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Bewerbungsmappe

Ratgeber Teil 1 Anschreiben

Ratgeber Teil 2 Anschreibtext

Ratgeber Teil 3 Lebenslauf

Ratgeber Teil 4 Foto

Ratgeber Teil 5 Dritte Seite

Ratgeber Teil 6 Zeugnisse und Bescheinigungen

Ratgeber Teil 7 Checkliste


Lebenslauf

Der Lebenslauf ist neben dem Anschreiben die zweite Etappe hin zum Ziel Bewerbungsgespräch. Er gibt Auskunft über den beruflichen Werdegang und sollte möglichst lückenlos und aussagekräftig sein. Auch hier gelten bestimmte Formalien, die man unbedingt einhalten muss.


Das formale Gerüst

Kurz, klar, leserfreundlich – das sind die drei Grundbausteine eines erfolgreichen Lebenslaufs. Diesen erstellt man mit einem ausreichend großen Schriftbild zwischen 10 und 12 Punkt. Als Überschrift sind „Lebenslauf“, „beruflicher Werdegang“ oder, ganz akademisch, „Curriculum Vitae“ geläufig. Auf höchstens zwei Seiten lässt man seine Stationen chronologisch Revue passieren – das ganze natürlich nicht handgeschrieben. Viele Bewerber bevorzugen mittlerweile die umgekehrt chronologische, „amerikanische“ Auflistung, bei der der Bewerber mit seiner aktuellsten Station beginnt.
Als Schrifttypen haben sich Arial oder Times New Roman bewährt und sollten konsequent beibehalten werden. Der Zeilenabstand muss einzeilig sein, mit größere Schrift oder Fettsatz können Gliederungsebenen hervorgehoben werden.
Die Zeitangaben erfolgen in vollen Monaten und Jahren (z.B. 11/04 – 19/06). Der Lebenslauf wird am Ende ebenfalls mit Datum und Ort versehen und handschriftlich mit blauer Tinte unterzeichnet.
Oben rechts auf die erste Seite gehört das Bewerbungsfoto, auf das später noch genauer eingegangen wird.


Das inhaltliche Gerüst

Der Lebenslauf beginnt mit den persönlichen Daten in folgender Reihenfolge:

- Vor- und Zuname, evtl. Geburtsname
- Anschrift
- Geburtsdatum, Geburtsort
- Familienstand

Die Religionszugehörigkeit gibt man nur an, wenn sie wirklich relevant für den Arbeitgeber ist (z.B. bei kirchlichen Einrichtungen). Angaben zur Staatsangehörigkeit sollten nur von nicht-deutschen Bewerbern gemacht werden.

In den nächsten Schritten geht’s chronologisch weiter mit

- der bisherigen Berufserfahrung (Arbeitgeber, Positionen, Kurzbeschreibungen der Tätigkeiten)
- weitere praktische Erfahrungen (z.B. Praktika, Nebenjobs, Weiterbildungen, Kurse)
- Hochschulstudium (Studiengang, Uni, Abschluss und Abschlussnote, Schwerpunkte und Thema der Abschlussarbeit)
- Schulbildung (Schultypen und Schulabschluss, wobei die Grundschule ignoriert werden darf)
- besondere Kenntnisse (z.B. Fremdsprachen-, EDV-Kenntnisse, Führerscheine)
- Hobbys, Interessen (nicht unbedingt „schwimmen, lesen, Fahrrad fahren“, sondern individuelle Dinge, die euch für den Arbeitgeber besonders interessant machen könnten)
- Sonderinformationen (Auslandsaufenthalte etc.)


Vermeidbare Fehler

Das oberste Gebot bei der Erstellung des Lebenslaufs lautet: Bleibt bei der Wahrheit! Lügen kommen früher oder später sowieso raus. Besser ist es, Ungereimtheiten und Auffälligkeiten glaubwürdig und möglichst positiv zu präsentieren. Einige Monate Leerlauf zwischen zwei Beschäftigungsverhältnissen sind völlig normal – schließlich ist die Situation auf dem Arbeitsmarkt nicht so, dass einem die Arbeitgeber die Türen einrennen. Wenn man z.B. wahrheitsgemäß erklärt, dass man eine längere Bewerbungsphase durchlaufen hat, wird der Personaler sicher Verständnis dafür haben.
Wer sich nach dem Studium eine Auszeit gegönnt hat und mit dem Rucksack für ein halbes Jahr durch Thailand getourt ist, sollte dazu stehen. Eine solche Erfahrung kann euch sogar Pluspunkte einbringen:
Ihr habt Eigeninitiative und Flexibilität bewiesen, Interesse an fremden Kulturen gezeigt, Sprachkenntnisse erworben usw. Das „Loch“ gar nicht zu erklären, könnte euch in Schwierigkeiten bringen. Der Personaler denkt dann, ihr würdet bewusst etwas verschweigen oder hättet gar etwas zu verbergen.
Genau wie beim Anschreiben empfiehlt es sich nicht, einen Standardlebenslauf zu entwerfen und an dutzende Personaler zu verschicken. Ein Lebenslauf muss auf jede Stelle individuell zugeschnitten und an deren Anforderungen angepasst sein.


Tipp für weibliche Bewerber

Habt ihr durch Schwangerschaft und Mutterschaftsurlaub eine größere Lücke im Lebenslauf, solltet ihr diese selbstbewusst als Familienphase bzw. –arbeit herausstellen. Beschreibt, wie ihr euch in dieser Phase persönlich weiterentwickelt und welchen neuen Anforderungen ihr euch gestellt habt. Soft Skills wie Belastbarkeit, Flexibilität, Organisation, Durchsetzungsvermögen und Zeitmanagement kann man auch oder gerade als „Hausfrau und Mutter“ erwerben!



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