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Praktikum in den USA

Einleitung
Praktikumsmarkt
Praktikumssuche
Bewerbung
Visum


Einleitung

Amerika ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – dieses Sprichwort hört man immer wieder. Und gerade weil dieses Land so viele unterschiedliche Kulturen, Menschen und Regionen zu bieten hat, zieht es jedes Jahr Millionen von Reisenden in die USA. Mit einer Fläche von 9.631.418 km² und einer Bevölkerungszahl von 297 Millionen Menschen sind die Vereinigten Staaten das drittgrößte Land der Erde. Bestehend aus 50 Staaten bieten sich dem Urlauber alle denkbaren Klimazonen: die Gebiete der Küste Alaskas befinden sich in der polaren Zone, Florida dagegen wird bereits den Tropen zugerechnet. Von Kälte bis Hitze sowie Nässe bis Dürre kann der USA-Besucher alle meteologischen Extreme erleben.

Die Vereinigten Staaten haben so viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, dass die Entscheidung schwer fällt, in welchen Teil des Landes man eigentlich reisen möchte. Vom Yellowstone Nationalpark im Norden über die Freiheitsstatue im Osten bis hin zu Hollywood im Westen des Landes – ein einziger Urlaub reicht bei Weitem nicht aus, um alle bekannten Orte des Landes zu besuchen.

Doch nicht nur während eines Urlaubs können die schönen Seiten der USA kennen gelernt werden. Auch ein Praktikum in einem amerikanischen Unternehmen bietet euch diese Möglichkeit. Zudem macht ihr noch internationale berufliche Erfahrungen, die euch in eurem späteren Beruf bestimmt hilfreich sein können und ihr habt noch einen ständigen Umgang mit der englischen Sprache, die bekanntlich weltweit die wichtigste Sprache in internationalen Beziehungen darstellt.

Möchtet ihr auch einmal den „American way of life“ kennen lernen und einige Zeit in den USA leben und arbeiten? Dann ist ein Praktikum vielleicht genau der richtige Weg für euch.


Praktikumsmarkt

Die USA profitieren besonders von ihren reichen, natürlichen Ressourcen, mit deren Handel das Land bereits früh einen hohen Lebensstandard erlangte. Zwar hat sich das Land in den letzten Jahren verstärkt auf die "New Economy", insbesondere auf den IT-Sektor konzentriert, wo es in vielen Bereichen führend ist, dennoch sind die industrielle Produktion, die Landwirtschaft und der Bergbau immer noch sehr wichtig. Zu den wichtigsten Exportgütern zählen Steinkohle, Erze, Gold, Erdöl, Fleisch, Fisch, Wolle, Getreide, Zucker, Kraftfahrzeuge und Wein.

Das Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen ist in den USA gut entwickelt und auch die Forschung wird vom Land stark unterstützt.

Durch ca. 300 Gewerkschaften, in denen mehr als die Hälfte aller Angestellten vertreten sind, hat USA recht gute Löhne und Arbeitsbedingungen. In der Regel gilt daher eine 38-Stunden-Woche mit 4 Wochen Jahresurlaub, wozu noch 10 Feiertage und 5 bis 10 Krankheitstage gezählt werden. Außerdem bekommen Beschäftige, die 10 bis 15 Jahre im gleichen Betrieb tätig waren, einen sogenannten “Long Service Leave“, einen bezahlten Sonderurlaub von zwei bis drei Monaten. Viele arbeiten jedoch 40 Stunden und mehr.

Das Lohnniveau in den USA liegt zwar unter dem mitteleuropäischen Durchschnitt, aber die Sozialabgaben und Lebenshaltungskosten sind dafür nicht so hoch. Etwa 40% aller Arbeitnehmer sind Frauen, allerdings liegt ihr Einkommen wesentlich unter dem der Männer.
Es gibt gesetzliche Mindeststundenlöhne, die zwischen der Bundesregierung und den Gewerkschaften in Tarifabkommen festgelegt werden.
Gelegenheitsjobs für Schüler, Studenten und Teilzeitkräfte werden im Einzelhandel meistens zwischen 10 und 14 Dollar pro Stunde vergütet.

Die Einkommensteuer (Income Tax) wird (auch bei kurzer Tätigkeit) monatlich vom Bruttogehalt einbehalten und in ihr ist bereits der Sozialversicherungsbeitrag enthalten (genauere Infos unter Lebenshaltungskosten). Alle US-Bürger und Einwanderer mit einem Daueraufenthaltsvisum sind über die staatliche Krankenversicherung „Medicare“ versichert, deren Beitrag gerade mal 1,5% des Bruttolohns beträgt. Allerdings gilt dieses nicht für Einreisende mit einem Kurzzeitvisum! Die Versorgung durch Medicare deckt auch nur 85% der Arztkosten ab und Zahnarztkosten werden beispielsweise gar nicht übernommen, weshalb eine Zusatzkrankenversicherung genauso empfehlenswert ist wie eine private Altersvorsorge.

Kosten und Finanzierung

I. Lebenshaltungskosten:
Wie in allen Ländern sind auch die Lebenshaltungskosten in den USA in den Großstädten höher als in ländlichen Gegenden. Besonders in Metropolen wie New York, Los Angeles oder Chicago übersteigen die Miet- und Lebensmittelpreise häufig unsere Vorstellungskraft: ein Mietpreis von mehr als 1000 US$ für eine kleine Ein-Zimmer-Wohnung ist hier an der Tagesordnung. Einen entsprechend gut bezahlten Job muss man sich ergattern, um diese horrenden Preise auch bezahlen zu können. Da Praktika in den meisten Fällen nur gering oder aber gar nicht vergütet werden, sollte man damit rechnen, am Ende drauf zu zahlen. Aber die gemachten beruflichen Erfahrungen kann einem anschließend keiner mehr nehmen.

Die Lebenshaltungskosten sind in den USA etwas geringer als in Deutschland, wodurch das niedrigere Einkommen wieder ausgeglichen wird.
Viele Lebensmittel, besonders Fleisch und Fisch sind günstiger, während Obst und Gemüse etwa genauso viel kosten wie in Deutschland. Alkohol und Zigaretten sind dagegen deutlich teurer.
Die Mietpreise sind sehr von der Region abhängig. In Großstädten bezahlt man ähnliche Preise wie in Deutschland, aber im Umland liegen die Preise dafür unter mitteleuropäischem Durchschnitt. Viele Amerikaner besitzen aber ein eigenes Haus.

Bei den großen Entfernungen, die man in den USA überwinden muss, sind Handy und PKW nahezu überlebensnotwendig. Nach dem Autokauf muss man eine Mindestversicherung, die "Compulsory Third Party Insurance“, abschließen, die zusammen mit der Registrierung bezahlt wird. Der Versicherungsbeitrag richtet sich nach der Anzahl der Zylinder und ist außerdem vom Staat abhängig. Für 4 Zylinder bezahlt man etwa 600 AUD im Jahr, wobei Steuern, etc. schon inklusive sind. Darüber hinaus können noch umfangreichere Versicherungen abgeschlossen werden. Auch der Beitritt in einen Automobilclub bringt viele Vergünstigungen. Die Benzinpreise betragen erfreulicherweise ca. 40% weniger als in Deutschland.
Ansonsten fahren aber auch Busse und Züge überall hin, und mit einem Studentenausweis gibt es oft großzügige Vergünstigungen.

Für ca. 25 AUD im Monat erhält man schon eine Flatrate beim größten Telefonanbieter Telestra. Günstigere Angebote gibt es auch bei AAPT.

Fernseh- und Rundfunkgebühren gibt es in den USA nicht. Ein paar Sender empfängt man über Antenne, ansonsten sind die meisten Unterhaltungskanäle gegen Kabelgebühren erhältlich.

Viele größere Banken bieten kostenlose Konten an, wo man zwar keine Zinsen erhält, aber dafür mehrere kostenlose Transaktionen durchführen kann. Für die Einrichtung müssen bloß zwei gültige Ausweisdokumente (z.B. Reisepass und Büchereiausweis oder Kreditkarte) vorgelegt und eine amerikanische Postadresse angegeben werden.

Die Einkommenssteur, in der für Amerikaner und Ausländer mir Langzeitvisum schon die Sozialabgaben enthalten sind, staffelt sich progressiv nach der Höhe des Einkommens, während Einkommen bis 6.000 USD als Freibetrag gelten. Verschiedene Steuerklassen gibt es nicht. Die verschiedenen Beitragsstufen reichen von 17% ab 6.001 USD bis hin zu 47% für Einkommen über 60.000 USD.
Besucher mit einem befristeten Visum sind leider sehr benachteiligt. Jede Tätigkeit, unabhängig von der Dauer, wird höher besteuert und auch einen Steuerfreibetrag gibt es nicht. Wenn man noch keine ‘Tax File Number’ (TFN) besitzt, werden gleich 47% vom Einkommen abgezogen. Daher ist ein Gang zum ’Taxation Office’ ratsam. Für die Steuernummer, die auch gleichzeitig als Art Lohnsteuerkarte gilt, benötigt man einen gültigen Reisepass, das ausgefüllte Antragsformular und ein Visum, das ein Arbeitsverhältnis erlaubt.

Staatliche finanzielle Unterstützung wie Arbeitslosen-, Kinder- und Alleinerziehungsgeld, Renten oder Wohngeld werden nur für Amerikaner und Einwanderer mit Langzeitvisum, die mindestens zwei Jahre in den USA gelebt haben, geleistet.

Vor der Reise in die USA sollte man sich gründlich bei seiner Krankenkasse bzw. Versicherung über den Schutz informieren, der auch im Ausland gültig ist. Die meisten großen Versicherungen bieten eine Auslandskrankenversicherung an, die bis zu einem Jahr Gültigkeit besitzt. Dies sollte für einen Praktikumsaufenthalt ausreichend sein.

Generell ist es in den USA sehr gut möglich, sich für wenige Monate eine eigene Wohnung zu mieten. Man hat sich auf das rastlose Leben der arbeitenden Bevölkerung eingestellt und viele Wohnungsgesellschaften haben sich darauf spezialisiert, sogenannte „month-to-month-agreements“ einzugehen, bei denen die Mietdauer von Monat zu Monat individuell verlängert werden kann. Eigentlich vermitteln euch die Agenturen, die euch auch den Praktikumsplatz in den USA besorgen, ebenfalls eine Unterkunft. Wenn ihr euch jedoch selbst auf die Suche machen möchtet: Auf den folgenden Seiten findet ihr Appartments, in vielen Fällen sogar möbliert, die auf Zeit vermietet werden:

http://www.apartment.com/
http://www.nyc-apartments.net/
http://www.nyfurnishedapartments.com/
http://www.oakwood.com/
http://www.renttech.com/web/
http://www.blairapartments.com/

Eine etwas weniger teure Art der Unterkunft ist die Jugendherberge. Auch in den USA gibt es diese Youth Hostels, die weitaus bezahlbarer sind als gewöhnliche Wohnungen. Mit einem Preis von etwa 30 US$ pro Nacht lässt es sich doch wesentlich besser leben als mit Monatsmieten von mehr als 1000 US$. Eine Übersicht über die Hostels in den USA findet ihr hier:

http://www.hiusa.org/
http://www.hihostels.com/performOpenCountry.sma?isocode=us

Für eine kurze Zeit ist es ebenfalls eine gute Alternative, sich in einer WG einzumieten. Unter der folgenden Internetadresse bieten junge Leute aus den USA ihre Wohnungen für diese Zwecke an:

http://www.roommateaccess.com

Sehr günstig ist in den USA dagegen das Autofahren: ein Liter Benzin kostet hier nur rund 70 Cent pro Liter. Die Kfz-Versicherung ist jedoch ähnlich hoch angesiedelt wie bei uns in Deutschland. Ihr dürft mit eurem eigenen Führerschein bis zu einem Jahr legal in den USA Autofahren. Danach ist es gesetzlich vorgeschrieben, den amerikanischen Führerschein zu machen.

Was ihr in den Vereinigten Staaten unbedingt benötigt ist die „Social Security Number“ (SSN), die ihr in den zuständigen Ämtern der Social Security Administration erhaltet. Mit dieser Nummer wird belegt, dass ihr euch legal in den USA aufhaltet. Nur mit dieser Nummer könnt ihr beispielsweise ein Bankkonto eröffnen oder einen Mietvertrag unterschreiben. Nähere Infos gibt’s hier: http://www.ssa.gov/pubs

Eine erste Adresse in einem Land sind stets sie Gelben Seiten, die viele Informationen zu Wohnungen und Jobs geben. In den USA gibt es mehrere dieser Branchenbücher:
http://www.infospace.com/
http://www.infobel.com/
http://www.sbn.com/
http://www.trueyellow.com/
http://www.superpages.com/
http://www.yellowpages.com/Index.aspx

Weitere wichtige Informationsbücher, wie Telefon- oder Branchenbücher gibt’s hier: http://www.telefonbuch.com/nordamerika.htm


Finanzierung:
Da sich ein Praktikum im Ausland beinahe nie durch die Vergütung des ausländischen Unternehmens tragen lässt, muss man andere Möglichkeiten finden, um nicht im Anschluss an ein solches Praktikum ein Vermögen drauf bezahlt zu haben. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich ein solches Praktikum im Ausland finanziell unterstützen zu lassen:

Auslandsbafög:
Jeder Deutsche, der an einer deutschen Hochschule eingeschrieben ist, kann für ein studienrelevantes Praktikum Auslandsbafög beantragen. Die Höchstförderungsdauer beträgt 12 Wochen, wobei der gesamte Betrag als Zuschuss gewährleistet wird, also nicht zurückgezahlt werden muss. Weitere Informationen zum Auslandsbafög erhaltet ihr hier:
http://www.auslandsbafoeg.de/

Stipendien:
Um die beruflichen Chancen von jungen Leuten durch Auslandsaufenthalte zu verbessern, haben verschiedene Organisationen finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, aus denen Auslandspraktika teilweise finanziert werden können. Um ein solches Stipendium zu erhalten, muss der Bewerber zwar einige Voraussetzungen erfüllen, aber die Antragstellung lohnt sich auf jeden Fall.

Auf diesen Seiten gibt es nähere Informationen zum Thema Stipendien:
Carl Duisberg Centren: http://www.carl-duisberg-auslandspraktikum.de/
DAAD: http://www.daad.de/

Europäische Bildungsprogramme:
Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die internationale Zusammenarbeit durch die Bereitstellung finanzieller Mittel für Bildungsprogramme wie SOKRATES oder LEONARDO DA VINCI. Nähere Infos zu diesen Programmen bekommt ihr hier:
http://www.bmbf.de/de/919.php


Praktikumssuche

Wenn ihr als Student an einer deutschen Hochschule eingeschrieben seid, kann diese euch häufig nach Belieben einen Platz in Amerika vermitteln. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, sich durch eine der vielen Agenturen in die USA vermittlen zu lassen. Gebühren von bis zu 7000 Euro sind keine Seltenheit, in manchen Fällen sind noch nicht einmal die Kosten für Flug und Unterbringung mit eingerechnet. Oftmals bieten die Agenturen euch ein Komplett-Programm an. Das bedeutet, dass ihr vor Antritt des Praktikums noch für etwa vier Wochen einen Sprachkurs besuchen könnt, um euer vielleicht doch leicht eingerostetes Englisch ein wenig aufzufrischen. Es gibt eine Vielzahl von Anbietern und ihr solltet euch im Vorhinein genauestens informieren und die unterschiedlichen Preis-Leistungs-Verhältnisse miteinander vergleichen, sonst seid ihr am Ende eine Menge Geld los, das ihr besser anders hättet verwenden können.

Eine Möglichkeit besteht darin, sich durch ein deutsches Unternehmen in die USA vermitteln zu lassen. Hat dieses beispielsweise eine Tochterfirma oder eine Niederlassung in den USA, kann man sich auch so einen Praktikumsplatz ergattern. Auf diesen Praktikumsbörsen finden sich solche Angebote mit Plätzen in Amerika:
http://www.prabo.de/
http://www.jobline.com/
http://www.jobpilot.de
http://praktika.de
http://www.wiwo.de

Weitere amerikanische Praktikumsbörsen, die Plätze anbieten:
http://www.friendsofvista.org/
http://www.careerbuilder.com


Bewerbung

Da die Vermittlung legaler Praktikumsstellen ausschließlich über dazu bevollmächtigte deutsche Organisationen läuft, haben Initiativbewerbungen in der Regel keine großen Aussichten auf Erfolg. Falls ihr es dennoch versuchen möchtet, müsst ihr mit einer langen Planungsphase rechnen. Denn ihr benötigt zuerst die Zusage eines amerikanischen Unternehmens, damit euch das DS-2019-Formular, eine Art Aufenthaltsgenehmigung ausgestellt wird. Darin wird euch bescheinigt, dass ihr für eine bestimmte Dauer ein Praktikum in den USA ableisten werdet, dass entweder studienbegleitend oder weiterbildend ist. Erst mit diesem Formular erhaltet ihr dann das für die letztendliche Einreise benötigte J-1-Visum.

Wenn ihr euch auf eigene Faust um einen Praktikumsplatz in den USA bewerbt, solltet ihr einige Dinge beachten, in denen sich amerikanische Bewerbungsschreiben von deutschen unterscheiden.
Eure Bewerbung besteht aus einem Anschreiben, dem „cover letter“/ „covering letter“ und dem Lebenslauf, dem „curriculum vitae“ / „résumé“.

Zunächst einmal ist, wie in Deutschland auch, die direkte Anrede im Anschreiben (cover letter) besonders wichtig. Informiert euch also vorher, wer in dem von euch ausgewählten Unternehmen für euer Bewerbungsschreiben zuständig ist. Das Datum solltet ihr in amerikanischer Schreibweise setzen, also MM/DD/YYYY. Eine Betreffzeile ist nicht erforderlich. Dafür solltet ihr deutlich herausstellen, warum gerade ein Praktikum in diesem Unternehmen euren Wünschen entspricht. Das Anschreiben sollte knapp, übersichtlich und gut strukturiert sein. Es ist nicht ungewöhnlich, bereits erworbene Erfolge in das Anschreiben einzubauen, um seine Qualitäten deutlich zu unterstreichen.

Der Lebenslauf (résumé) wird in der amerikanischen Form in anti-chronologischer Reihenfolge aufgebaut. Man beginnt also mit der Tätigkeit, die man zur Zeit ausübt. Ihr solltet ausschließlich Joberfahrungen aufzählen, die auch eine Verbindung zu dem von euch angestrebten Praktikum aufweisen. Die Erwähnung von Erfahrungen als Servicekraft hat nichts in einer Bewerbung für ein Praktikum in der Automobilbranche verloren. Außerdem sollte der Lebenslauf, anders als in Deutschland, ebenfalls einen Briefkopf aufweisen (wie natürlich auch das Anschreiben), dagegen jedoch keine Daten über Eltern, Familienstand oder Geburtstag enthalten.

Über 100 Musterlebensläufe für unterschiedliche Fachgebiete:
http://collegegrad.com/resumes/quickstart/agree.shtml
Nach dem Abschicken der Bewerbung ist es üblich, hartnäckig zu bleiben und sich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Spätestens zwei bis drei Tage nach einem eventuellen Bewerbungsgespräch oder Telefonat ist es außerdem üblich, einen “Thank you letter“ zu verfassen, in dem man sich für das Gespräch bedankt, nochmals sein Interesse für die Stelle ausdrückt und erwähnt wie informativ das Gespräch war. In dem “Thank you letter“ lassen sich auch besonders gut Dinge erwähnen, die man während des Gesprächs unbedingt erwähnen wollte, jedoch vergessen hat. Außerdem sollte nochmal betont werden, warum man besonders gut für das Unternehmen geeignet ist. Der Brief wird ebenfalls geschrieben, wenn man die Stelle nicht bekommen hat.
Muster und Leitlinien für den „Thank You-Letter“:
http://www.writinghelp-central.com/thank-you-letter.html


Visum

Wie bereits erwähnt benötigt man als Praktikant für die Einreise in die USA ein spezielles Visum. Dabei ist es unerheblich, ob man Bürger der EU ist oder nicht. Das sogenannte J-1-Visum erhaltet ihr jedoch nur, wenn ihr bereits die Zusage für eine Praktikumsstelle vorweisen könnt und damit auch das DS-2019-Formular. Ansonsten benötigt ihr für die Einreise einen maschinenlesbaren Reisepass, der für die gesamte Dauer des Aufenthalts Gültigkeit besitzt. Das J-1-Visum ermöglicht euch einen 4monatigen Aufenthalt in den USA und die Bearbeitungsgebühr beträgt 85 Euro. Ausführliche Informationen darüber, was ihr bei der Beantragung beachten müsst, findet ihr auf der Seite der Amerikanischen Botschaft in Deutschland: http://german.germany.usembassy.gov/

Liste aller Konsulate sowie der deutschen Botschaft in den USA:
http://www.us-infos.de



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