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Vorstellungsgespräch

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Ratgeber Teil 3 Körpersprache
Ratgeber Teil 4 Der perfekte Gesprächsverlauf
Ratgeber Teil 5 Fragen vom Chef
Ratgeber Teil 6 Fragen vom Bewerber
Ratgeber Teil 7 Erstattung von Bewerbungskosten


Erstattung der Bewerbungskosten

Bewerbungsmappe, Anreise, Unterbringung – die Einladung zum Vorstellungsgespräch ist oft mit nicht zu unterschätzenden Kosten verbunden. Deshalb stellt sich häufig die Frage, ob die Kosten für ein Bewerbungsgespräch vom Arbeitgeber übernommen werden.
Hierbei gilt der Grundsatz: Wer sich unaufgefordert bzw. initiativ bewirbt, kann keine Kostenerstattung vom Arbeitgeber verlangen; höchstens einen Zuschuss vom Arbeitsamt.
Gleiches gilt, wenn man sich ohne Aufforderung aufgrund einer Stellenanzeige zum Vorstellungsgespräch begibt. Wenn der Arbeitgeber nicht ausdrücklich zum Vorstellungsgespräch aufgefordert hat und auch sonst keine „Finanzspritze“ zugesagt hat, bleibt man auf den Kosten sitzen.

Generell gilt: Der Arbeitgeber muss sämtliche Unkosten für Anreise, Unterbringung, Sprit etc. immer dann erstatten, wenn er auf ein persönliches Erscheinen des Bewerbers bestanden hat.
Das Arbeitsgericht schreibt dem Arbeitgeber die Erstattung „in nötigem Umfang“ vor. Das heißt, dass der Erstattungsanspruch für die Fahrtkosten nicht unbeschränkt besteht. Er ist nämlich auf den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit begrenzt. Wer meint, standesgemäß im gemieteten Porsche aufkreuzen zu müssen, der würde die Kosten alleine tragen und müsste sich stattdessen mit einem gesponserten Zweite-Klasse-Zugticket zufrieden geben.

Wenn es bei großer Entfernung erforderlich ist, fallen darunter auch Verzehr- und Übernachtungskosten. Die Erforderlichkeit ist danach zu beurteilen, was ein vernünftiger und gerecht denkender Mensch an Aufwendungen getätigt hätte: Also kein opulentes Mahl im Sterne-Restaurant oder das Absteigen in die Präsidenten-Suite.
Taxikosten müssen nur erstattet werden, wenn der Ort des Vorstellungsgesprächs ohne Taxi nur mit unverhältnismäßig hohen Zeit- oder Kostenaufwand zu erreichen gewesen wäre.

Bewerber und Arbeitgeber können im Vorfeld abklären, wer welche Kosten zu ersetzen hat. Das kann konkret bedeuten, dass euch ein Unternehmen einen Fahrtkostenersatz anbietet, aber z.B. die Hotelkosten ablehnt. Solche Vereinbarungen müssen jedoch von beiden Parteien vorher schriftlich vereinbart werden.

Nach § 53 der “Anordnung des Verwaltungsrates der Bundesanstalt für Arbeit zur Förderung der Arbeitsaufnahme” kann das Arbeitsamt im Einzelfall Vorstellungskosten übernehmen oder zumindest einen Zuschuss gewähren. Das gilt besonders in den Fällen, in denen das Arbeitsamt die Vorstellung vermittelt. Genaueres erfährt man im persönlichen Gespräch mit den zuständigen Sachbearbeitern des Arbeitsamtes.



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