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Jobs in Neuseeland - Ratgeber

Einleitung
Arbeitsmarkt
Lebenshaltungskosten
Jobsuche
Bewerbung
Visum


Einleitung

Das Leben in Neuseeland scheint genau das wiederzuspiegeln, was in Deutschland immer mehr vermisst wird: Leben im Einklang mit der unbeschreiblich schönen Natur, Ruhe und Gelassenheit wiederentdecken, aber dabei seine Mitmenschen, denen man alle paar Kilometer begegnet, mit Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft respektieren. Immer mehr Deutsche, die Neuseeland durch einen Urlaub kennengelernt haben, sind verzaubert und wollen für immer auf dem Inselstaat im südwestlichen Pazifik leben. Wer in Deutschland beruflich keine Perspektiven sieht, sollte nicht unbedingt erwarten, dass Neuseeland mit seinen 4 Millionen Einwohnern unbedingt bessere Karrierechancen im gleichen Berufsfeld bietet. Dennoch bietet sich gerade dieser kleine Markt an, mal etwas Neues auszuprobieren und die Chance zu nutzen, sich selbst zu verwirklichen.

Neuseeland besteht hauptsächlich aus zwei Inselhälften, die zum australischen Kontinent gezählt werden. Das grüne Paradies im Pazifik befindet sich genau in der Mitte zwischen Äquator und Südpol, weshalb die vier Jahreszeiten entgegengesetzt zum europäischen Rhythmus verlaufen. Mit einer Fläche von ca. 270.500 km² befinden sich statistisch gesehen gerade mal 15 Einwohner auf einem Quadratkilometer. Allerdings leben 3/4 der Bevölkerung nur auf der nördlichen Insel und 2/3 in den größeren Städten des Landes. Alleine in und um Auckland (Nordinsel) wohnen schon 1,2 Millionen. Weitere große Städte auf der Nordinsel sind die Hauptstadt Wellington mit ca. 300.000 Einwohner und Hamilton (100.000 Einwohner), sowie Christchurch (300.000 Einwohner) und Dunedin (100.000 Einwohner) auf der südlichen Insel.

Nachdem um 1200 n. Chr. als erstes die Polynesier Neuseeland besiedelten und damit die neuseeländische Maori-Kultur begründeten, entdeckte als erster Europäer der Holländer Abel Tasman 1642 das Land. Allerdings wurde es erst durch den Engländer James Cook genauer unter Augenschein genommen, der die Inseln zwischen 1768 und 1779 kartographierte. 1840 wurde Neuseeland schließlich von den Maori-Häuptlingen als britische Kolonie anerkannt, nachdem Jahre des Widerstands vorausgegangen waren und bereits zahlreiche Europäer, hauptsächlich britischer Herkunft, eingewandert waren. Seit 1948 besitzt Neuseeland volle Souveränität. Neuseeland ist ein unabhängiger parlamentarischer Staat und hat als Mitglied des Commonwealth Königin Elisabeth II. als Staatsoberhaupt, die durch Generalgouverneurin Dame Silvia Cartwright repräsentiert wird. Die derzeitige Premierministerin ist Helen Elizabeth Clark.
Mittlerweile sind 80% der neuseeländischen Einwohner europäischer Abstammung (überwiegend britischer Herkunft) und etwa 15% sind noch Maori. Neben Englisch gilt Maori als zusätzliche Amtssprache, welche allerdings nur noch von einer Minderheit gesprochen wird.


Arbeitsmarkt

In den letzten Jahren erlebte Neuseeland einen kräftigen Wirtschaftsaufschwung, der gleichzeitig für einen Rückgang der Arbeitslosigkeit sorgte. Mit einer Arbeitslosenquote von nur 3,6% hat das Land damit ein neues Rekordtief erreicht.
Neuseeland profitiert besonders von den steigenden Rohstoffpreisen, wobei es sich speziell um Holz und Milchprodukte handelt, die eine steigende Nachfrage aufweisen.

Nachdem der Export der landwirtschaftlichen Erträge für die Entwicklung der modernen Gesellschaft in Neuseeland sorgte, wurde die Wirtschaft in den letzten Jahren stark umstrukturiert. Der Ausbau des Industriesektors sorgte zunächst für die Verarbeitung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse und für die Herstellung von Papier. Mittlerweile ist zwar auch in Neuseeland die “New Economy“ eine aufstrebende Branche und der Dienstleistungssektor ist stark vertreten, doch Viehwirtschaft und Ackerbau, sind immer noch die überlebensnotwenigen Wirtschaftszweige des Landes. Dabei ist die Kiwi die erfolgreichste Anbaufrucht und auch der neuseeländische Wein wird immer gefragter.
Zusätzlich hat sich das Land verstärkt auf den Tourismus konzentriert, der ebenfalls eine große Einnahmequelle darstellt.

Während die Südinsel überwiegend der Landwirtschaft dient, konzentriert man sich auf der Nordinsel mit der wesentlich höheren Einwohnerzahl stärker auf den Handel. Hier befindet sich nicht nur die Hauptstadt Wellington mit dem Regierungs- und Parlamentssitz, sondern auch die Metropole Auckland, die als Wirtschafts- und Handelszentrum des Landes gilt.

Die neuseeländische Unternehmensstruktur ist von Kleinindustrien und “Small Businesses“ geprägt, denn 85% aller Unternehmen haben nicht mehr als 5 Angestellte.
Durch neue Reformen gingen viele Unternehmen in Privatbesitz über und flächenübergreifende Tarifverträge wurden abgeschafft, wodurch Arbeitgeber und Arbeitnehmer mittlerweile flexibler verhandeln können. Der Kündigungsschutz ging zwar verloren, aber es wurden auch mehr Arbeitskräfte eingestellt. Das Lohnniveau ist auf Grund der guten wirtschaftlichen Lage gestiegen, liegt aber noch stark unter dem mitteleuropäischen Durchschnitt. Dafür sind die Lebenshaltungskosten aber viel geringer als beispielsweise in Deutschland.
Trotz des geringen Lohnniveaus ist das Bildungssystem in Neuseeland ist sehr gut, was auch der 3. Platz in der Pisastudie bewies.

Alle Neuseeländer und Einwanderer, die mindestens 2 Jahre im Land bleiben dürfen, sind über die staatliche Krankenkasse versichert, welche durch die staatlichen Steuergelder finanziert wird. Allerdings muss bei den meisten Arztbesuchen kräftig zubezahlt werden, es gibt bei weniger dringenden Fällen wochenlange Wartezeiten und bei Zahnarztkosten wird nur die grundlegende Versorgung übernommen. 1/3 der Bevölkerung ist daher über eine private Krankenversicherung abgesichert, wodurch der Begriff “Zweiklassengesellschaft“ stark verbreitet ist.

Außer der relativ geringen Einkommenssteuer, fallen für Angestellte keine weiteren Abgaben wie z.B. Sozialversicherungsbeiträge an, da das gut ausgebaute Sozialsystem alleine durch die Steuergelder finanziert werden kann.

Pro Jahr hat ein Angestellter durchschnittlich Anspruch auf 3 Wochen bezahlten Urlaub. Außerdem gibt es noch 9 gesetzliche Feiertage, die je nach Region ein paar Tage mehr sein können.


Jobchancen

Um einen Bevölkerungsrückgang zu verhindern, ist Neuseeland auf Einwanderer angewiesen. Da es aber jedes Jahr viel mehr Einreisewillige gibt als das Land ertragen kann, werden vor allem junge und hochqualifizierte Arbeitnehmer bevorzugt, oder Unternehmer, die bereit sind hohe Summen in die neuseeländische Wirtschaft zu investieren.

Die besten Einstellungschancen haben Fachkräfte aus den Bereichen Biotechnologie, IT, Design und Tourismus, aber auch Handwerker und Techniker sind gefragt. Demnächst wird außerdem ein Ärztemangel erwartet, weil die hohen Gebühren für ein Medizinstudium viele neuseeländische Studenten abschrecken. Allerdings ist der Medizinertest, den ein ausländischer Arzt in Neuseeland erst bewältigen muss, sehr anspruchsvoll.
Wenn man nicht zu den oben genannten Berufsfeldern gehört, könnte es mit einer festen Anstellung schwierig werden.
Oftmals ist es daher wesentlich leichter, einen Saisonjob anzunehmen, von denen es speziell in der Erntezeit genügend gibt. Neben Jobs als Obstpflücker, sind Tätigkeiten in der Schafzucht und Milchwirtschaft, in Industrien und beim Fischfang möglich. Zusätzlich gibt es auch viele befristete Jobs in den Tourismusregionen.
Da in Neuseeland viele Stellen über Beziehungen vergeben werden, können die Saisonjobs dabei helfen, nötige Beziehungen zu knüpfen und auf diese Weise den Einstieg in den Traumjob zu verwirklichen.

Die besten Jobaussichten in der Wirtschaft, Technik und im Handel gibt es in den größeren Städten auf der Nordinsel, speziell in Auckland, wo es allerdings auf Grund der neuen Einwanderungspolitik schwieriger ist, angenommen zu werden.

Auch die Möglichkeit sich selbstständig zu machen, wäre eine Alternative, denn dieses ist in Neuseeland sehr viel einfacher und unkomplizierter.


Lebenshaltungskosten

Um einen Bevölkerungsrückgang zu verhindern, ist Neuseeland auf Einwanderer angewiesen. Da es aber jedes Jahr viel mehr Einreisewillige gibt als das Land ertragen kann, werden vor allem junge und hochqualifizierte Arbeitnehmer bevorzugt, oder Unternehmer, die bereit sind hohe Summen in die neuseeländische Wirtschaft zu investieren.

Die besten Einstellungschancen haben Fachkräfte aus den Bereichen Biotechnologie, IT, Design und Tourismus, aber auch Handwerker und Techniker sind gefragt. Demnächst wird außerdem ein Ärztemangel erwartet, weil die hohen Gebühren für ein Medizinstudium viele neuseeländische Studenten abschrecken. Allerdings ist der Medizinertest, den ein ausländischer Arzt in Neuseeland erst bewältigen muss, sehr anspruchsvoll.
Wenn man nicht zu den oben genannten Berufsfeldern gehört, könnte es mit einer festen Anstellung schwierig werden.
Oftmals ist es daher wesentlich leichter, einen Saisonjob anzunehmen, von denen es speziell in der Erntezeit genügend gibt. Neben Jobs als Obstpflücker, sind Tätigkeiten in der Schafzucht und Milchwirtschaft, in Industrien und beim Fischfang möglich. Zusätzlich gibt es auch viele befristete Jobs in den Tourismusregionen.
Da in Neuseeland viele Stellen über Beziehungen vergeben werden, können die Saisonjobs dabei helfen, nötige Beziehungen zu knüpfen und auf diese Weise den Einstieg in den Traumjob zu verwirklichen.

Die besten Jobaussichten in der Wirtschaft, Technik und im Handel gibt es in den größeren Städten auf der Nordinsel, speziell in Auckland, wo es allerdings auf Grund der neuen Einwanderungspolitik schwieriger ist, angenommen zu werden.

Auch die Möglichkeit sich selbstständig zu machen, wäre eine Alternative, denn dieses ist in Neuseeland sehr viel einfacher und unkomplizierter.


Jobsuche

die Leute besser kennenzulernen. Viele Einwanderer kommen daher auch zunächst mit Koffer und Container nach Neuseeland, ohne überhaupt eine feste Anstellung zu haben. Und die meisten Risikofreudigen schaffen es, sich auf dem Arbeitsmarkt im “Land der weißen Wolke“ zu behaupten.

Vorab lohnt sich aber natürlich immer ein Blick in die größeren Tageszeitungen, wo zahlreiche Stellenausschreibungen auch online zu finden sind:

The New Zealand Herald (Auckland) – http://www.nzherald.co.nz
The Dominion Post (Wellington) – http://www.dompost.co.nz
The Press (Christchurch) – http://www.thepress.co.nz

Auch die Jobbörsen im Internet beinhalten viele interessante Jobangebote:

Regional:
http://jobuniverse.co.nz (Jobs für IT und Computerindustrie)
http://www.jobs.govt.nz (staatliche Jobbörse)
http://www.bestjobs.co.nz/

Überregional:
http://www.careerjet.co.nz
http://www.careerbuilder.com
http://www.seek.co.nz/


Für Initiativbewerbungen lohnt sich immer ein Blick in die neuseeländischen Gelben Seiten http://yellowpages.co.nz/. Aber auch die Deutsch-Neuseeländische Industrie- und Handelskammer hat viele nützliche Adressen: http://www.germantrade.co.nz/german/.

In Neuseeland gibt es zudem dutzende private Jobagenturen für so ziemlich jede Berufsspate. Eine Übersicht über alle Arbeitsvermittler gibt es hier:
http://www.nzs.com/business/employment/recruitment-companies/.

Die Seiten des neuseeländischen Arbeitsamtes “Work and Income Agency“ geben außerdem viele nützliche Tipps rund um die Jobsuche. Hier gibt es auch eine umfangreiche Jobbank:

Work & Income Agency
Ballantrae House
192 Willis Street
PO Box 9340
Wellington
(+64-4) 801 99 00
http://www.workandincome.govt.nz/

Saisonjobs werden häufig in den Zeitungen ausgeschrieben, doch Bauern ergreifen oft die Initiative, indem sie am Straßenrand Jobgesuche aufstellen, und bei Jugendherbergen und sonstigen schwarzen Brettern Ausschreibungen aushängen.

Die Jobsuche gestaltet sich einfacher, wenn man sich bereits vorher bei der "New Zealand Qualifications Authority" (NZQA) http://www.nzqa.govt.nz/ informiert hat. Diese Organisation stuft die in Deutschland erworbene Ausbildung nach neuseeländischem Standard ein. Viele Arbeitgeber in Neuseeland legen darauf großen Wert, damit nachgewiesen werden kann, dass der ausländische Bewerber ausreichend qualifiziert ist.

Außerdem ist für die Ausübung einiger Berufe (z.B. Ärzte und Anwälte) eine Registrierung notwendig und manchmal auch eine zusätzliche Prüfung, die abgelegt werden muss. Am besten ist es, wenn man sich daher mit dem entsprechenden Berufsverband in Verbindung setzt. Eine Übersicht gibt es unter:
http://www.new-z.net/neuseeland/leben_arbeiten/arbeiten.htm.


Bewerbung

Die neuseeländische Bewerbung, welche auf englisch geschrieben wird, besteht lediglich aus einem cover letter (Anschreiben), einem curriculum vitae/résumé (Lebenslauf) und persönlichen Referenzen (’letters of recommendation’), bzw. der Angabe von Referenzgebern (’referees’) im Lebenslauf. Alle weiteren Zeugnisse sollte man erst zum Vorstellungsgespräch mitbringen oder sie auf Wunsch nachschicken, da dicke Bewerbungsmappen nicht üblich sind und meistens auch nicht zurückgeschickt werden. Auch auf ein Lichtbild wird verzichtet, damit die Gleichstellung aller Bewerber bewahrt bleibt.

Cover letter:
Der individuelle cover letter dient zur Vermarktung des Bewerbers und sollte nicht länger als eine Seite sein. Hier sollen Fähigkeiten und Qualifikationen erläutert und Ambitionen bezüglich der vakanten Stelle beschrieben werden. Der cover letter muss das Interesse des Lesers wecken und ihn spüren lassen, dass man der Richtige für die Stelle ist. Wenn man bereits eine Arbeitserlaubnis besitzt, sollte dies in dem Anschreiben auch unbedingt kurz erläutert werden, denn es bedeutet für den Arbeitgeber weniger Bürokratie und zeigt gleichzeitig Eigeninitiative. Folgende Punkte sind beim cover letter wichtig:
Eine klare, übersichtliche Gliederung
Ein Briefkopf, der Namen, Adresse, Telefonnummer und E-Mailadresse enthält
Das Datum in amerikanischer Schreibweise, also MM/DD/YYYY
Möglichst eine direkte Anrede, daher vorher einen Ansprechpartner ausfindig machen!
Die Betreffzeile ist nicht unbedingt erforderlich
Der Grund, warum man sich bei dem Unternehmen bewirbt, warum man der Beste ist, und wie man beabsichtigt nach der Bewerbung zu verbleiben
Möglichst positive Schlagwörter und bislang erzielte Erfolge. Dabei können auch Namen und Zahlen genannt werden
Als Beispiele für cover letter können australische und andere englische Bewerbungen genommen werden:
http://resume.monster.ca/coverletter/

http://www.workandincome.govt.nz/individuals/looking-for-work/job-search-tips/cvs-and-covering-letters.html#Coverlettertips4 Curriculum vitae/résumé:
Beim neuseeländischen Lebenslauf sollten folgende Punkte beachtet werden:
Anti-chronologischer Aufbau (reverse chronological), was bedeutet, dass mit der letzten Beschäftigung begonnen wird
Es sollte darauf geachtet werden, dass nur jobrelevante Tätigkeiten erwähnt werden, weshalb alle anderen Erfahrungen normalerweise weggelassen werden. Interessante Hobbys und ehrenamtliche Tätigkeiten können aber oft einen guten Eindruck machen
Persönliche Angaben wie z.B. Familienstand oder Nationalität werden nicht erwähnt, und auch das Alter wird normalerweise weggelassen
Es wird der gleiche Briefkopf benutzt wie bereits beim cover letter
Bei der Gliederung sollte vorab eine kurze Zusammenfassung des Profils gegeben und eventuell kurz auf das Berufsziel eingegangen werden. Danach werden in Themenblöcken die bisherigen beruflichen Tätigkeit mit Aufgaben und Erfolgen, die Ausbildung und sonstige Fähigkeiten gegliedert.
Ganz wichtig ist auch die Angabe von referees (möglichst mit Telefonnummer), welche neben ehemaligen Arbeitgebern auch Freunde oder Lehrer sein können, die den Bewerber gut einschätzen können
Das resume wird nicht unterschrieben!
Tipps für neuseeländische resumes gibt es unter:
http://www.workandincome.govt.nz/individuals/looking-for-work/job-search-tips/writing-your-cv-tips.html

Onlinebewerbungen sind auch in Neuseeland nicht mehr ungewöhnlich, da sie für beide Seiten Kosten sparen. Besonders wenn eine E-Mailadresse in der Stellenausschreibung angegeben ist, kann man diese Variante wählen. Da es in Neuseeland aber auch viele ’Small Businesses’ gibt, die noch ’traditioneller’ arbeiten, sollte man lieber erst nachfragen, wenn kein Onlinekontakt angegeben ist.


Visum

Einwanderungsvisum:
Neuseeland ist ein beliebtes Einwanderungsland für viele Nationen. Da die Zahl der Einwanderungswilligen in den letzten Jahren stark angestiegen ist, wählt die Regierung jedes Jahr genau aus, wer ein ’Kiwi’ auf Dauer werden darf.
Die meisten erfolgreichen Anträge auf ’permanent residence status’ gehören in die “skilled migrant category“, wobei die Herkunft des Bewerbers belanglos ist. Vielmehr geht es darum, bei einem Punktesystem möglichst gut abzuräumen, denn je höher die Punktzahl, desto besser die Chancen. Dabei werden für folgende Kategorien Punkte vergeben:

Der Bewerber gehört einer Berufsgruppe an, die in Neuseeland derzeit sehr gefragt ist. Siehe http://instant-immigration.co.nz/.
Man hat bereits schon einmal in Neuseeland gelebt und/oder kann nachweisen, dass man dort erfolgreich gearbeitet, bzw. Kurse an der Uni, etc. belegt hat
Der Bewerber ist nicht älter als 55, wobei es die meisten Punkte für 20- bis 29-jährige gibt
Es gibt direkte Familienangehörige in Neuseeland
Gute, möglichst sehr gute Englischkenntnisse, die durch einen Test nachgewiesen werden müssen
Es liegt bereits ein Arbeitsangebot eines neuseeländischen Arbeitgebers vor
Bonuspunkte gibt es unter anderem noch, wenn der Bewerber bereit ist, in weniger attraktiven Gegenden zu arbeiten oder der Partner bereits in Neuseeland berufstätig ist

Weitere Alternativen zu der “skilled migrant category“, wäre eigenes Vermögen (mindestens NZ$ 1.000 000) oder die Förderung durch ein direktes Familienmitglied oder eine anerkannte Organisation in Neuseeland.
Auch für Selbstständige kann es mitunter leichter werden, wenn sie über genügend Startkapital verfügen, eine Marktlücke finden und die nötige Qualifizierung nachweisen können.

Befristete Visa:
Normalerweise ist es wesentlich einfacher, an zeitlich befristete Visa zu kommen. Hier gibt es viele unterschiedliche Visaarten, die sich durch Zweck und Dauer des Aufenthaltes unterscheiden.
Für Touristen gibt es Visa, die einem erlauben in der Regel 3, aber höchstens 9 Monate innerhalb von 18 Monaten im Land zu bleiben. Während dieser Zeit ist eine Arbeitsaufnahme aber nicht erlaubt.
Studenten müssen nachweisen können, dass sie bei einer neuseeländischen Uni einen Studienplatz bekommen haben und über genug finanzielle Mittel verfügen, um sich während des Aufenthaltes über Wasser zu halten. Mehr Infos unter http://www.nz-education.com/german/visa.htm.
Mit dem Working-Holiday-Visum kann ein Ausländer bis zu einem Jahr in Neuseeland arbeiten, wenn er zwischen 18 und 30 Jahre alt ist. Dabei darf man nicht länger als 3 Monate beim gleichen Arbeitgeber tätig sein und muss zudem nachweisen können, das man genügend finanzielle Mittel zur Verfügung hat, um den Rückflug zu bezahlen und sich einige Zeit über Wasser zu halten, falls man keinen Job findet. Dieses Visum kann man nur ein einziges Mal bekommen. Allerdings werden jährlich nur 1000 Stück vergeben, weshalb man schnell handeln sollte. Das Formular gibt es unter http://www.immigration.govt.nz/forms/.

Etwas schwieriger wird es, wenn man für längere Zeit bei einem Unternehmen arbeiten möchte. Dafür braucht man das Work-Visum, das einen Aufenthalt bis zu 3 Jahren ermöglicht und dann sogar noch verlängert werden kann. Außerdem kann man sich währenddessen für den ’permanent residence status’ bewerben. Für diese Arbeitserlaubnis muss der Arbeitgeber nachweisen, dass er unbedingt den ausländischen Bewerber braucht, und dass es keinen arbeitslosen “Kiwi“ gibt, der diese Aufgaben erledigen kann. Meistens wird es nur höher qualifizierten Fachkräften bewilligt. Da ausländische Unternehmen ihr eigenes Personal mitbringen können, hilft es manchmal auch, sich nach deutschen Niederlassungen umzusehen.

Zur Beantragung der Visa in Deutschland:
Neuseeländische Botschaft in Berlin
Friedrichstrasse 60
10117 Berlin
Tel: (+49 30) 20621-0
Fax: (+49 30) 20621-114
Visa Abteilung: (+49 30) 20621-21
e-mail: nzembassy.berlin@t-online.de
Internet: http://www.nzembassy.com/germany
Genauere Infos zu den einzelnen Visaarten gibt es bei der neuseeländischen Einwanderungsbehörde und über http://instant-immigration.co.nz/.


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