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Work and Travel in Spanien

Einleitung
Jobs mit Aussichten
Lebenshaltungskosten
Work and Travel Suche
Aufenthaltsbedingungen


Einleitung

Seid ihr gerade mit der Schule, der Ausbildung oder dem Studium fertig geworden und wisst nicht genau, was ihr als nächstes tun sollt? Habt ihr genug vom Lernen, findet aber zur Zeit keinen Job? Eine Möglichkeit, die Zeit bis zum nächsten Lebensabschnitt sinnvoll zu gestalten, ist ein Work and Travel-Aufenthalt im Ausland. Dabei kann man einerseits berufliche Erfahrungen sammeln und ein bisschen Geld verdienen, andererseits lernt man schnell Land und Leute kennen.

Ein Work and Travel-Aufenthalt ist genau das, was sein Name schon besagt: Arbeit und Reisen im Wechsel. Je nachdem, wie es euch an einem Ort gefällt, könnt ihr dort länger verweilen und euch zur Unterhaltssicherung einen Job suchen. Zieht es euch jedoch weiter, kündigt ihr den Job und sucht euch in einer anderen Stadt etwas Neues. Das hört sich leichter gesagt an als getan. Denn auch für diese kurzweiligen Jobs braucht ihr eine ausreichende Qualifikation. Und die jeweilige Landessprache solltet ihr fließend beherrschen.

Die am häufigsten ausgewählten Ziele dieser Work and Travel-Aufenthalte sind die USA, Kanada, Australien und Neuseeland. Doch auch bestimmte Länder in Europa erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Neben Großbritannien und Frankreich spielt auch Spanien in diesem Bereich des Auslandsaufenthalts eine immer gewichtigere Rolle.

Als Mitgliedsstaat der EU gelten für Spanien keinerlei spezielle Einreisebestimmungen. Die Reise dorthin ist also mit viel weniger bürokratischen Hindernissen und gleichzeitig mit viel weniger Reisekosten verbunden, als dies zum Beispiel für Australien der Fall wäre. Und mit jährlich rund 1000 Sonnenstunden mehr als in Deutschland sowie Sandstränden mit einer Gesamtlänge von über 2000 km lässt es sich auch in Spanien sehr angenehm arbeiten und leben.

In vielen Schulen Deutschlands wird Spanisch bereits als weitere Fremdsprache angeboten. Spanisch, und nicht wie vielleicht von vielen vermutet Englisch, ist hinter Mandarin-Chinesisch die meistgesprochene Sprache der Welt. Es kann also für jedermann von Nutzen sein, seine Sprachkenntnisse durch einen längeren Aufenthalt in Spanien aufzufrischen und zu erweitern. Denn das Beherrschen mehrerer Fremdsprachen ist in vielen Berufssparten in der heutigen Zeit Einstellungsvoraussetzung.


Markt für Work and Travel

Der Markt für kurzzeitige Jobangebote ist stets gegeben. Besonders gefragt sind saisonbedingte Arbeitskräfte in den Sektoren Service und Dienstleistung. Große Chancen, schnell einen Job zu finden, hat man in Spanien während der Sommermonate. Mit einer Anzahl von rund 136 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste im Jahr 2003 ist Spanien innerhalb Europas eins der beliebtesten Reiseziele. Da ist es gerade auf den Urlaubsinseln der Balearen und Kanaren sowie in den Touristenhochburgen an der Mittelmeerküste ein Leichtes, für einige Wochen einen Job zu finden.

Man sollte jedoch einige Voraussetzungen mitbringen, die einem den Einstieg in einem fremden Land wesentlich erleichtern:
- man sollte im Alter zwischen 18 und 30 Jahren sein
- die spanische Sprache sollte gut bis sehr gut beherrscht werden
- man sollte psychisch und physisch belastbar sein, da die Saisonarbeit oft ein hartes Metier ist
- man sollte die Bereitschaft zur Anpassung und zur harten Arbeit mitbringen

Je nachdem, ob ihr euch durch eine der zahlreichen Agenturen vermitteln lasst oder auf eigene Faust auf die Suche macht, müsst ihr weitere spezielle Kriterien erfüllen. Agenturen verlangen häufig:
- die deutsche Staatsbürgerschaft bzw. den Nachweis der unbefristeten Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland (bei manchen Agenturen reicht es aus, Bürger der EU zu sein)
- den Nachweis ausreichender finanzieller Mittel
- erste Erfahrungen in der jeweiligen Branche, in der ihr arbeiten möchtet
- eine abgeschlossene Schulausbildung, evtl. sogar ein Studium


Jobs mit Aussichten

Wie bereits erwähnt besteht im Hotel- und Gastronomiegewerbe eine ständige Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften. Hierbei ist es natürlich von Vorteil, wenn ihr schon Erfahrungen in diesem Metier sammeln konntet. Wenn ihr jedoch eine schnelle Auffassungsgabe und eine hohe Belastbarkeit an den Tag legt, dürfte es auch ohne Vorkenntnisse möglich sein, in dieser Branche einen befristeten Saisonarbeitsvertrag zu bekommen.

Viele Agenturen, die euch einen Work and Travel-Aufenthalt in Spanien organisieren, vermitteln euch auch Jobs in den Bereichen Architektur, Marketing, Versicherungswesen, IT oder in der Automobilindustrie. Die Angebote variieren je nach Agentur. Die meisten bieten vordergründig Arbeitsplätze im Tourismussektor an.

Falls ihr auf gut Glück nach Spanien reisen wollt und euch vor Ort selbst um einen Arbeitsplatz kümmern möchtet, stehen euch natürlich die unterschiedlichsten Bereiche offen. Mit einer guten Portion Selbstbewusstsein, einigen Erfahrungen und einer Prise Glück werdet ihr bestimmt auch in eurer favorisierten Branche einen Job finden.


Lebenshaltungskosten Spanien

Die Lebenshaltungskosten in Spanien sind etwas geringer als in Deutschland. Dem gegenüber steht jedoch auch ein geringeres Lohnniveau. In ländlichen Gegenden ergibt sich daraus ein akzeptables Verhältnis. In Großstädten und den Tourismusregionen liegen die Lebenshaltungskosten aber häufig sehr viel höher. Besonders das abendliche Ausgehen hat es preislich manchmal ganz schön in sich, wie ihr bestimmt schon durch den ein oder anderen Spanien-Urlaub feststellen konntet.

Vor der Reise nach Spanien sollte man sich gründlich bei seiner Krankenkasse bzw. Versicherung über den Schutz informieren, der auch im Ausland gültig ist. Die meisten großen Versicherungen bieten eine Auslandskrankenversicherung an. Diese Versicherung besitzt zwar bis zu einem Jahr Gültigkeit, man darf mit ihr jedoch nur bis zu sechs Wochen reisen. Dies dürfte für einen Work and Travel-Aufenthalt eher zu kurz sein. Einige Versicherungen bieten Langzeit-Reisekrankenversicherungen an. Manche schließen das Arbeiten aus, andere wiederum erlauben es.

Da man während seiner Reise in den meisten Fällen nur höchstens einige Wochen oder Monate in ein und derselben Region Spaniens verbringt, ist es eventuell sinnvoller, sich statt in einer Wohnung in einem günstigen Hotel, einer Jugendherberge oder einer WG einzumieten. Hier spart man die Kosten für Kaution oder auch Möbel. Zudem liegt die Quote an Mietwohnungen in Spanien mit 13% deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 40%. Gerade aus diesem Grund ist es sehr schwierig, eine Mietwohnung für einen kurzen Zeitraum zu ergattern. Außerdem sind die Mietpreise, gerade in den Großstädten, enorm hoch. Eine Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnung ist hier unter 600 Euro kaum zu bekommen.

Erste Adressen günstiger Hotels finden sich in den Gelben Seiten Spaniens:
http://www.paginas-amarillas.es
sowie in kleineren Zeitschriften wie
http://www.segundamano.es

Die Red Espagnola de Albergues Juveniles (REAJ) sind eine Partnerorganisation des DJH (Deutsches Jugendherbergswerk) und vermitteln Zimmer im ganzen Land: http://www.reaj.com/

Da man während eines Work and Travel-Aufenthalts möglichst viel von dem fremden Land sehen möchte, muss man möglichst günstige Möglichkeiten der Beförderung finden. Hier gibt’s die Fahrpläne der spanischen Bahn sowie der verschiedenen Regionalbahnen:
http://www.fahrplan-online.de/fahrplan_search.php3?land=081

Falls man noch als Student eingeschrieben ist und so einige Vergünstigungen in Anspruch nehmen möchte, sollte man sich einen internationalen Studentenausweis besorgen. Der ISIC (International Student Identity Card) ist der weltweit einzige gültige Nachweis über den Studentenstatus, der viele Vorteile garantiert. Mehr Infos zu Anwendungsgebieten und Ausgabestellen findet ihr hier: http://www.statravel.de/isic/?college1

Wahrscheinlich möchtet ihr auch vor Ort euren Freunden und eurer Familie berichten, wie es euch bei eurer Reise ergeht. Die folgende Seite erklärt euch, wie ihr aus Spanien am günstigsten nach Deutschland telefonieren könnt: http://www.tariftip.de/rubrik/15434/13/Billig+telefonieren+aus+Spanien.htm


Work and Travel Suche

Es gibt zwei unterschiedliche Wege, sich einen Work and Travel-Aufenthalt in Spanien zu organisieren: entweder, man wählt den einfachen aber teuren Weg über eine Vermittlungsagentur, oder man nimmt den schwierigen aber günstigen Weg und plant sich den gesamten Aufenthalt selbst. In diesem Fall ist man auch nicht so stark an die Vorgaben bezüglich der Arbeitsplätze, Dauer des Arbeitsverhältnisses oder Einsatzorte gebunden, wie sie in manchen Fällen durch die Agenturen gegeben werden. Der Vorteil einer Vermittlung durch eine Organisation ist jedoch, dass in manchen Fällen sogar ein Sprachkurs in das Programm integriert ist und das auch Kost und Logis während des Arbeitsaufenthalts von der Agentur mitorganisiert werden. Auch um die Beantragung eventuell nötiger Bescheinigungen und Visa wird sich gekümmert. Man selbst muss eigentlich nur noch dafür sorgen, dass man rechtzeitig das Geld beschafft, um die fälligen Gebühren auch bezahlen zu können.

Folgende Organisationen ver Vermittler, die bei Organsation von Work and Travel in Italien behilflich sind, findet ihr unter Work and Travel Agenturen.

Falls ihr euch selbst auf die Suche nach einem befristeten Job machen möchtet, könnt ihr dies zunächst einmal in den überregionalen spanischen Zeitungen tun:
El Pais: http://www.elpais.es
El Rincon: http://www.elrincon.de/
El Mundo: http://www.elmundo.es/
El Periódico: http://www.elperiodico.com/Default.asp
La Vanguardia: http://www.lavanguardia.es/

Auf dieser Seite findet ihr eine Auflistung aller Zeitungen in Spanien: http://cgi.esperanto.se/kiosken.pl?land=ES

Auf diesen Portalen findet ihr Stellenangebote in Spanien:
http://www.jobline.es/
http://www.inem.es/


Aufenthaltsbedingungen

Für EU-Bürger:
Ein Aufenthalt von bis zu drei Monaten ist bekannterweise in keinem Mitgliedsland der EU ein Problem. Auch der Aufenthalt für EU-Bürger von mehr als drei Monaten ist seit Februar 2003 kein Problem mehr. Man muss sich nun nicht mehr zwangsläufig um eine Aufenthaltsgenehmigung, die „Tarjeta de Residencia“, kümmern. Diese Genehmigung kann einem bestimmte bürokratische Vorgänge, zum Beispiel in Verbindung mit Rechtsgeschäften, jedoch erleichtern. Die „Tarjeta de Residencia“ erhält man beim zuständigen Ausländerbüro (Oficina de Extranjeros) und muss nur zwingend beantragt werden, wenn man als Ausländer mehr als 20.000 Euro im Jahr verdient. Denn ab dieser Grenze ist man verpflichtet, in Spanien eine Einkommensteuererklärung einzureichen. Und für diese benötigt man eine Aufenthaltsgenehmigung. Ansonsten sind ein Personalausweis bzw. ein gültiger Reisepass für einen Spanien-Aufenthalt völlig ausreichend.

Auch nicht zwingend vorgeschrieben, jedoch mit nützlichem Charakter ist die NIE, die Número de Identidad de Extranjero. Sie ist eine Ausweisnummer, die ebenfalls auf Steuererklärungen angegeben werden muss. Bei bestimmten rechtlichen Vorgängen wird eine solche Nummer verlangt und ihr könnt euch somit den Spanien-Aufenthalt erleichtern. Auch die NIE kann bei einem der zahlreichen Ausländerbüros beantragt werden. Hier findet ihr eine Übersicht über alle Ausländerbüros: http://www.mir.es/extranje/extdonde.htm

Für Nicht-EU-Bürger:
Bürger, die nicht aus einem der EU-Länder kommen, müssen vor ihrer Reise nach Spanien ein Visum beantragen. Dies kann beim zuständigen Konsulat des Heimatlandes geschehen. Um ein solches Visum zu erhalten, wird jedoch häufig ein bereits bestehender Arbeitsvertrag verlangt.
Bürger, die aus Nord- bzw. Südamerika, Andorra, Australien, Israel, Japan, Monaco, Neuseeland und der Schweiz kommen, dürfen sich innerhalb eines halben Jahres bis zu 90 Tage ohne Visum in Spanien aufhalten. Diese Länder haben ein bilaterales Abkommen mit Spanien und erleichtern deshalb den Bürgern die Einreisebestimmungen.

Liste aller deutschen Botschaften und Konsulate in Spanien:
http://www.embajada-alemania.es/

Liste aller spanischen Botschaften und Konsulate in Deutschland:
http://www.embajada-alemania.es/madrid/



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