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studiInfo Sommersemester 2007

Ausbildung zum Hotelier an der Ecole hôtelière de Lausanne

„Die Hotelindustrie braucht Talente: Kreative, innovative, aber auch lösungsorientierte Führungskräfte, die in der Lage sind, mit den Herausforderungen der Zukunft umzugehen. Die Aufgabe der „Ecole hôtelière de Lausanne“ ist es, dieses Talent zu entwickeln“, erläutert deren Direktor, Rudolph Reuland.

Luxuriöse Suiten, internationale Gäste, Glamour und Eleganz - die Welt der First-Class-Hotels umgibt seit jeher eine Aura der Exklusivität. Zumindest, wenn man das Glück hat, als Gast in einem der Fünf-Sterne-Häuser einen Urlaub verbringen zu dürfen. Den Menschen, die hinter den Kulissen dieser Luxushotels arbeiten, wird nur selten ein Blick gegönnt. Viel zu sehr noch haftet den Arbeitsfeldern im Hotel- und Servicebereich der Geruch des Dienens an. Vollkommen zu unrecht: Laut einer Studie der World Travel Organisation wuchs die weltweite Tourismusbranche im Jahr 2002 um 3,1 Prozent - Tendenz steigend.

Entsprechend ist in den vergangenen Jahren auch der Bedarf an erstklassigen Fach- und Führungskräften gestiegen. Und die dort verlangten Tätigkeiten haben wenig mit den langläufig anfallenden Arbeiten im Service-Bereich eines Hotels gemein. Vielmehr werden organisatorisches Talent, betriebswirtschaftliches Denken und Serviceorientiertheit zum Wohle des Hotelgastes präferiert.

Die wachsende Tourismusbranche benötigt gut ausgebildete Fachkräfte
In beinahe jedem Teil der Welt finden sich Möglichkeiten für talentierte Berufsanfänger. Und das nicht nur im Hotelsegment. Themenparks, Casinos, Golf Clubs, Kreuzfahrtgesellschaften oder Fluglinien - sie alle benötigen Fachkräfte, um der wachsenden Tourismusbranche Rechnung zu zollen. Die Möglichkeiten, einen Schritt in diese Arbeitswelt zu machen, sind dabei ebenso vielfältig. 1893 gegründet, steht der Name „Lausanne“ insbesondere als Synonym für eine erstklassige Ausbildung zum Hotelmanager. Seit jeher legt die Hotelfachschule, die jährlich eine wahre Flut von Zuschriften internationaler Bewerber um einen der begehrten Studienplätze erreicht, dabei neben exzellenten schulischen Leistungen besonderen Wert auf „das gewisse Etwas“. „Die Hotelindustrie braucht Talente: Kreative, innovative, aber auch lösungsorientierte Führungskräfte, die in der Lage sind, mit den Herausforderungen der Branchen in der Zukunft umzugehen. Die Aufgabe der „Ecole hôtelière de Lausanne“ ist es, dieses Talent zu entwickeln“, erläutert deren Direktor, Rudolph Reuland.

Die Hotelfachschule Lausanne ist die älteste Hotelfachschule der Welt und bietet eine Ausbildung mit universitärem Niveau in Französisch und Englisch an - für Studenten, die eine Spitzenkarriere auf internationaler Ebene in der Hospitality-Branche anstreben.

Die EHL bietet drei Ausbildungsprogramme an, deren Inhalt regelmässig den neuesten Technologien und Tendenzen des Marktes angepasst wird. Seit ihrer Gründung hat die Hotelfachschule Lausanne über 25000 Kaderleute in der Hospitality-Branche ausgebildet, die heute ein internationales und angesehenes Netzwerk bilden.

Veröffentlicht in STUDIInfo / Ausgabe 01/07
Verfasst von STUDIInfo


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