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AbsolventenInfo Ausgabe 2/ 2006Berufsziel Praktikant?Zeitarbeit als möglicher Praktikumsersatz für HochschulabsolventenStatt sich von Praktikum zu Praktikum zu hangeln, können Hochschulabsolventen auch anderweitig Einstiegschancen erkunden und sich beruflich orientieren: So kann zum Beispiel Zeitarbeit vielseitige Berufserfahrung bieten - und das mit unbefristetem Arbeitsvertrag, vollem Gehalt und sozialer Absicherung. Der Einstieg in den Beruf gestaltet sich heute auch für Jungakademiker zunehmend schwieriger. Schon ist die Rede von der „Generation Praktikum“: Hochqualifizierte Akademiker ackern sich in der Hoffnung auf das ultimative Karrieresprungbrett noch Monate nach ihrem Abschluss durch Praktikantenstellen - und das nicht selten unentgeltlich. Doch statt der gewünschten Berufserfahrung sammeln sie häufig vor allem Frustrationen. Nur in den wenigsten Fällen wird aus der Praktikantenstelle die erhoffte Festanstellung. Mit ihrer Bereitschaft, unter miserablen Konditionen zu arbeiten, schneiden sich diese Absolventen ins eigene Fleisch, schließlich gibt es Alternativen: Zeitarbeit kann ein Weg aus der Praktikumsschleife in die Festanstellung sein. Längst hat die Zeitarbeitsbranche ihr einst negatives Image abgeschüttelt und sich auf dem deutschen Arbeitsmarkt als zuverlässiger Arbeitgeber etabliert. Da Zeitarbeitnehmer grundsätzlich den wesentlichen Arbeitsbedingungen und dem Lohn der Festangestellten des Kundenunternehmens gleichzustellen sind (sofern nicht tariflich anderweitig geregelt), bieten sich immer mehr attraktive Einsatzmöglichkeiten auch für Hochqualifizierte und Akademiker unterschiedlicher Fachrichtungen. Der Arbeitssuchende bewirbt sich bei der Zeitarbeitsfirma und schließt mit dieser einen meist unbefristeten Arbeitsvertrag ab, welcher den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen unterliegt. Gehalt, Urlaub und Krankengeld übernimmt die Zeitarbeitsfirma, gearbeitet wird bei Kundenunternehmen. Diese können durch die in Anspruch genommene Personaldienstleistung besonders flexibel in ihrer eigenen Personalplanung sein. Wer sich für Zeitarbeit entscheidet, hat die Chance für unterschiedliche Unternehmen gezielt und projektbezogen eingesetzt zu werden. Dies bedeutet nicht nur Berufserfahrung hautnah zu sammeln, sondern auch sich durch „training on the job“ für zukünftige Tätigkeiten zu qualifizieren. Zeitarbeitunternehmen wie die DEKRA Arbeit GmbH (www.dekra-arbeit.de) bieten ihren Mitarbeitern oft umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, um gezielt auf einen anspruchsvollen Einsatz vorzubereiten. Angesichts häufig wechselnder Auftragsstätten signalisiert eine Phase als Zeitarbeitnehmer im Lebenslauf den Personalleitern zudem höchste Flexibilität. Auch können die Absolventen durch diese Einsätze zahlreiche Kontakte in der Berufswelt knüpfen. Nicht zuletzt hat der Zeitarbeiter die Chance, sich bei einem Kunden im Arbeitsalltag zu bewähren. Mit dem Ende eines Auftrages muss daher nicht notgedrungen das Ende der Tätigkeit für das Unternehmen einhergehen: etwa ein Drittel der Zeitarbeitnehmer bleibt innerhalb des ersten Jahres bei einem ihrer Einsatzunternehmen. Dieser so genannte „Klebeeffekt“ tritt bei Akademikern sogar vermehrt auf. Die Zeitarbeit kann so zur erwünschten Festanstellung verhelfen - ein Weg, den vermittlungsorientierte Zeitarbeitsfirmen besonders unterstützen. Auf der Suche nach dem Traumjob kann es sich für Hochschulabgänger lohnen, sich nicht nur bei Praktikumsbörsen, sondern auch bei Zeitarbeitsunternehmen umzusehen. Zeitarbeitsfirmen sind in der Regel im Bundesverband der Zeitarbeitsfirmen (BZA, www.bza.de) oder im Interessenverband deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (IGZ, www.ig-zeitarbeit.de) organisiert. Veröffentlicht in absolventenInfo / Ausgabe 02/06 Verfasst von absolventenInfo zurück |
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