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AbsolventenInfo Ausgabe 1/ 2007

Klein aber fein: Karriere im Mittelstand
Wer als ambitionierter Absolvent seine Karriere plant, denkt zuerst an die Global Player der Wirtschaft. Jedoch bietet auch der deutsche Mittelstand beste Karrierechancen. Kaum jemand beachtet sie, aber dennoch spielen die kleinen und mittelständischen Unternehmen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Viele unter ihnen haben sich in ihrer Nische eine führende Position erarbeitet, von der aus sie oft den weltweiten Markt dominieren.

„Hidden Champions“ – verborgene Marktführer
Ein „Hidden Champion“ ist ein Unternehmen, das einerseits in seiner Branche eine bedeutende Position inne hat, andererseits aber von der Öffentlichkeit und den Medien kaum beachtet wird und häufig stark unterschätzt wird. Ihre Marktführerschaft erarbeiten sich die meist mittelständischen Betriebe in Nischenmärkten, die sie durch großes Know-how und hohe Innovationskraft erarbeitet haben, so dass sie sich trotz einer vergleichsweise geringen Finanzdecke einen Vorsprung gegenüber den großen Global Playern sichern können. Einige Wirtschaftswissenschaftler vertreten die Ansicht, dass gerade diese Kombination verhaltenen öffentlichen Desinteresses und fehlender Kapitalanleger den Erfolg der „Hidden Champions“ ausmache: Unabhängig von der öffentlichen Diskussion und dem starken Auf und Ab der Börse können diese Unternehmen sich erheblich besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

„Es gibt ja möblierte Wohnungen“
Trainee auf großer Fahrt: Karl Gygax absolviert beim Logistiker Fiege ein internationales Schulungsprogramm für künftige Führungskräfte. Für die nächste Zeit wünsche er sich ein bisschen mehr Ruhe als in den vergangenen achtzehn Monaten. „Zwei Jahre an einem Ort, das wäre schon gut.“ Dass er danach wieder in die Welt hinaus zieht, steht für Karl Gygax völlig außer Frage, schließlich ist das International Trainee-Programm der erste Schritt für eine internationale Management-Karriere in der Fiege Gruppe.

Eine glänzende berufliche Zukunft
Maschinenbau im Praxisverbund „Ehrgeiz und Motivation sind das höchste Gebot“, sagt Daniel Borzas – und meint damit den dualen Ausbildungsweg, für den er sich ebenso wie seine Kollegen Erik Brötzmann und Andreas Jänicke im August 2004 entschieden hat.

Segeln lernen für die Gruppendynamik
Soziale Kompetenz und Teamfähigkeit lernen: Ralph Warnatz verrät wie. Motivierte Mitarbeiter sind das Kapital eines jeden Unternehmens – diese Weisheit hat sich mittlerweile wohl in so ziemlich jeder Chefetage herum gesprochen. Weniger breit gestreut ist aber die Erkenntnis, dass Hochschulabsolventen, die neu in einen Betrieb einsteigen und recht jung möglicherweise bereits als Teamleiter eingesetzt werden, bei dieser Aufgabe Unterstützung benötigen.

Mit Soft Skills punkten
Einstiegschancen verbessern Führungsqualität, gepflegtes und sicheres Auftreten, Teamfähigkeit und Verhandlungsgeschick: Hochschulen lehren diese Fähigkeiten nicht, in der Arbeitswelt gewinnen Soft skills aber zunehmend an Bedeutung, müssen doch die Führungskräfte von morgen zahlreiche Eigenschaften mitbringen, die weit über enge fachliche Qualifikationen hinausgehen.

International Business: Warum gutes Benehmen mehr ist als das richtige Überreichen der Visitenkarte
Heute Indien, morgen China, übermorgen Dubai und zwischendurch Geschäftsmeetings mit Amerikanern und Franzosen. Das Geschäftsleben ist global geworden und erfordert Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Geschäftspartnern aus dem Ausland.

Faszination Schimmelpilz
Für Absolventen mit Interesse für Biologie und Chemie wird seit neuestem ein weiteres Fach angeboten: Die Biotechnologie. Philipp Wiemann ist seit dem ersten Semester dabei und hat viele positive Erfahrungen gesammelt. Philipp Wiemann erforscht Fusarien zur Prävention bei Reispflanzen. Nachdem der Biotechnologe sich bereits in seiner Diplomarbeit mit dem Thema Schimmelpilz beschäftigte, will er nun sein Studium des Faches Biotechnologie mit einer Promotion krönen.

Karriere am Fuße des Eiffelturms
Auf der Suche nach einen passenden Arbeitsplatz, lohnt es sich für den Absolventen seinen Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Michael Becker berichtet. Nein, dass er einmal vom Schreibtisch aus den Eiffelturm im Blick haben würde, das hatte sich Michael Becker nicht träumen lassen, als er vor acht Jahren mit dem Architekturstudium an der Fachhochschule in Münster begann.

MBAs unter der Lupe
Akkreditierung ist wichtiges Gütesiegel! Sie schießen wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden: Studiengänge, die auf den Master of Business Administration (MBA) vorbereiten. Häufig beworben mit Hochglanzprospekten und aufwändigen Werbekampagnen, versprechen sie den Einstieg ins Top-Management. Weltweit gibt es inzwischen mehr als 1500 Business-Schools mit etwa 3000 Programmen, in Europa sind es allein rund 500 Institutionen, die einen qualifizierten MBA-Abschluss anbieten.

Fachleute fürs Ideenschmieden
MBA-Studiengang Eventmanagement in Chemnitz Wenn ein neues Produkt auf dem Markt platziert werden soll, wenn die Planung eines Messeauftritts oder einer Präsentationsveranstaltung anliegt, dann sind die Ideen des Eventmanagers gefragt. Ein relativ neues Berufsbild, auf dessen Dienstleistung nach einschlägigen Marktforschungsanalysen aber schon mehr als ein Viertel aller Unternehmen setzt.

Kontakte knüpfen für die Karriere
Jobmessen und Firmenkontaktgespräche effektiv nutzen Lange genug Hörsaalluft geatmet, Bücher gewälzt und für Klausuren gepaukt? Mit dem Abschluss (fast) in der Tasche, heißt es jetzt, die möglichen beruflichen Perspektiven genauer auszuloten, weiter an der Karriereplanung zu basteln. Wie kann’s weitergehen?

Diplomarbeit: Schnittstelle zwischen Uni und Karriere
Die Diplomarbeit in einem Unternehmen zu absolvieren, bietet viele praktische Vorteile. Anja Krolls berichtet über ihre Erfahrungen. „Einführung von e-QSS bei Hygienekontrollen in mittelständischen, lebensmittelverarbeitenden Betrieben: Beurteilung und Vergleich der herkömmlichen Erfassung mit dem Einsatz von pda-Geräten“ – wer den Titel von Anja Krolls Diplomarbeit ließt, der runzelt zunächst verwundert die Stirn.

Bewerbung: Es geht nicht um gut oder schlecht!
Persönliches Profil hilft bei der Suche nach der richtigen Stelle. Häufig, so stellt Melanie Vogel, Fachfrau für Bewerbungsfragen, fest, wissen Hochschulabsolventen nach ihrem Studium gar nicht so genau, was sie eigentlich beruflich machen wollen. Viele würden sich relativ unspezifisch bei den verschiedensten Unternehmen bewerben, erhalten aber kaum Einladungen zu Vorstellungsgesprächen oder gar Stellenzusagen.

Begleiteter Jobeinstieg
Warum sich immer nur in Handbüchern über den Berufseinstieg informieren? Ein Coach kann viel präziser auf die eigene Persönlichkeit eingehen und kritische Tipps geben. Tipps für die richtige Bewerbung gibt es viele: Allein im Internet finden sich zahllose Seiten und die Literatur über das passende Anschreiben, den richtigen Lebenslauf und die perfekte Vorstellung. Sogar „das beste Schuhe Putzen“ füllt Bibliotheken – mit dem Ergebnis, dass viele Personalchefs angesichts der ihnen auf den Tisch flatternden Bewerbungen feststellen können, welche Bewerbungsratgeber zur Zeit bevorzugt gelesen werden.

Berufswunsch: Profiler!
Profiler und Gerichtsmediziner – sie sind die Helden aktueller Kriminalgeschichten. Und das hat Folgen: Immer mehr Berufseinsteiger wollen ihren Helden aus Fernsehserien und Filmen nacheifern. Was allerdings fehlt, das sind die passenden Jobs. Wenn es in früheren Tagen Verbrechern an den Kragen ging, dann sorgten kopflastige Detektive wie Sherlock Holmes, harmlos anmutende alte Damen wie Miss Marple oder ein extrem pfiffiger Hercule Poirot dafür, dass die Übeltäter überführt wurden. Und kaum einer kam auf die Idee, ihnen nacheifern zu wollen und damit den Lebensunterhalt zu bestreiten.



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