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Studiengebühren - Pro Studiengebühren



Die Pro-Position

Überfüllte Vorlesungen und Seminare, Stellenmangel, schlechte technische Ausstattung und überlastete Dozenten und Professoren machen es deutlich: Den deutschen Universitäten fehlen die Mittel um ihre Aufgaben effektiv erfüllen zu können und ihren Studenten ein fundiertes Angebot in Lehre und Forschung machen zu können. Der Strukturwandel in Deutschland verlangt nach einer größeren Anzahl von Hochschulabsolventen, die Universitäten können aber nicht einmal die aktuell Studierenden versorgen. Studiengebühren könnten hier Abhilfe schaffen.

a) Studiengebühren sichern die Qualität von Forschung und Lehre.
Wenn auch nur die Hälfte aller Studierenden einer großen Universität mit 40.000 Studierenden einen Semesterbeitrag von 500 Euro zahlen würde, würde dies ein Plus von zehn Millionen Euro pro Semester bedeuten. Mit diesem Geld könnte eine Vielzahl neuer Dozenten und Professoren bezahlt werden, technische Ausstattung verbessert werden usw.

b) Studiengebühren führen zu einer Effizienzsteigerung im Bildungsbereich und stärken die Position der Studierenden.
Im Vergleich mit ähnlich entwickelten Industrienationen stellt das kostenfreie Studium in Deutschland außerdem eine absolute Besonderheit, fast eine Kuriosität, dar. Studiengebühren von 15.000 Dollar im Jahr sind in den USA z.B. völlig normal. Die Universitäten treten dort als Dienstleister auf, die Studierenden werden zu Kunden, die die Ware „Bildung“ in Anspruch nehmen. Durch dieses Verhältnis ändert sich der Anspruch der Studierenden an ihre Universität. Der Fokus verschiebt sich in Richtung eines schnellen, möglichst effektiven Studiums, von der Universität werden für die gezahlten Gebühren auch entsprechende Leistungen gefordert, die diese erbringen muss.

c) Studiengebühren helfen, die Angebote der Hochschulen an den Anforderungen des Ausbildungsmarktes auszurichten.
Da höhere Studierendenzahlen in einem System, in dem die Finanzierung der Hochschulen zu einem Teil von Studiengebühren abhängt, einen größeren Etat für die jeweilige Universität bedeutet, würde außerdem der Wettbewerb zwischen den Universitäten beflügelt werden, was einerseits zu einer natürlichen Herausbildung von Spitzenuniversitäten, andererseits aber auch zu einem schnelleren Erkennen und Korrektur schlechter Angebote führen würde.

Diese Vorteile von Studiengebühren sind kaum von der Hand zu weisen, andererseits gibt es auch eine Reihe von Argumenten gegen Studiengebühren, die ebenfalls erwähnt werden müssen.



Die Pro-Position
a) Studiengebühren sichern die Qualität von Forschung und Lehre.
b) Studiengebühren führen zu einer Effizienzsteigerung im Bildungsbereich und stärken die Position der Studierenden
c) Studiengebühren helfen, die Angebote der Hochschulen an den Anforderungen des Ausbildungsmarktes auszurichten


Die Contra-Position
a) Der Staat stiehlt sich aus der Verantwortung, für eine konkurrenzfähige Ausbildung seiner Bürger zu sorgen
b) Studiengebühren vermindern die Chancengleichheit im Bereich der universitären Ausbildung
c) Es besteht die Gefahr, dass die Gebühren letztendlich nicht den Universitäten im vollen Maße zugute kommen und wenn doch, dass sie nicht effektiv eingesetzt werden

Der Stand der Dinge (Stati in den einzelnen Bundesländern)


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      LINKS
Allgemeine Informationen zum Thema Studiengebühren mit einer Übersicht über die aktuelle Entwicklung und der Zusammenstellung der wichtigsten Pro- und Contra-Argumente. Außerdem sehr ausführliche Linksammlung zum Thema
Allgemeine Informationen zum Thema mit Links zu den entsprechenden Gerichtsentscheidung und passenden Kommentaren
Homepage des Bündnisses gegen Studiengebühren mit umfangreichen Informationen zum Thema, allerdings natürlich stark parteiisch gegen Studiengebühren







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