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Assessment Center


II. Gruppenübungen

1. Gruppendiskussion


Die Gruppendiskussion umfasst in der Regel einen Kreis von vier bis sechs Personen, die ein Thema (vorgegeben oder von den Teilnehmern ausgewählt) diskutieren. Wenn das Thema vorgegeben wird, ist die Fragestellung zumeist sehr allgemein, so dass kein Teilnehmer durch ein bestimmtes Fachwissen Vorteile erlangt. Wenn das Thema in der Gruppe gewählt wird, stellt bereits der Auswahlprozess einen nicht unwichtigen Teil der Übung dar.

Tipps für die Gruppendiskussion: wichtig dabei sind die allgemeinen Gesprächsgrundsätze:
- Lasst die Anderen ausreden
- Bleibt immer sachlich und vermeidet persönliche Angriffe!
- Hört aktiv zu und greift dann die Beiträge der Anderen auf

Einen positiven Eindruck könnt ihr dabei hinterlassen, wenn
- der erste Beitrag von euch ausgeht und damit das Eis gebrochen wird!
- ihr die anderen Teilnehmer aktiv in die Diskussion mit einbindet
- es euch gelingt eine Art Moderatorenrolle einzunehmen, Struktur in die Diskussion zu bringen und zum Abschluss die Ergebnisse zusammenfasst!

2. Gruppenarbeit

Die Gruppenarbeit stellt meist die Aufgabe, etwas gemeinsam zu planen und dies dann auch praktisch herzustellen. Eine sehr bekannte Übung ist der Brückenbau, dabei soll aus Papierkarten, Kleber und Schere eine Brücke konstruiert werden, die eine Spannweite von 70 Zentimetern hat und so stabil ist, dass in der Mitte ein gefülltes Glas Wasser stehen kann.
Eine zweite Aufgabenstellung sind die Fallstudien, bei denen Aufgaben, die in der Praxis für das Unternehmen relevant sind, im Team gelöst werden sollen. Die Fallstudien setzen Fachwissen voraus.

Tipps für die Gruppenarbeit:
Ihr solltet versuchen die Aufgabenstellung zu strukturieren und einen Zeitplan festzulegen.
Bei komplexen Aufgaben sind Projektteams sinnvoll, die dann einzelne Teilaspekte übernehmen. Führungsqualitäten lassen sich erkennen, wenn es euch gelingt, eine Koordinatorenrolle oder Projektleiterrolle einzunehmen.

3. Das Rollenspiel

Im Rollenspiel nehmen die Teilnehmer innerhalb eines vorgegebenen Szenarios bestimmte Rollen ein. Im Allgemeinen sind Interessenskonflikte zwischen den individuellen Zielen zu erwarten. Man erwartet von euch, dass ihr Durchsetzungsvermögen und Kompromissbereitschaft zeigt.

Beliebte Aufgabenstellungen beim Rollenspiel sind etwa:
Mehrere Abteilungsleiterleiter müssen ein vorhandenes Budget untereinander aufteilen, oder es stehen verschiedene Standorte für die Produktion zur Auswahl und ihr sollt versuchen, euren Standort durchzusetzen.

Tipps für das Rollenspiel:
- Verschafft euch möglichst schnell einen Überblick über die Interessen der Anderen!
- Versucht euch, mit anderen Teilnehmern zu verbünden und dann Kompromisse zu finden!
- Haltet auf jeden Fall die Ergebnisse der Verhandlung schriftlich fest!
- Wenn Medien zur besseren Visualisierung (Flipcharts, Tafel) vorhanden sind, dann nutzt diese auch aus!

4. Konfliktgespräch

Die Konfliktgespräche laufen in den meisten Fällen im Szenario Führungskraft - Mitarbeiter ab. Als Kandidat nehmt ihr dabei vorwiegend die Rolle des Vorgesetzten ein, der ein Problem zu lösen hat. Das Gespräch nimmt zwischen 15 und 30 min in Anspruch plus eine gewisse Vorbereitungszeit. In der Vorbereitungszeit solltet ihr euch auf jeden Fall eine Strategie überlegen. Um die Chancengleichheit zu gewähren, ist euer Gesprächspartner meist kein Mitbewerber.

Tipps für das Konfliktgespräch:
Man sollte sich bemühen, immer sachlich und offen aufzutreten. Wenn man einander gegenübersitzt, ist eine angenehme, vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre das A und O. Neben dem, was man sagt, trägt hierzu auch Körpersprache bei. Man sollte auf Blickkontakt, aktives Zuhören, Gestik und Mimik achten. Sofern Kritikpunkte vorhanden sind, werden diese sachlich dargelegt und mit Beispielen belegt.
Am besten trägt man zu Anfang des Gesprächs alle Fakten zusammen, damit sich ein vollständiges Bild der Situation und der unterschiedlichen Interessen ergibt. Hier gilt der Grundsatz: Wer fragt führt! Wichtig sind Teilergebnisse hin, die beide Seiten mittragen können, und diese sollten dann Schritt für Schritt weiter ausgebaut werden. Das Gesprächsergebnis wird am besten schriftlich festgehalten.

5. Pro- und Kontradiskussion

Eine andere Form des Konfliktgesprächs ist die Pro- und Kontradiskussion. Ihr und eure Mitbewerber repräsentieren unterschiedliche Standpunkte und sollen diese argumentativ vertreten.

Tipps zur Diskussion:
Auch hier sollten unter allen Umständen die Grundregeln für Diskussionen (siehe auch unter Gruppenübungen) beachtet werden. Ihr solltet euch für die Pro- und Kontraseiten Argumente überlegen, um beides Positionen gut darstellen zu können. Hier steht besonders euer
Argumentationsvermögen, eure Souveränität mit Angriffen umzugehen, Rhetorik und Schlagfertigkeit unter Beobachtung. Eine gute Übung dafür ist das aufmerksame Beobachten von Diskussionsrunden im Fernsehen.



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