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Work and Travel in den USA

Einleitung
Jobs mit Aussichten
Lebenshaltungskosten
Work and Travel Suche
Aufenthaltsbedingungen


Einleitung

Die USA sind wirtschaftlich gesehen das mächtigste Land der Erde. Und auch kulturell hat das Land der unbegrenzten Möglichkeiten seinen Besuchern einiges zu bieten. Kein Wunder, dass es jedes Jahr Millionen von Touristen in die USA zieht. Auf einer Fläche von 9.631.418 km² bieten sich dem Reisenden wunderschöne Aussichten, wie beispielsweise auf den Grand Canyon, die Niagarafälle oder unzählige Nationalparks. 297 Millionen Menschen leben und arbeiten hier, damit sind die USA nach China und Indien das bevölkerungsreichste Land der Erde.

Wenn ihr gerade mit der Schule, der Ausbildung oder dem Studium fertig geworden seid und nun nicht wisst, was ihr mit eurer neu gewonnenen Zeit anfangen sollt, dann ist vielleicht ein Work and Travel-Aufenthalt genau der richtige Weg für euch. So könnt ihr einerseits berufliche Erfahrungen im Ausland sammeln, eure Sprachkenntnisse verbessern und gleichzeitig in eurer freien Zeit das Land bereisen.

Die USA sind eines der beliebtesten Länder für Work and Travel-Aufenthalte. Neben Kanada, Australien und Neuseeland gehen hier die meisten Touristen auf dieses Abenteuer ein, bei dem sich Arbeiten und Reisen auf angenehme Art verbinden lassen.

Da Englisch eine der ersten Sprachen ist, die in der Schule unterrichtet werden und man auch sonst, ob im Beruf oder im Alltag, kaum um solche Sprachkenntnisse herum kommt, ist es nur sinnvoll, seine Fähigkeiten durch einen Auslandsaufenthalt zu verbessern. Durch den ständigen Kontakt mit den Einheimischen lernt man schnell dazu und schon bald verständigt man sich so selbstverständlich auf Englisch, als sei es die eigene Muttersprache.


Markt für Work and Travel

Die USA nehmen in der Weltwirtschaft bezüglich des Bruttoinlandsprodukts (BIP) den ersten Platz ein. Sie sind somit weltweit die stärkste Wirtschaftsnation. 25% des Weltsozialprodukts werden von den Amerikanern produziert – diese Zahl belegt eindeutig ihre führende Position in diesem Sektor. Zwar ist auch in den Vereinigten Staaten die Arbeitslosenquote in den vergangenen Jahren angestiegen, doch mit etwa 6% liegen die USA immer noch deutlich unter dem deutschen Wert.

Kurzfristige Jobangebote sind häufig leichter zu finden als langfristige Anstellungen. Und gerade in den USA wird die Saisonarbeit groß geschrieben. Da dürfte es nicht unbedingt problematisch sein, auf einer Farm oder in der Tourismusbranche eine befristete Stelle zu bekommen.

Man sollte jedoch einige Voraussetzungen mitbringen, die einem den Einstieg in einem fremden Land wesentlich erleichtern:
- man sollte im Alter zwischen 18 und 30 Jahren sein
- die englische Sprache sollte gut bis sehr gut beherrscht werden
- man sollte psychisch und physisch belastbar sein, da die Saisonarbeit oft ein hartes Metier ist
- man sollte die Bereitschaft zur Anpassung und zur harten Arbeit mitbringen

Je nachdem, ob ihr euch durch eine der zahlreichen Agenturen vermitteln lasst oder auf eigene Faust auf die Suche macht, müsst ihr weitere spezielle Kriterien erfüllen. Agenturen verlangen häufig:
- die deutsche Staatsbürgerschaft bzw. den Nachweis der unbefristeten Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland (bei manchen Agenturen reicht es aus, Bürger der EU zu sein)
- den Nachweis ausreichender finanzieller Mittel
- erste Erfahrungen in der jeweiligen Branche, in der ihr arbeiten möchtet
- eine abgeschlossene Schulausbildung, evtl. sogar ein Studium


Jobs mit Aussichten

Wenn ihr euch durch eine der zahlreichen Agenturen einen Work and Travel-Aufenthalt in den USA vermitteln lasst, werdet ihr in vielen Fällen in die Dienstleistungsbranche vermittelt. ihr könnt euren Wunschjob angeben, eine Garantie für eine erfolgreiche Vermittlung in diesen Sektor wird jedoch nicht erteilt. Eine beliebte Sparte ist die der National- oder Freizeitparks. Von diesen gibt es in den USA eine ganze Menge und besonders in den Sommermonaten herrscht hier Hochkonjunktur. Auch in kleineren Firmen, die sich mit Tourismus, Marketing oder Verwaltung beschäftigen, könnt ihr für kurze Zeit eine Anstellung finden.

Macht ihr euch selbständig, ohne die Hilfe einer Agentur auf die Suche nach einem befristeten Jobangebot, stehen euch natürlich alle Türen offen. Gerade wenn ihr die nötigen Qualifikationen besitzt, zum Beispiel schon Joberfahrungen in einem bestimmten Gebiet machen konntet oder in Deutschland eine Ausbildung abgeschlossen habt, ist das Feld der Jobmöglichkeiten unbegrenzt: arbeitet als Baumwollpflücker auf einer Plantage, als Servicemitarbeiter oder im Bereich des Telefonmarketings.


Lebenshaltungskosten USA

In den USA gestaltet es sich wie in den meisten anderen Ländern auch: die Lebenshaltungskosten in den Großstädten liegen um einiges höher als in den ländlichen Gegenden. Wollt ihr also in einer Firma in New York, Boston oder einer ähnlichen Stadt arbeiten, solltet ihr einige finanzielle Reserven im Petto haben, da euer vor Ort verdientes Geld vermutlich nicht ausreichen wird, um eure Lebenshaltungskosten zu decken. Im Regelfall verdient ihr um die 6 US$ die Stunde, wobei ihr zwischen 30 und 40 Stunden die Woche arbeitet.

Vor der Reise in die USA sollte man sich gründlich bei seiner Krankenkasse bzw. Versicherung über den Schutz informieren, der auch im Ausland gültig ist. Die meisten großen Versicherungen bieten eine Auslandskrankenversicherung an. Diese Versicherung besitzt zwar bis zu einem Jahr Gültigkeit, man darf mit ihr jedoch nur bis zu sechs Wochen reisen. Dies dürfte für einen Work and Travel-Aufenthalt eher zu kurz sein. Einige Versicherungen bieten Langzeit-Reisekrankenversicherungen an. Manche schließen das Arbeiten aus, andere wiederum erlauben es.

Generell ist es in den USA gut möglich, sich für wenige Monate eine eigene Wohnung zu mieten. Man hat sich auf das rastlose Leben der arbeitenden Bevölkerung eingestellt und viele Wohnungsgesellschaften haben sich darauf spezialisiert, so genannte „month-to-month-agreements“ einzugehen, bei denen die Mietdauer von Monat zu Monat individuell verlängert werden kann. Eigentlich vermitteln euch die Agenturen, die euch den Work and Travel-Aufenthalt in den USA organisieren, ebenfalls eine Unterkunft, häufig in Hotels mit Mehrbettzimmern oder in Familien. Wenn ihr euch jedoch selbst auf die Suche machen möchtet: Auf den folgenden Seiten findet ihr Appartments, in vielen Fällen sogar möbliert, die auf Zeit vermietet werden:
http://www.apartment.com/
http://www.nyc-apartments.net/
http://www.nyfurnishedapartments.com/
http://www.oakwood.com/
http://www.renttech.com/web/
http://www.blairapartments.com/

Eine etwas weniger teure Art der Unterkunft ist die Jugendherberge. Auch in den USA gibt es diese Youth Hostels, die weitaus bezahlbarer sind als gewöhnliche Wohnungen. Mit einem Preis von etwa 30 US$ pro Nacht lässt es sich doch wesentlich besser leben als mit Monatsmieten von mehr als 1000 US$. Eine Übersicht über die Hostels in den USA findet ihr hier:
http://www.hiusa.org/
http://www.hihostels.com/performOpenCountry.sma?isocode=us

Sehr günstig ist in den USA dagegen das Autofahren: ein Liter Benzin kostet hier nur rund 70 Cent pro Liter. Die Kfz-Versicherung ist jedoch ähnlich hoch angesiedelt wie bei uns in Deutschland. ihr dürft mit eurem eigenen deutschen Führerschein bis zu einem Jahr legal in den USA Autofahren. Danach ist es gesetzlich vorgeschrieben, den amerikanischen Führerschein zu machen.
Hier gibt’s einige Adressen, unter denen ihr beispielsweise Autos oder auch Wohnmobile für längere Strecken mieten könnt:
http://www.camper-usa.com/pages/homeall.html
http://www.autoeurope.de
http://www.sunnycars.com
http://www.roadbearrv.com/docs/home.html
http://www.moturis.com/
Hier ein Überblick über die zahlreichen Campingplätze in den USA, auf denen ihr eure Wohnmobile gefahrlos abstellen könnt:
http://www.campingplatzfinder.de/land_168.htm

Was ihr in den Vereinigten Staaten unbedingt benötigt ist die „Social Security Number“ (SSN), die ihr in den zuständigen Ämtern der Social Security Administration erhaltet. Mit dieser Nummer wird belegt, dass ihr euch legal in den USA aufhaltet. Nur mit dieser Nummer könnt ihr beispielsweise ein Bankkonto eröffnen oder einen Mietvertrag unterschreiben. Nähere Infos gibt’s hier: http://www.ssa.gov/pubs

Eine erste Adresse in einem Land sind stets sie Gelben Seiten, die viele Informationen zu Wohnungen und Jobs geben. In den USA gibt es mehrere dieser Branchenbücher:
http://www.infospace.com
http://yp.bellsouth.com/
http://www.infobel.com/usa/yp/name/
http://www.planetpages.com/default.asp
http://www.sbn.com/
http://www.trueyellow.com/
http://www.superpages.com/
http://www.yellowpages.com/Index.aspx

Weitere wichtige Informationsbücher, wie Telefon- oder Branchenbücher gibt’s hier: http://www.telefonbuch.com/nordamerika.htm

Eine Möglichkeit, besonders günstig durch die USA zu reisen, sind die zahlreichen Busunternehmen. Falls ihr kein eigenes Auto zur Hand habt, sind Busse eine günstige Alternative. Viele der Busunternehmen bieten einen so genannten North America Discovery Pass an, der das unbegrenzte Busfahren für 60 Tage erlaubt. Für ausländische Studenten gibt’s diesen Pass zu Sondertarifen. Infos zu den Pässen sowie den Reiserouten findet ihr auf diesen Homepages:
http://www.greyhound.com/
http://www.statravel.de/reisen/bus-_und_bahnpaesse/greyhound_nordamerika/index.shtml
http://www.shortlinebus.com/

Auch in den USA gibt es Billigfluglinien, mit denen ihr die großen Entfernungen überbrücken könnt. Hier einige Beispiele:
http://www.airtran.com/ (im Osten der USA)
http://www.allegiantair.com/ (zwischen Las Vegas und Städten an der Ostküste)
http://www.americawest.com/ (in den ganzen USA)
http://www.ata.com/home.html (in den ganzen USA)
http://www.frontierairlines.com/ (in den ganzen USA)
http://www.jetblue.com/ (ab New York)
http://www.midwestairlines.com/MAWeb/(yhvpe145r5c5ue45jfkkibjx)/default.aspx (in den ganzen USA)
http://www.flysong.com/home/index.jsp (vom Nordwesten nach Florida und Las Vegas)
http://www.flyseal.com/ (vom Nordosten nach Florida)
http://www.southwest.com/ (in den ganzen USA)
http://www.spiritair.com/ (in New York, Detroit, Chicago und Florida)
http://www.suncountry.com/suncountry/app.ui?uiDet=1&jsessionid=rn8kodal4icl&js=1 (in Kalifornien, Chicago, Detroit, Florida, New York, Seattle, Texas und Washington)
http://www.flyted.com/ (im Osten und Westen der USA)
http://www.usa3000airlines.com/index.htm (im Mittleren Westen und Nordosten)

Auch das Bahnnetz ist in den USA sehr gut ausgebaut und auch günstig zu nutzen. Viele Infos gibt’s auf der Seite von Amtrak, der größten Bahngesellschaft in den USA: http://www.amtrak.com/servlet/ContentServer?pagename=Amtrak/HomePage
http://www.crd.de/eisenbahnen/amtrak.php (deutsche Vertretung von Amtrak)

Falls man noch als Student eingeschrieben ist und so einige Vergünstigungen in Anspruch nehmen möchte, sollte man sich einen internationalen Studentenausweis besorgen. Der ISIC (International Student Identity Card) ist der weltweit einzige gültige Nachweis über den Studentenstatus, der viele Vorteile garantiert. Mehr Infos zu Anwendungsgebieten und Ausgabestellen findet ihr hier: http://www.statravel.de/isic/


Work and Travel Suche

Es gibt zwei Möglichkeiten, sich einen Work and Travel-Aufenthalt in den USA zu organisieren. Entweder man lässt sich die meiste Arbeit durch eine der zahlreichen Organisationen abnehmen oder man plant den gesamten Aufenthalt selbständig. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Überlässt man die Planung einer Agentur, so kümmert diese sich um den ersten Job, eine Unterkunft und meistens auch um die nötigen Visa. Den Flug muss man sich meist dennoch selbst buchen. Außerdem stellen die Organisationen vor Ort Ansprechpartner, die euch bei Problemen Ratschläge und Hilfestellung geben. Zudem bekommt ihr häufig auf einer Einführungsveranstaltung wichtige Tipps zum Leben und Arbeiten in den USA. Ein Schwarzes Brett in der Zentrale der Organisation weist stets die neuesten Jobangebote aus. ihr müsst euch dann nur noch bewerben.

Bei einer selbständig geplanten Reise muss man sich um alles kümmern: Job, Visum, Flug und Unterbringung. Der Vorteil ist natürlich, dass die Agenturen für ihre Arbeit hohe Gebühren verlangen. Plant man alles auf eigene Faust, kann man im Glücksfall eine Menge Geld sparen.

Vermittler, die bei Organsation von Work and Travel in Italien behilflich sind, findet ihr unter Work and Travel Agenturen.

Auf den folgenden Portalen gibt’s Stellen und Jobs in den USA zu finden:
http://www.ajb.dni.us/
http://www.careers.org/
http://www.careerbuilder.com/ http://www.ceweekly.com/
http://www.monstertrak.monster.com/
http://careerweb.westga.edu/JobNet.htm
http://jobsearch.monster.com/interstitial_js.asp
http://www.careercity.com/
http://www.cooljobs.com/

Auf dieser Seite findet ihr alle aktuellen Zeitungen in den USA, in denen ihr auch Stellen- sowie Wohnungsanzeigen finden könnt: http://www.esperanto.se/kiosk/usanews.html

Falls ihr euch selbst um einen Job kümmert, bleibt euch eine schriftliche Bewerbung nicht erspart. Hier findet ihr einige Beispiele, wie eine solche Bewerbung um eine Saisonarbeit in den USA aussehen sollte:
http://www.workandtravelusa.net/find/resume/cover.html
http://www.workandtravelusa.net/find/resume/resume.html


Aufenthaltsbedingungen

Wie bereits erwähnt benötigt man als Arbeitssuchender auf Zeit für die Einreise in die USA ein spezielles Visum. Dabei ist es unerheblich, ob man Bürger der EU ist oder nicht. Das so genannte J-1-Visum erhaltet ihr jedoch nur, wenn ihr bereits die Zusage für eine Arbeitsstelle vorweisen könnt und damit auch das DS-2019-Formular. Außerdem benötigt ihr für die Einreise einen maschinenlesbaren Reisepass, der für die gesamte Dauer des Aufenthalts Gültigkeit besitzt. Das J-1-Visum ermöglicht euch einen 4monatigen Aufenthalt in den USA und die Bearbeitungsgebühr beträgt zur Zeit 85 Euro. Das Visum erlaubt euch, vor eurer Arbeit maximal fünf Tage und nach eurer Arbeit maximal 25 Tage das Land zu bereisen. Ausführliche Informationen darüber, was ihr bei der Beantragung beachten müsst, findet ihr auf der Seite der Amerikanischen Botschaft in Deutschland: http://www.us-botschaft.de/germany-ger/visa/austauschvisum.html

Liste aller Konsulate sowie der deutschen Botschaft in den USA:
http://www.us-infos.de


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