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AbsolventenInfo Ausgabe 2/ 2006Ran an die Stellen: Ingenieure MangelwareFrisch von der Uni hinein in die Führungsposition: Für Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler ein Traum, der schnell Wirklichkeit werden kann, denn sie stehen ganz oben auf der Wunschliste der Unternehmen. „Ingenieure werden zur Mangelware“, beobachtet so auch Adecco im neuesten Stellenindex.Der Personaldienstleister wertet seit über zehn Jahren flächendeckend die Stellenangebote in 40 deutschen Printmedien aus und kommt aktuell zu überraschenden Ergebnissen. Insgesamt wies der Stellenmarkt im ersten Halbjahr 2006 im Vergleich zum Vorjahr generell knapp ein Viertel mehr Jobofferten für Akademiker aus. Als absolute Gewinner an der Spitze stehen dabei die Maschinenbau- und Elekroingenieure sowie die Wirtschaftswissenschaftler. Jede vierte offene Position in Wirtschaftsunternehmen und öffentlichen Einrichtungen soll mit einem Ingenieur (Fachrichtung Maschinenbau oder Elektrotechnik) besetzt werden, jede fünfte ist einem Wirtschaftswissenschaftler auf den akademischen Leib geschrieben. Werden in die Auswertung der zu besetzenden Positionen noch alle sonstigen Ingenieure, Informatiker und IT-Spezialisten einbezogen, sind schon knapp 75 Prozent der Jobangebote abgedeckt. Die Nase vorn haben die Angebote für Ingenieure. Ihre absolute Zahl stieg um mehr als ein Drittel. Für jede dritte zu besetzende Stelle wird ein examinierter Maschinenbauer gesucht. Im besonderen Aufwind sind aber auch die Fachrichtungen Informatik (mit einem Zuwachsplus von 150 Prozent) und Wirtschaft (plus 60 Prozent), der Bereich Bauwesen folgt mit fast doppelt so vielen Angeboten wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Deutlich geringer als bei den Ingenieuren fiel der Stellenzuwachs im Bereich der Wirtschaftswissenschaften aus: Hier stieg die Zahl der in den Printmedien veröffentlichten Jobofferten aber immerhin noch um rund zwölf Prozent. Lediglich jede zehnte im ersten Halbjahr 2006 registrierte Stelle war dagegen für NaBefragturwissenschaftler, Mediziner und Pharmakologen ausgeschrieben, Pädagogen und Psychologen kommen noch auf einen Anteil von acht Prozent. Eng wird’s für Juristen (2,2 Prozent), Geistes- und Sozialwissenschaftler (1,8 Prozent) sowie Publizisten, die gemeinsam mit „sonstigen“ Fachrichtungen am unteren Ende der Skala des ermittelten Stellenindex rangieren. In welchen Tätigkeitsbereichen sollen Absolventen zeigen, was sie können? Gefragt sind spezialisierte Multitalente für Forschung und Lehre, ebenso wie in Konstruktion und Produktion, Vertrieb und Marketing sowie Management und Projektleitung. IT sowie Finanzen und Verwaltung schließen sich an. Maschinenbauingenieure in Süddeutschland, IT-Spezialisten in Ostwestfalen oder Thüringen gesucht? Welche Jobs stehen in den einzelnen Regionen ganz oben auf der „Wanted“-Liste? Auch hier kann der Stellenindex genauer Auskunft geben. www. adecco. de Absolventenbarometer 2006: Wie wird nach dem Studium der Berufseinstieg klappen? Trotz der auf dem Arbeitsmarkt steigenden Nachfrage nach Akademikern schauen einer aktuellen Studie des „trendence Instituts (Berlin) für Personalmarketing“ zufolge viele Absolventen der wirtschaftsund ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge noch wenig optimistisch in die Zukunft. Mehr als die Hälfte der angehenden Wirtschaftswissenschaftler fürchtet, dass die Jobsuche sich eher schwierig gestalten wird und ist bereit, auch starke private Einschnitte für die Karriere in Kauf zu nehmen. Der zunehmende Fachkräftemangel im technischen Bereich hellt dagegen die Stimmung der Ingenieure deutlich auf. Hier ist es mehr als die Hälfte der Befragten, die darauf vertrauen, dass der Berufseinstieg problemlos funktionieren wird. Die Mehrzahl der Ingenieure wäre zudem auch nicht bereit, das Privatleben für die Karriere völlig hintan zu stellen. Einig sind sich die Befragten beider Fächergruppen bei der Auswahl der favorisierten Arbeitgeber. Die BMW-Group führt das Ranking an, gefolgt von Siemens und Porsche. Bei den Wirtschaftswissenschaftlern haben die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften als Arbeitgeber an Attraktivität gewonnen. Eine erwartet hohe Arbeitsbelastung wird durch die langfristige Karriereperspektive in der Branche aufgewogen. Alle Einzelheiten der Studie sind nachzulesen im Internet unter: www.trendence.com Veröffentlicht in absolventenInfo / Ausgabe 02/06 Verfasst von absolventenInfo zurück |
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