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VorstellungsgesprächRatgeber Teil 1 VorbereitungWenn man nach einem beherzten Anklopfen hereingebeten wird, stellt man sich laut und deutlich mit Vor- und Nachnahmen vor. Der Handschlag zur Begrüßung geht vom Gegenüber aus und darf nicht vom Bewerber aufgedrängt werden. Setzen sollte man sich erst nach ausdrücklicher Aufforderung. Wenn man den Namen des Personalchefs vergessen oder überhört hat, unbedingt nachfragen und gelegentlich in den Dialog einfließen lassen. Angebotene Zigaretten und alkoholische Getränke lehnt man besser höflich ab, schließlich ist man nicht in der Kneipe. Alkoholfreies kann man ohne zu zögern annehmen. Es verbietet sich von selbst, den Chef in spe zu unterbrechen. Entsprechend der Faustregel „70% reden 30% hören“ hört man aktiv zu und bringt sich durch kluge Fragen ein. Die Ausdrucksweise ist dabei präzise möglichst ohne Floskeln und Füllwörter wie „ich sag’ einmal…“ oder „ja gut“. Auf die Fragen des Chefs geht man ein, ohne ausweichend zu antworten. Auch wenn man nervös ist, gilt es, nicht zu schnell zu sprechen. Zu langsam macht allerdings auch keinen dynamischen Eindruck. Auf jeden Fall muss man sich genügend Zeit für das Gespräch nehmen. Es darf nicht passieren, dass man das Vorstellungsgespräch aufgrund anderer Termine abrupt beendet! Habt ihr all das erfolgreich hinter euch gebracht, könnt ihr noch ein wenig Eigenwerbung betreiben. Teilt dem Verhandlungspartner mit, dass ihr das Gespräch als positiv empfunden habt und bittet ihn ebenfalls um eine Bewertung. So kann man einer möglichen Absage wenigstens noch etwas Positives abgewinnen und unter dem Bereich „Erfahrung“ abspeichern. Auf keinen Fall sollte man sich im Falle einer Zusage zu übertriebenen Gefühlsausbrüchen oder einem zu kumpelhaften Ton hinreißen lassen. Gleiches gilt für Szenesprache oder gar Kraftausdrücke. Generell gilt, dass man sich als Bewerber nie völlig verstellen sollte. Muss man sich allzu sehr verbiegen, ist die angestrebte Position bzw. das Unternehmen bestimmt nicht der ideale Arbeitsplatz. Es ist durchaus sinnvoll, die Gesprächssituation daheim mit Freunden durchzuspielen. Eine solche „Trockenübung“ kann ein wenig die Angst nehmen und mehr Selbstvertrauen geben. Außerdem erhält man ein direktes Feedback, was gut lief oder zu verbessern ist. LINKS
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