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» Du findest uns ab sofort rundum erneuert auf www.studi-info.de!

Aus Studentenpilot.de wird STUDI-Info.de

Unser gedrucktes Magazin STUDI-Info haben wir schon im letzten Jahr neu gestaltet. Jetzt ist unser Online-Portal dran: Hinter den Kulissen haben wir viel Arbeit und Herzblut in ein neues Portal für euch gesteckt.

Das Ergebnis seht ihr ab sofort auf www.STUDI-Info.de. Eine rundum erneuterte Hochschul-Datenbank mit einer extrem flexiblen und leistungsfähigen Filterfunktion für eure Studiengang-Suche. Aktuelle Daten, die (auch) durch die Hochschulen auf dem neuesten Stand gehalten werden. - So findet ihr bestimmt euren Wunsch-Studienplatz und den richtigen Ort für euer Studium!

Wir wünschen euch viel Vergnügen mit eurem neuen Studenten-Portal
und ein erfolgreiches Studium!

Euer Team von Studentenpilot.de und STUDI-Info.de

Weiter zu STUDI-Info.de - hier klicken.


Vorstellungsgespräch

Ratgeber Teil 1 Vorbereitung
Ratgeber Teil 2 Kleidung
Ratgeber Teil 3 Körpersprache
Ratgeber Teil 4 Der perfekte Gesprächsverlauf
Ratgeber Teil 5 Fragen vom Chef
Ratgeber Teil 6 Fragen vom Bewerber
Ratgeber Teil 7 Erstattung von Bewerbungskosten


Fragen vom Chef

Um nicht in Panik zu verfallen, wenn man mit unangenehmen und nachhakenden Fragen konfrontiert wird, sollte man sich auf einige „Klassiker“ einstellen. Spricht einen der Personaler auf Lücken im Lebenslauf oder ein ungewöhnlich langes Studium an, dann sollte man lieber ehrlich sein: Musstet ihr euch z.B. mit Nebenjobs über Wasser halten, habt Praktika absolviert oder wart ehrenamtlich tätig, kann euch das sogar Pluspunkte einbringen.
In der Regel muss man zu Beginn des Gesprächs den eigenen Lebenslauf kurz und präzise darstellen können. Darauf kann man sich optimal vorbereiten, indem man seine Interessen und Qualifikationen vorab klar definiert und später souverän ins Gespräch einfließen lässt. Macht eurem Gegenüber klar, dass ihr den Job unbedingt haben wollt und genau die Richtigen für diese Position seid!
Auch bei der Frage nach individuellen Stärken und Schwächen ist Ehrlichkeit angesagt. Wer sich z.B. als großer Computerexperte ausgibt, aber schon bei der Bedienung der Kaffeemaschine scheitert, wird früher oder später auffliegen. Besser ist es, seine Defizite nicht zu sehr zu betonen und mit einer gleichzeitigen Stärke abzumildern (nach dem Motto „Ich habe noch wenig Erfahrung in diesem Arbeitsbereich, bin aber flexibel und lernbereit!“).
Beliebt ist auch immer ein kleiner Test rund um das politische Allgemeinwissen des Bewerbers – vor allem bei Behörden oder im Pressewesen. Die regelmäßige Lektüre einer großen überregionalen Tageszeitung sollte also Pflicht sein.
Gerade bei Bewerbungen für verantwortliche Positionen muss man mit der Frage rechnen, wo man in einigen Jahren zu stehen gedenkt. Die Chefs wollen prüfen, ob die Kandidaten eigene Perspektiven und Zielvorstellungen für sich entwickelt haben und ob sich diese mit denen des Unternehmens decken.

Weitere beliebte Fragen können sein:
- Warum haben sie sich gerade für unser Unternehmen entschieden?
- Was qualifiziert sie für diese Stelle besonders?
- Was sind ihre Erwartungen an die neue Stelle?
- Was erwarten sie von ihren Vorgesetzten?
- Was bringen sie unserer Firma?
- Wie flexibel sind sie bezüglich Belastbarkeit/Überstunden/Wochenendarbeit?

Speziell zukünftige Führungskräfte müssen sich darüber hinaus auf folgende Fragen einstellen:
- Wie schätzen sie ihre Konfliktlösungsfähigkeit ein?
- Beurteilen sie ihre Planungs-, Organisations-, Überzeugungs- und Führungsfähigkeit!
- Schildern sie einen Konfliktlösungsfall!
- Schildern sie ein gelungenes Projekt!
- Wie möchten sie das Personal fördern?
- Welches sind ihre Führungsgrundsätze?

Keine Angaben müssen Bewerber zu privaten oder gesellschaftlichen Aktivitäten machen. Arbeitgeber darf generell nur das interessieren, was die Bewerber für den angestrebten Posten qualifizieren könnte. Alles darüber hinaus geht sie nichts an. Ist das in der Praxis wirklich so?

Man muss sehr genau von Fall zu Fall unterscheiden: Die Frage nach der politischen Einstellung eines Zeitungsredakteurs darf durchaus gestattet sein, schließlich muss er ins Profil passen. Für die Besetzung z.B. eines Stationsarzt-Postens ist sie völlig irrelevant und damit unzulässig. Fragen zur sexuellen Orientierung sind in jedem Fall tabu und deuten bereits auf ein wenig tolerantes Betriebsumfeld hin – es bleibt jedem selbst überlassen, ob er in einem solchen Betrieb wirklich alt werden möchte.

Unzulässig sind Fragen nach
- Schwangerschaft
- Vorstrafen (allgemein)
- Heirat (baldige)
- Gewerkschaftsmitgliedschaft
- Behinderung (allgemein)
- Religionszugehörigkeit (eventuell bei einem konfessionellem Arbeitgeber erlaubt)
- Parteizugehörigkeit (bei parteipolitisch gebundenem Arbeitgeber zulässig)
- HIV-Infektion
- Wettbewerbsverbote (müssen vom Bewerber von sich aus angegeben werden)

In Einzelfällen muss man allerdings Auskunft über diese „geschützten“ Bereiche geben, wenn sie für den angestrebten Beruf von Bedeutung sein könnten. So darf z.B. der berufliche „Vielfahrer“ keine Vorstrafe wegen Trunkenheit am Steuer auf Nachfrage des Arbeitgebers verschweigen.
Die Frage nach bestimmten Krankheiten kann im Einzelfall zulässig sein, soweit dadurch die generelle Arbeits- und Einsatzfähigkeit des Arbeitnehmers betroffen ist. Gleiches gilt für stark ansteckende Krankheiten, die die Gesundheit der Arbeitskollegen gefährden könnten.

Zulässig sind Fragen nach
- dem beruflichen Werdegang
- Schwerbehinderung
- Krankheit (wenn sie die Einsatzfähigkeit am zukünftigen Arbeitsplatz gefährdet)
- Aids-Erkrankung
- Erhöhtem Alkoholkonsum (wenn die zukünftige Tätigkeit dadurch beeinträchtigt wird)
- Alkoholerkrankung (muss nicht ungefragt offenbart werden)
- Vermögensverhältnissen (zulässig bei leitenden Angestellten, unzulässig bei Arbeitern und Angestellten des unteren und mittleren Verantwortungsbereiches)

Fairerweise sollte man also dem Chef nichts verschweigen, was für das Arbeitsverhältnis wichtig ist. Man ist grundsätzlich dazu verpflichtet, den Arbeitgeber über alle Umstände zu informieren, die für den Abschluss des Arbeitsvertrages von Bedeutung sein könnten.
Der Ehrliche ist hier übrigens nicht der Dumme, im Gegenteil: Nur so kann sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit für die Zukunft entwickeln.



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