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BewerbungsmappeRatgeber Teil 1 AnschreibenRatgeber Teil 2 Anschreibtext Ratgeber Teil 3 Lebenslauf Ratgeber Teil 4 Foto Ratgeber Teil 5 Dritte Seite Ratgeber Teil 6 Zeugnisse und Bescheinigungen Ratgeber Teil 7 Checkliste Foto Im Durchschnitt nimmt sich ein Personalverantwortlicher zwei Minuten Zeit für jede einzelne Bewerbung. Häufig entscheidet sogar nur der kurze Blick aufs Bewerberfoto. Wer darauf sympathisch wirkt und Kompetenz und Seriosität ausstrahlt, hat bessere Karten beim „Jobpoker“. Eine Kölner Studie zeigte sogar, dass die Hälfte aller Stellensuchenden nur aufgrund eines schlechten Fotos bei der Vorauswahl scheitert. Was nicht geht Natürlich sind gute Fotos immer eine Kostenfrage, allerdings investiert man hier in seine Zukunft. Auch wenn’s schnell geht und preisgünstig ist der Gang zum Passbildautomaten muss tabu sein! Die Lichtverhältnisse der engen Kabine erinnern an einen OP, man sitzt einer Maschine gegenüber, die keine Verbesserungsvorschläge liefert und findet sich am Ende auf einer Art Fahndungsfoto wieder. Nicht umsonst sind die berühmten Führerscheinfotos beliebte Lacher auf jeder Party. Wenn man sich spontan und oder Zeitdruck zu einer Bewerbung entscheiden muss und kein adäquates Bild parat hat, dann lieber kein Foto als eine „Notlösung“! Auf keinen Fall sollte man auf Privatfotos zurückgreifen. Sie haben in den Bewerbungsunterlagen nichts zu suchen auch wenn man sich auf dem letzten Urlaubsschnappschuss am Strand unheimlich fotogen vorkam. Auf zum Fotografen! Für die erfolgreiche Bewerbung müssen es Portraitfotos von einem möglichst professionellen Fotografen sein. Die Maße sollten 65mm × 45mm nicht wesentlich überschreiten. Bei der Entscheidung Farb- oder Schwarzweißfoto scheiden sich die Geister beide haben ihre Vor- und Nachteile. Gerade bei Farbfotos muss aber der Kontrast zwischen Kleidung und Hintergrund stimmen. Ein weißes Kostüm vor einem gelben Hintergrund kann die Bewerberin unsichtbar und „farblos“ erscheinen lassen. Am wichtigsten ist es, äußerlich gepflegt und mit einem freundlichen Lächeln in die Kamera zu blicken. Die Klamotten werden am besten seriös gewählt hiermit macht man nichts falsch. Natürlich lässt die oft zitierte Werbeagentur mehr modischen Spielraum als die Anwaltskanzlei. Brillenträger müssen auf störende Lichtspiegelungen auf Augenhöhe achten. Ein guter Fotograf rückt seine Kunden von alleine ins richtige Licht. Lasst mehrere Fotos von euch machen, auf denen der Hintergrund variiert, die Kameraeinstellung oder euer Gesichtsausdruck wechselt. Die meisten Fotografen ziehen euer Wunschbild auf einen Datenträger, damit ihr beliebig neue Abzüge anfordern könnt. Allerdings sollte man das „Shooting“ nach spätestens zwei Jahren wiederholen. Gewichtsschwankungen, Trendfrisuren, frühere Piercings oder ähnliches können einen völlig neuen „Typen“ aus euch machen. Falls man sein Bewerbungsfoto einscannen und ausdrucken möchte, muss die Bildqualität genauso tadellos sein wie aus einem Fotostudio. Achtet darauf, dass der weiße Rand des Fotos entfernt wird oder nehmt selbst die Schere in die Hand seid dabei gewissenhaft und beschädigt das Bild nicht. Schreibt euren Namen auf die Fotorückseite und klebt es oben rechts auf den Lebenslauf. Sollte es sich in dem Meer an Bewerbungen ablösen, kann euch der Personaler trotzdem zuordnen. Tipp: Wenn ihr lösbare Klebestreifen verwendet, könnt ihr das Foto im Falle einer Absage bei der nächsten Bewerbung wieder verwenden und spart Geld. Das gilt allerdings nur für die Fotos, die Unterlagen solltet ihr nur einmal verwenden. LINKS
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