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Work and Travel in Neuseeland

Einleitung
Jobs mit Aussichten
Lebenshaltungskosten
Work and Travel Suche
Aufenthaltsbedingungen


Einleitung

Es ist eins der faszinierendsten Länder der Welt. Sommer, Sonne und Sand auf der einen Seite – Berge, Schnee und Skifahren auf der anderen. Kaum ein Land hat gleichzeitig so viele verschiedene klimatische Verhältnisse zu bieten wie Neuseeland. Durch seine Lage im Pazifischen Ozean sind die durchschnittlichen Temperaturen eher moderat: sie schwanken zwischen 5 °C im Winter und 20 °C im Sommer, wobei die Nordinsel im Sommer etwas stärker von der Sonne verwöhnt wird. Die Südinsel dagegen liegt in einer besonders regenreichen Klimazone. Niederschläge von bis zu 7 000 mm pro Jahr im westlichen Teil der Südinsel (zum Vergleich: in Deutschland kommen nur wenige Regionen über durchschnittlich 2 000 mm pro Jahr) sind keine Seltenheit.

Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, prägen auch heute noch die Kultur. Neben Englisch ist Maori seit 1987 zweite Amtssprache. Die Neuseeländer sind sehr stolz auf ihr Land und ihre Kultur, weshalb sie es ungern hören, mit Australien in einem Atemzug genannt zu werden. Seit 1907 sind sie ein unabhängiges Land, das politisch gesehen jedoch dem Commonwealth, also dem britischen Königshaus, zugerechnet wird. Die Hauptstadt Wellington ist mit rund 300 000 Einwohnern nur die zweitgrößte Stadt des Landes. An erster Stelle steht hier das Finanz- und Handelszentrum Auckland mit rund 1,2 Millionen Einwohnern. Hier sind auch die meisten internationalen Unternehmen angesiedelt. 85 % der neuseeländischen Unternehmen bestehen lediglich aus 5 Mitarbeitern oder weniger.

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, der Heimat für eine Weile den Rücken zu kehren und stattdessen in das unbekannte Leben in einem fremden Land einzutauchen. Gerade Neuseeland, das am anderen Ende der Welt liegt, übt eine ganz besondere Faszination auf viele Menschen aus. Neben den USA, Australien und Kanada ist Neuseeland eines der beliebtesten Länder wenn es um einen Work and Travel-Aufenthalt geht. Auf Grund der hohen Nachfrage musste die neuseeländische Regierung die für einen Work and Travel-Aufenthalt benötigten Working Holiday Visa (WHV) bereits für jedes Land auf eine bestimmte Menge festlegen. Für Deutschland werden zur Zeit jährlich etwa 2000 dieser Visa bewilligt. Da heißt es schnell sein, wenn man einer der Glücklichen sein möchte, die ihre Reise mit einem WHV in der Tasche starten können.

Die Vorteile eines Work and Travel-Aufenthalts gegenüber einem normalen Urlaub liegen auf der Hand. Natürlich steht bei beiden Möglichkeiten das Reisen im Vordergrund. Man möchte möglichst viel von dem fremden Land sehen und unterschiedliche Kulturen kennen lernen. Doch hat sich ein Urlaub meist schon nach einigen Wochen erledigt, weil beispielsweise das nötige Kleingeld fehlt, kann sich ein Working Holiday bis zu 12 Monaten ausdehnen. Denn durch die zeitlich befristete Aufnahme von kleineren Arbeiten, entweder gegen Geld oder auch gegen Unterkunft und Verpflegung, kann die darauf folgende Weiterreise finanziert werden. Eine gute Möglichkeit, sich etwas dazu zu verdienen und gleichzeitig den wirklichen Alltag der Einheimischen kennen zu lernen.


Markt für Work and Travel

Nachdem sich Neuseeland in den 80er Jahren mit einer Verschlankung der Sozialsysteme sowie einbrechenden Preisen für ihren führenden Exportartikel, die Schafwolle, auseinandersetzen musste, ist das Land heute wirtschaftlich gefestigt. Die zwischenzeitlich auf über 15 % gestiegene Arbeitslosenquote liegt mittlerweile bei moderaten 5,3 % (2004), wobei die Arbeitslosigkeit im Süden höher ist als im Norden. Zwar ist die Landwirtschaft immer noch die Haupteinnahmequelle des Landes, doch auch der Industrie-, Tourismus- und Dienstleistungssektor haben sich hier ein Standbein geschaffen.
Da man in Neuseeland um die Beliebtheit als Ziel von Work and Travel-Reisen weiß, ist es selten ein Problem, für einige Wochen einen Job zu bekommen. Ausreichende Sprachkenntnisse sowie eine gewisse Portion Eigeninitiative sind hierbei jedoch Voraussetzung.

Außerdem ist es von Vorteil die folgenden Kriterien zu erfüllen, die einem den Einstieg in einem fremden Land wesentlich erleichtern:
- man sollte im Alter zwischen 18 und 30 Jahren sein
- die englische Sprache sollte gut bis sehr gut beherrscht werden
- man sollte psychisch und physisch belastbar sein, da die Saisonarbeit oft ein hartes Metier ist
- man sollte die Bereitschaft zur Anpassung und zur harten Arbeit mitbringen

Je nachdem, ob ihr euch durch eine der zahlreichen Agenturen vermitteln lasst oder auf eigene Faust auf die Suche macht, müsst ihr weitere spezielle Kriterien erfüllen. Agenturen verlangen häufig:
- die deutsche Staatsbürgerschaft bzw. den Nachweis der unbefristeten Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland (bei manchen Agenturen reicht es aus, Bürger der EU zu sein)
- den Nachweis ausreichender finanzieller Mittel
- erste Erfahrungen in der jeweiligen Branche, in der ihr arbeiten möchtet
- eine abgeschlossene Schulausbildung, evtl. sogar ein Studium

.
Jobs mit Aussichten

Da die Landwirtschaft eine der größten Geldquellen des Landes ist, ist es kaum verwunderlich, dass sich hier für Reisende die besten Jobchancen ergeben. Besonders in den Sektoren Agrar, Gartenbau, Fischerei und Forstwirtschaft sind die Aussichten vielversprechend. Hier arbeitet man in manchen Fällen zwar bis zu 12 Stunden am Tag, doch die Bezahlung nach geernteten Kilos ist häufig an der Tagesordnung und verspricht bei viel Einsatz auch viel Geld.

Doch auch in anderen Bereichen lassen sich mit einigen Vorkenntnissen, wie etwa PC- oder Servicekenntnissen, befristete Jobs finden. Helfende Hände in Hotels, Backpacker-Unterkünften oder auch bei Bürotätigkeiten in verschiedenen Unternehmen werden stets gesucht. Hierbei ist es natürlich unerlässlich, die englische Sprache fast fließend zu beherrschen.


Lebenshaltungskosten Neuseeland

Die Lebenshaltungskosten sind in Neuseeland im Vergleich zu Deutschland sehr gering. Sei es bei der Miete, den Nahrungsmitteln, den Benzinpreisen oder den Steuern – Neuseeländer kommen mit einem weitaus geringeren Jahresgehalt aus.
Liegt das Bruttodurchschnittseinkommen in Deutschland bei etwa 30 000 Euro (2003), so steht dem ein Durchschnittseinkommen von etwa 35 000 NZ$ (etwa 19 000 Euro) bei den Neuseeländern gegenüber. Da sich Einkommen und Ausgaben somit etwa die Waage halten, sind auch die Lebensumstände in beiden Ländern etwa ähnlich anzusiedeln.

Wie beinahe in jedem Land variieren auch in Neuseeland die Mietpreise, je nachdem ob man sich mitten in einer der Großstädte oder etwas außerhalb eine Bleibe sucht. Doch im Gegensatz zu horrenden Mietpreisen wie etwa in amerikanischen oder australischen Großstädten bleiben in Neuseeland auch hier die Kosten eher gering. Ein zentrales WG-Zimmer liegt bei rund 60 NZ$ wöchentlich. Bei manchen Arbeitsstellen bekommt ihr eine Unterkunft vor Ort direkt mit angeboten, die häufig sehr günstig sind (etwa 40 NZ$/Woche) und ausreichend Komfort bieten.

Sinn und Zweck eines Work and Travel-Aufenthalts ist es nicht, sich die ganze Zeit an ein und demselben Ort aufzuhalten. Das Bereisen des unbekannten Landes hat oberste Priorität. Da es sich für einen kürzeren Aufenthalt in einer Stadt nicht unbedingt lohnt, sich eine eigene Wohnung zu mieten, sind günstige Hotels, Jugendherbergen oder Wgs eine überlegenswerte Alternative.
Bereits aus Deutschland dürften euch die Jugendherbergen bekannt sein. Um hier eine Schlafgelegenheit zu bekommen, muss man jedoch Mitglied der jeweiligen Jugendherbergsgesellschaft sein und einen entsprechenden Ausweis haben. Hier die Internetseite der neuseeländischen Jugendherbergsgesellschaft, vergleichbar mit dem DJH:
http://www.yha.org.nz/
Wie in Australien sind auch in Neuseeland die Backpacker ein sehr verbreitetes Völkchen. An beinahe jeder Ecke befindet sich ein Backpacker-Hostel, das in Ansätzen mit den deutschen Jugendherbergen vergleichbar ist. Die Preise für ein Mehrbettzimmer liegen hier in etwa bei 20 NZ$. Hier die Adressen einiger Anbieter:
http://www.vip.co.nz/
http://www.bbh.co.nz/
Nicht ganz so preiswert wie Backpacker-Hostels oder Jugendherbergen sind die Bed&Breakfast-Hotels. Die Preise liegen hier bei etwa 50 NZ$ für ein Einzel- und bei bis zu 150 NZ$ für ein Doppelzimmer. Hier eine Übersicht über alle Bed&Breakfast-Hotels in Neuseeland:
http://www.nzbnbhotels.com/map.html
Wer sich in den Monaten, die er in Neuseeland verbringt, etwas mehr Luxus gönnen möchte, kann sich natürlich auch in einem richtigen Hotel einquartieren. Hier einige Adressen, wo das Reservieren von Hotels möglich ist:
http://www.mainstay.co.nz/
http://www.nz-accommodation.co.nz/main/index.shtml
http://www.newzealandvacations.co.nz/
http://www.goldenchain.co.nz/

Falls ihr doch einige Zeit in einer bestimmten Stadt verbringen wollt und während dieser Zeit eine eigene Wohnung mieten möchtet, gibt’s hier ein paar Links für die Suche nach der passenden Unterkunft:
http://www.flatfinder.co.nz/
http://www.nzflatmates.co.nz/

Einen ersten Überblick über weitere Wohnungsangebote findet ihr in den Gelben Seiten Neuseelands:
http://yellowpages.co.nz

Auf dieser Homepage findet ihr Links zu den unterschiedlichsten Möglichkeiten der Unterbringung, wie etwa Homestay, Farmstay oder auch Motels:
http://www.nzs.com/travel/accommodation/

In Neuseeland müssen auch kurzfristige Tätigkeiten, die finanziell entlohnt oder für eine andere Gegenleistung (wie etwa Unterkunft) angeboten werden, versteuert werden. Deshalb ist es unbedingt empfehlenswert, sich direkt bei der Einreise eine IRD Number (Steuernummer) beim zuständigen IRD („Inland Revenue Department“, Finanzamt) zu besorgen. Mit einer IRD Number könnt ihr diesen Steuersatz um einige Prozent nach unten drücken. Hier die Homepage des neuseeländischen Finanzamtes:
http://www.ird.govt.nz/

Da man sich ja während seines Neuseeland-Aufenthalts nicht nur an einem einzigen Ort aufhalten möchte, benötigt man in den meisten Fällen öffentliche Verkehrsmittel, um sich fortzubewegen. Hier gibt es eine Übersicht über die Bus-, Bahn- und Schiffsverbindungen des Landes:
http://www.fahrplan-online.de/fahrplan_search.php3?land=059

Hier die Adressen zweier Busunternehmen, die beispielsweise auch Rundreisen durch Neuseeland organisieren:
http://www.intercitycoach.co.nz/
http://www.newmanscoach.co.nz/
Mit bestimmten Buspässen lässt sich diese Art der Fortbewegung auch etwas besser finanzieren. Hier könnt ihr euch die verschiedenen Pässe anschauen und sie auch gleich bestellen:
http://www.kiwiexperience.de/Buspasse/buspasse.html

Zwar ist das Bahnnetz durch die Privatisierung in den letzten Jahren erheblich geschrumpft, doch das Reisen mit diesem altertümlichen Gefährt versprüht immer noch einen ganz besonderen Charme. Bei diesem Unternehmen könnt ihr Rundreisen sowie einzelne Fahrten durch Neuseeland buchen und einen Bahnpass bestellen:
http://www.tranzscenic.co.nz/

Eine weitere Möglichkeit, Reisen und Unterkunft zu verbinden, ist der Kauf eines Wohnmobils, eines so genannten Campers. Zwar ist diese Anschaffung nicht gerade günstig, doch so kann man viel flexibler agieren. Man kann reisen und rasten, wann und wo man möchte. Gleichzeitig spart man die Kosten für eine Unterkunft und sonstige andere Transportmittel.
Hier die Adressen einiger Verleiher und Verkäufer solcher Camper:
http://www.keacampers.com/newzealand/
http://www.otagocampervans.com/
http://www.newzealandmotorhomes.com/
http://www.cruisenewzealand.com/
http://www.motorhomehire.co.nz/
http://www.campervanz.co.nz/
http://www.campavan.co.nz/
http://www.britz.com/
Und hier eine Übersicht über die verschiedenen Campingplätze in Neuseeland, auf denen ihr eure Mobile gefahrlos abstellen könnt:
http://www.campingplatzfinder.de/land_176.htm

Um zwischen der Nord- und der Südinsel eine Verbindung zu schaffen, pendelt eine Fähre täglich mehrmals zwischen den beiden Teilstücken Neuseelands. Hier könnt ihr euch die Fahrpläne sowie die Preise für eine solche Überfahrt anschauen. Auch das Buchen von Tickets ist per Internet möglich:
http://www.interislander.co.nz/

Auch das Auto ist in Neuseeland ein beliebtes Verkehrsmittel. Bedingung ist jedoch, dass ihr euch zuvor einen internationalen Führerschein ausstellen lasst. Der deutsche bzw. der EU-Führerschein sind nicht ausreichend. Wenn man plant, sich vor Ort ein Auto zu kaufen bzw. zu mieten, muss man in seinem Heimatland diesen internationalen Führerschein beantragen. Dieser ist jedoch auch nur in Verbindung mit dem eigentlichen Scheckkartenführerschein gültig. Beantragen kann man den internationalen Führerschein, der etwa 15 Euro kostet, bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde. Achtung: in Neuseeland herrscht Linksverkehr.
Die folgenden deutschen Anbieter vermieten euch Autos der verschiedensten Klassen noch von Deutschland aus:
http://www.travel-overland.de/
http://www.bahasa.net/nz/autos.html
http://www.reiseprof.de/de/m/de-mietw1.html
http://mietwagen.skyways.de/
Diese Anbieter sitzen in Neuseeland. Hier könnt ihr direkt vor Ort ein Auto mieten:
http://www.nzholidayservices.co.nz/
http://www.britz.com/#campervans_motorhomes_rv
http://www.maui.co.nz/

Vor der Reise in das „Land der langen weißen Wolke“ (Aotearoa; Bezeichnung der Maori für Neuseeland) sollte man sich gründlich bei seiner Krankenkasse bzw. Versicherung über den Schutz informieren, der auch im Ausland gültig ist. Die meisten großen Versicherungen bieten eine Auslandskrankenversicherung an. Diese Versicherung besitzt zwar bis zu einem Jahr Gültigkeit, man darf mit ihr jedoch nur bis zu sechs Wochen reisen. Dies dürfte für einen Work and Travel-Aufenthalt eher zu kurz sein. Einige Versicherungen bieten Langzeit-Reisekrankenversicherungen an. Manche schließen das Arbeiten aus, andere wiederum erlauben es.

Falls man noch als Student eingeschrieben ist und so einige Vergünstigungen in Anspruch nehmen möchte, sollte man sich einen internationalen Studentenausweis besorgen. Der ISIC (International Student Identity Card) ist der weltweit einzige gültige Nachweis über den Studentenstatus, der viele Vorteile garantiert. Mehr Infos zu Anwendungsgebieten und Ausgabestellen findet ihr hier: http://www.statravel.de/isic/


Work and Travel Suche

Manche Menschen haben ein Talent dafür, sich mit eigenem Engagement kurzfristig Wohnungen, Jobs oder Transportmöglichkeiten zu organisieren. Andere widerum planen am liebsten alles im Voraus, so dass nur wenige Chancen für Flexibilität bleiben. Ein solcher Work and Travel-Aufenthalt soll dazu dienen, selbständiger zu werden und auch mal die Dinge einfach auf sich zukommen zu lassen.
Falls ihr euch dies jedoch nicht in allen Ausmaßen zutraut, gibt es eine Menge Agenturen, die euch einen solchen Aufenthalt organisieren können. Sie kümmern sich um die nötigen Visa, buchen den Flug, beschaffen euch eine Unterkunft für die ersten Nächte und vermitteln euch vielleicht sogar den ersten Job. Auch bei Problemen bieten diese Organisationen stets Hilfestellung und sind immer mit einem Ansprechpartner vor Ort. So ist man in einem ganz fremden Land nicht völlig auf sich alleine gestellt. Natürlich erledigen die Agenturen all diese Aufgaben nicht kostenlos. Gebühren, die in manchen Fällen gar an die 5000 Euro erreichen können, schrecken manche Reiselustigen ab, die Leistungen in Anspruch zu nehmen. Und wenn man ein bisschen Eigeninitiative zeigt und sich auch für die Arbeit in einer Fischfabrik nicht zu schade ist, der wird auch ohne Probleme ohne die Hilfe einer Agentur in Neuseeland zurecht kommen.
Falls ihr dennoch die Vermittlung durch eine der zahlreichen Organisationen vorzieht, solltet ihr auf jeden Fall die verschiedenen Preis-Leistungs-Verhältnisse miteinander vergleichen. Es lohnt sich. Denn es ist doch viel sinnvoller, das gesparte Geld nicht an eine Vermittlungsorganisation zu verschwenden, sondern vor Ort in Neuseeland auf den Kopf zu hauen.

Vermittler, die bei Organsation von Work and Travel in Italien behilflich sind, findet ihr unter Work and Travel Agenturen.

Diese neuseeländischen Jobbörsen können eine erste Anlaufstelle auf der Suche nach einer Beschäftigung sein:
http://www.nzjobs.co.nz/
http://jobstuff.co.nz
http://jobuniverse.co.nz
http://www.jobs.govt.nz
http://www.kiwijobs.co.nz
http://www.netcheck.co.nz
http://www.new-zealand-jobs.com
http://nz.mycareer.com
http://www.careerone.co.nz
http://www.locanto.co.nz/Jobs/J/
http://www.seek.co.nz/

Für Initiativbewerbungen lohnt sich immer ein Blick in die neuseeländischen Gelben Seiten http://yellowpages.co.nz/index.html.
Aber auch die Deutsch-Neuseeländische Industrie- und Handelskammer hat viele nützliche Adressen: http://www.germantrade.co.nz/german/index.htm.

In Neuseeland gibt es zudem dutzende private Jobagenturen für so ziemlich jede Berufsspate. Eine Übersicht über alle Arbeitsvermittler gibt es hier:
http://www.nzs.com/business/employment/recruitment-companies/.

Zeitungsanzeigen sind eine erste Anlaufstelle, wenn man auf der Suche nach einem Job, einer Wohnung oder anderen lebensnotwendigen Dingen ist. Besonders die bei Work and Travel-Reisenden beliebten Saisonjobs werden meist in Zeitungen ausgeschrieben oder an Schwarzen Brettern in Hostels oder Supermärkten ausgehängt. Die Suche nach Saisonjobs kann am besten vor Ort geschehen. Hier findet Ihr eine Auflistung aller Zeitungen, die es in Neuseeland gibt:
http://cgi.esperanto.se/kiosken.pl?land=NZ

Die Neuseeländisch-Deutsche Außenhandelskammer (AHK) verfügt über Adressen von Unternehmen, bei denen Ihr Euch um einen Job bewerben könntet:
http://www.germantrade.co.nz/

Das WWOOFen ist in Neuseeland eine sehr beliebte Möglichkeit, für einige Wochen zu Arbeiten, und dafür freie Kost und Logis zu erhalten. WWOOFen bedeutet Willing Workers On Organic Farms und hat das Arbeiten auf verschiedenen Farmen zum Inhalt. WWOOF ist eine Organisation, die eben diese Farm-Aufenthalte vermittelt. Dazu müsst ihr jedoch Mitglied werden. Wie dies im Einzelnen funktioniert, erfahrt ihr auf den Internetseiten der Organisation:
http://www.wwoof.co.nz/

Das Arbeiten auf Farmen ist in Neuseeland weit verbreitet. Hier könnt ihr bei der Ernte, der Saat, der Tierzucht oder auch beim Verpacken und Transportieren der Güter helfen. Die Arbeitstage können mit bis zu 12 Stunden ganz schön lang werden. Dafür werdet ihr jedoch in den meisten Fällen nach Stückzahlen (z.B. Kilogramm der geernteten Früchte) bezahlt. Dies kann euch bei viel körperlichem Einsatz auch eine hohe Entlohnung bescheren. Eine andere Möglichkeit der Entlohnung besteht darin, dem Arbeitenden für die Dauer seines Aufenthalts freie Kost und Logis zur Verfügung zu stellen. Auch eine gute Alternative, falls man seinen Geldbeutel ein wenig schonen möchte.
Auf diesen Homepages findet ihr eine Übersicht über alle Farmen, die solche Saisonarbeiten anbieten. Um alle Kontaktdetails zu erhalten, müsst ihr euch jedoch registrieren:
http://www.fhinz.co.nz/index.cfm
http://www.helpexchange.net/main.asp?action=nz

Hier eine spezielle Jobbörse für Work and Travel-Reisende: http://www.traveljobs.com.au/traveljobs.htm

Bei der Jobsuche für höher angesiedelte Arbeiten (z.B. im Tourismussektor) bleiben euch wahrscheinlich auch schriftliche Bewerbungen nicht erspart. Hier einige Muster für ein Anschreiben (cover letter)
http://yahoocareers.it.seek.com.au/editorial/0-4-20_coverletter_MSgrad.htm
http://www.mission.com.au/cm/p.aspx?n=CQESP-DXAFO-YCVLJ-SUEZK-DWKCS
http://www.reisebine.de/Insider-Tips/working-holiday/wh-anschreiben.html
und einen Lebenslauf (curriculum vitae)
http://yahoocareers.it.seek.com.au/editorial/0-4-3_resume_guide.htm
http://www.mission.com.au/cm/resources/documents/Jo%20Sample%20Resume.pdf
http://www.reisebine.de/Insider-Tips/working-holiday/wh-lebenslauf.html


Aufenthaltsbedingungen

Schon seit einiger Zeit hat die neuseeländische Regierung das „Working Holiday Visum“ (WHV) eingeführt, das Ausländern einen befristeten Aufenthalt von bis zu 12 Monaten sowie die Aufnahme kleinerer Gelegenheitsjobs erlaubt. Dieses Visum ist jedoch an einige Bedingungen geknüpft, die man für die Bewilligung erfüllen muss:

- man muss bei der Beantragung zwischen 18 und 30 Jahren alt sein
- man muss deutscher Staatsbürger sein
- der vordergründige Grund muss sein, in Australien Urlaub zu machen; das Arbeiten ist nur nebensächlich
- die Arbeitszeit pro Arbeitgeber ist auf drei Monate begrenzt
- es müssen ausreichend finanzielle Mittel nachgewiesen werden (4200 NZ$), um auch kleinere Engpässe sowie den Hin- und Rückflug problemlos bezahlen zu können
- das WHV wird nur einmal im Leben ausgestellt

Es müssen folgende Unterlagen bei der neuseeländischen Botschaft in Berlin eingereicht werden:
- das ausgefüllte Antragsformular „Working Holiday Scheme Application for a Work Visa“: http://www.immigration.govt.nz/nzis/forms/pdf/nzis1085.pdf
- ein Reisepass, der noch mindestens zwei Jahre und einen Monat gültig ist
Bearbeitungsgebühr (z.Zt. 65 Euro), zahlbar nur mit Euroscheck oder Verrechnungscheck; Kartenzahlung ist nicht möglich
- Kontoauszug über einen Betrag von mindestens 4200 NZ$ (etwa 2300 Euro)
- ein an euch selbst adressierter DIN A4-Umschlag mit der Aufschrift „Einschreiben“ - nur so ist der verschickte Pass mit dem Visum versichert

Da die Bearbeitung eures Antrages bis zu sechs Wochen in Anspruch nehmen kann, solltet ihr euch rechtzeitig um diesen formellen Aspekt kümmern. Man muss innerhalb von 12 Monaten nach Ausstellungsdatum nach Neuseeland einreisen. Das Visum erhält erst ab dem Einreisetag in Neuseeland seine 12-monatige Gültigkeit. Man kann sich also besser zu früh als zu spät um das Visum kümmern.
Die Visa für deutsche Staatsbürger werden jedes Jahr ab März an die Antragsteller verteilt. Das Motto lautet: Wer zuerst kommt malt zuerst. Bewerbungen werden ab dem jeweils vorherigen Februar entgegen genommen.



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