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AbsolventenInfo Ausgabe 2/ 2007

Sozial- und Teamkompetenz im Doppelpack

Grundlegende Kenntnisse in der Personalführung und Sozialkompetenz können zu Faktoren werden, die die persönliche Karriere in Führungspositionen beschleunigen.
Sie stehen kurz vor dem Abschluss ihres Studiums, sie haben schon den Berufseinstieg geschafft oder sind bereits fest in einer Führungsposition etabliert. Sie sind 24, 36 oder 48 Jahre alt. Das, was sie verbindet, ist die eine, grundlegende Erkenntnis: Was Hänschen einmal lernte, das reicht für Hans nicht unbedingt ein ganzes (Berufs-)Leben lang.

Und das trifft nicht nur das fachliche Wissen, das sich in allen Branchen in rasantem Tempo zu vervielfältigen scheint. In gleicher Geschwindigkeit steigen auch die persönlichen Anforderungen an diejenigen, die tagtäglich nicht nur mit dem Wissen und den Wissensprozessen umgehen, sondern die Informationsfluten analysieren, sortieren und fi ltern müssen und mit den Menschen zu tun haben, die in diese Prozesse und Strukturen eingebunden sind. Grundlegende Kenntnisse in der Personalführung und Sozialkompetenz können deshalb zu Faktoren werden, die die persönliche Karriere in Führungspositionen beschleunigen.

Professionalisierung persönlicher Kompetenzen
Die Aufgabe, insbesondere berufstätige Ingenieure und Betriebswirte auf den Gebieten der Sozial- und Selbstkompetenz, der Methoden- und der Medienkompetenz intensiv zu schulen, hat sich das Institut für Kompetenzförderung in Studium, Lehre und Weiterbildung (KOM) der Fachhochschule Lippe und Höxter auf die Fahnen geschrieben. „Wir geben Raum für die Professionalisierung der persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen“, lautet die Philosophie des 1998 gegründeten Instituts. Es hat sich in engem Kontakt zur Wirtschaft zur Aufgabe gemacht, sich als zentrale wissenschaftliche (fachbereichsübergreifende) Einrichtung mit der Entwicklung, Förderung und Erforschung individueller Schlüsselqualifikationen zu befassen.

Gefragt: Teamarbeit
Ziel und Anspruch des Instituts ist es, über analytische und strukturierende Fähigkeiten hinaus Verantwortungs- und Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit und Selbstständigkeit, Kreativität, Kritik- und Konfliktfähigkeit, Entschluss- und Überzeugungskraft, Einschätzbarkeit und Glaubwürdigkeit sowie sprachliches und persönliches Ausdrucksvermögen von Beginn des Studiums an und ebenso nach dem Hochschulabschluss weiter systematisch zu fördern und zu entwickeln. Denn Menschen müssen heute im Studium und späterem Berufsleben nicht nur anspruchsvolle technische Aufgaben allein und autark lösen können, sondern auch in Kooperation und Interaktion mit anderen im Team gemeinsam Lösungen entwickeln. Studierende und Berufstätige werden deshalb von qualifizierten Trainern intensiv und individuell mit Methoden und Techniken zur Entfaltung von sozialer Kompetenz, Team- und Konfl iktfähigkeit und effizientem Kommunikationsverhalten vertraut gemacht.

Weiterbildung am Wochenende
Die Arbeitsschwerpunkte des Instituts für Kompetenzförderung sind deshalb Persönlichkeitsentwicklung und Führungskompetenz für Ingenieure aller Fachrichtungen, Betriebswirte, Führungskräfte, Personalverantwortliche in Unternehmen, Schulen und Verwaltungen in enger Verzahnung mit moderner Organisationsentwicklung und Unternehmenskultur. Um Berufstätigen die Möglichkeit zu bieten, sich parallel zu ihrer Arbeit weiter zu bilden, bietet das Institut unter Leitung von Reinhard Doleschal Seminare zum Prozessmanagement auch am Wochenende an. An zehn Wochenenden werden die Kursteilnehmer in den immer wichtiger werdenden Bereichen der Soft Skills unterrichtet.

Nähere Informationen im Internet unter: www.fh-luh.de/kom/

Veröffentlicht in absolventenInfo / Ausgabe 02/07
Verfasst von absolventenInfo


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