituten aus. Bei Laborkursen oder anderen Seminaren, steht nur eine begrenzte Zahl von Arbeitsplätzen zur Verfügung. Wer alle Informationen über das Lehrangebot zusammen hat, kann beginnen, den eigenen Stundenplan zu erstellen. Viele Erstsemester machen den Fehler, sich zu übernehmen und belegen 30 Semesterwochenstunden (SWS) oder mehr. Jede Lehrveranstaltung erfordert einen hohen Aufwand an Vor- und Nachbereitungszeit. Es sollte am Anfang nur an so vielen Veranstaltungen teilgenommen werden wie nötig – an diesen dafür aber intensiv und erfolgreich. Als Richtwert gilt: Nicht mehr als 20 SWS. Beim Erstellen des Stundenplans helfen die studentischen Fachschaften und die Studienfachberater weiter.

Vor allem bei den Natur- und Ingenieurwissenschaften, werden vor dem Beginn des ersten Semesters Vorkurse angeboten, die das Schulwissen wieder auffrischen und die Studienanfänger auf ein einheitliches Leistungsniveau bringen sollen. Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte an diesen Seminaren unbedingt teilnehmen. Vielerorts werden weitere Veranstaltungen angeboten, die den Einstieg in das Hochschulleben erleichtern. Es gibt in allen Fächern fachbezogene Einführungsveranstaltungen. Hier wird den Studienneulingen grob der Verlauf des Studiums aufgezeigt, Fragen zum Fach und zur Stundenplangestaltung beantwortet.

Tutorien sind Seminare, die Einführungskurse und Vorlesungen begleiten. Hier besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Probleme zu beseitigen, die in den eigentlichen Seminaren nicht behandelt werden können.

Viele Bibliotheken bieten zu Semesterbeginn Führungen an. Hier lernt man, wo welche Bücher zu finden sind und wie diese ausgeliehen werden können. Der Besuch dieser Veranstaltungen ist dringend zu empfehlen – in einigen Fächern sogar vorgeschrieben.

Veröffentlicht in STUDIInfo / Ausgabe 01/05
Verfasst von STUDIInfo


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