Studentenpilot.de - das Portal für Studenten
20 1 2 21 15 3 4 5 6 16 8 7

Home / Ausland / Auslandsjobs / Jobs in den USA
Besuch auch unseren Medien-Partner:
Studi-Info.de

Jobs in den USA - Ratgeber

Einleitung
Arbeitsmarkt
Lebenshaltungskosten
Jobsuche
Bewerbung
Visum


Einleitung

Von New York bis Los Angeles, vom Hamburger bis zur Blue Jeans. Mit kaum einem anderen Land werden so viele verschiedene Dinge assoziiert und finden sich so viele verschiedene ethnische Gruppen zusammen wie in den USA. Zusätzlich verfügen die USA mit ihren 50 Staaten über ein vielfältiges Landschaftsbild, das von Wäldern bis zur Wüste alles zu bieten hat.

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wo der „American Way of Life“ gelebt wird. Für viele ist es der große Traum, eine Weile oder sogar für immer in den USA zu arbeiten. Auch wenn einem viele Hürden in den Weg gestellt werden, ist es dennoch nicht unmöglich dem „American Dream“ ganz nahe zu sein.


Arbeitsmarkt

Nicht nur das hohe und steigende Wirtschaftswachstum, sondern auch eine Arbeitslosenquote von nur 5 % macht das Arbeiten in den USA attraktiv. Mit einer momentanen Einwohnerzahl von ca. 267,6 Millionen Menschen produziert das Land des Fastfoods mehr als 25 % des Weltsozialprodukts. Und das mit einem Anteil an der Weltbevölkerung von nur 5%.

Dennoch sollte man sich von der hohen Beschäftigtenquote nicht täuschen lassen, denn viele Jobs sind in dem breit gefächerten Dienstleistungssektor untergebracht, wo es allerdings kaum noch Möglichkeiten der Produktivitätsfortschritte gibt. Außerdem wird es weiterhin eine zunehmende Lohnspreizung geben, was bedeutet, dass der Unterschied zwischen Billiglöhnen und gut bezahlten Jobs immer größer wird. Die Arbeitnehmer sind aufgrund der schlechten sozialen Absicherung gezwungen, auch Jobs anzunehmen, deren Arbeitsbedingungen schlecht sind, so dass sich viele Amerikaner trotz Vollzeitstelle in Armutsverhältnissen befinden und oft einen Zweitjob annehmen müssen. Da die amerikanischen Arbeitgeber nicht verpflichtet sind, nicht gearbeitete Zeit zu vergüten, stehen dem Arbeitnehmer maximal zwei Wochen Urlaub im Jahr zur Verfügung und nur eine gewisse Anzahl von erlaubten Krankheitstagen. Nach Überschreitung dieser Tage wird kein Lohn mehr gezahlt.

Wer dennoch risikofreudig, ehrgeizig und vor allem arbeitsfreudig ist, sich von mangelndem Kündigungsschutz nicht abschrecken lässt und bereits ist, 500 Stunden im Jahr mehr zu arbeiten als in Deutschland, für den ist eine Karriere vom Tellerwäscher zum Millionär nicht ganz ausgeschlossen.


Jobchancen

Die besten Chancen auf ein Arbeitsvisum haben besonders hoch qualifizierte Arbeitnehmer mit guten bis sehr guten Englischkenntnissen. Eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Vermittlung besteht, wenn der Arbeitnehmer auf einem gefragten Gebiet, das auch Dienstleistungen einschließt, qualifiziert ist, und der Arbeitgeber außerdem nachweisen kann, dass er die freie Stelle nicht durch einen US-Bürger besetzen kann (mangels ausreichender Qualifikation).
Bisher kam es aus folgenden Berufsfeldern am häufigsten zu einem Sponsorship und dem Arbeitsvisum H-1B:

- Ungefähr 2/3 aller bewilligten Visa kamen aus computerbezogenen Berufen. Darunter fallen besonders Berufe wie Computer-Ingenieure, Programmierer und System-Analysten, die den Hauptteil ausmachen.
- Als nächste größere Gruppe folgen die spezialisierten administrativen Berufe worunter Accountants und Management System Analysten gehören.
- Mit 4% folgt die Gruppe der Medizin- und Gesundheitsberufe. Ärzte und qualifizierte Forscher haben immer sehr gute Chancen auf eine erfolgreiche Vermittlung, aber auch Krankenschwestern und -pfleger, da das Pflegepersonal in amerikanischen Krankenhäusern sehr knapp ist. Qualifiziertes Pflegepersonal kann in Amerika über 100 000 US-Dollar im Jahr verdienen. Mehr Infos für Krankenschwestern gibt es unter: http://www.cgfns.org/cgfns/index.htm
- Ärzte sollten sich an den folgenden Link wenden:
http://www.ama-assn.org/ama/pub/category/17.html
- Pädagogen, besonders Lehrer mit guten Englisch-Kenntnissen, haben derzeit sehr gute Jobchancen. Mehr Infos für Lehrer in Amerika gibt es unter: http://www.ed.gov/about/offices/list/ous/international/usnei/us/edlite-teach-us.html
- Ein halbes Prozent aller bewilligten Visa (nur ein paar hundert pro Jahr) geht an die statistisch best verdienende Gruppe der Models, welche in der Regel ab 100 000 Dollar aufwärts verdienen

Aber auch für Arbeitnehmer, die sich für eine niedrig qualifizierte Tätigkeit bewerben wollen, besteht die Möglichkeit über ein Praktikum an das entsprechende Arbeitsvisum zu kommen.
Um Informationen zu einzelnen Berufen zu bekommen, für die besondere Genehmigungen vorzuweisen sind, erhält man bei folgendem Link umfangreiche Infos: http://www.acinet.org/acinet/lois_start.asp
Gesucht werden kann nach Staat, Beruf und staatlicher Genehmigungsbehörde.
Konkrete Angaben zum Berufsbild, der durchschnittlichen Arbeitsanforderung und Vergütung gibt es unter: http://www.bls.gov/oco/home.htm


Lebenshaltungskosten

Durch die hohe soziale Unsicherheit, welche Bezieher aller Lohngruppen trifft, und die hauptsächlich in Verbindung mit schnellen Kündigungen steht, werden die Perspektiven der finanziellen Lebensplanung stark beeinträchtigt. Viele Amerikaner sind daher auch hoch verschuldet.

Die Lebenshaltungskosten in den USA variieren von Staat zu Staat und sind beispielsweise in begehrten Städten wie New York, Chicago und San Diego am höchsten. Dort kann eine einfache kleine Ein-Zimmer-Wohnung leicht 600 – 800 USD kosten. Auch viele Lebensmittel können hier 50% mehr kosten als in Deutschland. Daher ist es wichtig in größeren Städten einen gut bezahlten Job zu haben. Günstiger ist es dagegen in Florida, Colorado und Gebieten mit geringerer Ballung.
Aber nicht nur die Lebenshaltungskosten hängen vom Staat und der entsprechenden Stadt ab, sondern auch das Einkommen. In der Regel werden ungelernte Arbeitnehmer schlechter bezahlt als in Deutschland, ausgebildetes Personal dagegen besser. Genaue Angaben zum durchschnittlichen Verdienst gibt es unter:
http://stats.bls.gov/oco/home.htm

Die Benzinpreise sind im Gegensatz zu Deutschland wesentlich geringer (etwa 65 Cent pro Liter), die KFZ-Versicherung etwa gleich hoch. Bei Kleidung kann besonders in Outlet-Stores gespart werden, wo sie nur noch die Hälfte kostet.

Der Beitrag zur Sozialversicherung, wozu der Arbeitnehmer verpflichtet ist, wird gleich vom Gehalt abgezogen und beinhaltet Leistungen wie z.B. Alters-, Hinterbliebenen- und Versehrtenrente, Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe.
Kindergeld und bezahlter Mutterschaftsurlaub existiert in den USA nicht. Die Babypause kann nur in Form eines unbezahlten Urlaubs in Anspruch genommen werden.
Die Einkommenssteuer ist in den USA im Vergleich mit Deutschland niedriger und besteht aus zwei Teilen: Die federal tax wird von der Regierungsbehörde erhoben und beträgt für Ledige mit einem Einkommen bis 25.750 USD 15%, ab einem Einkommen von 280.150 USD und mehr maximal 39,6%. Dazu kommt die state income tax des jeweiligen Bundesstaates, die nur von Alaska, Florida, Nevada, South Dakota, Texas und Wyoming nicht erhoben wird.

Da eine Krankenversicherung in Amerika nicht Pflicht ist, besteht an dieser Stelle bei vielen Arbeitnehmern eine Versorgungslücke. Eine Krankenversicherung ist sehr kostspielig, weshalb 15,5% aller US-Bürger versuchen, ohne Absicherung auszukommen. Besonders hart trifft es Arbeitnehmer mit Kindern. Wenn man plant, nur für ein Jahr in die Staaten zu reisen, ist es am günstigsten, den Versicherungsschutz über eine der Krankenkassen in Deutschland abzuwickeln. Wenn man sich länger aufhalten will, sollte man während des ersten Jahres schon mal vergleichen, da es verschiedene Anbieter und unterschiedliche Tarife gibt. Je nach Umfang und Eigenbeteiligung staffeln sich so die Versicherungsbeiträge.

Für die Wohnungssuche, die Einrichtung eines Bankkontos, der Erwerb einer Kreditkarte oder eines Autos ist die Social Security Number absolut notwendig. Diese erhält man bei den Ämtern der Social Security Administration. Es gibt drei verschiedene Arten der SSCs, die abhängig sind von der Dauer des Aufenthaltes, einer Arbeitserlaubnis und von dem Grund der Kartenausstellung. http://www.ssa.gov/pubs


Jobsuche

Stellen werden in Amerika überwiegend im Internet ausgeschrieben. Selbst die Tageszeitungen stellen den Arbeitsmarktteil ins Netz. Hier ein paar Stellenbörsen im Internet:

Regional:
CareerBuilder - http://www.careerbuilder.com
CareerJournal.com - http://www.careerjournal.com
CareerWeb - http://www.cweb.com
CoolWorks - http://www.coolworks.com
Dice.com - http://www.dice.com
Experience - http://www.experience.com
FlipDog.com - http://www.flipdog.com
Headhunter Net - http://www.headhunter.net
Hot Jobs - http://www.hotjobs.com
JobBank USA - http://www.jobbankusa.com
JobTrak - http://www.jobtrak.com
JobWeb - http://www.jobweb.com
USA Jobs - http://www.usajobs.gov
Vault.com - http://www.vault.com
U.S. Department of Labor - http://workforcesecurity.doleta.gov/foreign

Überregional:
Jobpilot - http://www.jobpilot.com
Monster Board - http://www.monster.com
Die fünf auflagenstärksten Tageszeitungen in den USA sind: The Wall Street Journal, USA Today, The New York Times http://www.nytimes.com/pages/jobs/index.html, Los Angeles Times und die Washington Post.
Aber auch Initiativbewerbungen können einen manchmal zum Traumjob bringen. Hier hilft ein Blick in die Gelben Seiten und andere Firmenverzeichnisse:
100 Hot - http://www.100hot.com
American Yellow Pages - http://www.infoUSA.com
BigBook - http://www.bigbook.com
Hoover's Online - http://www.hoovers.com
SuperPages - http://www.superpages.com
Vault.com - http://www.vault.com
WetFeet.com - http://www.wetfeet.com
Yahoo! Company Directories - http://www.yahoo.com/business_and_economy/companies
Wer möchte, kann auch per Internet eine Bewerbung an ca. 8000 Personalabteilungen schicken. Dies funktioniert über http://www.resumezapper.com. Allerdings ist diese Art der Wurfsendung nicht sonderlich erfolgsversprechend.
Immer mehr Unternehmen lassen ihren Personalbereich von Recruitern oder Head Huntern abwickeln


Bewerbung

Die amerikanische Bewerbung unterscheidet sich in mehreren Punkten von der deutschen. Zunächst sollte man sich gut über das Unternehmen informieren, da eine direkte Anrede in der Bewerbung sehr wichtig ist. Nur bei Initiativbewerbungen ist ein “Dear Sir/Madam“ angebracht. Mittlerweile ist es in Amerika Alltag, Bewerbungen per E-mail zu schicken. Bei vielen Unternehmen können auch direkt auf der Internetseite Bewerbungsbögen ausgefüllt werden. Die Online-Bewerbungen werden genauso behandelt wie Bewerbungen auf dem traditionellen Postweg und sind zudem eine kostengünstige Alternative.
Die Bewerbung enthält einen cover letter/covering letter (Anschreiben), ein curriculum vitae/résumé (Lebenslauf), persönliche Referenzen und evtl. übersetzte Zeugnisse, die aber nicht unbedingt notwendig sind, da man in der Regel von dicken Bewerbungsmappen absieht. Auch ein Lichtbild wird nicht mitgeschickt, um die Gleichstellung aller Bewerber zu bewahren. Die persönlichen Referenzen und Zeugnisse können auf Wunsch auch nachgeschickt werden.

Cover letter:
Der individuelle cover letter dient zur Vermarktung des Bewerbers und sollte nicht länger als eine Seite sein. Hier sollen Fähigkeiten und Qualifikationen erläutert und Ambitionen bezüglich der vakanten Stelle beschrieben werden. Der cover letter muss das Interesse des Lesers wecken und ihn spüren lassen, dass man der Richtige für die Stelle ist. Folgende Punkte sind dabei wichtig:

- Eine klare, übersichtliche Gliederung
- Ein Briefkopf, der Namen, Adresse, Telefonnummer und E-Mailadresse enthält
- Das Datum in amerikanischer Schreibweise, also MM/DD/YYYY
- Eine direkte Anrede
- Die Betreffzeile ist nicht unbedingt erforderlich
- Der Grund, warum man sich bei dem Unternehmen bewirbt, warum man der Beste ist und wie man beabsichtigt nach der Bewerbung zu verbleiben
- Möglichst positive Schlagwörter und bislang erzielte Erfolge. Dabei können auch Namen und Zahlen genannt werden

Curriculum vitae or résumé:
Beim amerikanischen Lebenslauf sollten folgende Punkte beachtet werden:
- Anti-chronologischer Aufbau (reverse chronological), was bedeutet, dass mit der letzten Beschäftigung begonnen wird
- Es sollte darauf geachtet werden, dass nur jobrelevante Tätigkeiten erwähnt werden, weshalb alle anderen Erfahrungen normalerweise weggelassen werden
- Persönliche Angaben wie Alter, Familienstand, etc. werden nicht erwähnt
- Briefkopf wie beim cover letter
- Das Berufsziel, Berufserfahrungen, Ausbildung, etc.

Amerikanische Beispielbewerbungen und ausführliche Informationen gibt es unter http://www.englishweb.de/bewerbungen/

Weitere Links zum Thema amerikanische Bewerbung: http://www.berufszentrum.de/resume_text.html
http://www.careers.ucr.edu/Students/Graduates/CV/index.html
http://www.treffpunkt-ppp.de/vorbereitung/bewerbung.htm
http://www.jobweb.com/Resumes_Interviews/default.htm
Nach dem Abschicken der Bewerbung ist es üblich, hartnäckig zu bleiben und sich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Das zeigt das Interesse. Spätestens zwei bis drei Tage nach dem Bewerbungsgespräch ist es außerdem üblich, einen “Thank you letter“ zu verfassen, in dem man sich für das Gespräch bedankt, nochmals sein Interesse für die Stelle ausdrückt, erwähnt wie informativ das Treffen war und in welchem Bereich man sich besonders gut vorstellen kann zu arbeiten, wenn es noch nicht feststeht. In dem “Thank you letter“ lassen sich auch besonders gut Dinge erwähnen, die man im Gespräch vergessen hat. Außerdem sollte nochmal betont werden, warum man besonders gut für das Unternehmen geeignet ist. Der Brief wird auch geschrieben, wenn man die Stelle nicht bekommen hat.
Links für den “Thank you letter“:
http://www.writinghelp-central.com/thank-you-letter.html
http://career.boisestate.edu/ThankYouLetter.html
http://www.careerjournal.com/jobhunting/interviewing/20000410-marcus.html (ist gleichzeitig ein Artikel über Bewerbungen in Amerika)


Visum

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Arten von Visa, die man in zwei verschiedene Gruppen unterteilen kann. Zum einen gibt es die Gruppe der Nichteinreise-Visa (Nonimmigrant Visa), die für Personen gelten, die nur einen überschaubaren Zeitraum in den USA bleiben und nach Ablauf des Visas das Land wieder verlassen müssen. Die andere Gruppe besteht aus den Einreise-Visa (Immigrant-Visa), wodurch man das Recht bekommt, in den Staaten zu leben.
Jedes Visa muss bei einer amerikanischen Botschaft oder einem Konsulat des Heimatlandes noch vor der Einreise in die USA beantragt werden. Das Arbeitsvisum ist normalerweise für 5 Jahre gültig und kann dann verlängert werden. Allerdings erhält man dieses Visum erst, wenn der Arbeitgeber den Behörden glaubhaft machen kann, dass er für die Position keinen ähnlich qualifizierten Amerikaner findet.

Personen, die ein Einwanderungsvisum besitzen, erhalten die Green Card, die einem die Rechte eines amerikanischen Staatsbürgers verleiht. D.h., man darf dauerhaft in den USA leben und arbeiten. In der Regel werden die Green Cards nur an Familienangehörige vergeben oder an Arbeitnehmer, die bereits seit Jahren durch ein Arbeitsvisum in den Vereinigten Staaten leben.
Durch die GreenCard-Lottery kann man aber mit etwas Glück an eine gelangen. Das Verfahren ist recht unkompliziert und seit 2003 nur noch im Internet möglich. Jedes Jahr werden auf diese Weise 50.000 Karten verlost. Registrieren kann man sich jedes Jahr zwischen dem 1. November und dem 30. Dezember auf der offiziellen Seite der Einwanderungsbehörde http://www.dvlottery.state.gov/.

Ausführliche Informationen zu Visa und Einreisebestimmungen findet man auf der Seite der amerikanischen Botschaft http://www.usembassy.de,



      LINKS
Jobs USA, konkrete Jobs in den USA

Locanto Jobs USA







Bookmark and Share
Anzeigen








XING - Das professionelle Netzwerk




Über uns | Werbung | Studenten-Shop | Partnernetzwerk | Impressum & Datenschutzerklärung

Copyright 2014 Aschendorff Verlag GmbH & Co. KG