Während meines Projektes in Guatemala (01.10-23.12.05) habe ich nicht nur mit Kindern gearbeitet, sondern auch gesehen, wie die Ärmsten der Ärmsten in Guatemala wohnen.
Meine Einstellung zu materiellen Dingen hat sich dadurch sehr verändert und ich weiß jetzt auch, dass Menschen ohne Alles sehr glücklich und herzlich sein können!
An einem Arbeitstag aber habe ich ca. 8 Stunden irgendwo in den Bergen gearbeitet und war dann am Abend natürlich sehr müde. An freien Tagen hab ich dann oft meine Freunde in ihren Projekten besucht.
Ich habe in Guatemala sehr, sehr viele neue Freunde gewonnen, u.a. auch sehr, sehr viele Einheimische zu denen ich sehr guten Kontakt habe.
Natürlich hatte ich meine Probleme mit der Geschlechteransicht der Guatemalteken, aber im Großen und Ganzen habe ich sehr viel Herzlichkeit und Freundschaft erfahren.
Ich war in einer Gruppe integriert, die sehr international war (Norwegen, Dänemark, Schweiz, Deutschland und Guatemala). Wir sind fast täglich in Antigua ausgegangen oder haben uns bei irgendwem getroffen. Am Wochenende waren wir so gut wie immer in einer größeren Gruppe auf Reisen!
Jeder einzelne Tag war Wahnsinn. Für mich war die Wahl mit Guatemala einfach perfekt, weil ich sehr der guatemaltekischen Art ähnle und es sehr leicht für mich ist Leute kennen zu lernen. Der schönste Moment war allerdings, als der Fahrer, der mich zum Flughafen brachte sagte, er sähe es selten, dass sich eine Familie so herzlich und traurig von einem Gastkind verabschiedet!
Zu Beginn war ich sehr verwirrt und nervös und kann mich an meinen Start in Guatemala nicht mehr richtig erinnern.
Aber Vilma, unsere Koordinatorin vor Ort, war einfach klasse und hat mir gerade am Anfang sehr geholfen.
Abschließend kann ich aber sagen, dass es wahrscheinlich die beste Entscheidung war, die ich bis heute getroffen habe.
Ich bin sehr froh, diese Erfahrung gemacht zu haben und vermisse meine Freunde, Lehrer und Familie ganz wahnsinnig!
Entsendeorganisation: Praktikawelten
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