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Work and Travel in Kanada
Einleitung Kanada ist das Land der unbegrenzten Weiten: von der Stadt St. John's in Neufundland an der Ostküste des Landes ist die Strecke über den Ozean nach Dublin in Irland kürzer als der Weg bis an die landeseigene Westküste nach Vancouver. Ein Indiz dafür, dass Kanada hinter Russland das zweitgrößte Land der Welt ist. Auf 9.984.670 km² leben rund 31,7 Millionen Menschen Kanada ist also folglich eher spärlich besiedelt. Mit einer Bevölkerungsdichte von nur drei Einwohnern pro Quadratkilometer ist Kanada in etwa vergleichbar mit Ländern wie Australien und Island. Nur 11 % des Landes sind erschlossen. Manche Teile sind gar so unbekannt, dass dort gelegene Seen und Flüsse noch nicht einmal Namen haben. Die klimatischen Unterschiede sind sehr groß, da das Land eine so riesige Fläche von Nordamerika einnimmt. Die nördliche Grenze Kanadas liegt gerade mal 800 km vom Nordpol entfernt. Daher eignen sich auch nur 12% der Fläche im südlichen Teil des Landes zur landwirtschaftlichen Nutzung. Dieser etwa 200 km breite Gürtel am Rande der Grenze zu den USA ist gleichzeitig Wohnsitz beinahe aller Kanadier. Insgesamt lässt sich Kanada in zehn Provinzen und drei Territorien einteilen. Die Hauptstadt des Landes ist Ottawa in der Provinz Ontario. Dabei ist Ottawa mit seinen 770.000 Einwohnern längst nicht die größte Stadt in Kanada. Auf den vorderen Plätzen liegen die weltbekannten Metropolen wie Toronto (ca. 4,2 Millionen Einwohner), Montréal (ca. 3,3 Millionen) und Vancouver (ca. 1,8 Millionen). Auf uns Europäer übt Kanada eine ganz besondere Faszination aus. Es gilt als das Land der unberührten Natur und manchmal auch als die „schöneren USA“. Denn Kanada vereint beinahe alle Vorzüge der USA in sich, wie etwa unendlich große Nationalparks und riesige Metropolen, dafür jedoch weniger der Nachteile. Die Kriminalitätsrate ist um einiges geringer und spätestens seit Michael Moore's Film „Bowling for Columbine“ wissen wir, dass sich die Kanadier nachts auch bei geöffneten Haustüren sicher fühlen. Jährlich kehren rund 2000 Deutsche ihrem Heimatland den Rücken, um ganz nach Kanada auszuwandern. Dies ist ja schon eine sehr endgültige Entscheidung, die wohlüberlegt sein sollte. Wer sich (noch) nicht traut, einen so großen Schritt zu wagen und dennoch das alltägliche Leben in Kanada kennen lernen möchte, ist vielleicht mit einem Work and Travel-Aufenthalt am besten bedient. Die sich abwechselnden Perioden des Reisens und des Arbeitens erlauben euch, das Land aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten: Wie sehen Touristen das Land und seine Wahrzeichen und wie nimmt die arbeitende Bevölkerung die Umstände vor Ort wahr? Diese Fragen könnt ihr euch durch einen Work and Travel-Aufenthalt selbst beantworten. ihr müsst euch nur trauen, eurer Heimat für etwa ein Jahr den Rücken zu kehren und euch aufmachen in das Land der Elche und der Ahornbäume. Markt für Work and Travel Durch reiche Rohstoffvorkommen und einen großen Agrarsektor gehört Kanada zu den führenden Wirtschaftsnationen der Welt, das 40% seines Bruttoinlandsproduktes exportiert. Dabei sind der größte Handelspartner die USA, wohin alleine 85% aller Warenexporte gehen. Mit einer Arbeitslosigkeit von 7,6 % bewegt sich Kanada im globalen Mittelfeld, aber lange belegte es den ersten Platz für die beste Lebensqualität. Inzwischen verlagert sich der Trend in der Wirtschaft von Rohstoffabbau und Agrarproduktion in Richtung Dienstleistungen und Zukunftstechnologien. Das hat zur Folge, dass Kanada in der Statistik „Kohlendioxidausstoß pro Kopf“ eines der führenden Länder ist. Diese negative Bilanz ist einerseits auf die Größe des Landes und die damit verbundene Notwendigkeit, lange Strecken mit dem Flugzeug zu überwinden, zurückzuführen. Andererseits spielt auch hier die wirtschaftliche Orientierung, die auf Abholzung der Wälder und Fischfang ausgerichtet ist, eine entscheidende Rolle. Kanada hat sich mittlerweile an die vielen Rucksack-Reisenden gewöhnt, die jedes Jahr in das Land pilgern. Aus diesem Grund sind zeitig befristete Jobs auch zu finden wie Sand am Meer. Gerade die Saisonarbeit bedeutet für euch die größte Möglichkeit, eure Reisekasse ein wenig aufzustocken. Man sollte jedoch einige Voraussetzungen mitbringen, die einem den Einstieg in einem fremden Land wesentlich erleichtern:
Je nachdem, ob ihr euch durch eine der zahlreichen Agenturen vermitteln lasst oder auf eigene Faust auf die Suche macht, müsst ihr weitere spezielle Kriterien erfüllen. Agenturen verlangen häufig:
. Jobs mit Aussichten Kanada ist für seinen Wintersport berühmt. Besonders in British Columbia an der Westküste sind alleine 43 Orte komplett auf dieses Ferienvergnügen ausgerichtet. Und helfende Hände werden gerade in den Wintermonaten dringend gesucht. Arbeitet in einem Skiverleih, in einer Bar als Servicekraft oder einige Stunden am Tag als Helfer an einem der vielen Skilifte. Das Angebot in dieser Jahreszeit ist beinahe unerschöpflich. Auch im Sommer müssen die vielen Touristen, die jedes Jahr in Kanada einfallen, befriedigt werden. In den mittlerweile 38 Nationalparks, die eine Fläche von 225.000 km² einnehmen und somit zwei Prozent der Gesamtfläche Kanadas ausmachen, werden in den Sommermonaten immer Aushilfen gesucht, die für einen reibungslosen Ablauf der Saison sorgen. Arbeitet in einem Souvenirshop oder als Servicekraft in einem Restaurant den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Weiterhin wird die Landwirtschaft in Kanada besonders groß geschrieben. Agrarwirtschaft und Fischfang tragen auch heute noch in großem Maße zum Bruttoinlandsprodukt bei. Beinahe immer zu finden sind Jobs auf Farmen, wo ihr als Erntehelfer oder auch Handwerker eine befristete Anstellung erhalten könnt. Wenn ihr euch den Work and Travel-Aufenthalt in Kanada selbständig organisiert, seid ihr auf eure Eigeninitiative angewiesen, um offene Stellen ausfindig zu machen und diese dann auch zu bekommen. Lasst ihr euch den Aufenthalt jedoch durch eine Agentur organisieren, hängen häufig Jobangebote in den Büros vor Ort oder geschultes Personal verrät euch die besten Adressen, wo ihr garantiert eine Anstellung finden werdet. Bei den jeweiligen Arbeitgebern vorstellen müsst ihr euch dann jedoch immer noch selbst. Unumgänglich bei der Suche nach einem geeigneten Job sind ausreichende Sprachkenntnisse. Gerade wenn ihr in Kontakt mit anderen Personen kommt, wie es auf jeden Fall in Nationalparks oder Skigebieten der Fall sein wird, müsst ihr euch angemessen verständigen können. Falls ihr des Englischen noch nicht besonders mächtig seid, empfiehlt es sich entweder noch zu Hause oder auch vor Ort einen Sprachkurs zu belegen, der die vorhandenen Kenntnisse ein wenig auffrischen soll. Diese Investition lohnt sich auf jeden Fall. Lebenshaltungskosten Kanada Wie in beinahe jedem Land klafft bezüglich der Lebenshaltungskosten eine große Lücke zwischen den großen Metropolen und den ländlichen Gegenden. In Städten wie Vancouver, Toronto und Montréal ist das Leben doch eher kostspielig. Die Mieten sowie die Kosten für Lebensmittel sind hoch und durch die geringen Einkünfte, die ihr als Aushilfen erhalten werdet, in keinem Maße zu decken. Das Arbeiten sollte auch nicht der vordergründige Zweck eurer Reise sein und nur ein kleines Zubrot zu eurer ansonsten schon gut gefüllten Reisekasse darstellen. Vor der Reise nach Kanada sollte man sich gründlich bei seiner Krankenkasse bzw. Versicherung über den Schutz informieren, der auch im Ausland gültig ist. Die meisten großen Versicherungen bieten eine Auslandskrankenversicherung an. Diese Versicherung besitzt zwar bis zu einem Jahr Gültigkeit, man darf mit ihr jedoch nur bis zu sechs Wochen reisen. Dies dürfte für einen Work and Travel-Aufenthalt eher zu kurz sein. Einige Versicherungen bieten Langzeit-Reisekrankenversicherungen an. Manche schließen das Arbeiten aus, andere wiederum erlauben es. Da es nicht Sinn und Zweck eines Work and Travel-Aufenthalts ist, sich die gesamte Zeit in einer einzigen Stadt aufzuhalten, ist es nicht unbedingt vernünftig, sich für die kurze Zeit eine eigene Wohnung in einer bestimmten Stadt zu mieten. Viele andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel Jugendherbergen, Bed&Breakfast-Hotels und Wohngemeinschaften sind um einiges günstiger und auch nicht mit so viel Verantwortung verbunden. Gerade in Jugendherbergen ist die Chance groß, Gleichgesinnte zu finden und mit ihnen gemeinsam das pulsierende Leben in Kanada zu erkunden. Dies ist die Adresse des kanadischen Jugendherbergsverbandes, etwa gleichzusetzen mit dem deutschen DJH: http://www.hihostels.ca/ Eine gute Alternative ist es auch, sich für diesen kurzen Zeitraum in einer Wohngemeinschaft einzumieten. Hier sind die Preise sehr viel moderater und gleichzeitig lernt ihr auch noch Einheimische in eurem Alter kennen, die euch in eurer Freizeit als eine Art Fremdenführer dienen können. Unter dieser Webadresse finden sich, nach erfolgreicher Registrierung, viele solcher Angebote: http://www.roommateaccess.com Auch eine Möglichkeit, sich für einige Zeit günstig eine Unterkunft zu besorgen, sind Motels und Hostels. Auf diesen Seiten findet ihr verschiedene Angebote in diesen Kategorien: http://www.hostelscentral.com http://www.kanadaurlaubsplaner.de/browse/index.php?top_category=1&lang=DE Falls ihr dennoch lieber in einer eigenen Wohnung leben möchtet, könnt ihr beispielsweise auf den folgenden Seiten neben vielen Ferienhäusern auch zentral gelegene Appartements mieten: http://www.gastgeber.net/Kanada http://www.villapolis.com Auch wenn die Versorgung durch öffentliche Verkehrsmittel gut ist, führen die günstigen Benzinpreise, die gerade mal 50% der deutschen Preise betragen, in Versuchung, lieber in ein eigenes Auto zu steigen. Die Beiträge für die Autoversicherung sind dagegen ähnlich wie in Deutschland und variieren je nach Umfang der Leistung, nach Autotyp und wie lange der Fahrer schon im Besitz eines Führerscheins ist. Sinnvoll ist es daher auch, wenn man noch einen schriftlichen Versicherungsbeleg über die schadensfreien Jahre mitbringt. Da es eher schwierig sein dürfte, sein eigenes Auto aus Deutschland nach Kanada mitzunehmen, besteht nur die Möglichkeit, sich vor Ort einen Mietwagen zu organisieren. Hier ein paar Internetadressen, die euch das Buchen eines Autos ermöglichen: http://canada.auto-rental.net/ge/index.htm http://www.holidayautos.de http://www.autoeurope.de http://www.sunnycars.com http://www.camper-usa.com/pages/homeall.html http://www.mietauto.biz/mietwagen-kanada.htm Weitere Möglichkeiten, von einem Ort an den anderen zu kommen, sind die öffentlichen Verkehrsmittel. Diese sind in Kanada sehr gut verfügbar und durch verschiedene Pässe, wie den Bahn- oder den Buspass, auch vergünstigt für euch zu benutzen. Auf den folgenden Webseiten findet ihr die bekanntesten Busunternehmen Kanadas, die auch den Weg zwischen der West- und der Ostküste Kanadas überwinden: http://www.greyhound.ca/ http://www.coachcanada.com/ http://www.orleansexpress.com/ Auch das Reisen mit der Bahn geht schnell und lässt einen die weiten Landschaften hautnah erleben. Diese beiden Bahngesellschaften befördern euch von einem Ort zum nächsten: http://www.cn.ca/en_index.shtml http://www.viarail.ca/ Hier findet ihr eine Übersicht über die verschiedenen Bahnpässe, die euch die Reise noch ein bisschen angenehmer, da günstiger, machen können: http://www.crd.de/viarail/bahnpaesse/index.html Weitere regionale Bus- und Bahnunternehmen, die in den einzelnen Städten des Landes verkehren, findet ihr unter dieser Adresse: http://www.fahrplan-online.de/kanada.html Da Kanada das zweitgrößte Land der Erde ist, ist es nicht verwunderlich, dass viele Strecken innerhalb des Landes mit dem Flugzeug zurückgelegt werden. Um mit dem Bus oder der Bahn von der Ost- an die Westküste zu gelangen, müsste man schon eine mehrtägige Reise einplanen. Mit dem Flugzeug lässt sich diese Entfernung in wenigen Stunden überwinden. Hier die kanadischen Fluggesellschaften, die auch preiswerte Inlandsflüge anbieten: http://www.aircanada.com/ http://www.airtransat.com/ http://www.alaskaair.com/ http://www.calmair.com/ http://home.the-wire.com/eagle/ http://www.pacific-coastal.com/ Eine Möglichkeit, die Kosten für Unterkunft und Transport in einem zusammenzufassen, sind Wohnmobile. Hier könnt ihr selbst entscheiden, wann es Zeit zum Reisen und wann zum Rasten ist. Hier findet ihr einige Verleihe, bei denen ihr solche Wohnmobile für eine bestimmte Zeit mieten könnt: http://www.gowestcampers.com/ http://www.owascorv.com/ http://www.fraserwayrvrentals.com/ http://www.hhtrailer.com/ http://www.wcmcampers.com/ http://www.candan.com/ http://www.motorhomevacation.com/ Da ihr euch mit den gemieteten Wohnmobilen ja auch irgendwo eine nächtliche Bleibe suchen müsst und das Abstellen der Wagen nicht an jedem Ort gestattet ist, ist es sinnvoll, sich bereits im Voraus über die Campingplätze des Landes zu informieren. Hier ein Überblick: http://www.campingplatzfinder.de/land_167.htm Eine erste Anlaufstelle wenn es um die Suche nach einer Unterkunft, einem Namen oder einem Unternehmen geht, sind die örtlichen Branchenbücher und Gelben Seiten des Landes. Hier findet ihr alle wichtigen Adressen: http://www.telefonbuch.com/nordamerika.htm#Kanada Am sinnvollsten ist die Anschaffung eines Handys, bzw. ‘Cell phones’ in Kanada. Durch Komplettpakete mit einer bestimmten Anzahl von Freiminuten im Monat, sind die Gespräche wesentlich preisgünstiger als mit einem Handy in Deutschland. Der einzige Nachteil ist, dass auch eingehende Anrufe von den Freiminuten runtergerechnet werden. Hier findet ihr einige wichtige Homepages zu diesem Thema: http://www.telestial.com/products/canada_sim.htm http://www.cellular-news.com/coverage/canada.shtml Falls man noch als Student eingeschrieben ist und so einige Vergünstigungen in Anspruch nehmen möchte, sollte man sich einen internationalen Studentenausweis besorgen. Der ISIC (International Student Identity Card) ist der weltweit einzige gültige Nachweis über den Studentenstatus, der viele Vorteile garantiert. Mehr Infos zu Anwendungsgebieten und Ausgabestellen findet ihr hier: http://www.statravel.de/isic/?college1 Work and Travel Suche Es gibt zwei unterschiedliche Möglichkeiten, sich des Traum von einem Working Holiday in Kanada zu erfüllen. Die günstigere ist auf jeden Fall die der Selbstorganisation. Man plant und realisiert alle nötigen Schritte selbst. Von der Suche nach einem günstigen Flug über die Beschaffung des Visums bis hin zur ersten Arbeitsstelle muss man sich alle nötigen Informationen selbst zusammen suchen. Für Organisationstalente, die solche Aufgaben auch hier im Schlaf meistern, dürfte dies kein besonders großes Problem darstellen. Diejenigen, die jedoch gerne eine helfende Hand im Hintergrund wissen, könnten sich mit dieser Fülle von neuen Anforderungen ein wenig überfordert fühlen. Deshalb gibt es eine Reihe von Organisationen, die euch einen solchen Work and Travel-Aufenthalt in Kanada gegen Gebühr vermitteln können. Diese kümmern sich dann um das nötige Visum, den Flug sowie die Unterbringung für die ersten Nächte. Außerdem könnt ihr euch an den Schwarzen Brettern in den Büros vor Ort über die aktuellsten Jobangebote informieren und auch auf die Kontakte eurer Ansprechpartner zurückgreifen. Bei Problemen und Fragen stehen euch die gesamte Zeit Helfer der Organisation zur Verfügung, die versuchen, für alles eine Lösung zu finden. Natürlich übernehmen die Organisationen diese Aufgaben nicht umsonst. Gebühren in Höhe von bis zu 2000 Euro für die angebotenen Leistungen sind keine Seltenheit. Dafür seid ihr aber auch in jeder Lebenslage gut betreut. Falls ihr dieses Geld lieber vor Ort in Kanada auf den Kopf hauen möchtet, solltet ihr im Voraus das Preis-Leistungs-Verhältnis der verschiedenen Agenturen genauestens prüfen. So lässt sich am Ende dann doch noch einiges an Geld sparen. Vermittler, die bei Organsation von Work and Travel in Italien behilflich sind, findet ihr unter Work and Travel Agenturen. Auf diesen Seiten findet ihr alle aktuellen Zeitungen in Kanada, in denen ihr ebenfalls nach Job- sowie Wohnungsanzeigen suchen könnt: http://cgi.esperanto.se/kiosken.pl?land=CA http://www.newspapers-canada.com/ Die kanadischen Arbeitgeber schätzen Eigeninitiative sehr. Für die nötigen Firmenadressen sind die folgenden Links sehr hilfreich: Die Gelben Seiten http://www.yellowpages.ca oder der “Canadian Trade Index“ http://www.ctidirectory.com bieten umfangreiche Adressen. Die Kanadisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer verfügt über ein sehr informatives Verzeichnis, in dem sich nach den verschiedenen Branchen suchen lässt: http://www.germanchamber.ca/ Für € 80 ist unter http://www.aussenhandelspartner.de/firmenliste.htm eine Liste mit rund 750 in Kanada angesiedelten Firmen erhältlich. Das WWOOFen ist in Kanada, wie auch in Australien oder Neuseeland, eine sehr beliebte Möglichkeit, für einige Wochen zu Arbeiten, und dafür freie Kost und Logis zu erhalten. WWOOFen bedeutet Willing Workers On Organic Farms und hat das Arbeiten auf verschiedenen Farmen zum Inhalt. WWOOF ist eine Organisation, die eben diese Farm-Aufenthalte vermittelt. Dazu müsst ihr jedoch Mitglied werden. Wie dies im Einzelnen funktioniert, erfahrt ihr auf den Internetseiten der Organisation: http://www.wwoof.ca/canada/homecanada.html Wie bereits erwähnt bestehen in den Sommermonaten in den Nationalparks des Landes gute Aussichten auf einen Aushilfsjob. Da es von den diesen Parks jedoch eine ganze Liste gibt, könnt ihr euch auf der folgenden Homepage einen ersten Überblick über das Angebot verschaffen: http://www.national-parks-kanada.de/ In den Wintermonaten ist das Arbeiten in einem der unzähligen Skiresorts sehr beliebt. Auch hier kann man auf Grund der Fülle des Angebots schnell den Überblick verlieren. Deshalb eine Seite, auf der ihr euch über die diversen Orte informieren könnt: http://www.skiresorts.com/skiresorts/Resorts/state_provlist.asp?id=2 Falls ihr euch selbst um einen Job kümmert, bleibt euch eine schriftliche Bewerbung nicht erspart. Hier findet ihr einige Beispiele, wie eine solche Bewerbung um eine Saisonarbeit in Kanada, in etwa vergleichbar mit Bewerbungen in den USA, aussehen sollte: http://www.workandtravelusa.net/find/resume/cover.html http://www.workandtravelusa.net/find/resume/resume.html http://www.jobpilot.de/content/journal/international/bewerben/usa/lebenslauf.html Aufenthaltsbedingungen Für einen Work and Travel-Aufenthalt benötigt man ein Working Holiday-Visum, das für Deutschland ausschließlich durch die kanadische Botschaft in Berlin vergeben wird. Bewerben kann sich hier jeder deutsche Staatsbürger zwischen 18 und 35 Jahren. Das Visum erlaubt euch einen 12-monatigen Aufenthalt in Kanada, der auch durch gelegentliches Arbeiten gekennzeichnet ist. Hierbei ist es im Gegensatz zu anderen Ländern, wie beispielsweise den USA oder Australien, egal, wie lange ihr für ein und denselben Arbeitgeber tätig seid. Hier sind euch in Kanada keine Grenzen gesetzt. Jährlich wird nur ein bestimmtes Kontingent dieser Visa an deutsche Bürger vergeben. Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Wer zuerst kommt, malt zuerst. Wenn ihr euch sicher seid, einen solchen Aufenthalt absolvieren zu wollen, solttet ihr möglichst rasch handeln. Die Bewerbungsfristen beginnen jedes Jahr ab Dezember für das darauf folgende Jahr. Außer dem Alter müsst ihr noch weitere Voraussetzungen mitbringen, um ein solches Visum beantragen zu können:
Weitere Informationen und die nötigen Formulare findet ihr auf der Homepage der Kanadischen Botschaft in Berlin: http://www.dfait-maeci.gc.ca/canadaeuropa/germany/cometocanada-de.asp Hier noch die Adresse der Deutschen Botschaft in Ottawa/Kanada: http://www.ottawa.diplo.de/de/Startseite.html LINKS
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