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Praktikumszeugnis


Nach Beendigung eines Praktikums bekommt man in der Regel ein Praktikumszeugnis, das man bei späteren Bewerbungen für einen Job nutzen kann und sollte. Um mit einem solchen Zeugnis punkten zu können, ist es aber wichtig, dass Form und Inhalt stimmen, um den potenziellen Arbeitgeber zu überzeugen.

Ein abschließendes Praktikumszeugnis sollte idealerweise im Großen und Ganzen aus folgenden Abschnitten bestehen:

1. Einleitung

Zur Einleitung gehört neben den üblichen Formalitäten (Datum, Name des Praktikanten, Beginn des Praktikums) auch eine kurze Auflistung der ausgeübten Tätigkeiten im Rahmen des Praktikums, in der allerdings noch keine Leistungsbewertung enthalten sein sollte. Normalerweise wird die wichtigste Aufgabe zuerst genannt.

2. Erbrachte Leistungen

Der Arbeitgeber beurteilt in diesem Abschnitt die Leistungen des Praktikanten wie beispielsweise Motivation, Belastbarkeit, Fähigkeiten, vorhandenes und während des Praktikums angeeignetes Fachwissen, Sorgfalt und Selbständigkeit. Falls der Praktikant während seiner Zeit im Unternehmen besondere Erfolge verbuchen kann, sollte darauf noch einmal gesondert hingewiesen werden. Am Schluss des Abschnitts wird noch einmal ein zusammenfassendes Leistungsurteil abgegeben („…zu unserer vollsten Zufriedenheit…“ gilt als beste Bewertung).

3. Sozialverhalten

Für die Arbeit in einem Unternehmen ist auch das Verhalten gegenüber den Kollegen und dem Chef sehr wichtig. Deshalb sollte in einem Praktikumszeugnis unbedingt erwähnt werden, wie der Praktikant sich in dieser Beziehung verhalten hat, ob er sich in Teams gut eingliedern konnte und wusste, wie man mit Vorgesetzten umgeht.

4. Schluss

Am Schluss des Zeugnisses müssen das Datum des Praktikumsendes sowie der Grund genannt werden, zum Beispiel „…verlässt das Unternehmen am…nach Ablauf der vereinbarten Frist“. Danach folgt üblicherweise noch ein kurzer Dank für die erbrachten Tätigkeiten und Leistungen. Das Zeugnis sollte mit dem vollen Namen und der Stellung des Vorgesetzten unterzeichnet sein.

Für das gesamte Zeugnis sind noch einige weitere Punkte zu beachten: Der Umfang sollte zwei Seiten nicht überschreiten und es ist besonders wichtig, dass keine formalen Mängel wie Rechtschreib- und Stilfehler zu finden sind. Die Sätze sollten aktiv formuliert sein und dynamische Attribute wie „engagiert“, „interessiert“ oder „motiviert“ enthalten. Temporäre Adverbien wie „stets“ oder „immer“ werten die Beurteilung noch auf. Im Idealfall stimmt das Ausstellungsdatum des Zeugnisses mit dem Datum des Praktikumsendes überein.

Wenn all diese Punkte erfüllt sind, hat man ein optimales Praktikumszeugnis in der Tasche, um sich damit weiter zu bewerben, aber man sollte nicht vergessen: Es hängt natürlich in erster Linie vom Praktikanten selber ab, wie die Bewertung des Arbeitgebers ausfällt.




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