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AbsolventenInfo Ausgabe 1/ 2008Neue ImpulseDer Direktvertrieb boomt. Mit hochwertigen Produkten und erstklassigem Service hat sich der persönliche Verkauf von Produkten und Dienstleistungen als erfolgreiche Alternative zum stationären Handel etabliert.Bereits jeder zweite Kunde in Deutschland – so eine Studie des Marktforschungsinstituts Prognos – kauft bestimmte Produkte lieber zu Hause als im Einzelhandel. Seit Ende der 80er Jahre hat sich der Umsatz der im Bundesverband Direktvertrieb zusammengeschlossenen Unternehmen von , auf , Milliarden Euro fast verdoppelt. Dynamisch wachsende Branchen wie Tiefkühlheimdienste, elektronische Haushaltsgeräte, Kosmetik und Körperpfl egeprodukte können laut Prognos in den nächsten zehn bis 15 Jahren mit zweistelligen Wachstumsraten rechnen. Anbieter in kleineren Segmenten, wie zum Beispiel Heimtiernahrung, Nahrungsergänzungsmittel oder Dessous, wollen ihren Umsatz sogar um bis zu 50 Prozent steigern. Neue Impulse auf dem Arbeitsmarkt durch Direktvertrieb Wolfgang Bohle, Geschäftsführer des Bundesverbandes Direktvertrieb, ist davon überzeugt, dass der Direktvertrieb dem Arbeitsmarkt künftig noch stärkere Impulse geben wird, weil die Aufl ösung traditioneller Arbeitsverhältnisse neue Formen der Beschäftigung begünstigt: „In den letzten Jahren haben wir in Deutschland über hohe Arbeitslosigkeit und eine zu niedrige Selbstständigen-Quote geklagt. Für Bewerber, die gut mit Menschen umgehen können und Verkaufstalent mitbringen, ist der Direktvertrieb die richtige Alternative. Wer bei einem unserer 35 Mitgliedsunternehmen einsteigt, bestimmt selbst über seinen Erfolg und hat gute Chancen, bald auf eigenen Füßen zu stehen.“ Gut fürs Geschäft, aber auch für den Arbeitsmarkt: Die 35 Mitglieder des Bundesverbandes Direktvertrieb, darunter Unternehmen wie Avon, Deutsche Telekom, Mary Kay, PartyLite, Pierre Lang, Tupperware und Vorwerk, beschäftigen in Deutschland rund 200 000 selbstständige Handelsvertreter und Handelsvertreterinnen, wobei die Frauen mit 92 Prozent deutlich in der Mehrheit sind. Wer etwas hinzuverdienen möchte oder sich eine neue Existenz aufbauen will, der fi ndet auf www.lieberzuhause.de, der neuen Website des Bundesverbandes Direktvertrieb, alle Infos für einen erfolgreichen Start. Wo bekomme ich meinen Gewerbeschein? Wie werden Existenzgründer gefördert? Was muss ich bei der Sozial- und Krankenversicherung beachten? All diese Fragen werden ausführlich beantwortet. Gleichzeitig können Interessenten nach neuen Beschäftigungsmöglichkeiten Ausschau halten. Wie Martin Köhler, Geschäftsführer der PartyLite GmbH, berichtet, hat die Initiative seit Ende letzten Jahres schon viele neue Kunden und Mitarbeiter für den Direktvertrieb begeistert. „Mit ‚Lieber zu Hause!’ zeigen wir, was einen erfolgreichen Direktvertrieb ausmacht. Wer im Direktvertrieb einkauft, kann sich auf Produktqualität, kompetente Beratung sowie auf umfassende Service- und Garantieleistungen verlassen. Unseren Mitarbeitern bieten wir Schulungskonzepte, transparente Vertriebsstrukturen und eine interessante Tätigkeit mit überdurchschnittlichen Verdienstmöglichkeiten.“ Martin Eckert, Geschäftsführer der Tupperware Deutschland GmbH, gibt dem Direktvertrieb in Deutschland große Chancen in den kommenden Jahren. „Wir spüren deutlich, wie sich die Einstellung der Deutschen bezüglich einer selbstständigen Tätigkeit wandelt“, so Eckert. „Man beginnt immer stärker, unternehmerisch zu denken und sucht Alternativen in der Selbstständigkeit oder einen zusätzlichen Job. Die Mitgliedschaft im Bundesverband Direktvertrieb und die durch unsere Verhaltensstandards vorgegebenen Regeln sind ein Gütesiegel.“ Vertrauen im Direktvertrieb Auch für Elke Kopp, General Manager der Mary Kay Cosmetics GmbH, spielt Vertrauen im Direktvertrieb eine sehr wichtige Rolle. Nicht nur auf Seiten der Kunden, sondern auch im Außendienstteam. „Wir bietet umfangreiche Unterstützung in Form von Trainings, Motivations- und Incentive- Programmen.“ Karrieretipps Schwarz auf Weiß: Berufseinsteiger erhalten im „Handbuch Außendienst“ hilfreiche Strategien und wirkungsvolle Argumente für ihren Arbeitsalltag an die Hand. Beim Kunden vor Ort effektiv und gut vorbereitet zu sein – eine Selbstverständlichkeit für gute Verkäufer. Und doch ist dies nur eine Taste in einer komplexen Verkaufsklaviatur, die es in allen Tonlagen zu beherrschen gilt. Das ganze Repertoire virtuos zu spielen lehrt dieses Standardwerk. Die Autorinnen Christine Behle und Renate vom Hofe veranschaulichen klassisches wie aktuelles Know-how und helfen bei der Umsetzung. Sie demonstrieren, wie Kundengewinnung und -bindung erfolgreich funktionieren, wie Umsätze gesteigert werden und welche Formen von Präsentation und Performance beim Kunden Eindruck hinterlassen. Handbuch Außendienst von Christine Behle und Renate vom Hofe (ISBN-10: 3636030450 / Verlag: mi-Fachverlag) Veröffentlicht in absolventenInfo / Ausgabe 01/08 Verfasst von absolventenInfo zurück |
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