Studentenpilot.de - das Portal für Studenten
20 1 2 21 15 3 4 5 6 16 8 7

Home / Karriere / Job Ratgeber
Besuch auch unseren Medien-Partner:
Studi-Info.de

Soft Skills


Was zählt man zu Soft Skills?

Soft Skills erwerben?

Wer hilft dabei?

Welche Fähigkeiten besitze ich schon?

Soft Skills oder Schlüsselqualifikationen – bei welcher Bewerbung kommt man noch um die modischen Wörter herum? Dabei ist das, was sich hinter dem Begriff verbirgt, gar nicht neu. Wichtig waren die Eigenschaften schon immer, nur wird seit gut 30 Jahren explizit immer größerer Wert darauf gelegt. Zu Recht, denn Eigenschaften, die in der privaten Welt schon unverzichtbar sind, sind zugleich Qualifikationen, die im professionellen Leben erst Recht eine Rolle spielen.
Der sich immer schneller wandelnde Arbeitsmarkt verlangt von den Menschen viel Flexibilität, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.
Flexibilität - damit ist schon eine der Eigenschaften genannt, die neben den grundlegenden fachlichen Kenntnissen berufsübergreifend vorhanden sein sollten.


Was zählt man zu Soft Skills?


Der Begriff der sozialen Kompetenz wird gerne zuerst mit Soft Skills in Verbindung gebracht und umfasst die Eigenschaften, die im Umgang mit anderen von Bedeutung sind. Teamfähig muss man sein, kommunikationsstark, kritik- und durchsetzungsfähig.
Zur Persönlichkeit zählt man z.B. Initiativbereitschaft, Offenheit, Lernmotivation, Einstellung zur Arbeit und Belastbarkeit.
Methodisch sind außerdem logisches, problemorientiertes und analytisches Denken und selbstständiges, planvolles Arbeiten gefragt.
Neben diesen abstrakten Vorstellungen sind oft Fremdsprachen (vor allem gute Englischkenntnisse), der sichere Umgang mit gängigen Computerprogrammen wie Microsoft Office oder auch Grafikprogrammen und Programmiersprachen, aber auch eine gute Allgemeinbildung erwünscht.
Gar nicht so einfach, das alles zu beherrschen! Wie kann man sich also für den heutigen Arbeitsmarkt wappnen?


Soft Skills erwerben?
Im Gegensatz zum Fachwissen erwirbt man die Soft Skills nicht hauptsächlich während der Ausbildung, sondern schon weit vorher, und oft, ohne es zu merken. Wer nicht schon im Kindesalter lernt, sich mit anderen auseinander- und durchzusetzen, wird es im Berufsleben schwer haben, wenn es auf diese Fertigkeiten ankommt. In der Schule werden Fähigkeiten wie Leistungs- und Teamfähigkeit trainiert und im Sportverein ergänzt, der Matheunterricht schult logisches Denken und im Studium übt man seine Präsentations- und Organisationskompetenzen.
Auch wenn es spezielle „Soft Skills Trainings“ gibt, sollten einem die meisten Fähigkeiten also von Eltern, Freunden, Lehrern oder Trainern mit auf den Weg gegeben worden sein. Darum keine Panik, wenn ihr kurz vor einer Bewerbung steht und meint, eure „Soft Skills“ vernachlässigt zu haben!


Wer hilft dabei?
Übung macht trotz allem immer noch den Meister, und was bisher zu kurz gekommen ist, kann bis zu einem gewissen Grad gezielt trainiert werden. Verbiegen sollte man sich natürlich nicht, der Wunschberuf sollte trotz allem zu einem passen.
Manche Studiengänge integrieren Rhetorik- und Präsentationskurse, die meist freiwillig und vor allem kostenlos sind. Eine Chance, die man unbedingt wahrnehmen sollte, besonders wenn man nicht der geborene Redner ist! Außerdem solltet ihr so oft es geht auf Feedback achten und wertvoll Kritik ernst nehmen. Im späteren Berufsleben ist für so etwas nämlich oft gar keine Zeit mehr und fehlende Rückmeldungen führen dann zu Verunsicherung.
Außerdem gibt es zahlreiche Weiterbildungsstätten wie Volkshochschulen, die spezielle Kurse im Bereich Soft Skills anbieten, wie z.B. Rhetorik, Sprachen oder EDV.


Welche Fähigkeiten besitze ich schon?
Bei jedem Vorstellungsgespräch wird vom Bewerber erwartet, dass er seine Schwächen kennt und seine Stärken hervorzuheben weiß. Dass das nicht so einfach ist, werden viele aus Erfahrung bestätigen können. Denn woran mache ich fest, ob ich „teamfähig“ bin oder „problemorientiert Denken“ kann? Wie schon gesagt, findet man die „Belege“ dafür zwar in seiner Biographie, allerdings gilt es diese auch mit konkreten Erfahrungen oder Tätigkeiten in Verbindung zu bringen. Wer z.B. schon ehrenamtlich gearbeitet hat, zeigt Engagement, bei jeder Art von leitender Tätigkeit ist in der Regel gutes Durchsetzungsvermögen und Kommunikationsstärke vorhanden. Solche Tätigkeiten gehören daher unbedingt in den Lebenslauf! Was darüber hinaus nicht so leicht zu erkennen ist, bedarf genauer Reflexion und eines guten Wahrnehmungsvermögens. Beobachtet euch also ruhig einmal selbst, wenn ihr mit anderen Menschen umgeht, vor Publikum sprecht oder unter starkem Druck arbeiten müsst – auch seine Wahrnehmung kann man trainieren! Und spätestens nach dem ersten Assessment Center ist man dann schlauer.



      LINKS






Bookmark and Share
Karrieremessen
Nächste Karrieremessen:
29.04.Frankfurt
06.05.Hannover
07.05.Jülich
08.05.Aachen
08.05.Köln
10.05.Freiburg
10.05.Linz, Design Center Linz, Europaplatz , AT
 Alle Messen anzeigen

XING - Das professionelle Netzwerk
Anzeigen

Flatrate für Verträge und Muster














Über uns | Werbung | Studenten-Shop | Partnernetzwerk | Impressum & Datenschutzerklärung

Copyright 2014 Aschendorff Verlag GmbH & Co. KG