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Praktikum in Australien

Einleitung
Praktikumsmarkt
Praktikumssuche
Bewerbung
Visum


Einleitung

Einmal in Australien, dem Roten Kontinent, Urlaub zu machen ist wohl der Traum vieler Menschen. Denn das Land hat eine Menge Kultur und Sehenswürdigkeiten zu bieten. Auf etwa 7,7 Mio. km² leben nur ca. 20,08 Millionen Menschen. Das bedeutet auf einen Quadratkilometer kommen drei Einwohner (im Vergleich: in Deutschland leben 231 Einwohner auf einem Quadratkilometer). Man sieht: Australien ist ein eher spärlich besiedeltes Land. An der Ostküste befinden sich die großen Metropolen, wie Sydney, Melbourne, Brisbane oder Adelaide. Der mittlere Teil des Landes ist dagegen beinahe unbewohnt. Dafür kann man hier im so genannten Outback jedoch die vielen wilden Tier- und Pflanzenarten bewundern, die das Land so zahlreich zu bieten hat.

Australien hat aber nicht nur Tiere und Pflanzen zu bieten, sondern auch eine einzigartige kulturelle Vergangenheit. Wer kennt nicht die Geschichten von den Opalsuchern, die sich eine eigene Stadt namens Coober Pedy mitten im Outback erbauten, um dort auf die Suche nach dem Schwarzen Gold zu gehen. Auch die australischen Ureinwohner, die Aborigines, haben das Land, wie wir es heute kennen, stark geprägt: die Mythen, die sich um die von ihnen erdachte „Traumzeit“ ranken, beeinflussen auch heute noch das Leben vieler Menschen Down Under.

Australien ist auf alle Fälle einen Besuch wert. Zu viele Sehenswürdigkeiten machen jedoch die Entscheidung schwer, wo man mit seinem Besuch beginnen soll Auf jeden Fall sehenswert ist der Ayers Rock inmitten des Outbacks, der je nach Sonneneinstrahlung in einer anderen Farbe erstrahlt. Auch das Great Barrier Reef, ein Tauchparadies, das sich über eine Länge von 2000 km erstreckt und sogar vom Weltraum aus zu sehen ist, muss man als Australien-Reisender gesehen haben.

Eine gute Möglichkeit, das Land kennen zu lernen und gleichzeitig etwas für seine berufliche Zukunft zu tun, ist ein Praktikum auf dem Roten Kontinent. Praktika sind heutzutage für jeden Berufseinsteiger von Vorteil. Und hat man ein solches auch noch im Ausland absolviert, steigen die Chancen auf einen Arbeitsplatz gleich um ein Vielfaches.


Praktikumsmarkt

Die wirtschaftliche Lage in Australien könnte nicht besser sein. Mit einem realen Wirtschaftswachstum von 2,4 % und einer niedrigen Arbeitslosenquote von 5,5 % ist das Leben und Arbeiten in Australien für Ausländer äußerst attraktiv. Aus diesem Grund ist es verständlich, dass es jedes Jahr viele Menschen für einen Praktikumsaufenthalt in dieses Land zieht. In manchen Fällen könnte es deshalb etwas schwierig werden, sich auf eigene Faust auf die Suche nach einem Praktikum zu machen, denn der Zulauf an Australien-Besuchern steigt stetig und die Unternehmen können zwischen vielen Bewerbern wählen. Doch es besteht ja immer noch die Möglichkeit, sich über eine der zahlreichen Agenturen auf den Roten Kontinent vermitteln zu lassen. Die Chance, einen Platz in seiner favorisierten Branche zu bekommen, ist dann besonders hoch.

Die beinahe wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche Suche nach einem Praktikumsplatz ist das gute bis sehr gute Beherrschen der englischen Sprache. Diese Kenntnisse müssen auf jeden Fall gegeben sein, sonst lohnt sich eine Bewerbung gar nicht erst. Lässt man sich über eine Agentur nach Australien vermitteln, ist häufig ein mehrwöchiger Sprachkurs vor Aufnahme des Praktikums im Preis mit inbegriffen. So lassen sich die vielleicht doch etwas eingerosteten Fähigkeiten auf den neuesten Stand bringen.

Praktika lassen sich an allen Ecken und Enden finden. Da auch viele Teile Australiens auf den Tourismus spezialisiert sind, ist in den Sommermonaten (hier in Deutschland ist das übrigens im Winter!) die Nachfrage nach Aushilfen im Tourismussektor besonders hoch. Macht man sich selbständig auf die Suche nach einem Platz, kann auch hier mit ausreichenden Qualifikationen und einer kleinen Portion Glück eine Stelle in der bevorzugten Branche gefunden werden. Vermittelnde Organisationen haben viele gute Kontakte in die von ihnen angebotenen Länder. In diesem Fall lassen sich Praktika in den unterschiedlichsten Bereichen vermitteln, wie etwa in der Automobilbranche, im Verlagswesen oder in der Buchhaltung eines großen Unternehmens. In den großen Metropolen Australiens wie Sydney oder Melbourne haben sich auch viele deutsche Unternehmen ein Standbein aufgebaut. Etwa 1/3 aller deutschen Großunternehmen haben ihren Asien-Pazifik-Hauptsitz in einer der beiden Städte. Den Möglichkeiten, einen Platz in einem deutschen Unternehmen zu ergattern, sind hier kaum Grenzen gesetzt. Die Deutsch-Australische Industrie- und Handelskammer hat eine Publikation veröffentlicht, in der die Adressen vieler deutscher Unternehmen in Australien zu finden sind. Hier die Internetadresse: http://www.germany.org.au/html/default.htm


Kosten und Finanzierung

I. Lebenshaltungskosten:
Man kann bei einem Australienaufenthalt mit etwas geringeren Lebenshaltungskosten rechnen, als in Deutschland gewohnt. Gleichzeitig ist das Lohnniveau jedoch nicht dem deutschen Standard entsprechend. So gleichen sich die finanziellen Situationen annähernd wieder aus.
Die Mietpreise sind mal wieder von der Region abhängig. Mietet man sich in einer der Großstädte ein, sind die Preise natürlich deutlich höher als auf einer Farm im Outback. Dafür besitzt man in einer der Metropolen die Möglichkeit, im Anschluss an seinen Arbeitstag noch etwas von der jeweiligen Stadt und ihren schönsten Plätzen kennenzulernen.

Da man in Australien häufig sehr große Entfernungen zurücklegen muss, kommt hier beinahe niemand ohne ein Auto aus. Auch die günstigen Benzinpreise, die rund 40 % unter dem deutschen Niveau liegen, bewegen viele Ausländer dazu, sich in Australien per Auto fortzubewegen. Der deutsche Führerschein allein besitzt in Australien keine Gültigkeit. Wenn man plant, sich vor Ort ein Auto zu kaufen bzw. Zu mieten, muss man in seinem Heimatland den internationalen Führerschein beantragen. Dieser ist jedoch auch nur in Verbindung mit dem eigentlichen Scheckkartenführerschein gültig. Beantragen kann man den internationalen Führerschein, der etwa 15 Euro kostet, bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde.
Hier gibt’s einige Adressen von Gebrauchtwagenhändlern:
http://www.autotrader.com.au/
http://www.carsales.com.au/
http://www.drive.com.au/
http://www.ozcarsearch.com/

Vor der Reise nach Down Under sollte man sich gründlich bei seiner Krankenkasse bzw. Versicherung über den Schutz informieren, der auch im Ausland gültig ist. Die meisten großen Versicherungen bieten eine Auslandskrankenversicherung an, die bis zu einem Jahr Gültigkeit besitzt. Dies sollte für einen Praktikumsaufenthalt ausreichend sein.

Während seines Praktikums benötigt man natürlich eine Unterkunft. Lässt man sich über eine der zahlreichen Agenturen vermitteln, wird einem dieses Problem in den meisten Fällen abgenommen. Organisiert man sich jedoch den gesamten Aufenthalt selbst, ist auch die Wohnungssuche in die Planung mit inbegriffen. Hier einige Adressen australischer Makler, die euch, teilweise möblierte, Wohnungen vermitteln können:
http://www.cf4u.de/de/Australien/index.php?key=Wohnung%20mieten
http://www.realestate.com.au/
http://www.kellyandsons.com.au/
http://www.elders.com.au/
http://www.raywhitenewtown.com.au/
http://www.randw.com.au/
Die Preise für ein 1-Zimmer-Appartement schwanken zwischen 600 und 800 AUD im Monat. Ein sehr stolzer Preis, gerade wenn man während des Praktikums ein eher geringes bis gar kein Einkommen zu verzeichnen hat.

Eine wesentlich günstigere Variante sind die Jugendherbergen. Natürlich gibt es davon auch in Australien ein weit verzweigtes Netzwerk. Hier liegen die Preise bei etwa 30 AUD für ein Mehrbett- und bei rund 80 AUD für ein Einzelzimmer. Hier die Hauptseite:
http://www.yha.com.au/
Über Hostels Central könnt ihr günstig ein Hotel oder eine Bed & Breakfast-Möglichkeit in einigen Städten Australiens buchen:
http://www.hostelscentral.com/land-3.html
Typisch für Australien sind die wahrscheinlich vielen namentlich bekannten Backpacker-Hotels. Ähnlich aufgebaut wie die deutschen Jugendherbergen versprechen sie günstige aber bequeme Unterbringung, oft mitten im Stadtzentrum. Hier eine Adresse, auf der ihr alle Backpacker-Hotels in Australien, mit Bewertungen und oft auch den jeweiligen Webseiten, finden könnt:
http://www.bugaustralia.com/

Einen ersten Überblick über günstige Unterkunftsmöglichkeiten oder auch in Australien ansässige Firmen findet ihr in den Gelben Seiten Australiens: http://www.yellowpages.com.au/

Auch in diesen Kleinanzeigenmärkten könntet ihr auf der Suche nach einer Unterkunft fündig werden:
http://www.quokka-online.comh
http://www.tradingpost.com.au/
http://classifieds.news.com.au/
http://www.drive.com.au/

Viele größere Banken bieten kostenlose Konten an, wo man zwar keine Zinsen erhält, aber dafür mehrere kostenlose Transaktionen durchführen kann. Für die Einrichtung müssen bloß zwei gültige Ausweisdokumente (z.B. Reisepass und Büchereiausweis oder Kreditkarte) vorgelegt und eine australische Postadresse angegeben werden.

Verdient man als Praktikant entgegen aller Erwartungen doch etwas Geld, sollte man sich direkt zu Beginn seines Aufenthaltes beim Australian Taxation Office eine sogenannte Tax File Number (TFN) besorgen. Diese funktioniert wie eine Lohnsteuerkarte in Deutschland. In Australien wird jeder ausländische Arbeitnehmer direkt mit dem Höchstsatz von knapp 49 % besteuert. Mit der TFN sinkt dieser Beitragssatz erheblich. Mehr Infos zur TFN findet ihr auf der Homepage der australischen Finanzbehörde:
http://www.ato.gov.au/

II. Finanzierung:
Da sich ein Praktikum im Ausland beinahe nie durch die Vergütung des ausländischen Unternehmens tragen lässt, muss man andere Möglichkeiten finden, um nicht im Anschluss an ein solches Praktikum ein Vermögen drauf bezahlt zu haben. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich ein solches Praktikum im Ausland finanziell unterstützen zu lassen:

Auslandsbafög:
Jeder Deutsche, der an einer deutschen Hochschule eingeschrieben ist, kann für ein studienrelevantes Praktikum Auslandsbafög beantragen. Die Höchstförderungsdauer beträgt 12 Wochen, wobei der gesamte Betrag als Zuschuss gewährleistet wird, also nicht zurückgezahlt werden muss. Weitere Informationen zum Auslandsbafög erhaltet ihr hier:
http://www.auslandsbafoeg.de/

Stipendien:
Um die beruflichen Chancen von jungen Leuten durch Auslandsaufenthalte zu verbessern, haben verschiedene Organisationen finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, aus denen Auslandspraktika teilweise finanziert werden können. Um ein solches Stipendium zu erhalten, muss der Bewerber zwar einige Voraussetzungen erfüllen, aber die Antragstellung lohnt sich auf jeden Fall.
Auf diesen Seiten gibt es nähere Informationen zum Thema Stipendien:
Carl Duisberg Centren: http://www.cdc.de/de/sprachreisen/article_7057.htm
DAAD: http://www.daad.de/ausland/de/3.4.1.html
Internationale Weiterbildung und Entwicklung GmbH: http://www.inwent.org

Europäische Bildungsprogramme:
Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die internationale Zusammenarbeit durch die Bereitstellung finanzieller Mittel für Bildungsprogramme wie SOKRATES oder LEONARDO DA VINCI. Nähere Infos zu diesen Programmen bekommt ihr hier:
http://www.bmbf.de/de/919.php


Praktikumssuche

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich ein Praktikum in Australien zu organisieren. Seid ihr als Student an einer deutschen Hochschule eingeschrieben und ist ein Auslandspraktikum in eurer Studienverordnung vorgeschrieben, dann hilft euch häufig die Hochschule bei der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz.

Macht ihr euch auf eigene Faust auf die Suche nach einem passenden Praktikum, müsst ihr die gesamte Organisation selbständig übernehmen. Unternehmen, Visum, Flug und Unterkunft liegen dann ganz in eurer Hand. So ist jedoch sichergestellt, dass ihr wirklich den Praktikumsplatz bekommt, den ihr euch wünscht. Außerdem könnt ihr auf diesem Wege eine Menge Geld sparen, da die horrenden Vermittlungsgebühren, die von den Organisationen erhoben werden, natürlich wegfallen.

Überlasst ihr die Planung dieses Abenteuers einer Agentur, könnt ihr zwar auch nicht gänzlich die Hände in den Schoß legen, doch die Hauptarbeit erledigen dann andere. Ihr müsst nur noch angeben, in welcher Branche ihr euer Praktikum ableisten möchtet und genügend finanzielle Mittel bereitstellen, um Gebühren, Flug und Unterbringung bezahlen zu können. Ein Vergleich des Preis-Leistungs-Verhältnisses der verschiedenen Organisationen lohnt sich auf jeden Fall, denn die Vermittlungskosten variieren von 1800 Euro bis zu 5000 Euro für einen etwa zehnwöchigen Aufenthalt. Und oft sind die Kosten für den Flug sowie die Unterbringung noch nicht einmal mit eingerechnet. Dafür bieten viele Organsiationen vor Antritt des Praktikums einen Sprachkurs an, der eure Sprachkenntnisse ein wenig auffrischen soll. Dieser Kurs ist jedoch nicht obligatorisch. Ihr könnt selbst entscheiden, ob ihr ihn benötigt oder euch auch ohne einen Sprachkurs ausreichend verständigen könnt.

Auch diese australischen Jobbörsen können eine erste Anlaufstelle bei der Suche nach einem Praktikumsplatz sein:
http://www.seek.com.au/index.ascx
http://www.byron.com.au/employment_australia/
http://www.jobsearch.gov.au/
http://www.careerone.com.au/
http://www.jobs.australians.com/

Hier findet ihr eine Auflistung vieler australischer Unternehmen, bei denen ihr euch auf eigene Faust um einen Praktikumsplatz bewerben könnt:
http://www.myinternship.de/auslandspraktikum_alle.html

Auch die Deutsch-Australische Handelskammer besitzt eine Vielzahl von Firmenadressen, die für euch nützlich sein könnten:
http://www.germany.org.au/html/default.htm
http://www.austrade.gov.au

Auch Zeitungsanzeigen sind ein guter Weg, sich zu einem Praktikum zu verhelfen. Eine Auflistung aller Zeitungen in Australien gibt’s hier:
http://cgi.esperanto.se/kiosken.pl?land=AU


Bewerbung

Eine Bewerbung bei einem australischen Unternehmen unterscheidet sich dadurch von einer deutschen Bewerbung, indem sie nur aus einem Anschreiben (covering letter), einem Lebenslauf (curriculum vitae) und den Referenzen (letter of recommendation) besteht. Zeugnisse, Bescheinigungen über berufliche Erfahrungen und sonstige Nachweise werden nicht in der eigentlichen Bewerbung mitgeschickt, da es nicht üblich ist, die Unterlagen zurückzuschicken. Erst bei konkreter Nachfrage seitens des Unternehmens oder zum Vorstellungsgespräch bringt man diese Dokumente mit. Auch ein Passfoto wird dem Anschreiben nicht beigelegt. Das soll die Gleichberechtigung aller Bewerber gewährleisten.

Der covering letter dient dazu, dem Unternehmen einen ersten Eindruck über sich selbst zu vermitteln. Das Anschreiben sollte nicht länger als eine Seite sein und die Qualifikationen des Bewerbers herausstellen sowie seine Ambitionen beschreiben, weshalb genau er für diesen Platz der Richtige ist. Wichtig ist dabei, dass man nicht zu euphorisch über die eigenen Fähigkeiten schreibt, sondern den Schreibstil eher nüchtern und sachlich hält. Das Schreiben sollte einen Briefkopf, das Datum in englischer Schreibweise (also DD/MM/YYYY) sowie eine persönliche Anrede enthalten. Man sollte sich also im Voraus darüber informieren, an wen die Bewerbung eigentlich gerichtet ist. Ein einfaches „Sehr geehrte Damen und Herren“ findet häufig überhaupt keine Beachtung.
Hier findet ihr Beispiele für einen australischen cover letter:
http://yahoocareers.it.seek.com.au/editorial/0-4-20_coverletter_MSgrad.htm
http://www.mission.com.au http://www.reisebine.de/Insider-Tips/working-holiday/wh-anschreiben.html

Der Lebenslauf soll dem Arbeitgeber in spe einen detaillierten Überblick darüber geben, welche schulischen und beruflichen Erfahrungen man in seiner bisherigen Laufbahn machen konnte. Hierbei sollten jedoch nur Tätigkeiten aufgeführt werden, die auch in Verbindung zu dem Praktikum stehen, um das man sich gerade bewirbt. Erfahrungen als Servicekraft müssen nicht in eine Bewerbung um einen Praktikumsplatz im Verlagswesen eingearbeitet werden. Der australische Lebenslauf ist anti-chronologisch aufgebaut, man beginnt also mit der Tätigkeit, die man zur Zeit ausübt und geht dann zurück bis zur Grundschulausbildung. Neben schulischen und beruflichen Erfahrungen spielen auch die Hobbys sowie ehrenamtliche Tätigkeiten (Arbeit als Jugendreisebegleiter bei Bewerbung in sozialem Bereich) eine große Rolle. Auch auf dem Lebenslauf wird derselbe Briefkopf verwendet wie schon auf dem Anschreiben.
Hier findet ihr Beispiele für einen australischen Lebenslauf:
http://yahoocareers.it.seek.com.au/editorial/0-4-3_resume_guide.htm
http://www.mission.com.au/cm/resources/documents/Jo%20Sample%20Resume.pdf
http://www.reisebine.de/Insider-Tips/working-holiday/wh-lebenslauf.html

Sehr wichtig für australische Arbeitgeber sind auch immer die Referenzen des Bewerbers. Gebt also bei eurer Bewerbung stets die Adressen von zwei bis drei Personen an, die euch eine vorbildliche Arbeitsmoral und eine gute Persönlichkeit bescheinigen können. Diese Personen sollten keine Verwandten oder Freunde von euch sein, sondern frühere Arbeitgeber, Lehrer oder Professoren. Die Adressen eurer Referenzpersonen sollten immer vollständig angegeben werden, also Name, Adresse, Telefon, Handy, evtl. Fax und E-Mail.

Bei vielen australischen Unternehmen stehen heutzutage Online-Bewerbungen auf der Tagesordnung. Dies spart auf beiden Seiten Zeit und Geld. Auf vielen Firmeneigenen Homepages lassen sich direkt vorgefertigte Bewerbungsformulare ausfüllen.


Visum

Es gibt für Australien die unterschiedlichsten Möglichkeiten, seinen kurzzeitigen Aufenthalt im Rahmen eines Praktikums legal zu gestalten. Eine Reihe unterschiedlicher Visa, die alle für einen Praktikumsaufenthalt genutzt werden können, lassen viele Leute den Überblick verlieren. Hier ein kleiner Überblick über die verschiedenen Visaarten und ihre Verwendungszwecke.

Occupational Trainee:
Dies ist das am häufigsten für Praktikumsaufenthalte verwendete Visum. Jährlich werden rund 7000 dieser Visa für Ausländer bewilligt. Voraussetzung ist ein bereits feststehender Praktikumsplatz. Der Arbeitgeber muss sich das Praktikum dann beim „Department of Immigration and Multicultural and Indigenous Affairs“ (DIMIA) erlauben lassen. Das Praktikum wird nämlich nur dann bewilligt, wenn es sich um eine fortbildende Maßnahme für die weitere berufliche Karriere des Praktikanten handelt. Ist das Praktikum so erfolgreich angenommen worden, kann das eigentliche Visum, das als Temporary Residence-Visum bezeichnet wird, mit Hilfe des Formulars Nr. 147 bei der Australischen Botschaft beantragt werden.

Working Holiday Visum:
Dieses Visum erlaubt dem Antragsteller, sich bis zu einem Jahr in Australien aufzuhalten und auch für unterschiedliche Firmen als Praktikant tätig zu sein. Dabei darf die jeweilige Beschäftigung nur drei Monate andauern. Das Working Holiday Visum ist wesentlich einfacher zu erhalten, da nicht erst ein bereits feststehender Praktikumsplatz durch das DIMIA bewilligt werden muss. Das Visum ist jedoch an einige spezielle Bedingungen geknüpft: Unter anderem muss man zwischen 18 und 30 Jahren alt sein und ausreichend finanzielle Mittel vorweisen können, um auch ohne Job über die Runden kommen zu können. Außerdem kann man ein solches Working Holiday Visum nur einmal im Leben ausgestellt bekommen.

Touristenvisum:
In manchen Fällen ist auch ein Touristenvisum für einen Praktikumsaufenthalt in Australien ausreichend. Als Inhaber eines solchen Visums darf man eigentlich keinerlei Tätigkeit ausüben, die normalerweise bezahlt werden würde. Aber für Praktika in ehrenamtlichen Organisationen reicht ein solches Visum in manchen Fällen aus.

Special Program Visa 416:
Dieses Visum könnt ihr erhalten, wenn ihr euch über eine durch die DIMIA anerkannte Agentur nach Australien vermitteln lasst. Das Praktikum kann dann bis zu einem Jahr dauern. Man gilt dann als Resident for tax purposes und muss auch einen geringen Einkommesteuersatz zahlen. Hierbei gilt, wie bereits oben erwähnt, die Beantragung einer Tax File Number.

Hier die Internetadresse der Australischen Botschaft in Berlin, wo ihr detailliertere Informationen zu den einzelnen Visaarten erhaltet:
http://www.australian-embassy.de/

Für weitere Fragen, hier noch die Seite der Deutschen Botschaft in Australiens Hauptstadt Canberra:
http://www.germanembassy.org.au/en/home/index.html



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