<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>
<rss version="2.0">
  <channel>
	<title>AbsolventenINFO</title>
	<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/</link>
	<description>RSS-Feed zur Darstellung aller Artikel aus AbsolventenINFO aus dem Aschendorff-Verlag Münster</description>
	<language>de-de</language>
	<copyright>Aschendorff-Verlag Münster</copyright>
	<pubDate>14.12.2011</pubDate>
	<item>
		<title>Auslandssemester in Kanada steht hoch im Kurs</title>
		<description><![CDATA[Schwacher Kanadischer Dollar verstärkt Nachfrage nach Auslandsstudium in Kanada]]></description>
		<text><![CDATA[Seit Jahren schon zählt Kanada bei deutschen Studenten zu den beliebtesten Zielländern für ein Auslandssemester. Argumente für ein Studium in Kanada gibt es viele: Akademisch hoch angesehene Universitäten mit kleinen Klassen und einem hohen Maß an persönlicher Betreuung, eine breite Auswahl an international anerkannten Studiengängen mit einer Vielzahl von Spezialisierungsmöglichkeiten, eine multikulturelle, offene Gesellschaft und natürlich das Gefühl von Freiheit, Weite und einer Prise Abenteuer, das viele mit der rauen und doch faszinierenden Natur Kanadas verbinden.

Inzwischen ist jedoch ein weiteres, nicht zu unterschätzendes Argument hinzugekommen: Die Kosten für ein Auslandssemester in Kanada sind derzeit nämlich so niedrig wie schon lange nicht mehr, da der Kanadische Dollar im Vergleich zum Euro im Laufe der letzten anderthalb Jahre stark an Wert verloren hat. Musste man Ende 2007 noch bis zu 0,74 Euro auf den Tisch legen, um einen Kanadischen Dollar zu erhalten, reichen heute rund 0,63 Euro.

Steigende Bewerberzahlen
Diese Entwicklung geht einher mit einer merklichen Steigerung der Bewerberzahlen für ein Auslandssemester in Kanada in diesem Jahr, wie sie zum Beispiel Lisa Bartz, Studienberaterin bei College-Contact.com, bemerkt hat: „Im Vergleich zum Vorjahr haben wir für 2009 bereits jetzt rund 50 Prozent mehr Bewerbungen für ein Auslandssemester oder eine Summer Session an einer unserer kanadischen Partneruniversitäten erhalten.“ Für Bartz besteht ein direkter Zusammenhang zwischen den gestiegenen Bewerberzahlen und dem für Deutsche vorteilhaften Wechselkurs: „In diesem Jahr bekommen wir zunehmend Anfragen von Studenten, die konkret nach Studienmöglichkeiten in Kanada fragen, weil sie mitbekommen haben, dass ein Studium dort zurzeit vergleichsweise günstig ist.“

Verstärkt wird diese positive Entwicklung zudem durch die Tatsache, dass es an vielen Universitäten in Kanada möglich ist, die Höhe der Studiengebühren zumindest in Teilen selbst zu beeinflussen, da es keine feste Semestergebühr gibt, die alle Studenten zahlen müssen, sondern sich die Studiengebühren nach der Anzahl der belegten Kurse und Credits richten.
Wie Kristen Sutherland von der Saint Mary’s University in Halifax (Nova Scotia) berichtet, sei es deshalb möglich, die Anzahl der Kurse weitgehend frei zu wählen, weil deutsche Studenten in Kanada anders als in den USA keine bestimmte Mindestanzahl von Kursen belegen müssten, um die Bedingungen für ein Studentenvisum zu erfüllen.

Kein Visum benötigt
Anders als im Falle der USA benötigen deutsche Bewerber für ihr Auslandssemester in Kanada in der Regel nämlich kein Visum; für einen Studienaufenthalt von bis zu sechs Monaten genügt ein gültiger Reisepass. Nur für einen längeren Studienaufenthalt muss bei der kanadischen Botschaft im Vorfeld eine Studienerlaubnis („Study Permit“) beantragt werden.
„Die deutschen Studenten, die für ein Semester oder Jahr an der Saint Mary’s University studieren, schätzen diese Flexibilität, weil sie es ihnen erlaubt, sich auf die Kurse zu konzentrieren, die sie für das Studium an ihrer Heimatuniversität benötigen oder die sie wirklich interessieren“, so Sutherland.

Weitere Informationen zum Studium in Kanada gibt es unter:
www.college-contact.com/laender/auslandsstudiumstudieren_kanada]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/auslandssemester_in_kanada_steht_hoch_im_kurs_273.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>273</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:58:52</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Internationalität im hohen Norden</title>
		<description><![CDATA[Gute Bildungsangebote und Auslandserfahrung in einem: Die skandinavischen Hochschulen punkten mit einer großen Auswahl an Master-Studiengängen und persönlicher Atmosphäre.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer den Bachelor-Abschluss in der Tasche, eventuell erste Berufserfahrung gesammelt hat und nun plant, sich weiter zu qualifizieren, ist an skandinavischen Hochschulen an der richtigen Adresse. Denn die nordischen Länder haben weitaus mehr zu bieten als Elche, atemberaubende Natur und Pippi Langstrumpf: Die Auswahl und Qualität der Masterprogramme kann sich sehen lassen.
Besonders verlockend ist die internationale Ausrichtung: Allein in Schweden können Studieninteressierte aus 500 englischsprachigen Masterprogrammen wählen. Und auch die dänischen, norwegischen und finnischen Hochschulen haben ihre Bildungsabschlüsse komplett auf Bachelor und Master umgestellt und warten vielerorts mit Programmen auf, die speziell auf ausländische Studenten zugeschnitten sind.
Doch nicht nur das große Angebot und die vielen Spezialisierungsmöglichkeiten sind ein Plus, auch die Atmosphäre stimmt: Wer in Skandinavien studiert, muss nicht die Anonymität einer Massen-Uni fürchten. In der Regel nehmen 20 bis 40 Studenten an einem Masterprogramm teil. Der Umgangston ist locker, sogar die Professoren werden geduzt.

Ein Nachteil kann der Zeitaufwand sein: Während man in Großbritannien und den Niederlanden oft schon nach einem Jahr den Master-Titel in der Tasche hat, beträgt die Regelstudienzeit in Skandinavien durchschnittlich vier Semester.

Sehr gutes Englisch als Voraussetzung
Wer sich für ein internationales Masterprogramm einschreiben will, muss den Abschluss eines mindestens dreijährigen Studiums vorweisen. Kenntnisse in der jeweiligen Landessprache werden in der Regel nicht vorausgesetzt, dafür ist sehr gutes Englisch, nachgewiesen durch gängige Tests wie TOEFL oder IELTS, Pflicht. Bei einigen Programmen wird ein GMAT oder GRE erwartet, der Aufschluss über den Kenntnisstand der Bewerber liefert. Semesterstart ist meistens im August oder September, die Bewerbungsfristen variieren.

Hohe Lebenshaltungskosten
Das Studium in Skandinavien ist auch für Ausländer gebührenfrei. Allerdings sollte man die dortigen Lebenshaltungskosten nicht unterschätzen: Sie zählen zu den höchsten in Europa. In Norwegen benötigen Studenten nach Angaben der Universitäten rund 1000 Euro im Monat, in Schweden, Finnland und Dänemark sind es ähnliche Summen.

Copenhagen Business School (CBS)
Mit 15.000 Studenten gehört die Copenhagen Business School zu den größten Handelshochschulen Nordeuropas. Das Angebot an Masterprogrammen ist dementsprechend breit gefächert. Innerhalb dieser Programme sind oft verschiedene Ausrichtungen möglich. Wer zum Beispiel einen „Master in Economics and Business Administration“ anstrebt, kann sich zwischen zehn verschiedenen Spezialisierungen entscheiden. Der „Master in Business, Language and Culture“ bietet die Möglichkeit, Japanisch, Chinesisch, Spanisch oder Französisch zu lernen.
Website: www.cbs.dk

Norges Handelshøyskole (NHH)
Norwegens renommierte Handelshochschule befindet sich in Bergen, der zweitgrößten Stadt des Landes. Die Studenten des Master-Programms „Economics and Business Administration“ können zwischen zwei englischsprachigen Spezialisierungen wählen: „International Business“ und, passend in einem Land, das seinen Reichtum dem Erdöl verdankt, „Energy, Natural Resources and the Environment“. Dank der internationalen Vernetzung der NHH, sind während des Masterstudiums Austauschsemester an Hochschulen in anderen Ländern möglich – sozusagen ein Auslandssemester während des Auslandsstudiums.
Website: www.nhh.no

Stockholm School of Economics (HHS)
Im Ranking der Zeitung „Financial Times“ bekommen die Masterprogramme der HHS regelmäßig sehr gute Noten: Im vergangenen Jahr nahm die Hochschule unter den nordischen Ländern sogar die Spitzenposition ein. Es wird ein Master in „General Management“ angeboten, der Absolventen verschiedener Fachrichtungen fit für Führungspositionen machen soll. Wer das Masterprogramm „Business and Economics“ wählt, hat fünf Spezialisierungen zur Auswahl, darunter auch „Media Managment“. Die HHS setzt auf engen Kontakt zur Wirtschaft und richtet die Studieninhalte entsprechend praxisnah aus.
Website: www.hhs.se

Hanken School of Economics
Bei ihrer Gründung vor fast 100 Jahren war Hanken als Hochschule für die schwedische Minderheit in Finnland konzipiert. Mittlerweile bietet sie neben dem schwedischsprachigen Studium acht zweijährige Masterprogramme auf Englisch an, die jeweils dem Campus in Helsinki oder Vaasa zugeordnet sind, zum Beispiel „Advanced Financial Information Systems“, „Corporate Governance“ und „Intellectual Property Law“. Zulassungsvoraussetzung ist neben einem abgeschlossenen Bachelor der GMAT oder GRE.
Website: www.hanken.fi

Links:
www.studyinnorway.no
www.studyindenmark.dk
www.studyinfinland.fi
www.studyinsweden.se




Gute Vorbereitung sorgt für stressfreien Start

Dänemark
EU-Bürger, die in Dänemark studieren, müssen spätestens drei Monate nach ihrer Einreise bei den staatlichen Behörden einen Antrag auf eine Registrierungsbescheinigung stellen. Dafür müssen sie an einer anerkannten privaten oder öffentlichen Ausbildungsanstalt eingeschrieben sein und nachweisen, dass sie ihren Unterhalt selbst bestreiten können. Nach der Registrierung erhält man einen Chipkartenausweis, der für Arztbesuch, Kontoeröffnung und andere Verwaltungsangelegenheiten benötigt wird. Bei akuter Erkrankung und ohne Aufenthaltsgenehmigung bekommen Studierende bei Vorlage der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) die notwendige medizinische Betreuung. Mit Aufenthaltsgenehmigung gilt nach sechs Wochen der dänische Versicherungsschutz auch für Ausländer.

Finnland
Für Bürger der EU-Staaten, die sich länger als drei Monate in Finnland aufhalten gilt: Aufenthaltsbescheinigung besorgen! Diese zu bekommen, ist laut der finnischen Studentenorganisation SYL dann kein Problem, wenn der Bewerber beweisen kann, dass er seinen Aufenthalt selbst finanzieren kann und er eine Bestätigung seines Studienplatzes vorlegt. Im Semesterbeitrag an der Universität von Helsinki ist die studentische Krankenversicherung mit inbegriffen. Ansonsten gilt auch in Finnland die EHIC.

Island
Ein Visum benötigt man als Staatsbürger der EU nicht. Allerdings sollten sich Studierende spätestens nach drei Monaten eine isländische IDNummer ausstellen lassen, die für viele Verwaltungsangelegenheiten benötigt wird. Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte wird in Island jedem Kranken geholfen.

Norwegen
Sobald ein Studierender länger als drei Monate in Norwegen bleiben will, braucht er eine Aufenthaltsgenehmigung. Die Botschaft weist allerdings darauf hin, dass diese nicht immer erteilt wird, auch wenn folgende Faktoren erfüllt sind: Liquiditätsnachweis, Nachweis über die Existenz einer Krankenversicherung und die Bestätigung der Universität über den Studienplatz. Mit der EHIC-Karte können Studenten das System der Krankenversorgung nutzen.

Schweden
EU-Bürger müssen sich in Schweden innerhalb der ersten drei Monaten des Aufenthalts eine Art Meldebescheinigung besorgen. Ausländische Studenten bekommen diese vom örtlichen Studienberater. Zum Antrag gehört eine Bescheinigung über die Liquidität des Studenten und eine Krankenversicherungsbescheinigung. Studenten, die länger als ein Jahr in Schweden studieren, können sich als Einwohner registrieren lassen. In Bezug auf die Krankenversicherung: EHIC-Karte nicht vergessen!]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/internationalitaet_im_hohen_norden_272.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>272</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:53:58</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Karrieresprungbrett an der Weichsel: Die Zukunft studieren in Polen</title>
		<description><![CDATA[Studieren beim östlichen Nachbarn ist inzwischen längst kein Geheimtipp mehr. Immer mehr Abiturienten entschließen sich, bei der Wahl ihres Studienortes den Blick nach Polen zu richten.]]></description>
		<text><![CDATA[Und das nicht nur, weil die polnische Gastfreundschaft geradezu sprichwörtlich ist. Mit „Gosc w domu, Bog w domu“ - „Ist ein Gast im Haus, so ist Gott im Haus“ – heißt das Land im Herzen Mitteleuropas junge Leute willkommen, die sich für ein Studium in Polen entscheiden. Doch ein Studium in Warschau oder an einem anderen der zahlreichen geschichtsträchtigen Hochschulstandorte bietet noch mehr als einen angenehmen Aufenthalt in reizvoller Landschaft: Wer an der Weichsel studiert, studiert die Zukunft. Die Gründe liegen auf der Hand: Mit der Osterweiterung der Europäischen Union sind die Kenntnisse der polnischen Sprache, des Marktes und der Mentalität in den Chefetagen international agierender Unternehmen immer gefragter.

Intensive Wissensvermittlung
Genau wie in Deutschland besteht das akademische Jahr in Polen aus zwei Semestern (15. Februar bis Juni, 1. Oktober bis Mitte Februar), gegenüber den Studiengängen an deutschen Hochschulen ist das Studium in Polen aber sehr straff organisiert. Das gesamte Bildungssystem ist darauf ausgerichtet, möglichst viel Wissen zu vermitteln. Die Anforderungen an polnischen Hochschulen liegen deshalb höher als in den meisten EU-Ländern.
Das Fachstudium ist in Polen breit gefächert. Wer zum Beispiel Wirtschaftswissenschaften oder Jura studiert, muss auch Pflichtveranstaltungen in Philosophie und Geschichte belegen. Die europaweit geltende, gestufte Studiengangstruktur ermöglicht es den Studenten, auch an polnischen Hochschulen bereits nach drei bis vier Jahren mit einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss, dem Bachelor, die Hochschule zu verlassen. Interdisziplinäre Erweiterungen oder Spezialisierungen lassen ein anschließendes Masterstudium zu. Da Polen Mitgliedsland der Europäischen Union ist, bereitet die Anerkennung der Studienleistungen beim Hochschulwechsel meist keine Probleme. Die Studienleistungen werden nach dem ECTS-Punktesystem angerechnet. Deutschland und Polen haben darüber hinaus noch zusätzlich eine Angleichung von Abschlüssen vertraglich geregelt.

Zugangsberechtigung im Einzelfall klären
Wer in Polen studieren möchte, muss die allgemeine Hochschulreife vorweisen können. Mit einer Fachhochschulreife oder anderen Qualifikationen in der Tasche muss die Zugangsberechtigung mit der polnischen Botschaft und der jeweiligen Hochschule im Einzelfall geklärt werden. Es gibt keinen Numerus Clausus, jedoch teilweise Aufnahmeprüfungen. Ausländische Studienbewerber werden allerdings in der Regel ohne Aufnahmeprüfung aufgenommen. Studenten, die nicht im Rahmen eines organisierten Austauschprogramms (Sokrates/DAAD) nach Polen gehen, müssen sich direkt bei der von ihnen gewählten Hochschule bewerben und dort möglichst frühzeitig die entsprechenden Termine erfragen. Die Unterrichtssprache an polnischen Hochschulen ist, auch wenn die Zahl der Studiengänge, die auf Englisch unterrichtet werden, stetig wächst, immer noch Polnisch. Sprachprüfungen gibt es zwar nicht, aber hinreichende Kenntnisse der polnischen Sprache werden bei der Aufnahme des Studiums vorausgesetzt.

Weitere Informationen im Web:
www.studieren-in-polen.de
www.college-contact.com
Und auf den Webseiten der polnischen Hochschulen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/karrieresprungbrett_an_der_weichsel_die_zukunft_studieren_in_polen_271.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>271</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:46:37</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Die Produkte sind unsere Babys“</title>
		<description><![CDATA[Seit eineinhalb Jahren ist Julia Bessler als Produktmanagerin am Würzburger Standort der Hamburger Firma Navigon beschäftigt – und bereits für die Entwicklung neuer Navigationsgeräte verantwortlich. Die 26-jährige Betriebswirtin ist die einzige Frau unter den Produktmanagern des weltweit agierenden Unternehmens. Im Interview berichtet sie über ihre Erfahrungen im Arbeitsleben.]]></description>
		<text><![CDATA[Auto und Navigation sind klassische Männerthemen – wieso sind Sie ausgerechnet Produktmanagerin in diesem Bereich geworden?
Ich habe zuvor bereits als Produktmanagerin gearbeitet, dann im Internet die Stellenausschreibung von Navigon entdeckt und mich beworben. Angesprochen hat
mich vor allem die internationale Ausrichtung der Stelle und des ganzen Unternehmens – in meinem vorherigen Job hatte ich nur mit dem deutschen Markt zu tun. Ich habe aber schon im Studium gerne über Ländergrenzen hinaus geschaut und daher nicht nur in Bremen, sondern auch in Frankreich und Australien studiert. Insofern war die Stelle genau die richtige Herausforderung.

Kannten Sie sich denn schon in der Navigations-Branche aus?
Nicht wirklich. Ich habe die Produkte der Firma bis zu meinem Einstieg im Dezember 2007 nur aus der Kundenperspektive wahrgenommen. Vor meinem Einstieg war ich knapp zwei Jahre als Produktmanagerin bei einem Haushaltsgerätehersteller tätig und habe dort mit Einbaugeräten, wie Herden oder Kühlschränken, zu tun gehabt – zumindest der technische Hintergrund war also schon gegeben.

Woher kommt Ihr Interesse an technischen Geräten?
Studiert habe ich Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Marketing. Klar ist aber: Wenn man mit der Entwicklung und dem Verkauf technischer Geräte zu tun hat, muss man eine gewisse Leidenschaft und technisches Grundwissen mitbringen. Es ist wichtig, dass man sich mit den Produkten, die einen rund um die Uhr beschäftigen, identifizieren kann.

Was genau gehört zu Ihren Aufgaben als Produktmanagerin?
Als Produktmanagerin betreue ich die gesamte Entwicklung einer neuen Geräteserie – von der Positionierung innerhalb der Modellfamilie über Marktanalyse, Design und Ausstattung bis hin zum Launch und sogar darüber hinaus. Die Geräte, die wir betreuen und begleiten, betrachten wir wie Babys, die wir ein ganzes Produktleben lang betreuen.

Woher beziehen Sie Ihr Know-how für die Aufgaben?
Vor allem aus dem Team, mit dem ich sehr eng zusammen arbeite. Während der gesamten Entwicklung sitze ich immer wieder mit den Kollegen zusammen, die für Design, Software, Marketing oder Vertrieb zuständig sind – sowohl an meinem Arbeitsort Würzburg als auch in der Zentrale in Hamburg. Ich stehe mit jedem, der an der Geräteentwicklung beteiligt ist, in Kontakt. So erhalte ich die nötigen Informationen, die ich brauche, um die Fäden in der Hand zu halten. Und ich kann auf dieser Basis Entscheidungen beispielsweise zu Ausstattungsdetails der Geräte fällen und begründen.

Wie reagieren die männlichen Kollegen auf eine noch dazu so junge Frau in Ihrer Position?
Wir haben ein sehr gutes Verhältnis. Die Kollegen zeigen auch keine Vorbehalte – wobei meine Vorgängerin in dieser Position sicher schon Vorarbeit geleistet hat. Man muss sich gerade als Frau aber schnell beweisen und zeigen, dass man Ahnung von der Materie hat. Hat man keine, sollte man sich so schnell wie möglich schlau machen und viele Fragen stellen, zumindest innerhalb des Teams. Vor allem als Neuling sollte man den Bonus nutzen, viele Fragen stellen zu dürfen – ohne Angst, sich zu blamieren.

Was raten Sie Frauen, die in typischen Männerberufen tätig werden wollen?
Frauen müssen besonders engagiert und ganz klar besser sein als Männer in vergleichbaren Positionen.
Man muss neugierig sein und sich sehr schnell in technische Details einarbeiten. Als Frau unter Männern muss man sich schnell Respekt verschaffen und zeigen, was man drauf hat. Selbst-Marketing ist unheimlich wichtig.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/die_produkte_sind_unsere_babys_270.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>270</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:41:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zehn Tipps auf dem Weg zum Traumjob</title>
		<description><![CDATA[Die Ausschreibung einer Stelle erfordert heute auf Arbeitgeberseite vor allem eines – starke Nerven. Beim Anblick einer weiteren blauen Bewerbungsmappe, auf die sinnigerweise die Aufschrift „Bewerbung“ eingeprägt ist, befällt schon am zweiten Tag gähnende Langeweile. Grund genug für zehn Tipps, die Bewerbern helfen, den angestrebten Job zu „angeln“.]]></description>
		<text><![CDATA[1.] Bewerbungsmappe
Hier lohnt sich der Weg in die nächste PRAgentur. Eine vom professionellen Graphiker individuell aufbereitete Bewerbung hebt Sie auf den ersten Blick positiv aus dem Umfeld der zahlreichen Bewerber hervor.

2.] Foto
Nein, der Fotograf um die Ecke ist nicht der beste Ansprechpartner, die Eltern oder beste Freunde schon gar nicht. Auch hier
gilt es, in die Zukunft zu investieren und sich ein namhaftes Werbe Fotostudio zu leisten. Zuvor ist der Gang zum Friseur ein Muss – und auch da sollte der Coiffeur dem Damensalon vorgezogen werden. Für Sie und Ihn empfiehlt sich wenige Tage zuvor ein Termin bei der Kosmetikerin. Ziehen Sie das Outfit Ihrer Wahl an, nehmen Sie aber zwei weitere mit – der Fotograf wird Sie gern und kompetent beraten.
Grundsätzlich sollten Haarbürste und Schminke im Gepäck dabei sein. Auch für Herren – insbesondere mit hoher Stirn – gilt: Abpudern statt glänzen. Für Damen empfehlen sich das Make-up und die Frisur vom Profi.
Weiteres No-Go beim Fototermin: Kurze Ärmel, ganz gleich, ob draußen 30 Grad sind. Aufgepasst: Fotografen lieben es, Frauen mit leicht devotem Blick schräg von unten aufzunehmen – super für den Nachttisch des Liebsten, für angehende Führungskräfte, von denen Durchsetzungsvermögen verlangt wird, aber ein Knock-Out-Kriterium.

3.] Anschreiben
Hier gilt es, sich entscheidend vom Wettbewerb abzuheben. Kurz, knackig und keinesfalls über eine Seite lang soll es sein. Vergessen Sie alles, was Sie in Schule, Studien- oder Arbeitsberatung gelernt haben: Kein Arbeitgeber liest willig mehr als zwei Zeilen weiter, wenn das Anschreiben mit „...hiermit bewerbe ich mich um...“ startet. Auch hier gilt – investieren und den PR-Berater des Vertrauens konsultieren, denn schon der erste Satz des Anschreibens soll Antwort geben und klarmachen, dass Sie a) wissen, wovon sie schreiben und b) die Idealbesetzung der vakanten Stelle sind.

4.] Lebenslauf
Es ist nicht wirklich von Interesse, welche Grundschule Sie besucht haben. Starten Sie also mit dem aktuellen Stand Ihrer Vita – dem Hochschulabschluss, Diplom etc. Wichtig sind Zusatzqualifikationen jeder Art: Sprachen, Kompetenzen, Nachweise über Weiterbildungen, Praktika etc. Auch hier helfen PR-Berater und Graphiker weiter.

5.] Hobbies
Sollten Sie gern Fahrrad fahren, squashen oder Volleyball spielen, ist das vollkommen okay. Den Snowboarder, Fallschirmspringer oder Military-Reiter wird der künftige Arbeitgeber im Zweifel nicht gern einstellen. Warum? Weil Extremsportler auch ein hohes Ausfallrisiko bergen – und das bedeutet Mehrkosten für den Arbeitgeber. Gern gesehen werden indes Aktivitäten in der Erwachsenenbildung oder als Betreuer in der Jugendarbeit.

6.] Kleiderordnung
Auch hier gilt: Investieren in die Zukunft. Auch wer sich im Alltag in Jeans und TShirt wohl fühlt, sollte sich an den Bürocodex halten. Im Zweifel hilft einmal mehr das Internet – wie stellen sich die Mitarbeiter der Firma dar? Ausdrucken und ab damit in die nächste renommierte Boutique. Achtung: Sagt Ihnen das Outfit der Verkäuferin nicht zu, sollten Sie sich auch nicht von ihr beraten lassen. Die Verkäuferin Ihrer Wahl sollte gepflegt, modisch, selbstbewusst und stilsicher sein, also bei der Wahl auch auf Haare und Make-up des Gegenübers achten.

7.] No Go’s
Zu spät kommen.
Auf die Frage nach negativen Charaktereigenschaften mit „Ich bin ungeduldig“ antworten. Diese Antwort versuchen seit Generationen Berater als einzig positives Negativum zu verkaufen – Ihr Gegenüber hat sie garantiert schon Hunderte Mal gehört. Er will Sie aber kennen lernen und wissen, ob Sie ins Team passen – und nicht einstudierte Floskeln hören.
Bei Frauen sind offene Schuhe und Beine ohne Seidenstrümpfe tabu.
Das Handy ist aus! Nein, es vibriert auch nicht!

8.] Allgemeinwissen
Recherchieren Sie im Internet nicht nur zum potenziellen Arbeitgeber, sondern auch Branchendaten und Informationen über Wettbewerber.
In jedem Fall sollten Sie im Vorfeld des Bewerbungsgespräches verstärkt Tageszeitungen lesen und Nachrichten schauen, denn häufig wird im Bewerbungsmarathon zunächst einmal über allgemeine Themen gefachsimpelt.
Immer gut: Auf der Fahrt zum Bewerbungstermin den Taxifahrer ausquetschen: Was ist Thema im Städtchen? Was wird über den künftigen Arbeitgeber erzählt?

9.] To Do
Maniküre. Ein gepflegtes Erscheinungsbild ist das A und O. Dabei zählt auch der Händedruck. Geben sie im Vorfeld jedem die Hand, der Ihnen begegnet – der Freundin, dem Metzger, dem Briefträger und fragen Sie ruhig nach, wie Ihr Gegenüber den Händedruck empfunden hat. Er sollte kurz und kräftig, kurzum sympathisch sein.
Unsicherheit vor dem Bewerbungsgespräch ist nachvollziehbar. Sie darf nur nicht riechbar sein: Also Deo einpacken. Lassen Sie sich in der Parfümerie einen elegant-klassischen Duft empfehlen und versäumen Sie nicht, den Anlass zu erwähnen!

10.] Rückfrage
Verständlich, dass der Bewerber die Ungewissheit beenden will. Doch nichts ist bei der aktuellen Flut der Bewerber nerviger als die telefonische Nachfrage, ob denn bereits eine Entscheidung gefallen sei. Im Zweifel bewirkt dieses Telefonat das genaue Gegenteil.
www.wordsandmore.de




Rechtzeitig vorbereiten: Fit auf die Minute

Eine optimale Vorbereitung ist nicht nur für Wettkampfsportler wichtig. Das gleiche gilt auch für Jobaspiranten, die ein Vorstellungsgespräch haben. Wer sich strukturiert darauf vorbereitet, kann die sich auftuenden Klippen auch souverän umschiffen.

Nicht nur über seinen potenziellen Arbeitsgeber und dessen Firmenphilosophie sollte sich der Bewerber im Vorfeld ausgiebig informieren – auch Kenntnisse über das Marktumfeld, in dem sich das Unternehmen bewegt, zeugen von Interesse an dem Job. Einer guten Vorbereitung sollte ein ordentlicher Zeitplan zu Grunde liegen. Wer ihn beherzt, hat es am Tag X deutlich einfacher:

7 Tage zuvor:
Wie kann das Unternehmen erreicht werden? Erfolgt die Anreise mit dem Pkw oder mit der Bahn? Muss ein Ticket gebucht werden? Falls das Gespräch am frühen Vormittag liegt und der Ort mehr als 300 Kilometer entfernt ist: Sollte die Anreise am Vorabend erfolgen? Muss ein Hotel gebucht werden?

5 Tage zuvor:
Liegen alle benötigten Informationen zum Unternehmen und zum Marktumfeld vor? Welche unternehmensbezogenen Fragen können beim Gespräch gestellt werden und Interesse bekunden?

1 Tag zuvor:
Gibt es aktuelle Informationen, die die Firma oder den Markt betreffen?
Auch aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragen sollen beantwortet werden können – also: Tagesthemen schauen! Liste mit Notfall-Telefonnummern, um in der Firma anrufen zu können, falls tatsächlich etwas passieren sollte, das eine unvermeidbare Verspätung auslöst.
Die Dokumentenmappe sollte zusammengestellt werden mit dem Einladungsschreiben zum Gespräch, Kopien der Bewerbungsunterlagen, ggf. einer Kurzinfo über das Unternehmen sowie Fragen, die im Laufe des Gesprächs gestellt werden, neutraler Notizblock und Stift.

Tag X:
Pünktlich starten, Besuch der Toilette an der letzten Autobahnraststätte vor der Ausfahrt, die Kleidung erst kurz zuvor wechseln, Parfüm und Make-Up nur sehr dezent auftragen, Ausschalten des Mobiltelefons, rund eine Viertelstunde vor dem vereinbarten Termin in der Firma eintreffen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/zehn_tipps_auf_dem_weg_zum_traumjob_269.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>Birgitta Raulf</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>269</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:37:19</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alles für Studenten und Absolventen: Internetauftritt mit hohem Serviceanteil</title>
		<description><![CDATA[absolventenInfo und STUDIInfo präsentieren sich und jede Menge wertvolle Informationen auf www.studentenpilot.de]]></description>
		<text><![CDATA[Schnell, bewegt, informativ und innovativ: Das Internet ist aus der modernen Kommunikation nicht mehr weg zu denken. Das gilt ebenso für den klassischen Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt – und nun auch für die Zeitschriften absolventenInfo und STUDIInfo.

War die Möglichkeit schon in der Vergangenheit ausgesprochen beliebt, das gedruckte Heft als PDF-Datei herunterzuladen, so bieten wir nun unter www.studentenpilot.de ergänzende Informationen, die weit über die des Magazins hinausgehen. Um unseren Lesern eine möglichst ausgereifte und durchdachte Seite zu präsentieren, haben wir uns bei der Konzeption des Auftritts ausnahmsweise etwas mehr Zeit gelassen. Herausgekommen ist eine Internetseite, die, wie wir finden, einen umfassenden Fundus an Informationen aus allen Bereichen rund um Studium und Berufseinstieg bietet, ohne dabei unübersichtlich zu werden: Ein Farbsystem gliedert die Navigationsleiste in die relevanten Bereiche. Wer zum Beispiel darüber nachdenkt, wie er sein Studium finanzieren kann, findet unter „Finanzierung“ alles Wissenswerte von Studiengebühren über BAfÖG, Studienkredite bis hin zum Jobben neben dem Studium und die Befreiung von der Rundfunkgebühr.

Umfangreiche Städte-Datenbank
Bei der Entscheidung für den passenden Ort für Studium und Beruf ist Studentenpilot ebenso behilflich: Alle größeren Städte sind in der Datenbank verzeichnet, mit Vorzügen und Nachteilen sowie einem kleinen Portrait, damit niemand seine Entscheidung aufgrund falscher Voraussetzungen treffen muss. Die umfassenden Informationen über verschiedenste Studienfächer, die örtlichen Möglichkeiten, mit Kind zu studieren und eine Studienplatzbörse verstehen sich von selbst.

Neben dem Ernst des Lebens, finden Studierende und Absolventen auf Studentenpilot.de jede Menge Tipps zum Nachtleben in ihrer neuen Stadt. Studentenpilot verrät, wo Studierende mit Rabatt auf den Eintrittspreis im Kino oder im Theater ihren Geldbeutel schonen können.
Für den Berufseinstieg steht Hochschulabsolventen unter dem Punkt „Karriere“ eine umfangreiche Rubrik zur Verfügung – ganz gleich, ob die Selbstständigkeit angestrebt wird oder Absolventen sich ihre ersten Sporen im Angestelltenverhältnis verdienen wollen.

Tipps zum Studium im Ausland
An beide wiederum richtet sich die Rubrik Ausland, schließlich wird das Studium im Ausland von Personalern mittlerweile ebenso hoch eingeschätzt wie die berufliche Auslandserfahrung unmittelbar nach dem Studienabschluss – und interessante Einsichten lassen sich dabei allemal sammeln, die nicht nur der beruflichen Karriere, sondern auch der eigenen Persönlichkeit gut tun. Darum bietet Studentenpilot.de unter dieser Rubrik Hinweise zu den Austauschprogrammen von Hochschulen, gibt Tipps zur Bewältigung von Bewerbungs- und Sprachtests und leistet Unterstützung bei der Organisation von Aupair-Aufenthalten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/alles_fuer_studenten_und_absolventen_internetauftritt_mit_hohem_serviceanteil_268.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>268</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:27:08</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wachstum statt Krise: Wieso Versicherungsvermittler einen Traumjob haben</title>
		<description><![CDATA[Viel Abwechslung, sehr guter Verdienst, erstklassige Karriereaussichten: Es gibt jede Menge guter Gründe als Außendienstler durchzustarten – gerade jetzt!]]></description>
		<text><![CDATA[In der aktuellen Finanzmarktkrise wird ihre Beratungskompetenz besonders geschätzt: Rund 180.000 Versicherungsvermittler sind derzeit bei den deutschen Industrie- und Handelskammern registriert. Gerade jetzt haben sie jede Menge zu tun. Denn in wirtschaftlich unsicheren Zeiten steigt erfahrungsgemäß der Beratungsbedarf bei Versicherten oder potenziellen Neukunden erheblich.

Die Finanzmarktkrise hat die Menschen verunsichert. Daher stehen klassische Vorsorgemöglichkeiten mit Garantien, wie etwa Rentenversicherungen, vor einer Renaissance. Aber auch sonst spricht sehr viel für den Job des Versicherungsvermittlers: Neben Top-Verdienstmöglichkeiten lockt eine selbstbestimmte Tätigkeit mit vielen Freiheiten. Kaum ein Beruf ist so abwechslungsreich: Jeder Tag bringt Kontakte zu anderen, immer wieder neuen Menschen. „Man ist sehr autark in seiner Zeiteinteilung, kann bequem von zuhause aus arbeiten, hat die Höhe seines Verdienstes selbst in der Hand und ist in einem Wachstumsmarkt mit sehr guten Zukunftsaussichten tätig. Diese Sicherheit hält einem in der heutigen Wirtschaftslage den Rücken frei“, sagt Klaus Höhn, Leiter Außendienstausbildung und Personalmarketing bei der Hamburg-Mannheimer Versicherungs- AG. Doch welche Fähigkeiten sind als Versicherungsvermittler gefragt, und was ist sonst zu beachten?
Die Tariflandschaft in der Versicherungsbranche ist vielfältig und nicht leicht zu überblicken. Deshalb muss ein Vermittler von Natur aus ein gutes Zahlenverständnis mitbringen und selbst sehr komplexe Sachverhalte anschaulich erklären können. „Außerdem sollte er sehr kontaktfreudig und offen gegenüber Menschen sein sowie gut zuhören können. Nur dann kann er die Kundenwünsche aufnehmen und in individuelle Lösungen überführen“, weiß Ausbildungsleiter Klaus Höhn. Ebenfalls wichtig sind ein hohes Maß an Leistungsbereitschaft, Organisationstalent und Selbstmanagement. Sicheres und seriöses Auftreten ist unabdingbar, um das Vertrauen des Kunden zu gewinnen. Außerdem muss man sich selbst Ziele setzen und motivieren können. „Fleiß ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg“, so Höhn. „Je mehr ich berate, desto höher wird mein Umsatz. Jeder Versicherungsvermittler bestimmt letztlich sein Einkommen selbst.“

Herr Kaiser als Türöffner
Doch der Erfolg hängt auch an den Rahmenbedingungen, sprich an der Qualität des Versicherungsunternehmens, für das der Vermittler tätig ist. „Er muss sich mit der Produktpalette identifizieren können. Sonst wird es ihm schwerfallen, Kunden davon zu überzeugen. Bei der Hamburg- Mannheimer kommt noch ein ganz besonderer Faktor dazu: Herr Kaiser. Mittlerweile ist er zum Symbol des gesamten Berufsstandes geworden und immer noch ein Türöffner“, meint Klaus Höhn. Neben einem wettbewerbsfähigen Produktportfolio sind auch reibungslose Abläufe innerhalb des Unternehmens wichtig. So muss sich der Versicherungsvermittler auf den Innendienst verlassen können. Er sollte ihn so weit wie möglich von den zunehmenden Verwaltungstätigkeiten entlasten, damit sich der Vermittler ausreichend seiner Kernaufgabe widmen kann – dem Kundengeschäft.

Garantiezahlungen für Berufseinsteiger
Die meisten großen Versicherungshäuser gewähren ihren Berufseinsteigern Garantiezahlungen, die ihnen den Start erleichtern sollen. „So genießt der Vermittler bei uns neben den Vorzügen der Selbstständigkeit auch ein gewisses Sicherheitsnetz und kann sich dadurch voll und ganz auf den neuen Job konzentrieren“, betont Klaus Höhn. Ist das geschehen, gewinnt ein anderer Aspekt zunehmend an Bedeutung: die Aufstiegsmöglichkeiten. „Bei der Hamburg-Mannheimer gibt es da keine Grenzen“, erklärt Höhn. „Von der Berater- bis zur Führungskraftkarriere – alles ist möglich.“ Und das wissen die Vermittler auch zu schätzen. psychonomics hat von Juni bis August 2008 bei den 30 größten Versicherern im Privatkundenmarkt nach Bindung und Zufriedenheit mit verschiedenen Leistungsdimensionen wie z.B. der Vermittlerunterstützung, der Qualität des Schulungsangebots oder der Höhe der Provisionen gefragt. Mir eindeutigem Ergebnis: Die Vermittler der Hamburg-Mannheimer sind in ihrer Peer-Group die Zufriedensten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/wachstum_statt_krise_wieso_versicherungsvermittler_einen_traumjob_haben_267.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>267</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:23:25</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Erfolg hängt auch von der Persönlichkeit ab“</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[„Mein Büro ist praktisch überall.“ Bodo Reinhart legt sein Handy griffbereit auf den kleinen Tisch eines Cafés in der Dortmunder Innenstadt, angelt nach einem Stapel Unterlagen und einem Kugelschreiber. „Fertig“, lacht er, bestellt einen Latte Macchiato und nimmt sich in einer Pause zwischen zwei Kundenterminen ein wenig Zeit, mit absolventenInfo über zielgerichtetes Studieren, erfolgreichen Berufseinstieg und die Möglichkeiten einer Karriere im Handel zu sprechen.

„Ich bin ein leidenschaftlicher Verkäufer“, lacht der 29-Jährige, der als Sales Representive West bei 3M Deutschland GmbH, einem global agierenden Multi-Technologie- Unternehmen mit Sitz in Neuss, beschäftigt ist.

Im Bereich „Consumer und Office“ betreut Bodo Reinhart seit fast zwei Jahren einen großen Kundenstamm im Gebiet „West“, das im Kern ganz NRW umfasst. „Was das bedeutet, kann sich jeder leicht vorstellen“, sagt Reinhart. Klar: Ungefähr eine 60-Stunden-Woche und eine rasant steigende Zahl auf dem Kilometerzähler seines schwarzen BMW. „Firmenwagen“, zwinkert er mit ansteckender Fröhlichkeit, telefoniert nebenbei mit einem Kunden und überzeugt durch Offenheit und authentische Herzlichkeit. Keine Frage: Bodo Reinhart liebt und lebt seinen Beruf. Und das mit Erfolg.

Den Handel immer im Blickfeld
Wie er dahin gekommen ist, wo er jetzt steht? Da muss der junge Mann im dunkelgrauen Anzug nicht lange überlegen. „Der Handel hat mich eigentlich schon immer interessiert“, blickt Reinhart zurück. Insbesondere der gut sortierte Lebensmitteleinzelhandel machte ihn neugierig, erzählt er. „Beim täglichen Einkauf zu überlegen, wie das Warenangebot strukturiert und präsentiert wird, wie bestimmte Dinge auf den Kunden wirken und was letztendlich die Kaufentscheidung beeinflusst, hat mich im Studium bereits sehr interessiert“, macht Bodo Reinhart deutlich und erinnert sich gerne an die Zeit des samstäglichen „Bummeln“ bei „seinem“ Lebensmittelhändler mit nachfolgender Analyse zusammen mit seiner Freundin zurück. Was im Kleinen funktioniert, hat nämlich große Wirkung: Theorie und Praxis, beides eng miteinander zu verzahnen, ist in seinen Augen das A und O eines erfolgreichen Studiums. Dazu gehören Praktika, auch die, die die Studienordnung nicht vorschreibt, und die Nähe zu einem Unternehmen beim Verfassen der Abschlussarbeit.

Auswahl der richtigen Hochschule
„Aber eigentlich“, überlegt Bodo Reinhart, „fängt ein erfolgreiches Studium sogar schon mit der Bewerbung um einen Studienplatz an.“ Sein Tipp: Sich vorab über Studienbedingungen, Anforderungen, Profil und den Ruf der Hochschule seiner Wahl zu informieren, bevor die Bewerbung auf den Weg geschickt wird. „Jede Hochschule hat ihre besonderen Schwerpunkte und Ausrichtungen“, weiß Reinhart. Seine Wahl fiel auf die Westfälische Wilhelms-Universität Münster. „Nicht nur wegen der schönen Stadt“, beeilt er sich zu versichern, „sondern, weil insbesondere der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an der Uni Münster bekannt ist für eine exzellente Ausbildung.“ Die hat Bodo Reinhart beim Studiengang der BWL genossen. Darüber hinaus hat er VWL studiert und mit dem Bachelor of Science in Economics (BScEC) das Studium beendet. Die enge Verzahnung beider Studienrichtungen ist ein besonderer Vorteil in Münster. Sicherlich hat dies einen zusätzlichen Aufwand bedeutet, so Reinhart, doch bei einem Massenstudiengang wie BWL gilt es, sich durch hohes Engagement frühzeitig von der Masse abzusetzen.

Sein Erfahrungshorizont blieb aber nicht auf seinen Studienort Münster beschränkt. Wichtig war ihm, auch über den westfälischen Tellerrand deutlich hinauszusehen. „Allen angehenden Studenten rate ich, während der Studienzeit ins Ausland zu gehen und mindestens ein Semester an einer fremden Hochschule zu absolvieren. Zum einen wegen der persönlichen Erfahrungen, aber auch und gerade, weil Auslandserfahrung bei den großen Konzernen ein absolutes Muss für eine erfolgreiche Bewerbung ist. Ich selbst habe ein halbes Jahr an der San Diego State University in Kalifornien studiert“, unterstreicht Bodo Reinhart. „Ein Auslandssemester sollte am besten schon von Anfang an in den Studienverlauf eingeplant werden, das erleichtert den beruflichen Einstieg, ganz gleich in welchem Bereich.“

Schnelle Karriere durch gute Bewerbung
Bei Bodo Reinhart hat die „Blitzkarriere“ funktioniert: Rascher, erfolgreicher Abschluss des Studiums und Einstieg über ein Trainee-Programm in den Handel. Dann Bewerbung über ein Online-Portal. „Schon wenige Tage, nachdem mein Bewerbungsprofil im Internet stand, hatte ich einige attraktive Angebote großer Unternehmen für verantwortungsvolle Positionen im Vertrieb in meinem Postfach, genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte“, erzählt Reinhart. Er entschied sich, bei 3M in den Vertrieb einzusteigen, wo er für den Verkauf von Produkten an Handelsunternehmen verantwortlich ist. „Wer wie ich gerne mit Menschen umgeht, wen Märkte und Produkte interessieren, wer bereit ist, frühzeitig Verantwortung zu übernehmen, wer nicht viel von starren Bürozeiten hält, sondern flexibel und motiviert seinen Aufgabenbereich führt, der ist im Vertrieb genau richtig“, bemerkt Reinhart.

Globalisierung, sensibles Kaufverhalten, Markt- und Werbestrategien, Umsatzzahlen – wer im Vertrieb den Erfolg auf Dauer buchen möchte, muss aber auch dem Druck der Umsatzzahlen standhalten können. „Die Reaktionszeiten der Märkte auf bestimmte Einflüsse werden immer kürzer. Schnelle und wirksame Konzepte zu entwickeln und Produkte weiterhin zukunftsträchtig zu platzieren, ist eine ständige Herausforderung“, sagt Reinhart. Eine Herausforderung, die er gerne jeden Tag aufs Neue annimmt. Was ihm dabei hilft? Die gründliche Ausbildung natürlich, seine Kollegen im Innendienst und der Sport. „Zwei Mal in der Woche stehe ich auf dem Fußballplatz und finde beim Kicken ein Ventil, auch mal Frust loszuwerden und neue Energie zu tanken für den Beruf, damit ich den Spaß nicht verliere“, lacht Bodo Reinhart. Seine Fröhlichkeit, die möchte er sich bewahren, denn von seiner Persönlichkeit hängt sein Erfolg auch ab, da ist er sich sicher. Messbar ist das nicht zuletzt auf seinem Konto. „Wer als Vertriebler gute Arbeit leistet, der hat auch überdurchschnittlich gute Verdienstmöglichkeiten“, rechnet Reinhart.

Gute Aufstiegschancen
Keine Frage, Bodo Reinhart ist auf der Karriereleiter im Handel schon erfolgreich ein Stück nach oben geklettert. Was ihn allerdings ein wenig ärgert, das ist die Außenwirkung seines Berufs. „Schade eigentlich“, bedauert er, „dass eine Posititon im Verkauf in Deutschland immer noch ein leicht negatives Image anhaftet, in Amerika ist der Bereich Sales viel anerkannter.“ Aber sei’s drum: Bodo Reinhart hat seine Entscheidung für eine Karriere im Handel nicht bereut. Ganz im Gegenteil, die Aufstiegschancen für den 29-jährigen, aufstrebenden Kaufmann stehen gut. „Auf Dauer könnte ich mir vorstellen, einen größeren Aufgabenbereich mit Personalverantwortung zu übernehmen“, plant er seine Karriere schon weiter, steht aber mit beiden Beinen auf dem Boden. „Bis das soweit ist, darf ich noch ein bisschen tun“, sagt er fröhlich, aber bestimmt, führt noch schnell ein Telefonat, trinkt den Latte Macchiato aus und packt seine Unterlagen zusammen. Sein Dienstwagen parkt vor der Tür. Weiter geht’s zum nächsten Kundentermin. Bodo Reinharts Büro ist schließlich überall.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/erfolg_haengt_auch_von_der_persoenlichkeit_ab_266.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>Marlies Grüter</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>266</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:19:47</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Das Leben eines Handlungsreisenden</title>
		<description><![CDATA[Was haben Key-Account-Manager und Call-Center-Agents gemeinsam? Nicht nur Anglizismen in ihren Berufsbezeichnungen – wie viele andere Berufe, die sich mit Marketing und Vertrieb befassen, auch – sondern das eigentliche Ziel ihres Tuns: den Verkauf von Waren und Dienstleistungen.]]></description>
		<text><![CDATA[Ob Spielzeug- oder Sportbekleidungshersteller, Restaurantbetreiber, Krankenhäuser, Reiseveranstalter oder Wettanbieter– sie und viele andere mehr nutzen Marketing und Vertrieb, um so viele Produkte und Dienstleistungen wie möglich auf dem kürzesten Wege an den Mann zu bringen.

Vertriebsbranche boomt
Kein Wunder also, dass sich von 1999 bis 2005 das Stellenangebot verdreifachte. 68. 236 gemeldete freie Stellen im Vertrieb konnten Arbeitgeber im Laufe des Jahres 2005 besetzen, meldete die Bundesagentur für Arbeit. Etwa 85 Prozent der vakanten Stellen waren innerhalb von drei Monaten besetzt. Die Kundenbeziehungen für ein Unternehmen professionell zu managen, ist die Aufgabe von Key-Account- Managern. Sie halten den Kontakt zu strategisch wichtigen Schlüssel-Kunden. Da Schätzungen zufolge etwa 20 Prozent der Kunden rund 80 Prozent des Umsatzes eines Unternehmens einbringen, sind diese Beziehungen besonders wichtig. Voraussetzung ist, dass die „Keys“ die gegenwärtigen und künftigen Bedürfnisse ihrer Kunden genau kennen, über das erforderliche betriebswirtschaftliche Grundwissen und über professionelle Verhandlungstechniken verfügen. Ein Fachstudium und eventuell auch ein Traineeship werden meistens für den Einstieg vorausgesetzt. Account-Manager sorgen hingegen dafür, dass die Kunden ihre Verträge einhalten. Verkäuferisches Talent ist gefragt, eine kaufmännische Berufsausbildung und Berufserfahrung sind daher wünschenswert.

Call-Center bieten Karrierechancen
Nicht nur für das Zubrot während des Studiums sind Call-Center ein attraktives Beschäftigungspflaster. Flache Hierarchien und rasche Aufstiegschancen bieten zudem günstige Karriereperspektiven, zumal Call- Center-Agents in einem sehr breit gefächerten Tätigkeitsfeld punkten können. Da gibt es den Umschüler, der Bestellungen entgegennimmt, ebenso wie den Kundendienstberater oder den Software-Experten, der über eine Hotline Fachfragen beantwortet. Neben Fachwissen, einer angemessenen Sprechweise und rhetorischem Geschick, benötigen Call-Center-Agents entsprechende Verhaltens- und soziale Kompetenzen und sie müssen sich in der Arbeitsweise eines Call-Centers auskennen. Telefonmarketingfirmen bilden ihre Mitarbeiter meist selbst aus. Akademien bieten auch eine mehrwöchige Ausbildung mit einem entsprechenden Zertifikat an. Für den Vertrieb sind gute Verkäufer das A und O. Verkaufstalent und gute Kenntnis der Produkte sind wichtig für ihre erfolgreiche Arbeit. Hersteller von technischen Produkten und Anbieter technischer Dienstleistungen bevorzugen dafür Vertriebsund Wirtschaftsingenieure. Immer mehr Produktlösungen werden im Dialog mit dem Kunden vor Ort entwickelt. Durch ihr technisches Verständnis und den engen Kontakt zum Kunden übernehmen Vertriebsingenieure eine wichtige Schnittstelle im Unternehmen.
Vertrieb und Außendienst bieten auch gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten für Quereinsteiger, wenn sie über verkäuferisches Talent, Verhandlungsgeschick, Kontaktfreude, Kommunikationsfähigkeit und soziale Kompetenz verfügen. Das unternehmensspezifische Know-how wird ihnen dann meistens vom Arbeitgeber vermittelt.

Sprung in die Selbstständigkeit
Wer aus dem Unternehmen selbst kommt und das nötige Marketingwissen aufsatteln möchte, findet viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Für Außendienstler ist auch der Sprung in die Selbstständigkeit eine attraktive Perspektive. „Die meisten Handelsvertreter haben ein paar Jahre als angestellte Außendienstler gearbeitet und dort die nötigen Branchenkenntnisse erworben“, so Claudia Mischon, Sprecherin der Centralvereinigung Deutscher Wirtschaftsverbände für Handelsvermittler und Vertrieb (CDH).

Informationen über die Vertriebsbranche bieten:
www.handelsvertreter.de
www.cdh.de
www.bundesverbanddirektvertrieb.de
www.arbeitsagentur. de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/AM-Kompakt-Info/AM-Info-Vertrieb.pdf




Gestiegene Anforderungen: So klappt es mit der Karriere im Vertrieb

Im Moment sind Vertriebsmitarbeiter so begehrt wie noch nie. Die größten Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung haben Vertriebsmitarbeiter derzeit in den Branchen Pharma, Finanzdienstleistungen, Maschinenbau, IT, Telekommunikation und in der Automobilindustrie.

Um die Vorzüge eines Staubsaugers zu erklären, braucht es kein Ingenieurstudium. Wer allerdings die Produkte von Pharmafirmen, Maschinenbauunternehmen, IT-Anbietern oder Finanzdienstleistern mittels einem persönlichen Gespräch an den Kunden bringen will, sollte schon etwas Fachwissen mitbringen. Da sind die Kenntnisse von Chemikern, Biologen, Betriebswirten, Informatikern und Ingenieuren gefragt. Doch auch Bewerber mit weniger guten technischen Qualifikationen haben durchaus Chancen, wenn das Verkaufstalent stimmt. Hier machen Personalchefs auch einmal Ausnahmen.

Für den Vertrieb sind vor allem die Kenntnisse des Produkts entscheidend, die meist in unternehmensinternen Schulungen erworben werden. Hier kann auch erfolgreich sein, wer im Studium nicht geglänzt hat: Schließlich soll das Produkt nicht neu erfunden, sondern lediglich verkauft werden. Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) etwa hat ein Anforderungsprofil für Vertriebsingenieure entwickelt und schreibt darin: „Gefordert wird nicht nur die Fähigkeit, Kontakte aufzubauen und zu pflegen, sondern auch die Kompetenz, dem Gesprächspartner Aussagen und Kompromisse abzuverlangen, Forderungen zu stellen und seine eigenen Interessen, beziehungsweise die des Unternehmens, durchzusetzen.“
Um im Vertrieb erfolgreich zu sein, ist Kontaktfreudigkeit ein absolutes Muss. Wer nicht auf andere zugehen kann, wird es im Vertrieb sehr schwer haben. Noch wichtiger aber ist die Eigenschaft, Zurückweisungen überwinden zu können. Das „Nein“ ist ein ständiger Begleiter des Verkäufers. Die hohe Kunst, im Vertrieb dauerhaft erfolgreich zu sein besteht darin, ein Nein zu akzeptieren und zu analysieren. Aus dieser Analyse sollten die richtigen Schlüsse für das nächste Verkaufsgespräch gezogen werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/das_leben_eines_handlungsreisenden_265.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>265</guid>
		<pubdate>2009-06-04 11:14:03</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Unternehmens-Guide: Neue Jobchancen in der IT-Branche</title>
		<description><![CDATA[Das Software- und IT-Dienstleistungsunternehmen aus Nürnberg ist eine feste Größe in der Branche – die Programme der DATEV sind unverzichtbar für viele Mittelständler, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte. Qualifizierte IT-Fachkräfte finden ein ideales Betätigungsfeld.]]></description>
		<text><![CDATA[DATEV eG: „Deutschlands Bester Arbeitgeber 2009“
Das größte Kompliment kommt von den Mitarbeitern: Eine unabhängige Studie würdigte die Nürnberger DATEV eG mit dem Gütesiegel „Deutschlands Bester Arbeitgeber 2009“. Die Auszeichnung bestätigt das langjährige Engagement des Unternehmens in der Personalarbeit, die vielfältigen Karrierechancen und das positive Arbeitsumfeld für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Maßgeblich für die Auszeichnung ist das Ergebnis einer Befragung von DATEV-Mitarbeitern. Durchgeführt wird die Studie vom Great Place to Work Institute in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Die DATEV eG unterhält 26 inländische Niederlassungen und ist mit der Slowakei, Tschechien, Polen, Österreich, Italien, Spanien und Ungarn in sieben weiteren europäischen Ländern aktiv. DATEV-Programme kommen in Kanzleien von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten sowie bei deren Mandanten, wie beispielsweise mittelständischen Unternehmen und Freiberuflern, zum Einsatz. Dort unterstützt die Software alle Prozesse rund um Steuern, Rechnungswesen, Personalwirtschaft sowie die betriebswirtschaftliche Steuerung und Planung.

DATEV und die Lohnabrechnung
In über vier Jahrzehnten hat das Unternehmen dabei in vielen Bereichen Maßstäbe gesetzt: Der Name DATEV steht heute für den führenden deutschen Standard EDV gestützter Buchführung. Das Firmenlogo kennen viele von ihrer Gehaltsabrechnung – immerhin werden jeden Monat über neun Millionen dieser Abrechnungen mit Software aus diesem Haus erstellt. Das Unternehmen wächst seit Jahren kontinuierlich, es verbuchte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 650 Millionen Euro und ist damit laut Studie der Marktforschungsgesellschaft Lünendonk die Nummer zwei aller Software-Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland.
Neben den traditionellen Geschäftsfeldern Rechnungswesen und Lohn sind die mehr als 5.500 Mitarbeiter mit unterschiedlichsten Aufgaben betraut. Das Leistungsspektrum der DATEV umfasst sowohl Kanzlei- und Unternehmenssoftware und Rechenzentrums-Dienste als auch umfangreiche Dienstleistungen im betriebswirtschaftlichen und technischen Umfeld. Besonders der Consulting-Bereich, die Software-Angebote für Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und mittelständische Unternehmen sowie die Leistungen rund um IT-Outsourcing und IT-Sicherheit tragen wesentlich zum Wachstum des Unternehmens bei. Der Anteil an Mitarbeitern mit abgeschlossener Hochschulausbildung liegt bei über 60 Prozent.
Daher benötigt DATEV in erster Linie akademischen Nachwuchs. Dabei werden insbesondere Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker und Wirtschaftsinformatiker gesucht, auf die im Unternehmen spannende Aufgaben warten. Die Kerntätigkeiten sind in der Software-Entwicklung und -konzeption, der Qualitätssicherung, im Rechenzentrumsbetrieb oder im Service und Vertrieb angesiedelt. Auf diese Bereiche verteilt sich auch in diesem Jahr die Mehrzahl der vakanten Stellen. Darüber hinaus braucht DATEV Spezialisten, die Organisation und interne Prozesse koordinieren oder strategische Konzepte für die Produkte und Dienstleistungen entwickeln. Außerdem arbeiten im Unternehmen beispielsweise Consultants für IT-Fragen und klassische Unternehmensberatungsthemen oder Spezialisten für Veranstaltungen sowie für die Konzeption von Seminaren und Schulungen.

Das DATEV ‘Step-Programm’
Zukünftige Akademiker können DATEV zudem schon während ihres Studiums kennen lernen – schließlich beschäftigt DATEV im Durchschnitt jährlich rund 150 Praktikanten. Um angehende Absolventen bereits studienbegleitend an DATEV heranzuführen, wurde eigens das ‘StepProgramm’ ins Leben gerufen. In dessen Rahmen wird für jeden Studierenden individuell eine Mischung aus Praxiseinsätzen und einzelnen Weiterbildungsseminaren zusammengestellt. Das ‘Step-Programm’ besteht aus zwei Stufen. In Step 1 werden die Studierenden während eines Praktikums in der von ihnen gewählten Abteilung für kleinere Projekte eingesetzt. Die Studenten lernen, wie DATEV mit Unternehmen und Kanzleien zusammenarbeitet und welche Aufgaben sich den Mitarbeitern tagtäglich stellen. Nach zwei bis sechs Monaten im Unternehmen bietet sich für Interessierte bei entsprechender Eignung die Möglichkeit, in die zweite Stufe des Programms aufgenommen zu werden. Dies bedeutet eine langfristige, studienbegleitende Zusammenarbeit mit der DATEV, die nach dem Examen in eine Festanstellung münden kann.

Kontakt DATEV eG:
Karin Gulden

Telefon:
0911 / 319 - 1749
E-Mail:
karin.gulden@datev.de
Website:
www.datev.de/karriere]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/unternehmens-guide_neue_jobchancen_in_der_it-branche_264.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>264</guid>
		<pubdate>2009-06-04 10:43:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Weiterbildung durch den MBA: Initialzündung zum Sprung an die Spitze</title>
		<description><![CDATA[Job-Turbo oder Karrieregarant: Diese Begriffe tauchen oft im Zusammenhang mit dem MBA auf. Viele Unternehmen suchen MBA-Examenskandidaten und immer mehr Anbieter drängen auf Grund der hohen Nachfrage auf den Markt.]]></description>
		<text><![CDATA[In Deutschland findet der Master of Business Administration (MBA) erst seit wenigen Jahren Beachtung und setzt sich nur langsam durch. In erster Linie sind die Programme für Ingenieure, Naturwissenschaftler oder Ökonomen gedacht, die noch eine Zusatzqualifikation draufsetzen und die Gelegenheit nutzen wollen, ihre wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnisse und Managementfähigkeiten auszubauen.

Die meisten MBA-Programme wenden sich an Personen, die sich auf anspruchsvolle Aufgaben im General Management vorbereiten wollen. Mittlerweile gibt es aber auch zahlreiche spezialisierte Programme, die Unternehmensführung in Kombination mit einer konkreten Fachrichtung vermitteln. Diese Spezialisierungsmöglichkeiten basieren häufig auf Wahlfächern, die die Studierenden aus einem Angebot, den so genannten Electives, auswählen können. Häufig werden integrierte Curricula angeboten und ein Gleichgewicht zwischen allgemeinen Managementaufgaben und Spezialisierungen geschaffen.
Fächerübergreifendes und praxisorientiertes wirtschaftliches Handeln spielt beim MBA eine große Rolle. Die Programme leben vor allem vom interaktiven Wissensaustausch der Teilnehmer. Bei Programmen mit großem Altersunterschied unter den Studierenden besteht die Chance auf sinnvollen Austausch zwischen „alten Hasen“ und Jüngeren. Neben fundierten Fachkenntnissen soll der MBA auch praxisorientierte Fallbeispiele aufzeigen.

Fernstudium auch möglich
Ein MBA-Abschluss kann den Wechsel in eine andere Branche ermöglichen oder für die Übernahme weitreichender Management-Funktionen qualifizieren. Berufstätige können so noch erfolgreicher werden oder sich neu orientieren. Manager, die berufsbedingt sehr viel unterwegs sein müssen, bilden sich per Fernstudium weiter. Je nach den persönlichen Vorstellungen gibt es berufsbegleitende, Vollzeit- oder Fern- MBA-Programme.

„Lernen ‚on the Job‘ ist vorbei“
„Die Zeiten vom Lernen ‚on the Job‘ sind längst vorbei“, meint Dr. Georg Unger, Geschäftsführer der Wiener Niederlassung des internationalen Personalberaters Edward W. Kelley &amp; Partners. Heutzutage müsse man immer am Ball bleiben. Mitarbeiter aus jeder Branche und jeden Alters sollten sich weiterbilden, um stets auf dem neuesten Stand zu sein. Laut Unger sind Kandidaten, die aufbauend auf eine völlig andere Studienrichtung eine MBA-Zusatzausbildung absolvieren, nicht nur fleißig, sondern hochattraktiv.

Auf die Akkreditierung achten
Wichtig ist, wo der MBA absolviert wird. Um überhaupt feststellen zu können, ob es sich um eine zugelassene Hochschule handelt, sollten die Informationsmaterialien zahlreicher Hochschulen sowie die Akkreditierung betrachtet werden. Laut der Akkreditierungseinrichtung FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) sind zwar mehr als die Hälfte der Management-Studiengänge akkreditiert, jedoch längst nicht alle. Entweder wird das einzelne Programm oder der MBA-Anbieter geprüft. Wichtig dabei ist das Gütesiegel und von welcher Organisation die Akkreditierung vergeben wurde. Akkreditierungen auf europäischer Ebene vergibt die European Foundation of Management, die so genannte EQUIS-Akkreditierung. Im deutschsprachigen Raum verleiht unter anderem die FIBAA die beglaubigte Zulassung.

Wahlangebot sehr umfangreich
An den verschiedenen Business Schools variiert das Verhältnis zwischen Pflichtund Wahlkursen. Spezialprogramme bemühen sich, ein ausgewogenes Verhältnis anzubieten, wobei das Pflichtcurriculum relativ begrenzt ist. Das Wahlangebot ist dafür sehr umfangreich. Nichtökonome sollten sich bei Interesse der generellen Managementausbildung widmen, um ein betriebswirtschaftliches Grundwissen zu erlernen. Wirtschaftswissenschaftler hingegen können sich mit ihrem Vorwissen für ein spezialisiertes Programm bewerben. Solche Zusatzqualifikationen machen einen MBA-Absolventen begehrenswert auf dem Arbeitsmarkt. Die MBA-Bewerber sollten sich bei den einzelnen Schulen nach den Fachrichtungen erkundigen, denn nicht jeder MBA-Anbieter ist auf bestimmte Fakultäten spezialisiert.




Auf dem Weg zum MBA

Die Voraussetzungen, die Bewerber erfüllen müssen, um ein MBA-Studium aufzunehmen, unterscheiden sich von Business School zu Business School. In den meisten Fällen fließen folgende Aspekte in die Bewertung der Kandidaten ein: Präsentation der Bewerbung, akademische Leistungen, berufspraktische Erfahrungen, GMAT- und TOEFL-Ergebnisse, Essays und Referenzen sowie die persönliche Eignung des Bewerbers.

Als Mindestanforderungen in Bezug auf die akademischen und beruflichen Leistungen gelten in den meisten Fällen ein abgeschlossenes Hochschulstudium und eine mindestens zweijährige Berufspraxis. Ein universitärer Abschluss muss nicht zwingend vorgewiesen werden, viele Schulen akzeptieren auch Fachhochschuldiplome oder den Abschluss einer Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie. Wirtschaftswissenschaftler haben teilweise die Möglichkeit, bereits nach dem Vordiplom und zwei Semestern Hauptstudium ein MBA-Studium aufzunehmen.
Doch keine der genannten Zulassungsvoraussetzungen allein, sondern der Gesamteindruck des Interessenten und seiner Unterlagen ist ausschlaggebend für den Erfolg der Bewerbung. Die individuellen Chancen auf einen Studienplatz hängen also auch von der Philosophie der Schule und ihrem gewünschten Teilnehmerprofil ab. Die Admissions Offices beraten über jeden einzelnen Fall, so dass ein gewisser Spielraum vorhanden ist. So kann es beispielsweise möglich sein, Defizite in der akademischen Vorbildung mit Berufserfahrung zu kompensieren. Andersherum können erstklassige Studienleistungen in Ausnahmefällen mangelnde Berufserfahrung ausgleichen.
Zunehmend rückt die Persönlichkeit des Bewerbers in den Mittelpunkt. Dabei ist oft ausschlaggebend, dass der Bewerber zur Philosophie der jeweiligen Schule und in die Zusammensetzung des Studienjahrgangs passt. Persönlichkeitsmerkmale, die von den Business Schools als wichtig eingestuft werden, sind Motivation, Initiative, Engagement, Führungspotenzial, Teamfähigkeit und Zielorientierung.

Studiengebühren und weitere Kosten
Der MBA ist eine Investition in die eigene Zukunft. Doch das Studium ist oft teuer – insbesondere an international anerkannten Business Schools – so dass vor Studienstart die Finanzierung gewissenhaft geplant werden sollte. Die Studiengebühren (Tuition) und die Kosten für die Unterbringung sind die größten Posten, die eingeplant werden sollten. Auch für das Unterrichtsmaterial sollten MBA-Interessierte größere Ausgaben veranschlagen. Hinzu kommen persönliche Ausgaben wie Lebenshaltungs- und Reisekosten.
Bis zu 90.000 Euro können die Studiengebühren an europäischen Business Schools betragen. Der Großteil der Programme kostet zwischen 25.000 und 60.000 Euro. Bei den US-Programmen ist es schwieriger, die Gesamtkosten zu beziffern, da viele Schulen nur die jährlichen Kosten angeben. In Deutschland sind Kosten zwischen 10.000 und 30.000 Euro für die MBA-Programme üblich. Beträge von über 40.000 Euro sind hierzulande eher selten. Die Studiengebühren an staatlichen Universitäten fallen grundsätzlich niedriger aus als an privaten Hochschulen. Aus der Höhe der Gebühren lassen sich jedoch nicht automatisch Aussagen über die Qualität des MBA-Programms ableiten. Nur weil die Studiengebühren relativ niedrig sind, muss die Ausbildung nicht schlechter sein. Die Gebühren hängen häufig mit der Trägerschaft der Schule und sonstigen Finanzquellen zusammen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/weiterbildung_durch_den_mba_initialzuendung_zum_sprung_an_die_spitze_263.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>263</guid>
		<pubdate>2009-06-04 10:34:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Auf Umwegen zum Traumberuf</title>
		<description><![CDATA[Erst Abi, dann Uni – so stellen sich viele angehende Mediziner den Beginn ihrer Laufbahn vor. Wer keine exzellente Abiturnote vorweisen kann, muss allerdings einige Wartesemester überbrücken. Diese vermeintliche Notlösung kann aber durchaus von Vorteil sein.]]></description>
		<text><![CDATA[Als sie den Brief las, konnte sie es kaum glauben. „Ich habe zu Hause gesessen und geheult“, erinnert sich Claudia Sydow an den Moment, als die ZVS ihr die Absage mitteilte. „Dabei hätte ich mir eigentlich denken können, dass es mit einer Abiturnote von 2,4 und einem nicht so guten Medizinertest schwierig werden könnte“, meint die heute 31-Jährige im Rückblick.

Glücklicherweise hatte sie sich zeitgleich mit der Bewerbung um einen Studienplatz auch um einen Ausbildungsplatz als Krankenschwester bemüht – und von drei Münsteraner Krankenhäusern Zusagen bekommen. Nachdem fest stand, dass sie auch im folgenden Semester keinen Studienplatz in Medizin bekommen würde, nahm sie im Frühjahr 1998 den Ausbildungsplatz im St. Franziskus Hospital an. Durch ihre zwei Jahre jüngere Schwester, die durch eine geistige Behinderung vollständig auf Hilfe angewiesen ist, und durch die Pflege ihres an Alzheimer erkrankten Großvaters hatte die gebürtige Nordwalderin schon früh Kontakt zu medizinischen Themen.

Nach drei Jahren bestand sie im Frühjahr 2001 ihr Examen. Auch nach der Ausbildung hielt sie fest an ihrem Traum, Medizin zu studieren. Die erforderlichen Wartesemester hatte sie nun beisammen und so konnte sie sich schließlich zum Wintersemester 2001 an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster einschreiben.

Sie fand schnell Anschluss an eine Gruppe Studierender, die wie sie Erfahrungen in Ausbildungen und anderen Studiengängen gemacht hatten. Dieser Zusammenhalt wurde für sie umso wichtiger, als sie nach dem Physikum schwanger wurde. Dank ihrer Eltern und Schwiegereltern musste sie nicht mit ihrem Studium aussetzen und konnte alle Pflichtkurse und wichtigen Vorlesungen belegen. Anfang 2008 war es dann geschafft: Sie hatte alle Scheine beisammen.

Schwierigkeiten in der Endphase des Studiums
Doch nun, in der Endphase des Studiums, bekam sie zu spüren, dass Familienfreundlichkeit noch nicht zu den Stärken der medizinischen Fakultät gehört. „Obwohl für Studenten mit Kindern Aspekte wie Prüfungstermine und wohnortsnahe Einsatzorte während des Praktischen Jahres (PJ) sehr wichtig für die tägliche Organisation sind, gibt es keinerlei Entgegenkommen und keine Härtefallregelungen“, hat sie erfahren, „Kinder passen wohl nicht in das Bild vom idealen Medizin-Studenten“.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Claudia Sydow fand sich mit der Situation ab und startete im Februar 2009 ihr PJ in einer Umgebung, die ihr gut bekannt ist: in der Gynäkologie des St. Franziskus Hospitals. Weitere Stationen werden Chirurgie und Innere Medizin in anderen Krankenhäusern im Münsterland sein. Im Frühjahr 2010 steht dann das zweite Examen an, drei Tage schriftlich, zwei Tage mündlich. Welche Fachrichtung sie danach einschlagen möchte, weiß sie noch nicht genau. Ihr Traumfach wäre Gynäkologie und Geburtshilfe, aber auch praktische Überlegungen spielen bei dieser Entscheidung eine Rolle: „Die Familie kommt für mich an erster Stelle, deshalb möchte ich ein Fach wählen, dessen Arbeitszeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen“. Sie ist zuversichtlich, dass das gelingen wird: „Wegen des Ärztemangels machen sich immer mehr Krankenhäuser Gedanken, wie sie gut ausgebildete Frauen durch gute Arbeitsbedingungen halten können.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/auf_umwegen_zum_traumberuf_262.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>Victoria Liesche</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>262</guid>
		<pubdate>2009-06-04 10:26:45</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Berufsfeld Nanotechnologie</title>
		<description><![CDATA[Kleinste Partikel eröffnen in der Forschung eine wachsende Anzahl an möglichen Einsatzfeldern.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Nanotechnologie verspricht innovative und zukunftsweisende Anwendungsmöglichkeiten, die schier unendlich zu sein scheinen. Die Forschungs- und Konstruktionsarbeiten finden dabei in sehr kleinen Strukturen statt, denn ein Nanometer entspricht lediglich einem Millionstel Millimeter. Aus winzigsten Partikeln, entstanden meist aus Elektro-Explosionen, ergeben sich also große Möglichkeiten.

Angewandt wird die Nanotechnologie, die von Experten bereits in einem Atemzug mit anderen Zukunftstechnologien wie der Biotechnologie genannt wird, in den unterschiedlichsten Betriebssparten, sei es zum Beispiel in der Energietechnik bei Brennstoff- und Solarzellen, in der Umwelttechnik bei Materialkreisläufen und in der Entsorgung sowie in der Informationstechnik bei Speichern und Prozessoren. Gleichermaßen zu nutzen machen sich alle Techiken die besondere Eigenschaft der Strukturen, die sich nicht durch die Art des Materials definiert, sondern aus der Größe und der Gestalt der Teilchen resultiert. Produkteinführungen wie Chips mit nanoskalischen Strukturierungen und Computerfestplatten wurden bereits erfolgreich absolviert.

Wirtschaftsstandort Deutschland
In der Forschung und Entwicklung nanotechnischer Produkte ist Deutschland bereits führend in Europa und besitzt in vielen Bereichen einen deutlichen Wissensvorsprung im Vergleich zu den europäischen Nachbarländern, aber auch weltweit. Neben der wirtschaftlichen Bedeutung erlangt die Technologie zunehmend einen hohen Stellenwert im Bereich Klimaschutz und Gesundheit, speziell in der Diagnostik und Therapie.
Aufgrund dieser Relevanz können Unternehmen Fördermittel sowohl von der Europäischen Union als auch von der Bundesregierung beantragen, um die bedeutsamen Forschungsergebnisse in innovative Produkte umzusetzen und damit neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die EU gibt derzeit rund 740 Millionen Euro öffentliche Fördermittel für Projekte auf dem Gebiet der Nanotechnologie aus, die USA geben im Vergleich einen genauso hohen Betrag. Deutschland ist derzeit europaweit führend mit rund 290 Millionen Euro Förderung. Seit Anfang der 1990er Jahre unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Projekte in der Forschung, Entwicklung und Fertigung im Bereich Nanotechnologie, seit 1998 wurden die Mittel vervierfacht. Um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben, müssen auch in den kommenden Jahren Beträge in ähnlicher Höhe wie bisher bereit gestellt werden.

Vielfältige Berufsfelder
Die Palette an möglichen Betätigungsfeldern ist überaus vielfältig. An dieser Stelle sollen einzelne Berufsfelder beschrieben werden, die ein besonders hohes Potenzial bieten.
Trotz der derzeitigen Automobilkrise zählt diese Branche zu den führenden Industriezweigen, die die Nanotechnologie nutzen. Zum Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit sind Innovationen in den Bereichen Umweltverträglichkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit unumgänglich. Das Auto wird zukünftig an eigener Intelligenz gewinnen und auf Umweltreize und Fahrerverhalten angemessen reagieren. Scheiben und Spiegel passen sich den jeweiligen Lichtverhältnissen an, Sensoren reagieren bei Wetterveränderungen oder bei Kollisionsgefahr regeln die Autos selbstständig den Fahrzustand. Auch sind individuelle Gestaltungsmöglichkeiten durch elektronisch schaltbare Farbwechsel der Lacke schon bald keine Zukunftsmusik mehr. Die Optimierung des Verbrennungsprozesses und der Abgasreinigung, die Gewichtsminderung der Karosserie und die Entwicklung selbstausheilender Lacke sind nur einige weitere Vorteile der neuen Erkenntnisse durch den Nanokosmos. Auch die Bedeutung der Elektronik wird in Zukunft weiter zunehmen. Ihre Erforschung wird vor allem durch die Automobilindustrie vorangetrieben. Doch nicht nur in Autos wird Energie verbraucht. Circa acht Prozent des Gesamtenergieverbrauchs fallen heute allein der allgemeinen Beleuchtung zu, deren Bedarf auch weiterhin steigt. Daher gewinnen energiesparende Leuchtmittel zunehmend an Bedeutung. Die Frage nach LEDs (light emitting diodes) stieg zwar in den zurückliegenden Jahren enorm an, doch sind die Lichter für eine Anwendung in der Allgemeinbeleuchtung oder in Frontscheinwerfern von Autos noch nicht leistungsstark genug. Eine Lichtausbeute aus Halbleitern ist durch die Verwendung der Nanotechnologie nun möglich. Hierdurch können die Vorteile konventioneller Lichtquellen erhalten werden, wie zum Beispiel die Effizienz und die angenehme Farbe, die bei stromsparenden Leuchten oft kritisiert wird. Zum heutigen Zeitpunkt sind bereits 7.000 Arbeitnehmer in der Leuchtmittelproduktion tätig. Durch die Verbesserung der Nanotechnologie bestehen hier weiterhin große Ausbaumöglichkeiten, vorausgesetzt die Forschungsergebnisse können schnell im industriellen Sektor umgesetzt werden.
Auch die Gesundheitsvorsorge kann von der Nanotechnologie profitieren. Krankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen können durch den Einsatz von Nanopartikeln schneller erkannt und wirkungsvoller therapiert werden. Medikamente können durch die Oberflächen aus Nanostrukturen verträglicher gemacht werden. Weitere Einsatzbereiche sind die Implantat- und Regenerativmedizin wie auch die In-vivo-Diagnostik. Der weitere Einsatz kann zur Verbesserung oder zur Erforschung neuer Diagnostika und Therapeutika beitragen. Therapien können so erfolgreicher und schonender durchgeführt werden.

Neu etablieren kann sich derzeit die Nanobiotechnologie, die interdisziplinär mit unbelebter und belebter Natur arbeitet. Im Vordergrund steht das Verständnis von biologischen Funktionseinheiten im nanoskalischen Maßstab. So kann die Nanobiotechnologie beispielsweise bei Demenz eingesetzt werden, da kleinste Veränderungen in biologischen Abläufen kontrolliert werden können. Die Krankheit kann dadurch deutlich eher erkannt werden, als es heute möglich ist.

Zukunft Nanotechnologie
Für eine Karriere im Bereich der Nanotechnologie ist nicht zwangsweise ein Spezialstudiengang erforderlich. Auch Physiker, Chemiker, Verfahrenstechniker oder Absolventen der Materialwissenschaften können in den verschiedenen Branchen tätig werden, denn neben dem Einsatz Beder physischen und chemischen Natur der Produkte, stellt auch die Formgebung zum Beispiel in der Automobilindustrie und bei Baustoffen wichtige Verwendungsbereiche der Nanotechnologie dar. In der Forschung und Entwicklung ist die Kenntnis nanoanalytischer Verfahren eine wichtige Voraussetzung.
Bereits heute hängen zwischen 50.000 und 100.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt von der Zukunftstechnologie ab. Bis 2015 wird vermutlich fast jeder Industriebereich in unterschiedlichem Maße mit der Nanotechnologie in Berührung kommen, wobei die wichtigsten Industriezweige Elektronik, Chemie, Automobilbau, optische Industrie und der Gesundheitsbereich sind. Ein Umsatz durch Nano-Produkte von bis zu einer Billion Euro wird bis zu diesem Zeitpunkt weltweit erwartet. Damit die einzelnen Betriebe wettbewerbsfähig bleiben und die künftigen Prozesse in Forschung und Entwicklung vorantreiben können, sind innovative Entdeckungen und Einsatzmöglichkeiten des Nanokosmos unabdingbar. Mit Mitarbeiterzuwächsen von weit über 20 Prozent wird in den nächsten Jahren gerechnet.
Bei der Anzahl an Universitäten, Forschungseinrichtungen und -unternehmen, öffentlichen Einrichtungen, Verbänden als auch Geldgebern ist derzeit noch Nordrhein-Westfalen Spitzenreiter. Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen folgen auf den Rängen.
Derzeit dominieren eindeutig die Forschungseinrichtungen in ihrem Bedarf an Fachkräften. Im industriellen Sektor werden in den Bereichen Produktion, Qualitätssicherung, Marketing und Vertrieb, besonders bei der kundenorientierten Aufbereitung des Fachwissens, qualifizierte Mitarbeiter benötigt.

Interview mit einem Absolventen
Mit Nanotechnologie im Bereich der Lackchemie beschäftigt sich Dr. Jan-Bernd Greving. Der promovierte Wissenschaftler befasste sich nach seinem Chemie-Studium im Rahmen seiner Doktorarbeit mit organischer Chemie und stieg danach direkt bei der BASF Coatings AG in Münster- Hiltrup in die angewandte Forschung für Beschichtungen ein. Das Unternehmen, eines der weltweit führenden, beschäftigt sich speziell mit der Forschung und Entwicklung von Lacken und deren Eigenschaftsprofilen und somit auch mit neuen Potentialen durch Nanotechnologie. Insbesondere auf dem Arbeitsgebiet der Beschichtungen wird sich das Gesamteigenschaftsprofil der Lacke in Zukunft verändern, die Wissenschaftler des Betriebs untersuchen neue Einsatzgebiete, um neuen Bedürfnissen zum Beispiel
der Automobilindustrie gerecht zu werden.
„Mir ist zugute gekommen, dass ich mich schon während des Studiums interdisziplinär aufgestellt habe und unterschiedliche Bereiche der Chemie kennen lernen konnte. So habe ich ein breites Wissen und bin nicht zu stark auf einen Themenkomplex fixiert“, berichtet der Wissenschaftler. An diese lnterdisziplinarität knüpft auch die BASF Coatings an. So arbeiten mit Dr. Jan-Bernd Greving Absolventen aus verschiedenen chemischen und physikalischen Forschungsrichtungen zusammen, um die breit gestreuten Themenfelder der Nanotechnologie in einem Kompetenzteam bündeln zu können.
„Bei BASF beschäftige ich mich schwerpunktmäßig mit ,Neuen Funktionalitäten‘ von Klarlacken“, erklärt Greving. „Hier untersuchen wir an unterschiedlichen Lacksystemen die Struktur-Eigenschaftsbeziehungen von Molekülen und deren Wirkung. Wir unterstützen damit unsere operativen Entwicklungsprojekte.“ In diesem Feld sieht der Chemiker besondere Entwicklungsmöglichkeiten, unter anderem für hochkratzfeste Beschichtungen für Kunststoffanwendungen und neue ökonomische Aushärteverfahren. Da das Unternehmen die Entwicklungen auf dem weltweiten Markt im Auge hat, investiert es große Summen in die betriebseigenen Forschungsabteilungen.

Risiken des Nanokosmos
In den Fokus nehmen die Wissenschaftler des Kompetenzteams von Dr. Jan-Bernd Greving zum Beispiel den Einsatz von festen Partikeln, insbesondere von Silikat, die so klein sein müssen, dass sie optisch nicht wahrnehmbar sind und somit die wichtige Rolle der Lacke, die Farbgebung, in keiner Weise stören.
Daher wertet der Wissenschaftler den Einsatz von Nanotechnologie im chemischen Bereich überaus als positiv, auch wenn Nutzen und Risiken des Nanokosmos in vielen Bereichen noch lange nicht umfassend erkannt und bewertet sind.




Nanowürfel dienen als Speichermedium für Wasserstoff

Der Wunsch, mobil zu sein und trotzdem nicht auf Kommunikation und Unterhaltung zu verzichten, hat zu immer kleineren und leichteren elektronischen Geräten geführt. Ob Laptop, Handy oder CD-Player, die Energieversorgung dieser Elektronik für unterwegs ist eine zentrale Frage. Was heute noch Akkus und Batterien leisten, könnte in Zukunft ein Einsatzgebiet von Minibrennstoffzellen sein.


Vernetzung zum erfolgreichen Technologietransfer - Bundesregierung unterstützt die Unternehmen mit dem Aktionsplan 2010

Nanotechnologie ist eine Querschnittstechnologie. Das heißt, eine Vernetzung aller Partner der Wertschöpfungskette, sowohl aus der Wirtschaft als auch der Wissenschaft, ist für eine hohe Innovationstätigkeit sowie für einen erfolgreichen
Technologietransfer unumgänglich.
Dieses Ziel wird nicht nur in der Bundesrepublik, sondern auch auf internationaler Ebene angestrebt. In Deutschland wurde zum Vorantreiben der Netzwerkbildung und Forschung im Bereich Nanotechnologie von der Bundesregierung der „Nano-Initiative-Aktionsplan 2010“ entwickelt.
Seit 1998 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung regionale und überregionale Kompetenznetze in der Nanotechnologie. Bundesweit aktiv und themenübergreifend sind diese Netzwerke etabliert und haben sich inzwischen zu Zentren herausragender Kompetenzträger entwickelt. Die Akteure stammen sowohl aus der Grundlagenforschung als auch der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung, der industriellen Vermarktung, Finanzierung sowie dem Technologietransfer.
Auch regional bildete sich bereits eine Vielzahl weiterer Netzwerke, die von dem nun stärker organisierten Informationsaustausch profitierten. Unterstützt wird dabei auch die Sensibilisierung für den verantwortungsvollen Umgang mit Nanotechnologie, die mit einer verstärkten Auseinandersetzung mit dem Thema einhergeht. Durch die Netzwerkbildung können Fragmentierungen und Dopplungen von Aktivitäten in Forschung und Entwicklungen vermieden werden. Aus- und Neugründungen werden ebenso unterstützt wie die Mobilisierung von privaten und öffentlichen Investitionen.
Damit nanotechnologiebasierte Innovationen nicht an politischen Barrieren scheitern und neue Risiken transparent beschrieben und bewertet werden können, wird die Bundesregierung ihre Fachpolitiken zunehmend aufeinander abstimmen und die vielfältigen Aktivitäten ressortübergreifend bündeln und verzahnen. Auch in Bezug auf die Förderung wird in der Politik ein neuer Weg eingeschlagen, wenn eine gemeinsame Förderfibel einen Überblick zu Förderungsmöglichkeiten der einzelnen Ressorts bietet und damit die Transparenz der Förderpolitik für die Antragsteller verbessert wird. Aufgrund der neuen Anforderung an Forschung und Entwicklung, haben sich auch die Ansprüche an Aus- und Weiterbildungen, Kompetenzentwicklung und Nachwuchsförderung geändert. Eine stärkere Ausrichtung der Berufsorientierung auf neue aussichtsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten und eine Verzahnung neuer Bildungsangebote mit dem Bedarf der Unternehmen, wobei der Fokus selbstverständlich auf der Nanotechnologie liegen sollte, sind daher unerlässlich.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/berufsfeld_nanotechnologie_261.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>261</guid>
		<pubdate>2009-06-04 10:22:31</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Mit Herzblut zum Erfolg</title>
		<description><![CDATA[Rudolf Scheben ist Geschäftsleiter Marketing des Fashion-Discounters Takko. Dass der Handel seine berufliche Leidenschaft ist, war dem gebürtigen Kölner schon früh klar.]]></description>
		<text><![CDATA[„Die Branche ist ständig in Bewegung.“ Wer die Beigeisterung in den Augen von Rudolf Scheben sieht, weiß sofort: Es ist genau diese Energie, die Dynamik im Handel, die den Marketing-Experten fasziniert. Eine Begeisterung, die der Geschäftsleiter Marketing tagtäglich nutzt, um für das europaweit tätige Modeunternehmen Takko neue Kampagnen zu lancieren, den Bekanntheitsgrad der Marke weiter auszubauen – und die letztendlich ausschlaggebend war für seinen beruflichen Werdegang.

Nach der Ausbildung zum Industrie-Kaufmann war dem gebürtigen Kölner klar: „Die praktische Arbeit macht mir viel Spaß, aber es gibt noch viel, das ich lernen möchte.“ Aus diesem Grund schrieb er sich für das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum ein. „Die Faszination für die Arbeit mit Kunden gab schließlich den Ausschlag, den Fokus im Hauptstudium auf Handel und Marketing zu legen“, blickt Rudolf Scheben zurück. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Marketing erwarb sich der heute 42-Jährige zusätzlich ein fundiertes Hintergrundwissen. „Theoretische Fragen wie ,Welche Handelsleistungen werden vom Kunden nachgefragt, wie werden Kaufentscheidungen getroffen‘ haben mich fasziniert. Heute fließen die Theorien in meine praktische Arbeit ein“, erläutert der Marketing-Experte.
Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums begann Rudolf Scheben seinen Karriereweg zunächst in einer Unternehmensberatung für den Handel. Eine sehr bewusste Entscheidung, wie Scheben betont: „Ich habe die Orientierungszeit nach dem Studium genutzt, um mich zu fragen: Was macht mir Freude?“ Ein Rat, den er auch heutigen Absolventen mit auf den Weg geben möchte. „Nur, wer mit Herzblut bei der Sache ist, wird beruflich erfolgreich sein.“

Wechsel in die Provinz leicht gemacht
Erste Erfahrungen im Marketing konnte der Familienvater bei einem Damenmodefilialisten erwerben, bevor die Takko Holding aus dem münsterländischen Telgte an ihn herantrat. Die Entscheidung zum Wechsel in die Provinz sei ihm nicht schwer gefallen, blickt Rudolf Scheben zurück. „Takko war bereits zu diesem Zeitpunkt ein rasch wachsendes Unternehmen, das immer stärker auf den europäischen Markt drängte, und für das ich eine eigene Marketing-Abteilung aufbauen sollte“, erinnert er sich an die Stellenbeschreibung.
Mittlerweile sind fünf Jahre vergangen, das Modeunternehmen ist in 14 Ländern Europas vertreten, die Marketing-Abteilung entsprechend gewachsen. Die Planung von Werbemaßnahmen, Öffentlichkeitsarbeit, Kundenkommunikation sowie die Vernetzung von Werbung und verkaufsfördernden Maßnahmen bilden heute den Tätigkeitsschwerpunkt von Rudolf Scheben. Er war maßgeblich am Aufbau einer Kundendatenbank sowie einer firmeneigenen Grafik- und Kreativabteilung beteiligt. Eben diese Vielfältigkeit sei es, die für ihn nach wie vor den Reiz an seiner Arbeit darstelle: „Der Handel ist ein schnelles Geschäft, insbesondere im Modesegment, und entsprechend flexibel muss meine Arbeit sein“, betont Scheben.

Handelsbranche bietet viele Chancen
Dass der Handel trotz aktueller Absatzeinbrüche eine zukunftsträchtige Branche für junge Berufseinsteiger ist, davon ist Rudolf Scheben überzeugt: „Handel ist eines der ältesten Geschäfte der Welt und dank eines breit gefächerten Bedarfs an Fachkräften für Absolventen der unterschiedlichsten Studiengänge interessant.“ Wichtig sei, so rät der Marketing-Experte, hinauszuschauen über den berühmten Tellerrand. „Wer bei einem der großen Handelshäuser, die heute alle als Global Player aufgestellt sind, Fuß fassen will, für den sind Auslandserfahrungen, Praktika und eine gute Portion Fleiß und Engagement unumgänglich, aber dann stehen alle Türen offen.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/mit_herzblut_zum_erfolg_260.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>Jutta Melchers</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>260</guid>
		<pubdate>2009-06-04 10:08:25</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Von der Käsetheke zum Filialleiter</title>
		<description><![CDATA[Der Handel ist für Absolventen, die schnell Karriere machen wollen, bis heute eine verlockende Option. Kein Wunder, schließlich zeichnet sich die Branche durch Vielseitigkeit aus – gerade in beruflicher Hinsicht. Studenten mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung und einem Faible für den Handel haben gute Zukunftsaussichten.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer an den Einzelhandel denkt, hat oft das Bild eines Verkäufers vor Augen, ob nun an der Käsetheke oder beim Juwelier. Dabei bietet die Branche für ganz unterschiedlich qualifizierte Menschen Arbeit – vom Werbetexter bis zum Wirtschaftsfachmann. Selbst wer mit dem üblichen Ausbildungsberuf Einzelhandelskaufmann einsteigt, ist später nicht zwingend hinter den Ladentisch verbannt. Mit Weiterbildungen oder einem Studium ist der Karrieresprung an die Spitze einer Abteilung oder sogar des Unternehmens nicht ausgeschlossen.

Aktuell arbeiten laut Angaben des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE) 2,7 Millionen Menschen im Einzelhandel, davon gut die Hälfte in Teilzeit. Gute Einkäufer, Kunden- und Fachberater, Vertriebsexperten, IT-Fachleute, Logistiker und Controller seien derzeit besonders gefragt.
Einer von ihnen ist Patrick Redmann. Der 30-Jährige arbeitet als Bereichsleiter Filialorganisation bei Aldi Süd in der Regionalgesellschaft Kerpen. Nach einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann undeinem anschließenden BWL-Studium an der Universität in Köln bewarb sich der frisch gebackene Absolvent um einen Platz im Traineeprogramm im Aldi-Konzern – mit Erfolg. Binnen eines Jahres stieg er zum Bereichsleiter Filialorganisation auf. Heute betreut Patrick Redmann fünf Filialen.
Mitarbeiterführung, Organisation und Strukturierung der einzelnen Filialen sowie die Ideen und Konzepte für die erfolgreiche Entwicklung seines Bereiches gehören unter anderem zu den täglichen Aufgaben. Für seinen weiteren Karriereweg hat der 30-Jährige ehrgeizige Pläne: „Ich möchte vielleicht ins Ausland gehen.“

Ein Traum, den seine Kollegin Sabine Schulze Hillert bereits erfolgreich verwirklicht hat. Sie bekam von ihrem Arbeitgeber die Chance, als Bereichsleiterin Filialorganisation für 15 Monate nach Australien zu gehen und das Team im Raum Sydney zu verstärken. Und die Karriereleiter endete nicht down under. „Noch während meines Aufenthalts dort kam das Angebot, als Zentraleinkäuferin in eine höhere Managementposition zu wechseln.“

Einstieg als Einzelhandelskaufmann
Der klassische Einstieg in die Branche ist eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Derzeit gibt es etwa 80.000 Azubis. Nach ein bis zwei Jahren im Job sollten erste Fortbildungen angegangen werden, rät der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE). Die Inhalte der Kurse sind bundesweit einheitlich, der Unterricht selbst kann berufsbegleitend oder in Vollzeit besucht werden. Handelsfachwirte verstehen betriebswirtschaftliche Abläufe, können diese beurteilen und steuern.
Sie betreuen je nach Aufgabengebiet den Ein- und Verkauf, entwerfen Marketing-Konzepte oder werten Umsatz- und Verkaufsstatistiken aus. Möglich ist auch eine Weiterbildung zum Betriebswirt, Fachmann für Marketing oder zum Bilanzbuchhalter mit bundeseinheitlichem IHK-Abschluss.

Mit einem Studium zur Karriere
„Höhere Führungsebenen sind meist nur mit einem Studium erreichbar“, legt Hannelore Paulini-Schlottau vom Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn dar. Mit einer Berufsausbildung gelinge zwar der Aufstieg zum Bezirksleiter oder regionalem Vertriebsleiter. Wer aber die Leitung größerer Häuser übernehmen will, sollte studieren. So wie Klaus Regner, der momentan seinen Abschluss in BWL an der Universität Würzburg absolviert. Der 28-Jährige hat bereits einen Vertrag für ein 18-monatiges Traineeprogramm bei einem großen Handelskonzern in der Tasche. „Durch verschiedene Praktika in den Bereichen Handel und Marketing wurde mir irgendwann klar, dass ich Spaß an Themen wie Vertrieb und Distribution habe. Darum habe ich mich – anders als viele Kommilitonen – nicht in der Unternehmensberatung oder bei einer Bank beworben, sondern mich für eine Karriere im Handel entschieden“, erläutert der gebürtige Kölner. Die Kombination aus Controlling und operativer Tätigkeit sei es, die für ihn den Reiz an seiner künftigen Tätigkeit ausmache – und damit zugleich seinen persönlichen Fähigkeiten gerecht werde.

Vielfältige Aufgaben
Entsprechend engagiert schrieb Regner parallel zu seiner Diplom-Arbeit die ersten Bewerbungen. Dass er so rasch einen Arbeitsvertrag in der Tasche haben sollte, damit habe er dennoch nicht gerechnet. „Umso begeisterter war ich, als ich schließlich die Zusage bekommen habe. Jetzt freue ich mich schon sehr auf meine künftigen Aufgaben.“ Personalplanung, Warenaufbau, Lagerwirtschaft, Inventur und nicht zuletzt das Gespräch mit dem Kunden werden künftig zu seinem beruflichen Alltag gehören – schließlich ist Vielseitigkeit im Handel alles.



Teamfähigkeit ist wichtig
Wie gelingt der Einstieg in die Führungsetage von bei Aldi, Lidl &amp; Co.? Längst gibt es andere Wege als den von der Käsetheke zur Konzernspitze. Und dass die Handelsbranche schlecht zahlt, ist schon lange eine Binsenweisheit.

„Da der Handel nach wie vor einen Großteil der Führungskräfte aus den eigenen Reihen und über den klassischen Weg rekrutiert, der mit der dualen Ausbildung beginnt, bietet er sehr gute Aufstiegsperspektiven“, sagt Wilfried Malcher vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) in Berlin. Wer nach oben strebt, müsse gute Leistungen im Beruf zeigen, teamfähig sein, mobilitätsbereit, belastbar und Führungskompetenz mitbringen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/von_der_kaesetheke_zum_filialleiter_259.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>Jutta Melchers</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>259</guid>
		<pubdate>2009-06-04 10:03:06</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Auslandsstudium - ohne Moos nix los?</title>
		<description><![CDATA[Finanzierungsmöglichkeiten und Fördersummen des Auslands-BAföGs werden von Studierenden häufig unterschätzt]]></description>
		<text><![CDATA[„Mein Auslandssemester auf Hawai’i war eine einzigartige Erfahrung! Aber ohne Auslands-BAföG wäre ein Semester in den USA einfach zu teuer gewesen. Aus eigener Tasche hätte ich es niemals bezahlen können.“
Wie Stefanie Heisinger, die im Rahmen ihres bilingualen Lehramtsstudiums in Karlsruhe im Herbst 2007 für ein Semester an der Hawai’i Pacific University studiert hat, äußern sich immer mehr Studierende aus Deutschland.
Nach Einschätzung von Aline Meyer, Studienberaterin bei College-Contact.com, ist das Auslands-BAföG in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Finanzierungsquellen für Studierende geworden, die im Verlauf ihres deutschen Studiums für ein oder zwei Semester privat organisiert ins Ausland gehen: „Mehr als die Hälfte der Studierenden, die sich über uns für ein Auslandssemester oder -jahr bewerben, finanzieren ihren Auslandsaufenthalt zumindest in Teilen über Auslands-BAföG. Die Zahlen sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und wir gehen davon aus, dass sie in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Viele unserer Kunden sind jedoch überrascht, wenn sie das erste Mal von den Möglichkeiten des Auslands-BAföGs und vor allem von den Förderbeträgen hören.“

Studieren in Europa und weltweit
Grundsätzlich können gemäß des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) neben einem Studium in Deutschland sowohl komplette Studiengänge im europäischen Ausland als auch weltweit einzelne Auslandssemester im Rahmen des deutschen Studiums gefördert werden. Voraussetzung ist unter anderem, dass diese die Dauer eines Semesters beziehungsweise zweier Trimester nicht unterschreiten und dass die Studierenden im Ausland als Vollzeitstudenten eingeschrieben sind sowie Kurse aus derselben Fachrichtung belegen können wie in Deutschland.

Höhe der Förderungsgelder
Die Förderung umfasst zum einen die Übernahme der notwendigen Studiengebühren im Ausland bis zu einer Höhe von maximal € 4.600 für höchstens ein Studienjahr sowie eine Flugkostenpauschale in Höhe von € 500 für Ziele innerhalb Europas und € 1.000 für Ziele außerhalb Europas.

Je nach Land und Hochschule kann dabei eine beträchtliche Summe zusammen kommen. „Ich habe insgesamt rund € 6.000 bekommen.“ staunt Patrick Hagner noch immer. Der BWL-Student aus Solingen verbrachte im letzten Jahr ein Auslandssemester an der Griffith University in Brisbane.

Anders als häufig angenommen wird, ist es für einen erfolgreichen Antrag auf Auslands-BAföG übrigens nicht unbedingt Voraussetzung, dass die Antragsteller auch im Inland BAföG erhalten. Aufgrund der höheren Fördersätze und einer anderen Bemessung des Ausbildungsbedarfs ist es durchaus möglich, dass Studierende, die für ihr Studium in Deutschland zwar keinen BAföG-Anspruch haben, für ihr Auslandssemester oder –jahr sehr wohl eine Förderung erhalten. Seit dem 1. August gelten zudem neue, verbesserte Bedingungen. So wurden die Fördersätze erhöht und die Bemessungsgrenzen angepasst. Nicht zuletzt aus diesem Grund sagt Stefanie Heisinger: „Ich kann allen nur raten, auf jeden Fall erst einmal einen Antrag zu stellen. Wenn ich mich an meiner Uni umhöre, stellt kaum jemand einen Antrag, weil viele denken, dass sie ohnehin keine Chance auf Auslands-BAföG haben. Dabei haben mehr Leute Anspruch auf Auslands- BAföG, als sie denken.“

Rechtzeitig planen
Für die Bearbeitung der Anträge für das Auslands-BAföG sind je nach Zielland unterschiedliche BAföG-Ämter bzw. Studentenwerke zuständig. Aufgrund der langen Bearbeitungszeiten wird empfohlen, den Antrag auf Auslandsförderung mindestens sechs Monate vor Beginn des geplanten Auslandsstudiums zu stellen.

Weitere Informationen zum Thema Auslands-BAföG gibt es unter:
www.college-contact.com/wissen/artikel.htm

College-Contact.com | Alexandra Michel | Telefon: 0251 - 762 5781
E-Mail: summersessions@college-contact.com | Website: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/auslandsstudium_-_ohne_moos_nix_los_246.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>246</guid>
		<pubdate>2008-11-25 15:26:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Den Blick für die Natur schärfen</title>
		<description><![CDATA[Annelie Noack ist Forstwirtin und Falknerin aus Leidenschaft.]]></description>
		<text><![CDATA[Wald, Wild und Kräuter – im Bereich Waldpädagogik und Umweltbildung fühlt Annelie Noack sich ganz Zuhause. Die 38-jährige Forstwirtin hat ihr Revier im Lüerwald bei Arnsberg – im Wildwald des Freiherrn von Boeselager. „Wer in Schweden geboren ist, bekommt die Liebe zur Natur mit in die Wiege gelegt“, ist sich Annelie Noack, Tochter eines deutschen Mediziners und einer Intensivkrankenschwester sicher.

Als sie neun Jahre alt war, zogen die Eltern in den bayerischen Wald. Im Idyll wuchs auch der Berufswunsch an der Fachhochschule Forstingenieurwesen zu studieren. Die Universität stellte für sie keine Alternative dar, denn dann hätte sie vermutlich mit ihrem Abschluss einen Forschungsauftrag in Händen gehalten. Sie wollte jedoch in die Praxis – eben zu Wald, Wild und Kräutern.
Die erste Hürde, ein hoher Numerus Clausus, war genommen, auf dem weiteren Weg hatte sie „einfach Glück“, ist Annelie Noack ihren Ausbildern dankbar. Zunächst einmal galt es, die Schulbank zu drücken: Bodenkunde, Botanik, Zoologie, Geologie, Jagdschein – bis zum Vordiplom wurde gebüffelt. Das Studium schließt einige Praxissemester ein, in denen die angehenden Forstingenieure von „alten Hasen“ betreut werden.

Gute Erfahrungen im Praktikum
Das erste Praktikum absolvierte sie am Forstamt Neureichenau im Bayerischen Wald, das zweite am Forstamt Dargun in der Mecklenburgischen Schweiz. „Da weiß man dann plötzlich, warum man studiert“, erinnert sie sich an die ersten Schritte in eine faszinierende Praxiswelt.

Tipps zur Holzgewinnung
Nach acht Semestern Studium nahm in Oberbayern Xaver Pichelmeier die ambitionierte Anwärterin für den gehobenen technischen Forstdienst unter seine Fittiche. Er betreute Waldbesitzer und gab Tipps rund um die Holzgewinnung, zu Pflanzungen und Kulturplänen. „Er hatte einfach waldbaulich viel auf dem Kasten“, erzählt die 38-Jährige, „und sah eine seiner Aufgaben bei waldpädagogischen Führungen für Schulklassen.“ Ihre Diplomarbeit schrieb Annelie Noack über die „Natürlichen Waldgesellschaften im Revier Brudersdorf“, bevor sie die Prüfung zum technischen Forstdienst absolvierte. Doch es folgte die Ernüchterung: Von 55 Absolventen wurden nur drei in den Staatsdienst übernommen.

Erste Berufserfahrungen
Erste eigenständige Berufserfahrung sammelte sie als Naturschutzwartin im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer auf der Insel Wangerooge. „Alle warnten mich vor einem Inselkoller, aber ich war ein Jahr lang nur auf der Insel und fasziniert von den Naturereignissen.“ Ihr Job: die Wasser- und Wattvogelzählung. Seit damals widmet sie einen Teil ihrer großen Leidenschaft dem Sammeln von Vogelschädeln. Einer – von einem Großen Brachvogel – misst mit Schnabel fast 20 Zentimeter und sie fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Mittlerweile sind es 40.“

Natur Interessierten nahe bringen
Der Vogelschar gilt auch der aktuelle Meilenstein ihrer Karriere: Als Försterin leitete sie zunächst einen Trupp von vier Waldarbeitern. Doch seit nunmehr acht Jahren ist Annelie Noack als Diplom-Forst-Ingenieurin und stellvertretende Betriebsleiterin auch für die Wildvögel zuständig. Sir Henry, eine Kreuzung aus Ger- und Wanderfalke, saß lange auf ihrem Falknerhandschuh, heute zieht ein Uhu die Blicke der interessierten Gäste auf sich. Denn Annelie Noack bringt die Natur des Sauerlandes den Besuchern nahe – eben Wald, Wild und Kräuter. Dass der Uhu dabei nicht immer so wohllaunig ist wie sie, nimmt sie mit Humor – an guten Tagen lobt sie ihren „Uhi“, an schlechten schimpft sie mit dem „Waldschrat“. Und die Besucher? Ganz gleich ob Kindergarten, Menschen mit Handicap, Familien oder Senioren, sie sind vom hautnahen Erleben der Greifvögel begeistert.

Büroarbeit gehört dazu
Schaut sie im Fernsehen regelmäßig die Vorabendserie „Forsthaus Falkenau“ und fühlt sich verstanden? „Bloß nicht“, lautet die knappe und von energischem Kopfschütteln begleitete Antwort. Einen Blick zurück riskieren? „Das Schlimmste an diesem Beruf ist, dass es leider auch Büroarbeit gibt“, stöhnt Annelie Noack auf. In die Zukunft spähen? „Forst-Ingenieurin im Norden wäre mein Traum.“



In aller Kürze: Der Beruf des Falkners

Sie bilden die Falken, Sperber, Habichte oder Adler dazu aus, Kleintiere wie Rebhühner, Kaninchen oder Ratten zu jagen.
Dazu halten und versorgen sie die Tiere artgerecht und stellen bedarfsgerechte Futtermischungen zusammen – der Beruf des Falkners ist ebenso spannend wie abwechslungsreich. Ob sie Vögel mit Futter versorgen, die Volieren säubern, mit den Tieren trainieren oder eine Greifvogelschau vor Publikum durchführen: Falkner sind bei jeder Witterung viel im Freien. Vor den gefährlichen Klauen und Schnäbeln der Tiere schützen sich Falkner durch einen Handschuh aus dickem Leder sowie durch einen gefütterten Körperschutz. Mit dem behandschuhten Arm nehmen sie die Vögel aus den Volieren. Vom Arm aus starten diese ihre Flüge und kehren dorthin wieder zurück, um mit einem Leckerbissen belohnt zu werden.

Falkner arbeiten eigenständig, doch in großen Greifvogelhaltungen betreuen mehrere Kollegen den Tierbestand. Im Team mit Hilfskräften oder Tierpflegern und Tierpflegerinnen sprechen sie die Aufgabenverteilung genau ab. Eine wichtige Rolle, besonders bei Flugvorführungen, spielt die Information der Öffentlichkeit über bedrohte Greifvogelarten oder über die Beizjagd. Hierbei müssen die Falkner ihr Kommunikationsgeschick sowie ihre Redegewandtheit unter Beweis stellen. Sie sollten daher Freude am Umgang mit Menschen und besonders mit Kindern haben.

Die Falknerei ist an verschiedene rechtliche und praktische Voraussetzungen gebunden. Falkner müssen die Jäger- und die Falknerprüfung
erfolgreich abgelegt haben, um den Falknerjagdschein und das Recht der Jagdausübung zu erhalten. Sie benötigen den Legalitätsnachweis für den Beizvogel und je nach Bundesland eine Gehegegenehmigung für dessen Unterbringung. An praktischen Voraussetzungen müssen. ausreichende Jagdgelegenheit auf für Beizjagd geeignetes Wild, genügend Platz für artund verhaltensgerechte Unterbringung, regelmäßig viel Zeit bei Tageslicht für die Pflege und das Training des Vogels sowie ausreichendes Wissen und Erfahrung in der praktischen Falknerei vorhanden sein.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/den_blick_fuer_die_natur_schaerfen_245.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>Birgitta Raulf</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>245</guid>
		<pubdate>2008-11-25 15:22:00</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Jobsuche im Internet</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Hunderte Jobbörsen und Jobrobots tummeln sich am Markt und buhlen um die Gunst der Jobsucher. Das größte Problem der Stellensuche scheint heute darin zu bestehen, das richtige Jobportal für die persönlichen Bedürfnisse zu finden.

Jobsuche im Internet hat sich über die Jahre etabliert und auch in Zukunft wird der Online-Stellenmarkt wohl noch weiter an Bedeutung gewinnen. Zahlreiche große Firmen verfügen über eigene Karriereportale auf ihren Websites, um direkt nach Mitarbeitern zu suchen. Damit einher geht eine höhere Internetaffinität der Personalverantwortlichen und eine entsprechend bessere Akzeptanz von Internet-Jobbörsen &amp; Co. Das Ergebnis: Viele Jobangebote tauchen in den Printmedien gar nicht mehr auf.

Die meisten Stellen online hat die Arbeitsagentur
Die meisten Stellen hat naturgemäß die Arbeitsagentur. Stellenangebote können von Unternehmen kostenlos aufgegeben werden. Hierin liegt aber auch ein Schwachpunkt. Kostenlose Stelleninserate werden von Firmen weniger gepflegt als teuer erkaufte Anzeigen bei der kostenpflichtigen Jobbörse. Als Folge mangelt es dem Datenbestand oft an Aktualität und der Jobsucher darf sich mit zahlreichen veralteten, nicht mehr gültigen Stellenausschreibungen herumschlagen. Weiterhin ist das Gros der Stellen eher den normal bis weniger qualifizierten Berufsbereichen zuzuordnen. Hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte dürften, wie bereits in der Vergangenheit, besser auf andere Recherchequellen zurückgreifen.

Nur wo Arbeitagentur draufsteht ist auch Arbeitsagentur drin? Irrtum! Die Arbeitsagentur liefert ihren Datenbestand an eine Vielzahl an Jobportalen. Vorteil für den Stellensuchenden: Wem der Online-Stellenmarkt der Arbeitsagentur nicht behagt, hat einige hervorragende Alternativen. Bekannte „Arbeitsagentur-Klone“ sind beispielsweise Rekruter, Jobomat oder Backinjob.
Aber: Jobsuchende sollten immer darauf achten nicht mehrere dieser Anbieter im Suchportfolio zu haben. Auch branchenund berufsfeldspezifische Jobbörsen, die vermeintlich nichts mit der Arbeitsagentur zu tun haben, listen oft lediglich die relevanten Stellen der Arbeitagentur.

Auf das offizielle Logo achten
Ob Datenbestände der Arbeitsagentur dargestellt werden, erkennt man in der Regel rasch an der Art der Stellenbeschreibung. Zudem ist auf der betreffenden Website meist das Logo der Arbeitsagentur zu sehen mit dem Hinweis „In Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit“.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/jobsuche_im_internet_244.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>244</guid>
		<pubdate>2008-11-25 15:14:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wenn der Personalchef anruft...</title>
		<description><![CDATA[Häufig benutzen Personalchefs das Telefoninterview, um schon vor der persönlichen Vorstellung mit der Bewerberauswahl zu beginnen. Am Telefon können sich Unternehmen schnell einen Eindruck vom Bewerber verschaffen und erste Fragen klären. Bei Positionen, in denen Stimme und Telefongeschick wichtig sind, wird besonders gerne im ersten Schritt zum Hörer gegriffen.]]></description>
		<text><![CDATA[Leider wird ein Telefongespräch nicht immer angekündigt. Schließlich möchte mancher Personaler oder Unternehmenschef vor allem auch wissen, wie spontan der Bewerber reagiert. Jobsuchende in der Bewerbungsphase sollten daher auf alles vorbereitet sein. Markige Sprüche auf dem Anrufbeantworter oder ein flapsig in den Hörer gerufenes „Hi Unbekannter“ sollten in dieser Zeit tabu sein.

Das Telefoninterview ist so wichtig wie ein Auswahlgespräch. Unternehmen sparen durch die Auslese interessanter Kandidaten Zeit und Geld. Am Telefon testen sie die soziale Kompetenz des Bewerbers. „Wie kommunikativ ist der Bewerber, wie flexibel stellt er sich auf ungewohnte Situationen ein – das sind Eindrücke, die Personaler nach einem Telefonat positiv oder negativ vermerken“, sagt Isolde Debus, die in Frankfurt das Büro für Berufsstrategie leitet. Die meisten Firmen kündigen das telefonische Bewerbungsgespräch an. Dann ist es wichtig, sich eine überzeugende Selbstpräsentation zu überlegen. Wie antworte ich auf Fragen zum Lebenslauf? Was kann ich zum Unternehmen sagen? Wo sehe ich meine Stärken und Schwächen? Personaler erwarten klar strukturierte Antworten.

Spontane Sprachwechsel
Mit der Aufforderung „Erzählen Sie mal, was Sie die letzten Jahre gemacht haben“, testen sie, wie pointiert wichtige Sachverhalte vom Bewerber dargestellt werden können. Wer hier munter losplaudert, hat verloren. Ein Beispiel: Fremdsprachenkenntnisse. Wer glaubt, bei der Bestellung von „due espressi“ schon Grundkenntnisse in Italienisch zu haben, kann im Telefoninterview unangenehm auffallen. Bei DaimlerChrysler Services beispielsweise prüfen in der Regel Native Speaker die Bewerber. Viele international tätige Firmen wechseln im Interview unvermittelt die Sprache, um zu sehen, wie flexibel der Kandidat auf unvorhergesehene Situationen reagiert.

Nur mit der Sprache und der Stimme muss der Personaler überzeugt werden. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, zahlt sich eine mentale Vorbereitung auf die Situation aus. Gezielt in den Bauch atmen hilft gegen Zittern in der Stimme. „Der Bewerber muss sich ein ideales Umfeld schaffen“, sagt Isolde Debus. Dazu gehört ein ruhiger Telefonplatz, schließlich ist Konzentration die Grundlage für ein erfolgreiches Gespräch.
Wer mit der Gammel-Jeans entspannt auf dem Sofa liegt, kann schnell einen zu saloppen Gesprächston annehmen. Auf dem Schreibtisch sollten neben dem Motivationsschreiben auch eine Kopie der Bewerbungsmappe sowie ein Terminkalender für den Fall weiterer Verabredungen liegen. Der Personaler wird sich mit Namen melden, darum ist es sinnvoll, ihn während des Gesprächs hin und wieder direkt anzusprechen.

„Wer die Spielregeln der Konversation nicht beachtet, dem Interviewer ins Wort fällt oder auf Fragen nicht antwortet, kassiert Minuspunkte“, weiss Isolde Debus. „Der Personaler wird den Ablauf zwar vorgeben, trotzdem ist es gut, wenn der Bewerber für sich selbst Schwerpunkte gesetzt hat.“ Wichtig ist es dabei auch, Interesse zu zeigen. Dazu gehört nicht nur ein Vorwissen über das Unternehmen, sondern auch klug gewählte und plazierte Zwischenfragen, ohne den Gesprächspartner zu unterbrechen.

Notlügen beim „Überfall“ erlaubt
Schwieriger ist es bei einem spontanen Telefoninterview. Unter widrigen Umständen sollte sich der Bewerber besser nicht darauf einlassen. Es ist besser ehrlich zu sagen, dass momentan kein idealer Zeitpunkt sei, und einen Termin mit dem Personalchef zu vereinbaren, als mit schnellem Puls halbherzige Antworten zu geben. Im Übrigen erlauben solche „Überfälle“ auch eine Notlüge.



Checkliste Telefoninterview

- Mit Freunden im Vorfeld Telefoninterviews üben, sich selbst auf Band aufnehmen für ruhigen Telefonplatz sorgen

- Bewerbungsunterlagen beim Gespräch griffbereit haben, Lücken im Lebenslauf sinnvoll begründen

- Telefonskript entwerfen, mit Ihrem Stärkeund Schwächeprofil, mit Fragen und Informationen zum Unternehmen

- Interviewer nicht ins Wort fallen, ihn ab und zu mit Namen ansprechen nicht zu knapp antworten, aber auch nicht zu weitschweifig.

- Entspannen hilft der Stimme: tiefes Ein- und Ausatmen, unverschränkte Arme und Beine, gerade Wirbelsäule]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/wenn_der_personalchef_anruft_243.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>Jutta Melchers</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>243</guid>
		<pubdate>2008-11-25 15:07:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Fortbildung aus dem heimischen Büro</title>
		<description><![CDATA[Die Fachhochschule Ludwigshafen bietet den MBA Logistik, Management und Consulting im Fernstudium an.]]></description>
		<text><![CDATA[Qualifizierte Fachkräfte für das Logisitk-Management im Handel, in der Industrie und bei Dienstleistern sind gesucht. Mit dem neuen Fernstudium MBA Logistik, Management und Consulting bereiten sich die Studierenden auf Führungspositionen und damit auf eine Karriere in der Logistik vor. Die Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft stellt eine hohe Praxisorientierung sicher. Zu den Studieninhalten zählen klassische Themen der Logistiklehre, Betriebswirtschaft, Informationstechnik und Technologie sowie die für Führungskräfte relevanten Inhalte wie Management, Consulting und Sozialkompetenz.

Die Akkreditierungsagentur AQAS hat das berufsbegleitende Fernstudium, das von der FH Ludwigshafen in Kooperation mit der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) durchgeführt wird, vor seinem Start zum kommenden Wintersemester akkreditiert und damit ein hohes Qualitätsniveau bescheinigt. Der international anerkannte MBA-Abschluss ist eine im gehobenen Management angesehene Zusatzqualifikation. Darüber hinaus berechtigt er zur Promotion und eröffnet den Zugang zum höheren Dienst.

Gute Kommunikation garantiert
Zeit- und ortsunabhängig absolvieren die berufstätigen Studierenden das Studium anhand von klassischen Lehrbriefen sowie in Form von e-Learning auf einer Lernplattform. Hier findet eine direkte Kommunikation in der Gruppenarbeit und Problemlösung im Rahmen von Studienprojekten sowohl zwischen Lehrenden und Studierenden als auch der Studierenden untereinander statt.
Die 1995 gegründete Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) mit Sitz in Koblenz ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Länder Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen. Die ZFH fördert die Entwicklung und Durchführung von Fernstudien in diesen Bundesländern und arbeitet dazu mit 13 Fachhochschulen zusammen. Das Angebotsspektrum erstreckt sich auf aktuell 15 Fernstudienangebote betriebswirtschaftlicher, technischer und sozialwissenschaftlicher Fachrichtungen, die als Studiengänge oder auch in Form ausgewählter Module belegt werden können. Die Abschlüsse reichen von Hochschulzertifikaten über Diplomabschlüsse bis hin zu international anerkannten Bachelor- und Master-Titeln. Die Mitarbeiter der ZFH unterstützen die Hochschulen bei der Öffentlichkeitsarbeit und der Durchführung der Fernstudiengänge, sind für die Pflege und Distribution des Studienmaterials zuständig und beraten Interessenten rund um das Fernstudium.

Für das Studium fallen vom ersten bis zum vierten Semester je 1850 Euro Gebühren an, im fünften Semester zur Erstellung der Masterarbeit sind es 1600 Euro. Hinzu kommen die Studierendenbeiträge der Hochschule.

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen sind bei der ZFH in Koblenz im Internet unter www.zfh.de erhältlich. Details zum Fernstudium MBA Logistik - Management &amp; Consulting im Internet unter www.mba-lmc.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/fortbildung_aus_dem_heimischen_buero_242.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>242</guid>
		<pubdate>2008-11-25 15:01:31</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Salto oder Salto Nullo für die Karriere?</title>
		<description><![CDATA[Für die Karriere im Top-Management von Unternehmen wird ein Hochschulstudium plus MBA-Abschluss oft als das erfolgversprechendste Karrieresprungbett angesehen. Aufstrebende Fach- und Führungskräfte beschäftigt darum oft, ob ein MBA ihre eigene Karriere in Bewegung bringen wird.]]></description>
		<text><![CDATA[Die britische Open University Business School hat zehn Absolventen befragt, die an der Fernhochschule ihren MBA machten, ob ihr Studium rückblickend als Motor für ihre Karriere diente. Obwohl die befragte Anzahl von Ehemaligen nicht repräsentativ ist, zeigt das Ergebnis einen eindeutigen Trend: Mit Ausnahme von zwei Führungskräften wechselten alle Befragten ihre Stelle oder stiegen in der Unternehmenshierarchie auf, die meisten schon während ihres MBA-Studiums: Thomas Verneville, Entwicklungsleiter eines internationalen Unternehmens, absolvierte seinen MBA im Jahr 2003 an der britischen Universität.

„Mein Gehalt hat sich um rund 60 Prozent gesteigert. Vom reinen Produktingenieur bin ich ins Entwicklungsmanagement aufgestiegen“, sagt Verneville, der mit einer Promotion, an der er zur Zeit arbeitet, die Karriereleiter noch höher erklimmen möchte.

Die berufliche Laufbahn des promovierten Arztes Nils Clausnitzer verdeutlicht, dass die Zusatzqualifikation mit den drei Buchstaben auch für Mediziner Sinn macht. Der Radiologe, der als stellvertretender Geschäftsführer als General Manager Medical Service bei einem großen Medizingerätehersteller in Hamburg beschäftigt war und im Jahr 2006 seinen MBA ablegte, wurde Anfang dieses Jahres Geschäftsführer der Abbott Diagnostics Deutschland. „Das Studium war für mich eine wertvolle Erfahrung, ich nutze das Wissen täglich bei meiner Arbeit. Die drei Akkreditierungen sind inzwischen bei fast allen Personalern bekannt, so dass ein Studium auch bei Jobwechsel als erstklassige Qualifikation angeführt werden kann“, erklärt Clausnitzer.

Mehr als ein „nice thing to have“
Für diejenigen, die eine internationale CEO-Karriere anstreben und einen Wissenstransfer in einem internationalen Rahmen suchen, stellt ein MBA sicherlich mehr dar, als nur ein „nice thing to have“. Michael Clausecker begann sein MBAStudium vor zehn Jahren. Damals leitete er ein deutsches Eisenbahn-Waggonbauunternehmen in Sachsen und suchte nach einer internationalen Herausforderung. „Ich wollte auch meine Englischkenntnisse auf Vordermann bringen.“ Nach kurzer Zeit bereitete ihm die praktische Anwendung der englischen Sprache auf hohem Business-Niveau keinerlei Schwierigkeiten mehr. Ein gutes Jahr nach seinem Studienstart wurde er Division President bei der Siemens AG mit weltweiter Verantwortung für Lokomotiven. Aus familiären und beruflichen Gründen unterbrach der studierte Betriebswirt für sechs Jahre sein MBA-Studium.

MBA-Studium erfolgreich abgeschlossen
Im Jahr 2001 übernahm Michael Clausecker die Geschäftsführung des Verbands der Bahnindustrie in Deutschland. Anfang 2007 kam der Umzug nach Brüssel: Michael Clausecker wurde zum Director- General von UNIFE ernannt, dem Europaverband der Bahnindustrie. Und so ganz nebenbei beendete er 2008 erfolgreich sein MBA-Studium.

Wissenszuwachs durch MBA
Zwei der befragten OU Business School-Absolventen haben keine signifikante Karriereentwicklung nach ihrem Studienabschluss erfahren. „Als selbstständiger Unternehmensberater stellte sich für mich nicht die Frage nach einer beruflichen Veränderung“, sagt Stephan Sempert aus Hamburg. „Der MBA-Titel hat bei der Akquisition neuer Kunden gewiss nicht geschadet. Viel wichtiger für mich war aber ein frischer Rundumblick auf aktuelle wissenschaftliche Konzepte und Methoden.“
Sein Studienkollege Viktor Makowski, der vor vier Jahren sein Diplom erwarb, meint auch, mit dem Abschluss keinen größeren Karriereschritt gemacht zu haben, obwohl er den Arbeitgeber wechselte. Dem Senior Product Manager aus einem großen Berliner Medizintechnikunternehmen waren andere Faktoren wichtiger: „Mein MBA hat mir geholfen, mich persönlich weiterzuentwickeln und selbstbewusster mit den Vorständen meines ehemaligen Arbeitgebers zu kommunizieren“, sagt Viktor Makowski. „Mir hat der MBA viel gebracht, also auf keinen Fall ein Salto Nullo, aber ich bin auch kein Hochspringer“, gibt der passionierte Ausdauersportler und Fußballfan mit einem Augenzwinkern zu.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/salto_oder_salto_nullo_fuer_die_karriere_241.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>241</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:57:36</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Weil der Himmel sie braucht</title>
		<description><![CDATA[Sie sind die Hüter des Himmels: Täglich dirigieren die Fluglotsen der Deutschen Flugsicherung mehr als 8500 Flugzeuge durch den deutschen Flugraum. Eine von ihnen ist die 20-jährige Miriam Müllhaus.]]></description>
		<text><![CDATA[„Es ist mein absoluter Traumjob“. Wer Miriam Müllhaus in ihrem Arbeitsumfeld beobachtet, der spürt sofort, dass die 20-Jährige nicht übertreibt. Mit strahlenden Augen schildert die junge Frau ihre Aufgaben und Tätigkeiten während der Ausbildung zur Fluglotsin bei der Deutschen Flugsicherung. Erst vor wenigen Wochen hat Müllhaus den rund eineinhalbjährigen theoretischen Teil ihrer Ausbildung beendet, jetzt ist der Tower am internationalen Flughafen Düsseldorf ihr Einsatzgebiet, um erstmals das Erlernte in der Praxis anzuwenden.

Der Weg in den Tower eines der 17 Flughäfen, die der Deutschen Flugsicherung unterstehen, ist jedoch nicht leicht, die Anforderungen sind hoch. „Multi-Tasking-Fähigkeit, ein hohes Konzentrationsvermögen, Stressresistenz, Entscheidungsfreudigkeit sowie ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen gehören zu den Grundvoraussetzungen“, legt NRW-Pressesprecher Michael Fuhrmann dar. Während eines mehrtägigen Assessment Centers beim Deutschen Institut für Flugsicherung und Raumfahrt in Hamburg werden die Bewerber auf Herz und Nieren überprüft. Neben ihrem Können in Sprach- und Mathetests müssen die Kandidaten unter anderem beweisen, dass sie auch den psychologischen Herausforderungen des Berufs gewachsen sind. „Ein Fluglotse sieht sich schließlich einer Menge Verantwortung gegenüber“, legt Michael Fuhrmann dar. Alle Bewerber, die diese Auswahl erfolgreich bestehen, bekommen nun einen ersten Vorgeschmack auf den Lotsenberuf. Die Bewerber haben in einem eigens entwickelten Test die Aufgabe, an einem Simulator eine bestimmte Anzahl Luftfahrzeuge durch einen Korridor zu lotsen. Gleichzeitig müssen sie Rechenaufgaben lösen und akustische Signale interpretieren, um zu zeigen, dass sie Mehrfachbelastungen gewachsen sind. Weitere Übungen dienen dazu, Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen. Hierfür müssen Aufgaben in Gruppen oder zu zweit gelöst werden, der Einzelkämpfer wird ohne die Informationen der anderen Bewerber scheitern.

Begehrte Ausbildungsplätze
So lichten sich mit jeder Runde des mehrstufigen Einstellungstest die Reihen. Nur rund fünf Prozent der Bewerber erhalten am Ende einen der begehrten Ausbildungsplätze mit anschließender Übernahmegarantie. Dennoch rät Michael Fuhrmann allen Interessierten, sich nicht abschrecken zu lassen: „Viele der Bewerber wissen selbst nicht, ob sie das Profil erfüllen werden, es ist eine Art Glückstreffer. Wer sich von Beginn an klar macht, dass diese wahre Fülle von Anforderungen besteht, hat doch nichts zu verlieren, wenn er es versucht.“
So auch Miriam Müllhausen: Für die Fliegerei hat sich die junge Frau schon lange interessiert, aber erst eine Führung bei der Deutschen Flugsicherung hat die passionierte Segelfliegerin auf den Geschmack gebracht, das Hobby zu einem Teil ihres Berufes zu machen. „Nachdem ich mich eingehender informiert hatte, wusste ich, dass es eine Herausforderung mit relativ geringen Aussichten ist. Aber ich habe mich dennoch beworben und bin ganz locker und ohne Druck an die Sache herangegangen“, erinnert sich die heute 20-Jährige. Darum habe ihr der Einstellungstest auch großen Spaß gemacht – und sie letztlich an ihr Traumziel geführt.

Theorie am Anfang der Ausbildung
Im August vergangenen Jahres nahm die Abiturientin ihre Ausbildung in der Flugsicherungsakademie in Langen bei Frankfurt auf, in der jedes Jahr junge Menschen auf ihren Einsatz als Fluglotsen vorbereitet werden. Die Ausbildung beginnt mit einer mehrmonatigen theoretischen Unterrichtsphase, in die bereits erste wirklichkeitsnahe Verkehrssituationen integriert sind. Neben klassischen Unterrichtsfächern wie Mathematik oder Fachenglisch standen regelmäßige Unterrichtseinheiten am Simulator auf dem Stundenplan. Nach rund einem Jahr stand schließlich die Abschlussprüfung des theoretischen Ausbildungsteils an, die Simulation einer Tower-Situation unter realen Bedingungen. Jetzt absolviert Miriam Müllhausen seit wenigen Wochen die Phase des Lizenzerwerbs zum Lotsen bei der Deutschen Flugsicherung.

Im Zeitraum von gut eineinhalb Jahren werden die Auszubildenden jetzt mit den Besonderheiten des Luftraums vertraut gemacht, den sie künftig betreuen werden. Außerdem haben sie Gelegenheit, die entsprechenden technischen Systeme genau kennen zu lernen. Sie übernehmen nach einer Einarbeitungsphase die komplette Arbeit eines Fluglotsen – natürlich unter professioneller Aufsicht eines Ausbilders. Sie koordinieren Flüge mit Hilfe von Radarsystemen oder per Sichtkontakt, kommunizieren mit ihren Kollegen im Tower oder Center und geben per Sprechfunk Anweisungen an die Piloten. Dabei ist immer ein erfahrener Ausbilder vor Ort, der dem Auszubildenden über die Schulter schaut, Hilfestellungen und Rückmeldungen gibt. Nach und nach übernehmen die Auszubildenden so die volle Verantwortung für das, was sie in der Ausbildung gelernt haben.
Der letzte Schritt ist eine Prüfung, deren Bestehen in der Lizenz festgehalten wird. Die Bezahlung kann sich im Übrigen schon vor dem Start ins Lotsenleben, wo das Einstiegsgehalt zwischen 5000 und 7000 Euro brutto liegt, durchaus sehen lassen: Nach dem theoretischen Teil der Ausbildung steigt die monatliche Vergütung von rund 750 auf 2900 Euro. Maximal zwei Stunden sitzt jeder Lotse während eines achtstündigen Arbeitstages am PC, danach hat er mindestens eine halbe Stunde Pause. Schließlich haben Lotsen nicht nur einen anspruchsvollen, sondern auch anstrengenden Job: Ständig mehrere Flugzeuge im Blick haben, immer aufmerksam sein, in einem Augenblick wenig und im nächsten viel zu tun haben, dazu Schichtdienst und eine hohes Maß an Verantwortung. Zum Ausgleich stehen den Lotsen neben der großzügigen Vergütung regelmäßige Kuren zu, mit 55 Jahren gehen sie dann in den Ruhestand.

Verantwortungsvolle Aufgabe
Daran braucht Miriam Müllhausen natürlich noch lange nicht zu denken, sie freut sich auf die Herausforderungen, die ihre Ausbildung in den kommenden Monaten noch für sie bereit halten wird. Angst vor der täglichen Verantwortung für das Leben zahlreicher Flugpassagiere hat die 20-Jährige nicht: „In den ersten Tagen hatte ich bei jedem Funkkontakt Herzklopfen, aber das ist längst vorbei. Jetzt genieße ich nur noch die abwechslungsreiche Arbeit und die tolle Stimmung im Team.“



Was genau macht ein Fluglotse?

Die Aufgabe eines Fluglotsen ist es, den Luftraum zu überwachen und den Flugverkehr so zu leiten, dass alle Flugzeuge einen Mindestabstand zueinander wahren. Es wird unterschieden zwischen dem Centerlotsen und dem Towerlotsen: Der Towerlotse arbeitet im Tower eines Flughafens. Von dort aus hat er bei normalen Witterungsbedingungen direkten Sichtkontakt zu den landenden und startenden Maschinen. Deren sichere Landung und sicheren Abflug muss er gewährleisten – am Boden und in der unmittelbaren Umgebung des Flughafens. Die Arbeit der Towerlotsen beschränkt sich auf den unmittelbaren Bereich um den Flughafen. Towerlotsen koordinieren per Sprechfunk den Flugverkehr auf den Roll-, Start- und Landebahnen sowie in Flughafennähe. Sie haben neben Radarinformationen in der Regel direkten Blickkontakt zu den startenden und landenden Maschinen. Sobald das Flugzeug abgehoben hat, meldet sich der Pilot über Funk bei den Centerlotsen. Sie übernehmen die Kontrolle auf allen Strecken, die sich nicht in unmittelbarer Flughafennähe befinden. In dieser so genannten Approach oder Area Control entgeht ihnen am Radarschirm keine Flugzeugbewegung. Verlässt eine Maschine die für sie vorgeschriebene Route, führt der Lotse sie über Funk in die richtige und sichere Position. Am Radarschirm kann jede noch so kleine Bewegung eines Flugzeugs bis ins Detail beobachtet und, wenn nötig, korrigiert werden. Die Flugstrecke einer jeden Maschine führt durch mehrere Sektoren, für die jeweils ein Lotsenteam verantwortlich ist. Die Teams bestehen aus einem Lotsen am Radarschirm und einem Koordinationslotsen. Der Lotse - mit Blick auf den Radarschirm - gibt dem Piloten per Funk die konkreten Anweisungen. Sein Kollege koordiniert die Verkehrsabläufe per Telefon und Computer mit den benachbarten Sektoren. Am Ausgangspunkt und Ziel jedes Fluges wechselt die Zuständigkeit zwischen Center und Tower. Sie sorgen dafür, dass die Flugzeuge sicher und flüssig durch die jeweils von ihnen überwachten Sektoren geleitet werden. Die Kontrolle sowohl von Flugverkehrsstrecken als auch von An- und Abflügen garantiert eine abwechslungsreiche Tätigkeit. Im Gegensatz zum Towerlotsen, der die Flugzeuge in erster Linie mittels Sichtkontakt lotst, arbeitet der Centerlotse ausschließlich an einem Radarschirm.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/weil_der_himmel_sie_braucht_240.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>Jutta Melchers</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>240</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:52:52</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wohin die Reise geht</title>
		<description><![CDATA[Der Himmel über Europa wird immer voller. 2007 wurden europaweit zehn Millionen Flüge gezählt. 2020, schätzen Experten, werden es 15 Millionen sein – eine Herausforderung, die kein Land alleine meistern kann. Europäische Lösungen sind gefragt – und kompetente Fachkräfte, die den Flugraum in eine neue Ära führen.]]></description>
		<text><![CDATA[Verglichen mit den größten europäischen Airports ist der Flughafen in Brüssel eher klein. Dennoch hat Brüssel für den Luftverkehr große Bedeutung: Hier entwickelte die Europäische Kommission zur Jahrtausendwende die Idee eines einheitlichen europäischen Luftraums. „Single European Sky“, kurz SES, heißt die Initiative, die vor dem Hintergrund des Verkehrswachstums in Europa und der massiven Verspätungen Ende der 90er Jahre entstand.

Organisation des Luftraums
Mittlerweile sind aus der Idee konkrete Verordnungen geworden, die auf nationaler Ebene bindendes Recht schaffen. So wird momentan ein europäisches Gemeinschaftsunternehmen (SESAR Joint Undertaking) aufgebaut, über das in den kommenden Jahren Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 2,4 Milliarden Euro zur Verbesserung der technischen Infrastruktur vergeben werden sollen. Die erwarteten Verkehrssteigerungen können jedoch nur bedingt durch bessere Technik und mehr Personal aufgefangen werden. Ausschlaggebend für den Erfolg von SES ist deshalb die Organisation des Luftraums. Künftig soll sich die Kontrolle des Luftverkehrs nicht mehr an Landesgrenzen, sondern an den realen Verkehrsströmen orientieren. Um dies zu erreichen, sollen so genannte Funktionale Luftraumblöcke (Functional Airspace Blocks, kurz FAB) eingerichtet werden. Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie für den Luftraum in Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und der Schweiz erstellt. In ihr wird geprüft, welche Auswirkungen ein gemeinsamer Luftraum im Herzen Europas haben würde. Sind die Ergebnisse positiv, könnte der FAB Europe Central schon sehr bald Realität werden.

Gute Jobaussichten für Absolventen
Damit entwickelt sich das Berufsfeld Luftverkehr zu einer der kommenden Trendbranchen mit einem wachsenden Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften und einem hohen Potential für Absolventen, die etwas bewegen wollen – zu Lande und in der Luft.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/wohin_die_reise_geht_239.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>239</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:44:49</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Strom für alle!</title>
		<description><![CDATA[Wasserstoff gilt als aussichtsreicher Energiespeicher nicht nur für den Einsatz in Brennstoffzellen. Aber die Gewinnung dieses Elements ist ausgesprochen aufwändig.]]></description>
		<text><![CDATA[Nichts Geringeres als die Energieprobleme der Menschheit wären gelöst, wenn es gelänge, Wasserstoff aus Wasser effektiv mit Hilfe des Sonnenlichts zu erzeugen. Der Jenaer Diplom-Chemiker Christian Kuhnt möchte sein Scherflein zu diesem ehrgeizigen Ziel beitragen. Dafür hat der 25-jährige Nachwuchswissenschaftler von der Friedrich-Schiller-Universität Jena jetzt ein Promotionsstipendium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) errungen.
Mit dieser Förderung will er seine Promotion finanzieren, in der Kuhnt hofft, Wasserstoff mit Hilfe von Licht als Energiequelle herzustellen. Oder, wie der Titel seiner Arbeit lautet: „Die Untersuchung lichtgetriebener Photoreaktionen in artifiziellen Photorezeptoren mittels Ultrakurzzeitspektroskopie in Kombination mit hochmodernen theoretischen Methoden.“

Energieträger der Zukunft
Wasserstoff wird oft als „Energieträger der Zukunft“ bezeichnet, da er – ebenso wie Wind- und Sonnenenergie – keine schädlichen Emissionen verursacht. Allerdings ist die Gewinnung von reinem Wasserstoff relativ energieintensiv, beim Einsatz konventioneller Energieträger rutscht die Umweltbilanz des Elements ins Negative. Unzweifelhaft eignet sich Wasserstoff jedoch, um durch die Nutzung regenerativer Quellen gewonnene Energie zu speichern.
Mit seiner Promotion hofft Christian Kuhnt die Nutzung von Sonnenenergie zur Gewinnung von Wasserstoff etablieren zu können. Im Fokus seiner Arbeit steht das Übergangsmetall Ruthenium, im Periodensystem der Elemente auf Platz 44 zu finden. „Das ist dafür bestens geeignet, weil es vielfältig auf Licht reagiert“, sagt Kuhnt. Bekannt ist, dass Ruthenium durch seine Reaktion auf Licht für die Gewinnung von Wasserstoff eingesetzt werden kann. „Aber“, so erklärt Kuhnt, „man weiß bislang nicht, wie das geschieht.“ Mit seiner Dissertation hofft Kuhnt genau diese Zusammenhänge zwischen der Struktur der Rutheniumverbindung und deren Reaktivität zu erforschen.
Christian Kuhnt nutzt ein spezielles Spektrometer, mit dem er die Reaktionen des Rutheniums untersucht. Ähnlich wie eine Kamera fertigt das Spektrometer von Bilder an, ist dabei aber sehr viel schneller und blende zudem uninteressante Wellenlängen des sichtbaren Lichts aus. Aufnahmen, die in extrem kurzen Abständen ausgelöst werden, bilden die extrem schnellen Reaktionen der Elektronen ab, nachdem Licht auf sie gefallen ist. „Die wichtigsten Prozesse spielen sich in den ersten Femtosekunden bis zu Nanosekunden ab.“ Das entspricht der Zeitspanne zwischen einem Milliardstel und einem Zehntausendstel eines Wimpernschlages.

Der Computer als wichtigstes Hilfsmittel
Einen Großteil seiner Forschungen nimmt Kuhnt am Computer vor. Der Rechner hilft, die komplizierten Ergebnisse der Laborarbeit auszuwerten. Zudem lassen sich am Computer viele Modelle durchrechnen, für die sonst aufwändige Experimente notwendig wären. Auf diesem Gebiet liegen die hochmodernen theoretischen Methoden, die wesentlicher Bestandteil der Doktorarbeit sind. Ist der Prozess geklärt, erhofft sich Kuhnt, den Energieaufwand für die Gewinnung von Wasserstoff deutlich vermindern zu können.
Christian Kuhnt ist in die Arbeitsgruppe von Jürgen Popp am Lehrstuhl für Physikalische Chemie in Jena eingebunden. Betreut wird seine Arbeit von Benjamin Dietzek, der als Habilitand in Popps Gruppe arbeitet.

Das DBU Stipendium
Die 1990 gegründete Deutsche Bundesstiftung Umwelt vergibt seit 1991 jährlich 60 Stipendien, um Promotionen zu fördern. Zu den Voraussetzungen gehört, dass die Themen von hoher Aktualität sind und einen Beitrag leisten können, Probleme im Umwelt- und Naturschutz zu lösen. Gemeinsam mit Christian Kuhnt hatten sich zum jüngsten Termin 84 Nachwuchswissenschaftler um ein DBU-Stipendium beworben. Nach einem dreistufigen Auswahlverfahren konnten sich 25 der Kandidaten über ein Stipendium freuen. Nach Ansicht von Dr. Maximilian Hempel, der Kuhnt von Seiten der DBU betreut, kann die Arbeit des Jenaers dazu beitragen, preiswertere und effizientere Photokatalysatoren für die Anwendung in der Solarenergie zu fertigen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/strom_fuer_alle_238.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>238</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:41:19</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Kleine Teilchen ganz groß</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[27 Kilometer lang, 100 Meter unter der Erdoberfläche und mehrere Jahrzehnte Planung: Wenn der Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) am Europäischen Kernforschungszentrum CERN seine ersten Ergebnisse abliefert, wird die Fachwelt den Atem anhalten.
Angetrieben von 8000 Hochleistungsmagneten werden an der schweizerisch-französischen Grenze Blei-Ionen und Protonen mit Lichtgeschwindigkeit kollidieren, während Tausende von Physikern, die an der Entwicklung der Anlage und der vier riesigen Teilchendetektoren beteiligt waren, sich mit der Analyse der Karambolagen beschäftigen.
Mit dem bislang größten Teilchenbeschleuniger weltweit hoffen sie einige bislang nur theoretisch erschlossene Minipartikel nachweisen zu können, allen voran das so genannte Higgs-Teilchen. Benannt nach dem britischen Physiker Peter Ware Higgs wird diesem Teilchen nachgesagt, für die Masse aller sonstigen Elementarteilchen verantwortlich zu sein. Das zurzeit vorherrschende Modell der Teilchenphysik postuliert neben den bereits nachgewiesenen Materieteilchen – den Quarks und den Leptonen sowie den Austauschteilchen wie den Photonen – noch einen weiteren Typus, der jedoch bislang nur theoretisch erschlossen werden konnte, das Higgs-Teilchen. Dem Modell zufolge haben Materie- und Austauschteilchen keine eigene Masse, andererseits weisen Experimente nach, dass auch bei den kleinsten Partikeln Masse im Spiel sein muss. Daher nimmt die Physik ein umfassendes Feld aus Higgs-Teilchen an. Wie eine Erbse im Zuckerrübensirup würden Quarks und Leptonen ebenso wie Photonen durch die omnipräsenten Higgs-Teilchen gebremst und erhielten so eine scheinbare Masse.
Aber auch die 1933 erstmals rechnerisch nachgewiesene Dunkle Materie steht ganz oben auf der Wunschliste der CERN-Wissenschaftler. Vor allem in der Kosmologie sind häufig Phänomene zu beobachten, die allein durch die Gravitation der sichtbaren Materie nicht zu erklären sind. So spielt Dunkle Materie eine wichtige Rolle bei der Strukturbildung im Universum und bei der Entstehung von Galaxien. Messungen im Rahmen des Standardmodells der Kosmologie zeigen, dass die Dunkle Materie etwa vier bis fünf Mal so viel zur Gesamtmasse im Universum beiträgt wie die gewöhnliche Materie. Allein der Nachweis ihrer Existenz fehlt bislang.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/kleine_teilchen_ganz_gross_237.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>237</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:35:54</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Teilchenphysik am Genfer See: Der Reizüberflutung Herr werden</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[40 Millionen Zusammenstöße pro Sekunde, aufgenommen mit vier Detektoren, die jeder für sich mehr als 40 Millionen Signale aufnehmen können – eine Datenflut unvorstellbaren Ausmaßes stürzt auf die Systeme des Large Hadron Colliders (LHC) 100 Meter tief unter der Erde in der Nähe von Genf ein. Paul Seidler, Diplomand an der Universität Heidelberg, arbeitet mit daran, dass die Rechner mit der Datenflut zurecht kommen.

Eineinhalb Petabyte pro Sekunde, das Datenvolumen von etwa 125 000 Double- Layer-DVDs – selbst die modernsten Computersysteme, wie sie in dem europäischen Renommierprojekt am Genfer See eingesetzt werden, sind damit hoffnungslos überfordert. Damit Computer und Physiker in den Labors des Europäischen Kernforschungszentrums den Teilchenkollisionen nicht blind und taub gegenüberstehen, haben Physiker verschiedenster Universitäten Filter eingebaut, unter ihnen auch eine Forschungsgruppe der Universität Heidelberg. Dort arbeitet Paul Seidler gerade an seiner Diplomarbeit – und feilt mit an den Filter-einstellungen, mit denen die Spreu vom Weizen getrennt werden soll. „Schließlich“, so erklärt der 25-jährige Student, „wollen wir nur die Daten auswerten, die uns Hinweise auf spezielle Phänomene geben.“

Am ATLAS, einem von der Uni Heidelberg betreuten Detektor mit Hochhausmaßen – 46 Meter lang, 25 Meter Durchmesser – filtert der Trigger erster Stufe mit speziell entwickelten Hardware-Prozessoren nach elektromagnetischen Ladungen und nach speziellen Teilchenströmen, die beim Auseinanderreißen von der kleinsten bislang nachgewiesenen Partikeln entstehen. Von den Millionen beobachteter Ereignisse in jeder Sekunde wird hier ein Großteil ausgefiltert – nur rund 75 000 Messungen werden an den nächsten Trigger weitergeleitet, der Rest wird als irrelevant verworfen. Der zweite und der dritte Filter selektieren diese 75 000 Phänomene weiter, bis am Ende nur noch Messungen von etwa 200 Ereignissen pro Sekunde übrig bleiben.

Komplexe Messsysteme
Der Diplomand hatte unter anderem die Aufgabe, das Timing zwischen den einzelnen Teilen des ATLAS-Detektors zu optimieren. Innerhalb dieses Detektors arbeiten komplexe Messsysteme, der dreistufige Filter und ein supraleitender Magnet, der elektrisch geladene Teilchen ablenkt – Bauteile, die von rund 2200 Physikern aus 37 Ländern entwickelt und gebaut wurden. „Damit sich diese Arbeit lohnt, muss der Zeitpunkt der Informationsübergabe genau abgestimmt sein“, weiß Seidler. Immer wieder werden die Magneten überprüft, die später die bei Lichtgeschwindigkeit durch den 27 Kilometer langen Tunnel rotierenden Teilchen auf Spur halten sollen, immer wieder werden die Detektoren für Probemessungen hochgefahren.

Präzise Messergebnisse
„Wir müssen wissen, was der Detektor tut, um sinnvolle Messergebnisse zu bekommen.“ Eine Aufgabe, die Paul Seidler immer wieder in die Schweiz führt. Etwa alle ein bis zwei Monate ist er als Mitglied der Heidelberger Gruppe an der Reihe, den fast im Dauerbetrieb arbeitenden Detektor zu überwachen. Und mit jedem neu hinzugeschalteten Bauteil wird es komplizierter.

„Wenn der Detektor mit der vorhandenen Einstellung stabil läuft, kann er mit der nächsten Komponente wieder abstürzen und muss dann neu gestartet werden.“ Dass sich der Aufwand lohnt, davon ist Paul jedoch überzeugt. Vom bislang größten Teilchenbeschleuniger erwartet sich die Physik nichts anderes als Erkenntnis darüber, was die Welt im Innersten zusammenhält – zumindest formuliert es so Hans-Christian Schultz-Coulon, Professor am Physik-Institut der Uni Heidelberg, nach Goethes Faust.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/teilchenphysik_am_genfer_see_der_reizueberflutung_herr_werden_236.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>236</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:33:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Unser eigenes Ding“</title>
		<description><![CDATA[Nachdem sich die Auftragslage bei ihrem damaligen Arbeitgeber wandelte und sich daraus entsprechende Unsicherheiten ergaben, entschlossen sich Olivia Fischer und Agnes Wagner gemeinsam zur beruflichen Umorientierung.]]></description>
		<text><![CDATA[Eigene Ideen umzusetzten, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen – mit diesen klaren Zielen vor Augen wagten Agnes Wagner und Olivia Fischer im Oktober vergangenen Jahres den Sprung aus einer sicheren Festanstellung heraus in die Selbstständigkeit. Mit ihrer PR- und Werbefi rma „A + O Kommunikationsagentur“ wollten sich die beiden jungen Frauen mehr Raum für eigene Kreativität schaffen: „Uns war klar, dass dies nur in einer eigenen Firma realisierbar sein würde. Bei unserem ehemaligen Arbeitgeber brodelte es bei Ideenfi ndungen in uns, doch wir konnten unsere kreative Glut oftmals nicht ausspucken. Allein wären wir diesen Schritt nicht gegangen, aber im Team fiel uns die Entscheidung wesentlich leichter. Jetzt glüht es in unserem Büro.“

Die eigentliche Geschäftsidee mussten die Unternehmerinnen auf Grund jahrelanger Agenturerfahrung nicht wirklich entwickeln oder ausfeilen, sie stand von Beginn an fest. Mit diesem Ziel vor Augen wurden zunächst Konzept und Businessplan entwickelt. „Natürlich mussten wir in diesem Zusammenhang einige Dinge neu überdenken, offene Fragen klären und uns mit wichtigen Faktoren wie Wettbewerbssituation, Anlaufkosten oder Zukunftsprognosen ausführlich befassen. Aber nur so konnten wir am Ende eine stimmige und vor allem realistische Einschätzung über unser Gründungsvorhaben gewinnen“, erinnert sich Olivia Fischer. Vor allem der Businessplan habe Klarheit geschaffen und diene bis heute als wichtiges Kontrollinstrument.

Gute Beratung und Betreuung
Unterstützung auf dem Weg in die Selbstständigkeit bekamen die angehenden Jungunternehmerinnen vor allem vom Startercenter Mülheim: „Dort wurden wir ausführlich beraten, auf wichtige und notwendige Dinge hingewiesen und auch kritisch hinterfragt. Die Beratung und Betreuung gab uns ein Gefühl der Sicherheit, alles durchdacht zu haben und richtig zu machen. Auch jetzt stehen wir noch im engen Kontakt und können uns in der Nachgründungsphase auch jederzeit auf die Unterstützung verlassen.“
Dass mit der Gründung eines eigenen Unternehmens auch ein gewisses Risiko verbunden war, dessen waren sich Agnes Wagner rund Olivia Fischer durchaus bewusst – geschreckt hat es die beiden engagierten Werbefachfrauen jedoch nicht. „Natürlich gab es Momente von generellem Zweifel. Doch wir haben unser Ziel nie aus den Augen verloren und fest an den Erfolg unserer Gründung und das perfekte Zusammenspiel unseres Teams geglaubt“, unterstreicht das Duo. Und: „Einen Plan B gab es für uns nicht.“ Der Erfolg gibt den beiden Unternehmerinnen Recht. Schon nach kurzer Zeit nahm ein fester Kundenstamm den umfangreichen Service der „A + O Kommunikationsagentur“ in Anspruch – auch dank bereits bestehender Kontakte und ausführlichen Networkings.
Kein Wunder also, dass Agnes Wagner und Olivia Fischer ihre Entscheidung nie bereut haben. „Wir sind froh diesen Schritt so gegangen zu sein. Vor allem die Entscheidung ein Büro im Haus der Wirtschaft zu beziehen war goldrichtig, da hier der Netzwerkgedanke nicht nur reine Theorie ist, sondern tatsächlich und merkbar gelebt wird.“ Ihrer beruflichen Zukunft sehen die Werbe- und PR-Strateginnen darum optimistisch entgegen: Räumlich in einem schicken Büro-Komplex an der Ruhrbania-Promenade mit einem zufriedenen Kundenstamm aus den unterschiedlichsten Branchen, damit wir weiterhin kreativ gefordert bleiben, und einem harmonischen und gut gelauntem Team und einigen Azubis“, sagen die beiden lächelnd.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/unser_eigenes_ding_235.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>235</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:27:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>MPdrei-Player zählen, Lippenstift vermarkten: Der Weg in die Unternehmensberatung</title>
		<description><![CDATA[Wie viele MP3-Player gibt es in Deutschland? Wer sich bei der Boston Consulting Group (BCG) um einen Job als Unternehmensberater bewirbt, muss mit ungewöhnlichen Fragen jenseits des Lebenslaufs rechnen.]]></description>
		<text><![CDATA[„Im persönlichen Gespräch wollen wir feststellen, ob der Bewerber ein Problem logisch angeht und die richtigen Fragen stellt. Es geht weniger um Fachwissen oder die korrekte Lösung, sondern um analytisches, aber auch kreatives Vorgehen“, sagt Christian Greiser, der für das Recruiting verantwortliche Geschäftsführer bei BCG.

Doch welche Voraussetzungen qualifi zieren eigentlich für den Beraterberuf? Klar, sehr gute Noten sind wichtig, ebenso wie erste Auslands- und Praxiserfahrung. „Von unseren künftigen Beratern erwarten wir aber auch den berühmten Blick über den Tellerrand – egal, ob sie in den Semesterferien Schulkinder in Guatemala unterrichten oder für ihre Handballmannschaft in der Regionalliga Tore schießen“, sagt Christian Greiser. Die Fachrichtung spielt dagegen keine Rolle – nur die Hälfte der BCG-Berater sind Wirtschaftswissenschaftler. „Wir suchen Biochemiker ebenso wie Geologen oder Elektrotechniker“, erläutert Greiser, der selbst Maschinenbau studiert hat. Wichtig ist zudem die Freude an der engen Zusammenarbeit mit Kollegen – schließlich bearbeiten die BCG-Berater ihre Projekte stets in Teams. Da sich ein Berater regelmäßig mit einem neuen Projekt, einem neuen Kunden, einer neuen Fragestellung beschäftigt, sollten Bewerber überdies neugierig auf immer neue Herausforderungen sein.
Am ersten Tag der Bewerbungsrunde führt der Bewerber zwei Gespräche; kommt er in die zweite Runde, sind es noch einmal vier. Im Mittelpunkt dieser Gespräche steht neben dem Lebenslauf und der Motivation des künftigen Consultants die Bearbeitung von Fallstudien. „Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen führen bei uns nicht Mitarbeiter einer Personalabteilung die Interviews, sondern Berater, also die künftigen Kollegen und Teamleiter des Bewerbers“, sagt Greiser. „Sie prüfen nicht nur die analytischen und kommunikativen Fähigkeiten ihres Gesprächspartners, sondern überlegen auch, ob sie ihn gern in ihren Teams hätten und ihn mit zum Kunden nehmen würden.“ Auch die soziale Kompetenz des Bewerbers zählt.„Da fragen wir auch mal die Rezeptionistin nach ihrem spontanen Eindruck“, ergänzt Greiser.

Beratung als Berufsstart
Cornelia Hauth hat den Interviewmarathon erst vor wenigen Monaten durchlaufen. Während ihres Studiums lernte die Ingenieurin BCG bei einem Workshop kennen und entschied sich daraufhin für einen Berufsstart in der Beratung. „Schon während des Workshops haben mir die BCG-Berater Tipps gegeben, worauf ich in den Vorstellungsgesprächen achten sollte. Vorbereitet habe ich mich dann mit Büchern, die sich speziell mit dem Einstieg in Unternehmensberatungen befassen. Außerdem habe ich das aktuelle Wirtschaftsgeschehen in den Medien besonders aufmerksam verfolgt“, berichtet sie. „Nach den ersten beiden Interviews haben mich meine zwei Gesprächspartner kontaktiert, um mir Feedback zu geben – das fand ich sehr hilfreich.“

Erste Berufserfahrung
Als Ingenieurin nahm Hauth in ihren ersten zwei Wochen bei BCG zunächst an
einem Mini-MBA speziell für Absolventen wirtschaftsferner Studienfächer teil, jetzt steht das erste Projekt an: Gemeinsam mit ihrem Team soll sie die Entwicklungsabteilung eines Industrieunternehmens neu aufstellen. Hauth soll in ihren ersten Wochen als Beraterin analysieren, wie Wettbewerber des Kunden ihre Entwicklungsabteilungen aufgestellt haben. Drei Tage lang arbeitet sie sich vom Büro aus in das Projekt ein – und dann wird es ernst: Der erste Termin beim Kunden steht ins Haus.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/mpdrei-player_zaehlen_lippenstift_vermarkten_der_weg_in_die_unternehmensberatung_234.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>234</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:17:37</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Pecunia olet</title>
		<description><![CDATA[Renditen und Zinsen jenseits der acht Prozent, Geldanlagen nur um des Geldverdienens willen ohne Rücksicht auf Sinn oder gar ethische Vertretbarkeit – in der Finanzwelt sind diese Grundsätze so selbstverständlich, dass sie von kaum jemandem hinterfragt werden. Lediglich ein paar „weltfremde Spinner“, so hat es den Anschein, versuchen mit ihrem Geld Projekte zu fi nanzieren, von denen sie auch selbst überzeugt sind.]]></description>
		<text><![CDATA[So erweckt es zumindest nach außen den Eindruck. Wer sich jedoch näher auseinandersetzt mit der Nische derjenigen, die am Kapitalmarkt nachhaltig, ökologisch und sozial verantwortungsvoll agieren, muss schnell feststellen, dass dieses Marktsegment von Jahr zu Jahr wächst.

Hier tummeln sich zwar noch wenige Banken, die allerdings sind so erfolgreich, dass die Annahme, es handle sich um weltfremde Idealisten, völlig haltlos erscheint. So konnte die GLS, die Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken, im vergangenen Jahr einen Zuwachs der Bilanzsumme von gut 20 Prozent verzeichnen – in diesem Marktsegment kein Einzelfall: Die Steyler Bank, eine Gründung der Steyler Missionare aus Sankt Augustin, verzeichnete ein Wachstum der Bilanzsumme um knapp elf Prozent, die Bilanzsumme der Nürnberger Umweltbank stieg um beachtliche 26,5 Prozent.
Auch Laura Schindler, angehende Vermögensberaterin bei der GLS mit Hauptsitz in Bochum, bestätigt diese Entwicklung. Im Moment, so erklärt die 33-Jährige, die in ihrem Trainee-Programm gerade Station in der Kundenbetreuung macht, „rufen viele Kunden von der Postbank an, die nach der Übernahme durch die Deutsche Bank das Kreditinstitut wechseln wollen.“ Und das, obwohl die GLS ihren Kunden zumindest im Pekuniären keine so guten Bedingungen bieten kann wie andere Geschäftsbanken. Das Girokonto gibt es nicht kostenlos und in der Regel liegen Verzinsungen und Renditen für Einlagen um einige Prozentpunkte unter denen der nicht nachhaltig arbeitenden Konkurrenz.

Skandale im Kreditwesen
Dass die Kunden dennoch in stärkerem Maße auf das Geschäftgebaren ihrer Bank Wert legen, führt die studierte Betriebswirtin auf die aktuellen Verwerfungen und Skandale im Kreditwesen zurück. Aufgeschreckt durch die Immobilienkrise in den USA, durch Entlassung zahlreicher Mitarbeiter bei den Großbanken trotz einmaliger Gewinne, würden sich immer mehr Menschen eine Bank wünschen, die nicht alles der Rendite unterordnet. „Statt der höheren Zinsen“, so Schindler, „bieten wir unseren Kunden einen doppelten Wert: die – zwar etwas niedrigeren – fi nanziellen Erträge und das Bewusstsein, mit dem Geld etwas Sinnvolles zu unterstützen, oder zumindest keine Projekte zu fördern, die der Kunden mit seinem Geld nicht fi nanzieren will.“

Hervorgegangen ist die GLS aus der Initiatvie des Bochumer Rechtsanwalts und Antroposophen Wilhelm Ernst Barkhoff. 1961 entstand die Gemeinnützige Treuhandstelle, Vorläuferin der heutigen GLS Treuhand e.V., 1974 kam dann die GLS Bank hinzu. Seither kann die Bank auf eine kontinuierliche Entwicklung zurückblicken. Wurden in den Anfangsjahren in erster Linie Waldorfschulen, Demeter-Höfe und Wohnprojekte fi nanziert, so wurde das Portfolio mit der Zeit deutlich erweitert.

Grundsätze der Arbeit werden geachtet
Heute braucht die GLS selbst den Vergleich mit einer „normalen“ Geschäftsbank nicht mehr zu fürchten. So liegt sie mit ihrer Bilanzsumme von 795 Millionen Euro mit knapp 200 Mitarbeitern nicht weit entfernt von der Volksbank Bochum mit 212 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 850 Millionen Euro.
Dennoch sollen die Grundsätze der Arbeit auf keinen Fall verloren gehen. „Noch immer“, so Schindler, „wird jedes Investment genau geprüft.“ Alle drei Monate tagt der Anlageausschuss, in dem entschieden wird, welche Projekte fi nanziert werden sollen. Ausgeschlossen sind von vornherein zahlreiche Wirtschaftsbereiche wie Atomenergie, Embryonenforschung, Grüne Gentechnik oder Rüstung, aber auch Unternehmen, die Arbeitnehmer- und Menschenrechte missachten, auf Kinderarbeit zurückgreifen oder Tierversuche durchführen. Ganz oben stehen dagegen Projekte aus dem kulturellen Bereich, freie Schulen, ökologische Landwirtschaft und regenerative Energien. „Zudem“, so gibt Schindler zu bedenken, „legen wir über jeden einzelnen Kredit Rechenschaft ab – unsere Kunden und Mitglieder können jederzeit einsehen, in welchen Projekten ihre Einlagen investiert werden.“ Aber die Transparenz geht noch weiter. Für jedes einzelne Guthaben können die Bankkunden Präferenzen angeben, in welchem Bereich das Geld verwendet werden soll, um über Kreditfi nanzierung neue Projekte zu ermöglichen.

Laura Schindler berichtet
Dass Laura Schindler bei der GLS gelandet ist, wirkt ausgesprochen konsequent. Ihre Abiturprüfung hat die Beraterin an einer Waldorf-Schule in Bochum abgelegt, die Nähe zu ihrem jetzigen Arbeitgeber liegt auf die Hand, fi nanziert doch die GLS zahlreiche Reformschulen in Deutschland. „Nach dem Abitur habe ich dann ganz normal Betriebswirtschaft studiert, International Business in Amsterdam.“ Ein notwendiges Praktikum absolvierte sie bei der Triodos-Bank in der Nähe von Utrecht. Dort erhielt Schindler erste Einblicke in die Arbeit bei einem nachhaltig arbeitenden Kreditinstitut, hat doch die Triodos-Bank ähnliche Ansprüche wie ihr jetziger Arbeitgeber.

Am Anfang stand die Pressestelle
Nach dieser Erfahrung war für Schindler recht schnell klar, dass sie sich bei der GLS bewerben würde, zumal die Bank mit einem Arbeitsplatz in ihrer Heimatstadt Bochum lockte. Bereits vor drei Jahren feierte die Absolventin ihren Einstieg, allerdings zunächst in der Pressestelle. „Nach einiger Zeit wollte ich ein bisschen tiefer in die Bankgeschäfte einsteigen und entschied mich für ein Trainee-Programm zur Vermögensberaterin.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/pecunia_olet_233.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>233</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:11:44</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Strom aus Sonnenlicht: Daniel Hahn arbeitet daran, dass aus Sonnenlicht effizient Strom erzeugt wird.</title>
		<description><![CDATA[Spannend sei es, erzählt Daniel Hahn, Strom zu erzeugen, ohne mechanische Bewegungen, Krach und Abgase. Mit dieser Einstellung hat der heutige Ingenieur für Elektrotechnik bereits im August 2003 Kontakt mit der Phoenix Solar AG geknüpft: Während des von der Fachhochschule Schmalkalden vorgeschriebenen Praxissemesters war Daniel Hahn vor allem damit befasst, Ertragsdaten von Photovoltaik (PV)-Anlagen in Deutschland zu erfassen und auszuwerten. „Aber auch bei der Auslegung von Dachplanungen war ich bereits eingesetzt“, erinnert sich der Jungingenieur.]]></description>
		<text><![CDATA[Um die ideale Sonneneinstrahlung einzufangen, sollten Solaranlagen in unseren Breitengraden idealerweise um 30 Grad aus der Waagerechten geneigt sein und selbstverständlich nach Süden weisen. „Bei Schrägdächern passt die Neigung meist schon, aber unter Umständen lohnt es sich auch hier, die Module aufzuständern, weil sie bei richtigem Winkel erheblich mehr Strom erzeugen können.“

Praktische Erfahrungen
Aber nicht nur am grünen Tisch war Hahn damals unterwegs. Beim Aufbau einer Anlage arbeitete er als Assistent des Bauleiters. „So konnte ich wirklich nachvollziehen, welche Herausforderungen beim Bau einer solchen Anlage auftreten können.“ Dass ihm diese Tätigkeiten während des Praxissemesters weitere Türen öffnen würden, zeigte sich bereits Anfang 2004. Das von der FH vorgeschriebene Praktikum hatte Hahn absolviert, aber in den folgenden Semesterferien konnte der Student weitere zwei Monate bei Phoenix arbeiten.
Sein Arbeitgeber, die Aktiengesellschaft Phoenix Solar, wurde 1999 gegründet und ist aus der Solarinitiative des Bundes der Energieverbraucher hervorgegangen. Heute hat Phoenix Solar mehr als 200 Mitarbeiter und bedient Märkte in ganz Europa. Zu den Schwerpunkten gehören hier vor allem Italien, Spanien und Griechenland, in denen das Unternehmen jeweils mit einer Tochtergesellschaft vertreten ist. Aber auch Übersee rückt mehr und mehr in den Blick. So baute das Unternehmen Ende 2006 die Tochter Phoenix Solar Pte Ltd. mit Sitz in Singapur auf, die Asien und den pazifischen Raum abdeckt. Rund 150 Mitarbeiter sorgten 2007 für einen Umsatz von rund 260 Millionen Euro. Seit Juli 2008 ist das Unternehmen auch auf dem australischen Kontinent mit einer Tochtergesellschaft in Adelaide vertreten.
An der Erschließung des spanischen Marktes war Daniel Hahn von Anfang an mit beteiligt. Als er Anfang 2005 Themen für seine Diplomarbeit suchte, erinnerte er sich an das Photovoltaik-Unternehmen und seinen Chef während des Praxissemesters. „Mein damaliger Chef konnte mir auch direkt ein Thema vorschlagen: Ich sollte herausfinden, wie große Photovoltaikanlagen im Megawatt-Bereich in Spanien am effizientesten errichtet werden könnten“, beschreibt Hahn den Schwerpunkt seiner Diplomarbeit. Dabei ging es nicht nur um technische Details wie die optimale Neigung der Solarmodule unter südlich spanischer Sonne. Auch die rechtlichen und politischen Voraussetzungen waren Teil der Arbeit. Da Solaranlagen, die zur Stromerzeugung eingesetzt werden, Gleichstrom produzieren, muss dieser vor der Einspeisung in das öffentliche Netz in Wechselstrom umgewandelt werden. Dies geschieht im angeschlossenen Wechselrichter., der aber nicht überhitzen darf, soll er seine Arbeit zuverlässig verrichten. „In Spanien müssen wir schon mit Lufttemperaturen von mehr als 40 Grad rechnen“, so Hahn. Nach einigem Überlegen kam der Ingenieur auf den Gedanken, zur Kühlung einen Erdwärmetauscher einzusetzen. Das Gerät wird an das Gebäude angeschlossen, in dem die Wechselrichter aufgestellt sind. Durch ein unterirdisches Rohrsystem wird warme Luft angesaugt. Auf dem Weg durch die Rohre kühlt die Luft soweit ab, dass die Wechselrichter ausreichend gekühlt werden können.

Junge Ingenieure sind gefragt
Besonders erfreut ist Hahn darüber, dass just diese Konstruktion nun an einer Anlage in Spanien aufgebaut wurde und zu Testzwecken läuft. „In dieser jungen Branche ist viel zu tun, so dass junge Ingenieure wie ich tatsächlich etwas bewegen können.“ Nach seiner Diplomarbeit nahm er bei Phoenix eine Stelle an, wechselte aber von der Kraftwerksabteilung in Ulm zur Zentrale im bayerischen Sulzemoos. Dort betreute Hahn in der Abteilung Technik zunächst die Wechselrichter und konnte in Zusammenarbeit mit wichtigen Zulieferern einige Veränderungen an den Geräten initiieren, die bei einer Solaranlage erhebliche Kosteneinsparungen brachten. So können an den weiter entwickelten Wechselrichtern höhere Spannungen angelegt und damit mehr Solarmodule in Reihe an ein Gerät angeschlossen werden.
Anfang 2008 wechselte Hahn schließlich in die Projektentwicklung. Dort ist er für die technische Seite bei der Akquise neuer PV-Großanlagen zuständig, prüft mögliche Flächen, erstellt erste Planungen, Kostenschätzungen sowie Ertragssimulationen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Er entwickelt somit große Solarkraftwerke bis zur Baureife.

Marktführer Phoenix Solar
Die Solarmodule selbst kommen nicht von seinem Arbeitgeber. „Wir kaufen bei führenden Herstellern der Branche die Produkte ein und erarbeiten als Systemintegrator Konzepte, um unseren Kunden eine kostenoptimierte Lösung anbieten zu können“, so Hahn. In der Entwicklung und im Bau von Solar-Kraftwerken bis in die Multimegawattklasse ist das Unternehmen einer der Marktführer.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/strom_aus_sonnenlicht_daniel_hahn_arbeitet_daran_dass_aus_sonnenlicht_effizient_strom_erzeugt_wird_232.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>232</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:06:00</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Gegen den Wind</title>
		<description><![CDATA[Sechs Teams, vier Staaten, jede Menge flaches Land und eine Handvoll frischen Seewinds: Als am 22. August an der niederländischen Küste in der Nähe der Kleinstadt Den Helder sechs eigenartige Gefährte auf die Straße geschoben wurden, ging es nicht darum, fahrbare Ventilatoren für den nächsten, zur Abwechslung mal wieder heißen Sommer der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen.]]></description>
		<text><![CDATA[In der niederländischen Provinz Nordholland trafen sich Ingenieure, Studenten und Professoren, um mit ihren eigentümlichen Vehikeln zu einem Rennen windbetriebener Fahrzeuge anzutreten. Die Aufgabe: Beim „Aeolus Race“, benannt nach Aiolos, dem griechischen Gott des Windes, mussten die Fahrzeuge auf einer drei Kilometer langen Strecke direkt gegen den Wind fahren. Die Fahrrädern ähnlichen Vehikel machen sich den für Radfahrer normalerweise störenden Gegenwind zunutze und wandeln diesen über drehende Rotoren in Antriebskraft um. Soweit die Theorie. Es waren weder Motoren noch geladene Batterien, Pedalen oder sonstige Hilfsmittel erlaubt. Ganz vorne dabei waren Studenten aus Stuttgart. Schon bei den Vorläufen zählte das Stuttgarter Ventomobil, das leichteste und effizienteste Fahrzeug unter den Wettbewerbern, als Favorit für die Rennen auf dem drei Kilometer langen Kurs. Neben dem Rennen konnte das Rad aber auch in den Kategorien innovatives Design und Öffentlichkeitsarbeit punkten.
„Das ist eine tolle Belohnung für unsere intensive Berechnungs- und Konstruktionsarbeit der letzten Monate“, freut sich Pilot Alexander Miller, der an der Uni Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik studiert. Gemeinsam mit etwa 20 Kommilitonen aus dem „InVentus-Teams“ hat er das Fahrzeug entwickelt und konstruiert. Die Antriebswelle und das Rotorblatt des dreirädrigen Windfahrzeugs haben die Studierenden im Faserverbundtechnikum der Universität Stuttgart in Leichtbauweise hergestellt. Ein in mehrere Richtungen ansteuerbarer, zwei Meter großer Rotor wandelt, durch eine Kettenschaltung auf die Achse übersetzt, den Wind in Bewegung um.
Matthias Schubert, Chief Technical Officer des Hauptsponsors Repower, lobt die gelungene Integration dieses Projekts in die Lehre des Stiftungslehrstuhls: „Die Begeisterung für erneuerbare Energien und innovative Lösungen, die dieses Projekt geradezu beispielhaft belegt, kann der Industrie bei der Entwicklung neuer Technologien als Richtschnur dienen.“
Professor Martin Kühn, Inhaber des Stiftungslehrstuhls Windenergie der Universität Stuttgart und Mentor des InVentus- Teams, freut sich über seine erfolgreichen Studenten und wertet deren Arbeit als „hervorragende Erfahrung für die Berufspraxis“.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/gegen_den_wind_231.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>231</guid>
		<pubdate>2008-11-25 14:00:56</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Dynamische Entwicklung</title>
		<description><![CDATA[Junge, technologisch orientierte Unternehmen mit ausgezeichneten Aufstiegschancen – trotz Rezessionsgefahr und Bankenkrise.]]></description>
		<text><![CDATA[Dreißig Unternehmen, von denen der größte Teil mittelbar oder unmittelbar im Bereich erneuerbare Energien tätig ist, dazu ein paar Maschinenbauunternehmen vor allem aus der Medizintechnik und schließlich eine Handvoll Telekommunikationsanbieter – die Gemeinsamkeiten dieser so verschiedenen Unternehmen beschränken sich nicht nur darauf, dass sie den TecDAX, den Index der 30 größten Technologiewerte bilden. Sie sind allesamt Unternehmen, die kleiner sind als die im großen Bruder DAX gelisteten Firmen, die meisten sind jünger und vielen von ihnen trauen Analysten ein gehöriges Wachstum zu.

Hervorgegangen ist der TecDAX aus dem so genannten Neuen Markt und dessen Index, dem Nemax, der in den 90er Jahren für Furore gesorgt hat. Angeregt durch den seit 1971 an der New Yorker Wall Street geführten Nasdaq wollten auch die Frankfurter Börsianer eine Handelsplattform bieten, auf der nicht auf dem eigentlichen Börsenparkett gehandelt wurde, sondern auf elektronischem Wege. Zudem, so der erklärte Wille, sollten junge, weniger finanzkräftige Unternehmen auf diesem Handelsplatz die Möglichkeit haben, ihr Kapital durch Aktienausgabe zu erhöhen.
In den ersten Jahren ging das Konzept erstaunlich gut auf: Im Dezember 1997 standen die Werte der Unternehmen, die später den Index Nemax 50 bildeten, bei 1000 Punkten, im März 2000 waren es 9666 Punkte. In der Zwischenzeit hatten zahlreiche Anleger – darunter auch in Deutschland viele Durchschnittsverdiener – die Börse als vermeintlichen Goldesel für sich entdeckt. Kurz nach dem Börsengang der Telekom mit ihrer „T-Aktie“ 1996 war Aktienbesitz in aller Munde. Auf der anderen Seite traten an verschiedensten Stellen Anlegeberater und selbst ernannte „Börsengurus“ auf, die oft in eigenem Interesse über die Presse in der Regel ungeprüfte Finanztipps gaben. In dieser Stimmung wurden die vollmundigen Versprechen einiger junger Medien- und Internetdienstleister für voll genommen, nach wenigen Jahren zeigten sich jedoch die ersten Risse im Gebälk. EM.TV, ein Unternehmen, das mit TV-Rechten handelte, ist da nur das herausragendste Beispiel. Die Gesellschaft, gegründet von Thomas Haffa, wird 1997 im Nemax gelistet, der Ausgabepreis liegt bei 35 Cent, bis Ende 2003 steigt er auf 120 Euro. Dazwischen liegen Monate der Selbstüberschätzung, der Manipulation und des Betrugs. Nachdem die Umsätze des Unternehmens in den ersten Monaten nach dem Börsengang rasant gestiegen sind, werden für TV-Rechte zum Teil deutlich überhöhte Preise gezahlt. Wenig später begannen Vorstände – allen voran Thomas Haffa –, Gewinnwarnungen auszugeben.

Falsche Halbjahreszahlen
Im Dezember 2000 verkündet der Vorstandsvorsitzende Haffa, für das laufende Geschäftsjahr werde nur noch ein Gewinn von 50 Millionen Euro erwartet – gegenüber 600 Millionen, von denen noch im August die Rede war. Der Kurs stürzt ab und die Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungsverfahren gegen Thomas Haffa und seinen Bruder Florian ein, der im Unternehmen als Finanzvorstand fungiert. Knapp ein Jahr später eröffnet die Staatsanwaltschaft das Verfahren mit dem Vorwurf, sie hätten im August 2000 bewusst falsche Halbjahreszahlen veröffentlicht.

Seriös: Der TecDAX
Ähnliche Fälle häuften sich: So warben Unternehmen mit fingierten Umsätzen um Vertrauen auf dem Aktienmarkt, andere hatten das durch den Börsengang erhaltene Kapital überstürzt in Unternehmensankäufe investiert und konnten die ersten Zeichen der Krise nicht kompensieren, als der Aktienindex zu sinken begann, weil ihnen liquide Mittel fehlten. Der heutige TecDAX nimmt sich gegenüber dem schmuddeligen Vorfahren fast kleinbürgerlich. Zwar verzeichnen auch hier einzelne Werte deutliche Kurszuwächse, aber Explosionen wie vor einigen Jahren bleiben aus. Zudem steht bei den meisten Unternehmen dem Kurswert auch ein tatsächlicher Wert in Anlagen und Produktionsstätten gegenüber, die Zahl der börsennotierten Internet- und Mediendienstleister ist erheblich geringer als vor zehn Jahren.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/dynamische_entwicklung_230.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>230</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:57:31</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zwischen Silbermond und Johann Sebastian Bach</title>
		<description><![CDATA[„Ich habe nur das wunderbare Glück gehabt, dass beim Beginn meiner Laufbahn ein Gott an meinem Werktische stand“, blickte der Klavierbauer Carl Bechstein auf eine eindrucksvolle Karriere zurück, die 1853 mit der Gründung seiner ersten Klaviermanufaktur begann. Heute steht der Name international für Instrumente für höchste Ansprüche.]]></description>
		<text><![CDATA[Noch am Anfang ihrer Karriere als Instrumentenbauerin hingegen steht Katrin Schmidt, die im vergangenen Jahr ihre Ausbildung im Hause Bechstein beendete. Aufgewachsen im sächsischen Seifhennersdorf in unmittelbarer Nähe zur Pianoforte-Fabrik stand für die heute 22-Jährige schon früh fest, dass auch ihr berufl icher Werdegang mit dem Traditionsunternehmen verknüpft sein soll – und das obwohl die junge Frau selbst erst viel später mit dem Klavierspiel begann. „Musik hat mir schon immer Spaß gemacht, ich war stets ein wenig neidisch auf Freundinnen, die ein Instrument beherrschten“, erinnert sie sich.

Erfolgreiche Bewerbung
Dennoch bewarb sich die Gymnasiastin nach Abschluss der zehnten Klasse um einen Ausbildungsplatz zur Instrumentenbauerin bei Bechstein – und wurde prompt genommen. Gemeinsam mit fünf weiteren Lehrlingen trat Katrin im Sommer 2003 ihre Stelle in der renommierten Manufaktur an. Zunächst einmal stand Grundsätzliches wie etwa der Umgang mit Holz, aber auch das Stimmen der Instrumente auf dem Lehrplan. Täglich rund eine Stunde lang schwitzte sie gemeinsam mit ihren Kollegen über Noten und Tonhöhen wie zum Beispiel Quinten, Quarten und Oktaven. „Anfangs war das sehr schwierig und anstrengend, weil das Gehör einfach noch nicht trainiert war“, blickt die junge Frau heute auf ihre berufl ichen Anfänge zurück. Neben Spaß am handwerklichen Arbeiten und manuellem Geschick ist es nämlich vor allem das gute Gehör, das ein Instrumentenbaumeister mitbringen muss, aber „dafür muss man erst ein Gefühl bekommen“.

Wer so wie Katrin Schmidt die dreieinhalbjährige duale Ausbildung zum Klavier- und Cembalobauer der Fachrichtung Klavierbau absolviert, lernt überwiegend im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Dort erarbeiten sich die Auszubildenden den theoretischen Hintergrund, den sie für die Ausübung ihres Berufs benötigen. Der Berufsschulunterricht in Fachklassen findet „am Stück“ als Blockunterricht statt. So hieß es auch für die 22-Jährige regelmäßig die Koffer zu packen, um an der bundesweit einzigen Schule für Instrumentenbau im baden-württembergischen Ludwigsburg in die theoretischen Feinheiten ihres Berufes einzusteigen. Rund 50 Lehrlinge absolvieren dort jährlich ihre Ausbildung.

Nachdem Katrin Schmidt im Januar vergangenen Jahres ihre Gesellenprüfung,
den theoretischen Teil sogar mit Auszeichnung, abgelegt hat, zog es die 22-Jährige zunächst nach Berlin. Im Bechstein-Centrum der Hauptstadt schnupperte sie in die Bereiche Verkauf und Vertrieb hinein, um schnell festzustellen: „Mir fehlten meine Freunde und die ländliche Beschaulichkeit.“ Seit Februar ist sie als technische Assistentin darum wieder zurück in der Hauptmanufaktur im beschaulichen Seifhennersdorf – und hier ganz in ihrem Element. „Das ist genau die Arbeit, die ich immer ausüben wollte“, blickt sie optimistisch in die berufl iche Zukunft.

Klavierspiel inklusive
Nicht nur in dieser Hinsicht konnte sich die 22-Jährige mit ihrer Berufswahl einen Traum erfüllen; das Klavierspiel beherrscht die junge Frau heute ebenso. Klassische Piano- Konzerte, am besten mit Werken von Bach die auch sie selbst gerne spielt, ergänzen seit Beginn der Ausbildung zudem ihre Freizeitgestaltung. „Aber ich mag auch rockigere Sachen wie Silbermond sehr gerne“, fügt Katrin schmunzelnd an.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/zwischen_silbermond_und_johann_sebastian_bach_205.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>205</guid>
		<pubdate>2008-05-26 17:17:41</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bewerber im Praxistest</title>
		<description><![CDATA[Mehr als die Hälfte aller größeren Unternehmen verwendet Assessment Center bei der Besetzung neuer Stellen. Für die Bewerber mitunter ein Szenario, das Schrecken verbreitet – und der bei genauer Vorbereitung gänzlich unbegründet ist.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Bewerbungsunterlagen für die zukünftige Traumanstellung sind eingereicht, der ersehnte Anruf des Unternehmens kommt – und mit ihm die Einladung zu einem Assessment Center (AC). Für die meisten Hochschulabsolventen ist die Wahrscheinlichkeit groß, an einem solchen Beurteilungsverfahren im Laufe des Personalauswahlprozesses teilzunehmen. Trotz dieser Gewissheit breitet sich bei vielen Berufseinsteigern allein beim Gedanken daran ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend aus. „Das ist in den meisten Fällen vollkommen unbegründet‘, macht Diplom-Psychologe Jens Pöttker Mut. Der 30-Jährige weiß, wovon er spricht: Im Rahmen seiner Promotion erarbeitet er derzeit ein Testverfahren für Auszubildende im Handwerk und ist Mitarbeiter der „Beratungsstelle für Organisationen“ (BFO) des Fachbereichs Psychologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Er kennt sich also aus in der Welt der psychologischen Diagnostik.

Assessment Center und Tradition
Wie der Name bereits verrät, geht es beim AC um die Beurteilung von Fähigkeiten. Mit Hilfe verschiedener Verfahren, Aufgaben und Tests werden die derzeitigen Kompetenzen der AC-Teilnehmer eingeschätzt. Das Besondere daran sind die Übungen, die eine echte Arbeitssituation simulieren. Darüber kann besonders gut das Verhalten der Teilnehmer eingeschätzt werden. Dabei werden die Bewerber an einem oder mehreren Tagen durch ein AC geschleust und im Idealfall von mehreren Beobachtern auf Kriterien geprüft, die vorher auf die Erwartungen des Arbeitgebers zugeschnitten wurden. Das AC hat dabei Tradition: Ursprünglich diente es dem Militär im Ersten Weltkrieg zur Verhaltensbeurteilung von Offizieren in Entscheidungs- und Krisensituationen, heute werden die Teilnehmer auf ihre berufsbezogenen Fähigkeiten und kognitiven Leistungen geprüft.
„Die steigenden Anforderungen an Berufseinsteiger veranlassen die Unternehmen zunehmend, ACs als Selektionswerkzeug einzusetzen“, weiß Jens Pöttker. Darum gelte es, sich schon im Vorfeld mit den verschiedenen Übungen zu beschäftigen, um später in der Praxis eine gute Figur abzugeben. „Ein reines Einlesen jedochverschafft nur einen Überblick, besser ist es etwa an simulierten Assessment Centern teilzunehmen, wie sie immer häufiger von Hochschulen angeboten werden“, rät der Diplom-Psychologe. Wie im wahren Leben müssen die Teilnehmer hier zunächst eine Bewerbungsmappe einreichen und ein erstes Einstellungsinterview absolvieren. Ganz schön viel Arbeit für eine imaginäre Arbeitsstelle – aber es soll ja realistisch sein.
Während des eigentlichen ACs werden die Teilnehmer dann nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auf Herz und Nieren geprüft. Wie verkaufe ich mich am Besten im Einzelinterview? Was kommt in der Gruppendiskussion auf mich zu? Wie bereite ich innerhalb weniger Minuten eine Stehgreif-Rede vor? Übungen, die auch in wirklichen ACs zum Standardrepertoire gehören, werden in den Career Centern der Universitäten probehalber durchgespielt. Am Ende des in der Regel eintägigen Trainings wartet neben der fiktiven Stellenzusage vor allem eins: eine fachkompetente Beurteilung über die eigenen Stärken und Schwächen. „Die Teilnahme an einem solchen Angebot ist auf jeden Fall empfehlenswert. Sie nimmt nicht nur die erste Angst vor künftigen, realen ACs, sondern hilft, mögliche Fehler im Vorfeld zu vermeiden“, betont Jens Pöttker.

Stolpersteine vermeiden
Stolpersteine gibt es auf dem Weg zum Traumposten schließlich genug. „Auch wenn der erste Eindruck eigentlich nicht valide ist, wird er häufig genug dennoch gewertet“, weiß der Münsteraner aus der Praxis. Darum lieber over- als underdressed beim AC erscheinen, damit die fachlichen Kompetenzen nicht hinter unsauberen Schuhen zurückstecken. „Auch wer den Klassen-Clown gibt, moderiert sich mit markigen Sprüchen eher ins Aus als in eine Anstellung“, rät Pöttker. Absolutes No-Go sei darüber hinaus zu schauspielern. „In Stresssituationen lässt sich eine Rolle zum einen nicht lange aufrecht erhalten und zum anderen weiß der Bewerber ja gar nicht, welchen Typ von Mitarbeiter das Unternehmen sucht“, erläutert der AC-Spezialist.
Aber nicht nur das Engagement der Bewerber ist für den reibungslosen Ablauf eines Einstellungsverfahrens wichtig. „Die Beobachter seitens des Unternehmens müssen sich im Vorfeld ebenso umfangreich vorbereiten“, betont Jens Pöttker. „Leider muss man davon ausgehen, dass nicht alle ACs, die gemacht werden, gute sind. In den vergangenen Jahren zeigte sich, dass bei ACs immer mehr eingespart wird: Alles in Richtung schneller und schmaler“, beanstandet etwa Professor Dr. Siegfried Stumpf, Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Assessment Center e.V. Findet sich der Bewerber plötzlich in einem AC wieder, in dem die Übungen nichts mit dem späteren Job zu tun haben, in dem er nur von einem einzigen Beobachter bewertet wird und nach dem er zeitnah kein Gespräch mit einer ordentlichen Rückmeldung bekommt, sollten bei ihm alle Alarmglocken läuten. „Ein AC dient beiden Seiten dazu, sich kennen zu lernen“, betont Jens Pöttker. Darum sollte es ein Bewerber im schlimmsten Fall auch wagen zu sagen, dass die Stelle und das Unternehmen nicht zu einem passen. 

Bewerber als Leidtragender
Die Leidtragenden qualitativ schlechter ACs sind in jedem Fall die Bewerber. Schließlich entscheiden die Ergebnisse über die berufliche Zukunft der Teilnehmer. Durch ein schlechtes AC kann es passieren, dass einerseits geeignete Bewerber falsch eingeschätzt und abgelehnt werden, andererseits ungeeignete Bewerber genommen werden. Das kann im ungünstigen Fall zu einer Kündigung nach der Probezeit und damit zu einem Knick im Lebenslauf führen.

Eine etwaige Ablehnung im AC sollten Bewerber nicht als Rückschlag, sondern als Chance begreifen, findet Jens Pöttker. „Ein schlechtes Abschneiden in einem AC heißt nicht, dass man gänzlich ungeeignet ist. Vielmehr ist das eine Rückmeldung, dass die Stellenanforderungen nicht zum eigenen Bewerberprofil passen. Spätere Arbeitsunzufriedenheit kann dadurch für beide Seiten verhindert werden“, sagt der Diplom-Psychologe.



Das große Planspiel: Die zahlreichen unterschiedlichen Übungsformen, die heute im Rahmen eines Assessment Centers an junge Stellensuchende gestellt werden, können leicht zur Verwirrung führen. Welche Formen sind gängig? Diese Frage sollten sich Durchführer und Teilnehmer eines solchen Einstellungstests gleichermaßen stellen. „Nur wenn das Stellenprofil klar definiert ist, können passende Aufgaben an die Teilnehmer gestellt werden“, unterstreicht Diplom-Psychologe Jens Pöttker. Nichtsdestotrotz gibt es einige Standardübungen, die in nahezu jedem AC auf dem Plan stehen.

Rollenspiel: Das Rollenspiel ist die wohl am häufigsten gewählte Übungsform im Rahmen eines Assessment Centers. Dabei muss der Teilnehmer in eine zum Job passende Rolle schlüpfen und eine Situation mit einem separat geschulten Rollenspieler meistern, der bei allen anderen Teilnehmern später genau dieselbe Position einnimmt.

Gruppendiskussion: Die AC-Teilnehmer müssen gemeinsam über ein freies oder vorgegebenes Thema debattiert. Entweder dürfen sie frei ihre Meinung vertreten oder bekommen im Vorfeld eine bestimmte Rolle zugewiesen.

Vortrag: Innerhalb weniger Minuten muss ein Vortrag zu einem bestimmten Thema vorbereitet werden und im Anschluss den Beobachtern präsentiert werden.

Postkorb: Beim Postkorb muss der AC-Teilnehmer in einer bestimmten Zeit Schriftstücke einer imaginären Firma bearbeiten und dabei zum Beispiel entscheiden, welche Schriftstücke besonders wichtig sind und welche etwa Mitarbeiter bearbeiten sollen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/bewerber_im_praxistest_204.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>Jutta Melchers</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>204</guid>
		<pubdate>2008-05-26 17:12:29</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Drei Länder in drei Jahren</title>
		<description><![CDATA[Tobias Frenk berichtet über seine Erfahrungen im Ausland]]></description>
		<text><![CDATA[Herausforderungen hat er sich schon in jungen Jahren gestellt: Während seine Mitschüler erste Auslandserfahrungen an US-amerikanischen High Schools sammelten, zog es Tobias Frenk nach Südafrika. Ganz allein organisierte der damals 15-Jährige den Schüleraustausch, lebte sechs Monate in Kapstadt. „Das Schuljahr im Ausland sollte eine Bewährungsprobe sein“, begründet er den mutigen Schritt. Von den positiven Erfahrungen zehrt er heute, mehr als zehn Jahre später, noch immer: „Ich bin dadurch viel weltgewandter geworden.“ Eine Charaktereigenschaft, die ihm auf seinem heutigen Karriereweg zu Nutzen kommt.

Zunächst einmal zog es den 26-jährigen nach dem Abitur in Minden zum Studium ins westfälische Münster. An der Westfälischen Wilhelms-Universität blieb Tobias nur zwei Jahre, um sein Grundstudium in Betriebswirtschaftslehre zu absolvieren. „Von Anfang an war klar, dass ich zumindest eine Zeit lang im Ausland studieren wollte“, erläutert der angehende Betriebswirt. Und auch sein Ziel hatte der ehrgeizige junge Mann bereits klar vor Augen: ein betriebswirtschaftliches Hauptstudium an der ESCP-EAP Europäische Wirtschaftshochschule Berlin. Die ESCP-EAP European School of Management ist die einzige europäische Wirtschaftshochschule, die ihre internationalen Studiengänge länderübergreifend anbietet. Das Studium findet in eigenen Einrichtungen in den fünf Metropolen Paris, London, Berlin, Madrid und Turin statt, schreibt jährliche Praktika vor – und bereitet die Studierenden der Internationalen Betriebswirtschaftslehre so optimal auf eine Karriere im Ausland vor.

Der Weg an die private Hochschule führte den 26-Jährigen zunächst über eine mehrgliedrige Aufnahmeprüfung, um einen der limitierten begehrten Plätze zu bekommen. Im Spätsommer 2005 war es schließlich soweit: Tobias begann sein BWL-Studium an der ESCP-EAP in London. Im Herzen der englischen Metropole stand nun ein Jahr lang internationale Betriebswirtschaftslehre auf dem gut gefüllten Stundenplan. Viel Zeit, um das Studentenleben in der Millionenstadt zu genießen blieb da nicht. Ein Los, dass der 26-Jährige mit seinen Kommilitonen aus Frankreich, Italien, Polen oder Spanien teilte. Dennoch bereut er diese Erfahrung nicht – im Gegenteil: „Der Kontakt zu den zahlreichen Mitstudenten aus ganz Europa hat meine Fähigkeiten, mich auf unterschiedliche Menschen und Situationen einzustellen, stark gefördert“, sagt der Ostwestfale.

Erste Bewährungsprobe
Eine erste Möglichkeit, die Kenntnisse aus dem Studium auch in der Praxis umzusetzen, bot sich im Rahmen eines dreimonatigen Praktikums bei der internationalen Finanzprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers. „Das war eine erste Bewährungsprobe, denn ich wurde direkt wie ein regulärer Mitarbeiter eingesetzt“, blickt Tobias auf die seine ersten Schritte in der Arbeitswelt zurück. Anders als hierzulande würden viele Firmen im Ausland die Gelegenheit nutzen, potenzielle Bewerber über ein Praktikum zu aquierieren und im Arbeitsalltag zu beobachten, beschreibt der 26-Jährige seine Erfahrungen.

Goodbye Londo - Bonjour Paris
Nach zwölf Monaten jedoch hieß es Abschied nehmen: „Goodbye London“ und „Bonjour Paris“. Ein Jahr lang arbeitete und lebte der junge Mann nun an der Seine. Über das reguläre Studium an der französischen ESCP-EAP-Dependance hinaus wartete dort ein Praktikum bei der Investmentbank Rothschild auf den Jung-Betriebswirt.

Diplomarbeit in Berlin
Seit dem vergangenen Jahr ist Tobias nun wieder in Deutschland. In Berlin schreibt er gerade an seiner Diplomarbeit. Und auch der nächste Praktikumsvertrag ist schon unterschrieben: Ab Mai verdingt er sich für weitere drei Monate bei einer Wirtschaftsprüfungsgsellschaft in Berlin.

Ob ihn die Karriere dann zurück in eine der europäischen Metropolen führen wird, das weiß der 26-Jährige zum heutigen Zeitpunkt zwar noch nicht, eines ist aber bereits jetzt klar: „Ich würde jederzeit die Chance nutzen.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/drei_laender_in_drei_jahren_203.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>Jutta Melchers</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>203</guid>
		<pubdate>2008-05-26 17:03:52</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Hohe Qualität zu niedrigen Preisen</title>
		<description><![CDATA[Ein „Postgraduate“ - Studium in Neuseeland]]></description>
		<text><![CDATA[Unberührte Natur, klare Luft, schneebedeckte Gletscher und zerklüftete Berghänge, raue Felsformationen an der Küste und endlose grüne Weiden mit grasenden Schafherden - als Reiseland gehört Neuseeland nicht erst seit der „Herr der Ringe“ - Trilogie zu den Traumzielen der Deutschen.

Als Ziel für ein Auslandsstudium hingegen steht Neuseeland noch immer im Schatten des „großen Bruders“ Australien. Zu Unrecht - bietet Neuseeland doch nicht nur die Möglichkeit eines qualitativ hochwertigen Studiums in faszinierender Umgebung, sondern gerade in finanzieller Hinsicht auch ungeahnte Vorteile.

Kräftig sparen
Wer sich nämlich für ein „Postgraduate“ - Studium, d.h. einen Masterstudiengang oder ein „Doctorate“ in Neuseeland entscheidet, kann aufgrund eines Regierungsabkommens zwischen Deutschland und Neuseeland kräftig sparen, da deutsche Bewerber nicht die verhältnismäßig hohen Studiengebühren für internationale Studenten zahlen müssen, sondern lediglich die weitaus niedrigeren Studiengebühren für einheimische Studenten.
Für ein zweijähriges Masterstudium liegen die Studiengebühren je nach Fachrichtung somit statt bei NZ$ 38.000 – 62.000 (€ 19.000 – 31.000) lediglich bei NZ$ 7.500 – 16.500 (€ 3.800 – 8.300), so dass ein Masterstudium in Neuseeland für Deutsche weitaus leichter zu finanzieren ist als ein Masterstudium in Nordamerika oder auch in Australien.
Die Sonderregelung bezüglich der Gebühren im „Postgraduate“ - Bereich gilt übrigens ebenfalls für Studenten, die nur für ein Auslandssemester an einer neuseeländischen Universität studieren und aufgrund ihres Studienfortschritts „postgraduate courses“ belegen dürfen. Ein Auslandssemester auf „Postgraduate&amp;#147; - Niveau ist somit bereits ab etwa NZ$ 2.800 (rund € 1.450) zu haben und kann zudem in vielen Fällen durch Auslands-BAföG finanziert werden.
Da auch die Lebenshaltungskosten in Neuseeland vergleichsweise gering sind, bietet Neuseeland gerade Studenten mit einem begrenzten Budget die Möglichkeit eines Auslandsstudiums im „Postgraduate“ - Bereich, ohne Zugeständnisse in Bezug auf die Qualität des Studiums machen zu müssen.

Neuseeländische Universitäten zeichnen sich durch innovative Studiengänge, moderne Lehrmethoden, eine sehr gute technische Ausstattung sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen den Studenten und ihren Dozenten aus. Ähnlich vielfältig wie die neuseeländische Natur ist auch ihre Hochschullandschaft. Auf der Nordinsel befinden sich unter anderem die sehr junge und praxisorientierte Auckland University of Technology, die forschungsorientierte Massey University sowie die traditonsreiche und sehr renommierte Victoria University of Wellington. Auf der Südinsel wiederum befindet sich beispielsweise die University of Canterbury, eines der wichtigsten Forschungszentren und bekanntesten Universitäten Neuseelands.

Einzigartige Studiengänge
Neben den klassischen, weltweit vertretenen Studiengängen mit ihren verschiedenen Möglichkeiten der Schwerpunktsetzung bieten die neuseeländischen Universitäten gerade im „Postgraduate“ – Bereich einige wirklich einzigartige Programme mit regionalem Bezug. Einige Beispiele sind unter anderem die von der University of Canterbury angebotenenen Studiengänge „Master of Arts in Pacific Studies“ und der „Master of Science in Disaster and Hazard Management“, der „Master of Science in Marine Biology“ oder auch der „Master of Arts in New Zealand Literature“ an der Victoria University of Wellington. Die Bandbreite angebotener Studiengänge ist riesig, so dass hier mit Sicherheit jeder fündig wird.

Kompetente Beratung
College-Contact.com ist offizieller deutscher Repräsentant mehrerer neuseeländischer Universitäten und berät daher kostenlos und kompetent zu allen Themen rund um das Studium in Neuseeland.

College-Contact.com
Zentrum für Internationale
Bildung und Karriere
Hammer Str. 39
48153 Münster

Telefon: 0251 14989350
Telefax: 0251 14989360
E-Mail: kundenservice@collegecontact.com
Web: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/hohe_qualitaet_zu_niedrigen_preisen_202.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>202</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:59:21</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Gut beraten</title>
		<description><![CDATA[Studentische Unternehmensberatungen bieten Betrieben preiswerte Leistungen und Studierenden gute Berufsaussichten]]></description>
		<text><![CDATA[Sie sind preiswert, hochmotiviert und haben unmittelbaren Zugriff auf die aktuellsten Erkenntnisse der universitären Forschung: Studentische Unternehmensberatungen sind vor allem bei kleinen und mittelständischen Betrieben ausgesprochen beliebt, liegen doch ihre Tagessätze weit unter den Preisen arrivierter Consultants.

So erhebt etwa die studentischer Unternehmensberatung Oscar an der Universität zu Köln einen Tagessatz von 200 Euro. „In dieser Größenordnung bewegt sich teilweise der Stundensatz großer Beratungsagenturen“, erklärt René Baron, studentischer Berater bei Oscar. „Aber selbstverständlich ist es nicht nur der Preis, der uns interessant macht“, ist der 28-Jährige sicher. Vielmehr würden viele Betriebe sich ganz gezielt an studentische Berater wenden, erwarten sie doch von den Youngsters unkonventionelle Lösungen.
Dass sie diese überraschenden Ansätze in der Regel auch erhalten, liegt auf der Hand, verfügen doch die Studierenden kaum über eingehende Branchenkenntnisse. Bei jedem Auftrag, den die Beratungsagenturen erhalten, müssen sich die angehenden Akademiker erst intensiv ins Thema einarbeiten und ein Projektteam zusammenstellen – erst dann können sie sich daran machen, einen Lösungsvorschlag zu erarbeiten – unvorbelastet und mit unverstelltem Blick.
„Die Motivation hier im Team ist dabei ungeheuer hoch“, versichert René mit Blick auf seine eigenen und die Arbeitszeiten der Kollegen. Im Gegensatz zu den meisten anderen studentischen Unternehmensberatungen ist Oscar kein eingetragener Verein, sondern eine GmbH. Anteilseigner ist das Organisationsforum Wirtschaftskongress (OFW). Der 1987 gegründete gemeinnützige Verein will wirtschaftlich interessierte Studierende bei einer praxisnahen Ausbildung unterstützen. Deshalb gründete der Vorstand vor rund 16 Jahren die Beratungsgesellschaft.

Hohes Engagement bei der Arbeit
Seither arbeiten sämtliche Mitarbeiter bei Oscar – allesamt Studis und junge Absolventen – als Praktikanten angestellt und erhalten alle die gleiche Vergütung: 400 € pro Monat. Dennoch, so versichert René, sitzen er und seine Kollegen vor wichtigen Präsentationen ihrer Ergebnisse mitunter bis tief in die Nacht im Büro. Ein Einsatz, der schon rein zeitlich nur möglich ist, weil die Studierenden für die Zeit ihres Engagements bei der Unternehmensberatung ihr Studium ruhen lassen, erwartet sie doch ein Full-Time-Job, der kein Studium mehr zulässt.
Bei der Personalsuche beschränken sich die Kölner indes nicht nur auf die rheinischen Hochschulen. Aus dem gesamten Bundesgebiet treffen Bewerbungen ein, regelmäßig führt das Team Assessment Center durch, an deren Ende rund 40 Prozent der Bewerber in den Beraterpool aufgenommen werden. Erhält dann die Beratung einen Auftrag, so werden die passenden Studierenden ausgewählt und zu einem Team zusammengestellt – stets jüngere und ältere Berater in einer gemeinsamen Gruppe, so dass der Wissenstransfer gewährleistet ist. Mit all diesen Organisationsmerkmalen unterscheidet sich Oscar deutlich von den meisten anderen studentischen Unternehmensberatungen. So ist Sebastian Saarbeck gewählter Vorstand des Vereins Move aus Münster und als solcher verantwortlich für die studentische Unternehmensberatung an der Westfälischen Wilhelms-Universität und der Fachhochschule Münster. Die Aufgaben von Move beschränken sich indes auf Akquise, Recruiting, Archiv und Verwaltung. Erhalten die Studierenden den Auftrag, ein Unternehmen beraterisch zu unterstützen, so wird aus den 50 bis 60 Vereinsmitgliedern ein Team zusammengestellt.
„Die Gruppe gründet dann eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, die als Vertragspartner des Auftraggebers auftritt und auch rechtlich voll in der Pflicht steht“, erklärt Sebastian die Arbeitsverteilung. Die GbR handelt mit dem Kunden die Verlagsmodalitäten aus und regelt intern die Bezahlung der Projektbeteiligten, muss allerdings nach getaner Arbeit dem Verein eine umfassende Dokumentation vorlegen. Anders als in Köln wird von den Mitglieder nicht erwartet, dass sie während ihres Engagements bei Move ihr Studium unterbrechen. „Es kann zwar vorkommen, das der eine oder andere während eines Projekts ein paar Klausuren weniger schreibt als sonst, aber für das Studium sollte immer noch genug Zeit bleiben“, so der Vereinsvorstand.

Sebastian, selbst im achten Semester seines BWL-Studiums, ist bereits seit rund drei Jahren Mitglied von Move und hat in dieser Zeit zahlreiche Projekte bearbeitet. „Das umfangreichste war der Auftrag eines Finanzdienstleisters, für den wir eine Imageanalyse durchgeführt haben – rund acht Monate waren wir damit beschäftigt.“ Im Normalfall orientieren sich die Projekte am Vorlesungszyklus, so dass die Arbeiten nach drei bis vier Monaten abgechlossen sind. Aus diesem Grund sieht Sebastian auch die studentischen Unternehmensberatungen nicht als Wettbewerber der großen Anbieter. „Was die machen, das können wir überhaupt nicht leisten.“ Andererseits befinde Move sich von Zeit zu Zeit schon in Konkurrenzsituationen mit kleineren Beratungsgesellschaften vor Ort. „Manchmal gewinnen wir den Pitch, manchmal gewinnen wir nicht.“

Begehrte Absolventen
Bei den großen Unternehmensberatungen wie Price Waterhouse Coopers oder Capgemini spielen die studentischen Agenturen in Sachen Wettbewerb kaum eine Rolle. Auf der Suche nach Nachwuchs aber hält sich Kathrin Mink denn doch an die Studierenden. Schließlich stößt die Personalmanagerin von Capgemini unter den Young Professionals auf hoch motivierte Absolventen, die bereits einiges an Berufserfahrung mitbringen.



Organisierte Kompetenz: Die Idee an der Universität erlerntes theoretisches Wissen bereits während des Studiums praktisch anzuwenden stammt aus Frankreich: Mitte der sechziger Jahre wurden dort die ersten studentischen Unternehmensberatungen gegründet, die Junior Enterprises (JE).

Seit Mitte der achtziger Jahre gibt es studentische Unternehmensberatungen auch in Deutschland. Sie vermitteln Projektteams, die sich durch originelle Ideen und Kompetenz auszeichnen, an Unternehmen. Inzwischen gibt es über 80 solcher Vereine in Deutschland.
In Anbetracht der fortschreitenden Entwicklung auf europäischer Ebene und des Strukturierungsbedarfs in Deutschland haben sieben JEs im September 1992 den Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmensberatungen (BDSU) gegründet.
Der BDSU bietet Kontakt zu Top-Unternehmen verschiedener Branchen und eine Plattform zur internen Weiterbildung. Auch auf internationaler Ebene ist der BDSU durch sein Engagement im europäischen Dachverband JADE aktiv. Die Mitglieder des BDSU werden nach an die ISO 9000 angelehnten Standards jährlich auditiert und vermitteln Beratung auf hohem Niveau.

Der BDSU wird von namhaften Unternehmen gefördert. Neben der fi nanziellen Unterstützung, die die Netzwerkarbeit und die gemeinsamen BDSU-Veranstaltungen überhaupt erst ermöglicht, spielt im Rahmen der Kuratorenschaft die Begegnung zwischen Unternehmen und Studierenden eine herausragende Rolle.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/gut_beraten_201.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>201</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:52:08</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Neue Impulse</title>
		<description><![CDATA[Der Direktvertrieb boomt. Mit hochwertigen Produkten und erstklassigem Service hat sich der persönliche Verkauf von Produkten und Dienstleistungen als erfolgreiche Alternative zum stationären Handel etabliert.]]></description>
		<text><![CDATA[Bereits jeder zweite Kunde in Deutschland – so eine Studie des Marktforschungsinstituts Prognos – kauft bestimmte Produkte lieber zu Hause als im Einzelhandel. Seit Ende der 80er Jahre hat sich der Umsatz der im Bundesverband Direktvertrieb zusammengeschlossenen Unternehmen von , auf , Milliarden Euro fast verdoppelt.

Dynamisch wachsende Branchen wie Tiefkühlheimdienste, elektronische Haushaltsgeräte, Kosmetik und Körperpfl egeprodukte können laut Prognos in den nächsten zehn bis 15 Jahren mit zweistelligen Wachstumsraten rechnen. Anbieter in kleineren Segmenten, wie zum Beispiel Heimtiernahrung, Nahrungsergänzungsmittel oder Dessous, wollen ihren Umsatz sogar um bis zu 50 Prozent steigern.

Neue Impulse auf dem Arbeitsmarkt durch Direktvertrieb
Wolfgang Bohle, Geschäftsführer des Bundesverbandes Direktvertrieb, ist davon überzeugt, dass der Direktvertrieb dem Arbeitsmarkt künftig noch stärkere Impulse geben wird, weil die Aufl ösung traditioneller Arbeitsverhältnisse neue Formen der Beschäftigung begünstigt: „In den letzten Jahren haben wir in Deutschland über hohe Arbeitslosigkeit und eine zu niedrige Selbstständigen-Quote geklagt. Für Bewerber, die gut mit Menschen umgehen können und Verkaufstalent mitbringen, ist der Direktvertrieb die richtige Alternative. Wer bei einem unserer 35 Mitgliedsunternehmen einsteigt, bestimmt selbst über seinen Erfolg und hat gute Chancen, bald auf eigenen Füßen zu stehen.“

Gut fürs Geschäft, aber auch für den Arbeitsmarkt: Die 35 Mitglieder des Bundesverbandes Direktvertrieb, darunter Unternehmen wie Avon, Deutsche Telekom, Mary Kay, PartyLite, Pierre Lang, Tupperware und Vorwerk, beschäftigen in Deutschland rund 200 000 selbstständige Handelsvertreter und Handelsvertreterinnen, wobei die Frauen mit 92 Prozent deutlich in der Mehrheit sind. Wer etwas hinzuverdienen möchte oder sich eine neue Existenz aufbauen will, der fi ndet auf www.lieberzuhause.de, der neuen Website des Bundesverbandes Direktvertrieb, alle Infos für einen erfolgreichen Start. Wo bekomme ich meinen Gewerbeschein? Wie werden Existenzgründer gefördert? Was muss ich bei der Sozial- und Krankenversicherung beachten? All diese Fragen werden ausführlich beantwortet. Gleichzeitig können Interessenten nach neuen Beschäftigungsmöglichkeiten Ausschau halten. Wie Martin Köhler, Geschäftsführer der PartyLite GmbH, berichtet, hat die Initiative seit Ende letzten Jahres schon viele neue Kunden und Mitarbeiter für den Direktvertrieb begeistert. „Mit ‚Lieber zu Hause!’ zeigen wir, was einen erfolgreichen Direktvertrieb ausmacht. Wer im Direktvertrieb einkauft, kann sich auf Produktqualität, kompetente Beratung sowie auf umfassende Service- und Garantieleistungen verlassen. Unseren Mitarbeitern bieten wir Schulungskonzepte, transparente Vertriebsstrukturen und eine interessante Tätigkeit mit überdurchschnittlichen Verdienstmöglichkeiten.“

Martin Eckert, Geschäftsführer der Tupperware Deutschland GmbH, gibt dem Direktvertrieb in Deutschland große Chancen in den kommenden Jahren. „Wir spüren deutlich, wie sich die Einstellung der Deutschen bezüglich einer selbstständigen Tätigkeit wandelt“, so Eckert. „Man beginnt immer stärker, unternehmerisch zu denken und sucht Alternativen in der Selbstständigkeit oder einen zusätzlichen Job. Die Mitgliedschaft im Bundesverband Direktvertrieb und die durch unsere Verhaltensstandards vorgegebenen Regeln sind ein Gütesiegel.“

Vertrauen im Direktvertrieb
Auch für Elke Kopp, General Manager der Mary Kay Cosmetics GmbH, spielt Vertrauen im Direktvertrieb eine sehr wichtige Rolle. Nicht nur auf Seiten der Kunden, sondern auch im Außendienstteam. „Wir bietet umfangreiche Unterstützung in Form von Trainings, Motivations- und Incentive- Programmen.“



Karrieretipps Schwarz auf Weiß: Berufseinsteiger erhalten im „Handbuch Außendienst“ hilfreiche Strategien und wirkungsvolle Argumente für ihren Arbeitsalltag an die Hand.

Beim Kunden vor Ort effektiv und gut vorbereitet zu sein – eine Selbstverständlichkeit für gute Verkäufer. Und doch ist dies nur eine Taste in einer komplexen Verkaufsklaviatur, die es in allen Tonlagen zu beherrschen gilt. Das ganze Repertoire virtuos zu spielen lehrt dieses Standardwerk. Die Autorinnen Christine Behle und Renate vom Hofe veranschaulichen klassisches wie aktuelles Know-how und helfen bei der Umsetzung.
Sie demonstrieren, wie Kundengewinnung und -bindung erfolgreich funktionieren, wie Umsätze gesteigert werden und welche Formen von Präsentation und Performance beim Kunden Eindruck hinterlassen.
Handbuch Außendienst von Christine Behle und Renate vom Hofe (ISBN-10: 3636030450 / Verlag: mi-Fachverlag)]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/neue_impulse_200.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>200</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:44:09</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vertriebsbranche boomt</title>
		<description><![CDATA[Was haben Key-Account-Manager und Call-Center-Agents gemeinsam? Nicht nur Anglizismen in ihren Berufsbezeichnungen, sondern das Ziel ihres Tuns: den Verkauf von Waren und Dienstleistungen.]]></description>
		<text><![CDATA[Ob Spielzeug- oder Sportbekleidungshersteller, Restaurantbetreiber, Krankenhäuser, Reiseveranstalter oder Wettanbieter– sie und viele andere mehr nutzen Marketing und Vertrieb, um so viele Produkte und Dienstleistungen wie möglich auf dem kürzesten Wege an den Mann zu bringen.
Kein Wunder also, dass sich von 1999 bis 2005 das Stellenangebot verdreifachte. 68 236 gemeldete freie Stellen im Vertrieb konnten Arbeitgeber im Laufe des Jahres 2005 besetzen, meldete die Bundesagentur für Arbeit. Etwa 85 Prozent der vakanten Stellen waren innerhalb von drei Monaten besetzt. Die Kundenbeziehungen für ein Unternehmen professionell zu managen, ist die Aufgabe von Key-Account-Managern. Sie halten den Kontakt zu strategisch wichtigen Schlüssel-Kunden. Da Schätzungen zufolge etwa 20 Prozent der Kunden rund 80 Prozent des Umsatzes eines Unternehmens einbringen, sind diese Beziehungen besonders wichtig. Voraussetzung ist, dass die „Keys“ die gegenwärtigen und künftigen Bedürfnisse ihrer Kunden genau kennen, über das erforderliche betriebswirtschaftliche Grundwissen und über professionelle Verhandlungstechniken verfügen. Ein Fachstudium und eventuell auch ein Traineeship werden meistens für den Einstieg vorausgesetzt.

Account-Manager sorgen hingegen dafür, dass die Kunden ihre Verträge einhalten. Verkäuferisches Talent ist gefragt, eine kaufmännische Berufsausbildung und Berufserfahrung sind daher wünschenswert.

Gute Karriereperspektiven
Nicht nur für das Zubrot während des Studiums sind Call-Center ein attraktives Beschäftigungspflaster. Flache Hierarchien und rasche Aufstiegschancen bieten zudem günstige Karriereperspektiven, zumal Call- Center-Agents in einem sehr breit gefächerten Tätigkeitsfeld punkten können. Da gibt es den Umschüler, der Bestellungen entgegennimmt, ebenso wie den Kundendienstberater oder den Software-Experten, der über eine Hotline Fachfragen beantwortet. Neben Fachwissen, einer angemessenen Sprechweise und rhetorischem Geschick benötigen Call-Center-Agents entsprechende Verhaltens- und soziale Kompetenzen und sie müssen sich in der Arbeitsweise eines Callcenters auskennen. Telefonmarketingfirmen bilden ihre Mitarbeiter meist selbst aus. Akademien bieten auch eine mehrwöchige Ausbildung mit einem entsprechenden Zertifikat an. Für den Vertrieb sind gute Verkäufer das A und O. Verkaufstalent und gute Kenntnis der Produkte sind wichtig für ihre erfolgreiche Arbeit. Hersteller von technischen Produkten und Anbieter technischer Dienstleistungen bevorzugen dafür Vertriebsund Wirtschaftsingenieure. Immer mehr Produktlösungen werden im Dialog mit dem Kunden vor Ort entwickelt. Durch ihr technisches Verständnis und den engen Kontakt zum Kunden übernehmen Vertriebsingenieure eine wichtige Schnittstelle im Unternehmen.
Vertrieb und Außendienst bieten auch gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten für Quereinsteiger, wenn sie über verkäuferisches Talent, Verhandlungsgeschick, Kontaktfreude, Kommunikationsfähigkeit und soziale Kompetenz verfügen. Das unternehmensspezifische Know-how wird ihnen dann meistens vom Arbeitgeber vermittelt.

Sprung in die Selbstständigkeit
Wer aus dem Unternehmen selbst kommt und das nötige Marketingwissen aufsatteln möchte, findet viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Für Außendienstler ist auch der Sprung in die Selbstständigkeit eine attraktive Perspektive. „Die meisten Handelsvertreter haben ein paar Jahre als angestellte Außendienstler gearbeitet und dort die nötigen Branchenkenntnisse erworben“, so Claudia Mischon, Sprecherin der Centralvereinigung Deutscher Wirtschaftsverbände für Handelsvermittler und Vertrieb (CDH).]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/vertriebsbranche_boomt_199.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>199</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:37:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zeitung von gestern in den Autos von morgen</title>
		<description><![CDATA[Mikrobiologen der Universität Münster entwickeln Mikrodiesel]]></description>
		<text><![CDATA[Die Produktion von Biodiesel befindet sich in einer ethischen Zwickmühle. Zum einen stellt der überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen wie Raps- oder Sojaöl produzierte Biodiesel eine ökologisch wertvolle Alternative zu fossilen Brennstoffen dar, um die schon heute ein weltweiter Machtkampf besteht und die den Kohlenstoffkreislauf des Ökosystems seit Beginn der industriellen Revolution empfi ndlich stören. Zum anderen ist es vor dem Hintergrund der hungernden Drittweltbevölkerung moralisch nicht unbedenklich, enorme Kapazitäten wertvoller Ackerfläche für die Deckung eines gigantischen Energieund Treibstoffbedarfes zu verwenden.

Einen möglichen Ausweg aus dieser Misere haben Wissenschaftler des Institutes für Molekulare Mikrobiologie und Biotechnologie der Universität Münster unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Steinbüchel aufgezeigt. Sie haben ein Verfahren entwickelt, mit dem Dieseltreibstoff mit Hilfe von Bakterien aus billigeren nachwachsenden Rohstoffen wie Glukose hergestellt werden kann. „Die Produktion von Treibstoff mit Hilfe von Mikroorganismen ist ein völlig neuer Ansatz“, betont Steinbüchel die Exklusivität der Forschungsergebnisse, die durch ein bereits angemeldetes Patent gesichert wird.
Pflanzliche Öle, die natürliche Quelle des herkömmlichen Biodiesels, enthalten Triacylglyceride, die aufgrund ihrer Zähflüssigkeit jedoch noch nicht für die Verwendung als Treibstoff geeignet sind. Durch chemische Reaktion mit Methanol, dem billigsten, größtenteils aus Erdgas gewonnenen Alkohol, entstehen in einem energie- und kostenintensiven Prozess Fettsäuremethylester (FAMEs), die den Hauptbestandteil von Biodiesel bilden. Die Knappheit und der Preis der Rohmaterialien sowie die Giftigkeit des Methanols limitieren derzeit die Produktion des Biotreibstoffes, die weitestgehend ihre wirtschaftlichen Grenzen erreicht hat. Dringend benötigt werden also Alternativen, die eine Treibstoffproduktion aus günstigen erneuerbaren Rohstoffen wie Holz oder sogar organischem Abfall erlauben.

Verwendung von E. coli-Bakterien
Genau hier setzt das Verfahren von Steinbüchel und seinen Mitarbeitern an, das derzeit noch Glukose und Fettsäuren als Ausgangssubstanzen benötigt und statt der FAMEs die längerkettigen Fettsäureethylester (FAEEs) herstellt. Die Arbeit bei der Produktion des „Mikrodiesels“, wie ihn seine Erfi nder genannt haben, wird von dem in der Mikrobiologie bestens erforschten und oft verwendeten Bakterium E. coli verrichtet. „Wir haben die Gen-Ausstattung des Bakteriums nach dem Bausteinprinzip manipuliert. Der erste Baustein ist verantwortlich für die Biosynthese von Ethanol aus Pyruvat, dem natürlichen Abbauprodukt von Glukose. Dieses Ethanol wird dann von dem zweiten Baustein verwendet, um aus dem Stoffwechselprodukt der Fettsäure die gewünschten FAEEs zu synthetisieren“, erklärt Steinbüchel die Vorgehensweise seiner Mitarbeiter, die sich im Rahmen einer Diplom- und einer Doktorarbeit mit der Umsetzung der Idee beschäftigten. Gearbeitet haben sie dabei mit in der Biologie etablierten Verfahren des Klonens und der Charakterisierung von Genen und der Veränderung von Bakterienstämmen mit molekularbiologischen Methoden, wie sie auch bei anderen Forschungsprojekten im Arbeitskreis angewandt werden.

Enge Kooperation mit der Industrie
Das grundlegende Ziel von Steinbüchels Forschungsgruppe ist es, physiologische, biochemische und molekular-genetische Grundlagen von Stoffwechselvorgängen und deren Regulation in Bakterien aufzuklären und gezielt im Hinblick auf die Produktion von chemischen Verbindungen zu verändern. Besonderes Interesse gilt dabei der Biosynthese von industriell relevanten chemischen Verbindungen, sowie dem Abbau und der Umwandlung nachwachsender Rohstoffe. Ergebnisse der Grundlagenforschung sollen dabei in anwendungsorientierten Projekten verwertet werden, was häufig in enger Kooperation mit der Industrie geschieht. Bei ihrer Forschungsarbeit haben die Mikrobiologen ein neuartiges Enzym entdeckt und charakterisiert, das an der Synthese von Wachsestern und Triacylglyceriden beteiligt ist. Im zweiten Baustein des Bakteriums ist dieses Substrat-unspezifische Enzym für die Bildung der FAEEs aus Ethanol und den Stoffwechselprodukten der Fettsäuren verantwortlich und ist somit der wichtigste Bestandteil der Mikrofabrik.

Wirtschaftlich noch nicht verwendbar
Wirtschaftlich sei das Verfahren aufgrund der geringen Ausbeuten zwar noch nicht, aber die Umsetzbarkeit des Grundgedankens wurde deutlich gezeigt. „Der Hauptvorteil unseres Systems liegt im Moment noch darin, dass die Bakterien den Alkohol, der zur Weiterverarbeitung der Fettsäuren nötig ist, selbst produzieren. Dadurch kann der Mikrodiesel im Gegensatz zum Biodiesel aus 100 Prozent erneuerbaren Rohstoffen hergestellt werden“, macht Steinbüchel den Vorteil der Methode deutlich. Das weitere Ziel seiner Arbeitsgruppe ist es, das Substratspektrum des Bakteriums, das heißt, die Palette an möglichen Ausgangsstoffen, durch Hinzufügen weiterer genetischer Bausteine so weit zu optimieren, dass eine Verarbeitung billiger natürlicher Rohstoffe wie Cellulose und Lignin möglich wäre. Dazu sei zwar noch sehr viel Entwicklungsarbeit zu leisten, doch der Gedanke, aus Holz oder sogar Altpapier Biotreibstoff produzieren zu können motiviert nicht nur Steinbüchel.

Zukunftsaussichten
Trotz aller Euphorie, die angesichts des viel versprechenden Vorhabens aufkommen mag, ist Steinbüchel realistisch: „Die Biodieselproduktion ist ein extrem ausgereifter Prozess und es wird sicherlich sehr schwer werden, sich neben diesem etablierten Verfahren zu behaupten.“ Ob sich der Mikrodiesel in der Zukunft durchsetzen kann, wird maßgeblich von den Ergebnissen der weiteren Forschungsarbeit der münsterschen Mikrobiologen abhängen. Sollte diese weiter so erfolgreich verlaufen wie zuletzt, wäre es denkbar, dass die Autos von morgen mit der Zeitung von gestern fahren werden.


Nähere Informationen im Internet unter: http://mibi1.uni-muenster.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/zeitung_von_gestern_in_den_autos_von_morgen_198.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>198</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:32:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Lass leuchten</title>
		<description><![CDATA[Rund fünf Prozent des deutschen Energiebedarfs werden mittlerweile aus erneuerbaren Energieträgern gedeckt, der Anteil an Wasser-, Wind und Sonnenenergie steigt seit Jahren – und mittlerweile haben auch die Großen der Branche dieses Marktpotenzial für sich entdeckt.]]></description>
		<text><![CDATA[Die erneuerbaren Energien sind ein Jobmotor für Deutschland. Ihr anhaltender Ausbau hat im letzten Jahr noch mehr Arbeitsplätze geschaffen als bisher angenommen. Nach einer Untersuchung des Bundesministeriums für Umweltschutz können der Branche der erneuerbaren Energien im Jahr 2006 bereits rund 236 000 Arbeitsplätze in Deutschland zugerechnet werden. Gegenüber 2004 (rund 160 000 Beschäftigte) ist das ein Plus von fast 50 Prozent und rund 20.000 mehr als in bisherigen Schätzungen vermutet.
Für die nächsten Jahre erwarten die Autoren der Studie eine Fortsetzung des Trends. Bis 2020 könnten etwa 400 000 Beschäftigte in der Branche der erneuerbaren Energien möglich sein – ohne Arbeitsplätze, die durch die Förderung der öffentlichen Hand entstanden sind. Wesentliche Einflussfaktoren für diese Entwicklung seien die Attraktivität des Produktionsstandortes Deutschland in Verbindung mit einer guten Positionierung deutscher Unternehmen auf dem voraussichtlich stark wachsenden Weltmarkt für erneuerbare Energien.
Woran es der Branche in der Vergangenheit jedoch ein wenig mangelte, waren die entsprechenden Experten: Die meisten Fachleute auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien haben sich ihr Wissen zu diesen Themen selbst erarbeitet, nachdem sie zuvor ein technisches Studium absolviert hatten. In jüngster Zeit erkannten Universitäten und Fachhochschulen den sich entwickelnden Bedarf und legten entsprechende Studiengänge auf.
So nahm etwa im März der Studiengang Energiesysteme an der Fachhochschule Biberach die ersten Studierenden auf – und wurde schon im Vorfeld mit dem Preis für nachhaltige Entwicklung vom gleichnamigen Projekt der Vereinten Nationen ausgezeichnet. Der in Kooperation mit der Hochschule Ulm angebotene Studiengang bildet Ingenieure aus, die Energiesysteme entwerfen, bauen und betreiben - maßgeblich auch im Bereich der dezentralen und regenerativen Energien.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/lass_leuchten_197.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>197</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:25:41</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>In Neptuns Reich</title>
		<description><![CDATA[Regenerative Energien]]></description>
		<text><![CDATA[30 Meter Wassertiefe, im Umkreis von über 50 Kilometern kein Festland und extreme Witterungsverhältnisse: Matthias Portmann entwickelt für den Energiekonzern RWE Offshore-Windparks vor der niederländischen Küste.
Dass sich dieser Aufwand auch in wirtschaftlicher Hinsicht für den Branchenriesen rentiert, davon ist der promovierte Bauingenieur überzeugt, schließlich plant die RWE-Tochter RWE Innogy, für die Portmann arbeitet, in den Niederlanden den Bau von zwei großen Offshore- Windparks mit insgesamt 2.000 MW – die Leistung von zwei konventionellen Großkraftwerken.
Aber bevor die Planungsanträge genehmigt sind und die Windparks gebaut werden können, ist noch einiges zu tun. Nachdem die Areale vor der niederländischen Küste gefunden wurden, in denen der Schiffsverkehr und die Fischerei nicht beeinträchtigt werden, die nicht für militärische Manöver genutzt werden, wo kein Sand oder Kies abgebaut wird und die nicht auf Vogelflugrouten liegen, beginnen die detaillierten Umweltverträglichkeitsstudien. Da die Anlagen auf besonders widerstandsfähigen Fundamenten stehen müssen, um Wind und Wellen trotzen zu können, werde der Boden zunächst seismisch untersucht „Bevor die Fundamente geplant werden, fährt ein Bohrschiff zu den Locations und nimmt Bohrkerne aus dem Untergrund.“ Anhand dieser Proben, so Portmann, ermitteln Ingenieure und Geologen, wie die Basis beschaffen sein muss, damit das rotierende Kraftwerk guten Halt findet.

Ingenieurstudium als Grundlage
Sein Rüstzeug für die Entwicklung großer Windenergieparks hat der 35-Jährige nicht aus einem speziellen Studiengang. Nach seinem Studium zum Bauingenieur an der Ruhr-Universität Bochum promovierte er und nahm dann eine Stelle beim Essener Baukonzern Hochtief an – so weit eine klassische Karriere. „Aber schon vor Beginn des Studiums habe ich mich für Umwelttechnik interessiert – nur gab es noch keine entsprechenden Studiengänge.“ Im Nachhinein sei die Entscheidung für ein Ingenieurstudium aber doch die richtige gewesen. „Mit der fundierten Ausbildung des konstruktiven Ingenieursbaus habe ich eine gute Grundlage geschaffen.“
Bei Hochtief war der Bauingenieur nach klassischen Tätigkeiten zuletzt für die Entwicklung Geothermischer Kraftwerke zuständig, mit der sich im Übrigen auch sein neuer Arbeitgeber RWE Innogy beschäftigt.
Im Gegensatz zu den bekannten Erdwärmeheizungen, die Wohnhäuser beheizen, ging es jedoch um größere Anlagen. „Bei der Tiefengeothermie wird zwischen dreitausend und fünftausend Metern tief in die Erdkruste gebohrt“, so Portmann. Über eine Bohrung wird Thermalwasser aus der Tiefe gepumpt. Mit dem heißen Thermalwasser kann mittels spezieller Kreisläufe elektrischer Strom erzeugt werden. „Die Abwärme wird dann noch eingesetzt, um Wohnhäuser in der näheren Umgebung auf angenehmen Temperaturen zu bringen.“

Offshore Wind Anlage
Bei der RWE Innogy ist Portmann seit einigen Monaten im Bereich Offshore Windenergie beschäftigt und zuversichtlich, dass das Projekt in den Niederlanden realisiert wird. Zur Zeit arbeitet er mit den Kollegen der niederländischen Konzern-Tochter RWE Energy Netherlands für das Genehmigungsverfahren, müssen doch zahlreiche Bestimmungen eingehalten werden. Hinzu kommen Herausforderungen beim Bau und Betrieb der Offshore Wind Anlage: Jede einzelne Turbine muss aufwendig mit dem Schiff an den Bestimmungsort gebracht werden, das Fundament ist im schwankendem Salzwasser zu montieren – und selbstverständlich können Schiffe und Montageteams bei Sturm nicht arbeiten.

Kein Verzicht auf Konventionelle Anlagen
Dass RWE derzeit in Hamm für rund zwei Milliarden Euro eines der weltweit modernsten Steinkohlekraftwerke errichtet, steht für den Offshore-Wind-Planer nicht im Widerspruch mit seiner Arbeit – im Gegenteil. „Es wäre naiv, auf den Bau modernster, konventioneller Anlagen zu verzichten. Wir brauchen diese Investitionen, um die Energieversorgung auch mittelfristig sicherstellen zu können.“ Bis 2020 jedenfalls, das sei sicher, könnten regenerative Energieträger trotz des enormen technischen Fortschritts die konventionelle Stromerzeugung nicht ersetzten. Aber wenn alles gut geht, werden in zwölf Jahren 2000 MW Offshore-Windparks vor der niederländischen Küste einen Beitrag für eine klimafreundliche Stromerzeugung leisten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/in_neptuns_reich_196.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>196</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:22:31</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alles für Studenten und Absolventen: Internetauftritt mit hohem Serviceanteil</title>
		<description><![CDATA[STUDIInfo und absolventenInfo präsentieren sich und jede Menge wertvolle Informationen auf www.studentenpilot.de]]></description>
		<text><![CDATA[Schnell, bewegt, informativ und innovativ: Das Internet ist aus der modernen Kommunikation nicht mehr weg zu denken. Das gilt ebenso für den klassischen Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt - und nun auch für die Zeitschriften STUDIInfo und absolventenInfo.

War die Möglichkeit schon in der Vergangenheit ausgesprochen beliebt, das gedruckte Heft als PDF-Datei herunterzuladen, so bieten wir nun unter www.studentenpilot.de ergänzende Informationen, die weit über die des Magazins hinausgehen.
Um unseren Lesern eine möglichst ausgereifte und durchdachte Seite zu präsentieren, haben wir uns bei der Konzeption des Auftritts ausnahmsweise etwas mehr Zeit gelassen. Herausgekommen ist eine Internetseite, die, wie wir finden, einen umfassenden Fundus an Informationen aus allen Bereichen rund um Studium und Berufseinstieg bietet, ohne dabei unübersichtlich zu werden: Ein Farbsystem gliedert die Navigationsleiste in die relevanten Bereiche. Wer zum Beispiel darüber nachdenkt, wie er sein Studium finanzieren kann, findet unter „Finanzierung“ alles Wissenswerte von Studiengebühren über BAfÖG, Studienkredite bis hin zum Jobben neben dem Studium und die Befreiung von der Rundfunkgebühr.

Umfangreiche Städte-Datenbank
Bei der Entscheidung über den passenden Ort für Studium und Beruf ist Studentenpilot ebenso behilflich: Alle größeren Städte sind in der Datenbank verzeichnet, mit Vorzügen und Nachteilen sowie einem kleinen Portrait, damit niemand seine Entscheidung aufgrund falscher Voraussetzungen treffen muss. Die umfassenden Informationen über verschiedenste Studienfächer, die örtlichen Möglichkeiten, mit Kind zu studieren und eine Studienplatzbörse verstehen sich von selbst.

Neben dem Ernst des Lebens finden Studierende und Absolventen auf Studentenpilot.de jede Menge Tipps zum Nachtleben in ihrer neuen Stadt. Studentenpilot verrät, wo Studierende mit Rabatt auf den Eintrittspreis im Kino oder im Theater ihren Geldbeutel schonen können.
Für den Berufseinstieg steht Hochschulabsolventen unter dem Punkt „Karriere“ eine umfangreiche Rubrik zur Verfügung - ganz gleich, ob die Selbstständigkeit angestrebt wird oder Absolventen sich ihre ersten Sporen im Angestelltenverhältnis verdienen wollen.

Tipps zum Studium im Ausland
An beide wiederum richtet sich die Rubrik Ausland, schließlich wird das Studium im Ausland von Personalern mittlerweile ebenso hoch eingeschätzt wie die berufliche Auslandserfahrung unmittelbar nach dem Studienabschluss - und interessante Einsichten lassen sich dabei allemal sammeln, die nicht nur der beruflichen Karriere, sondern auch der eigenen Persönlichkeit gut tun. Darum bietet Studentenpilot.de unter dieser Rubrik Hinweise zu den Austauschprogrammen von Hochschulen, gibt Tipps zur Bewältigung von Bewerbungs- und Sprachtests und leistet Unterstützung bei der Organisation von Aupair-Aufenthalten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/alles_fuer_studenten_und_absolventen_internetauftritt_mit_hohem_serviceanteil_195.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>195</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:16:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Qualifikation nach Feierabend: Studieren neben dem Beruf</title>
		<description><![CDATA[Berufliche Weiterbildung oder eine Neuorientierung schafft neue Karrierechancen.]]></description>
		<text><![CDATA[Viele Arbeitnehmer kennen das Phänomen, wenn ihnen klar wird, dass die Ausbildung und die Berufserfahrung sie nicht für einen weiteren Aufstieg auf der Karriereleiter qualifiziert – es bieten sich keine neuen Möglichkeiten. Darum schauen sich immer mehr Angestellte, die bereits mitten im Berufsleben stehen, nach Weiterbildungsangeboten um, die sie wahrnehmen können, ohne dafür ihre Arbeit aufgeben zu müssen. Eine berufliche Weiterentwicklung oder eine Neuorientierung schafft Perspektiven.

Steigende Angebote
Auf die steigende Nachfrage nach Teilzeit- und Fernstudiengängen reagieren die Universitäten und Fachhochschule im Lande mit ebenso steigendem Angebot. So können neben betriebswirtschaftlichen Fächern mittlerweile auch viele Ingenieursund Sozialwissenschaften nach Feierabend erlernt werden. Die Struktur des Studiums unterscheidet sich dabei zum Teil deutlich.
So verlangen viele Hochschulen von ihren Teilzeitstudierenden häufig Anwesenheit an einem Wochenende im Monat, andere Studiengänge dagegen setzen auf Präsenzveranstaltungen an drei Tagen pro Woche. Dass Hochschulen ganz ohne die zeitweise Anwesenheit ihrer Studierenden auskommen, ist eher die Ausnahme.
Im Gegensatz zum berufsintegrierten Studium, bei dem das Hochschulstudium mit Phasen der praktischen Berufstätigkeit in einem kooperierenden Unternehmen verbunden wird, ist es den Teilnehmern berufsbegleitender Veranstaltungen selbst überlassen, Seminare und Vorlesungen in den Arbeitsalltag einzubinden.
Je nach Motivation des Studierenden und nach Struktur des Studiengangs kann es sinnvoll sein, die Arbeitszeit vor der Aufnahme der akademischen Weiterbildung zu reduzieren. Denn anstrengend ist es natürlich schon, tagsüber zu arbeiten und abends zu lernen oder am Wochenende in die Uni zu gehen. Hilfreich kann es dagegen sein, wenn ein unmittelbarer Bezug zwischen dem im Studium Erlernten und dem Beruf hergestellt werden kann, die Theorie also direkt in die Praxis einfließt.
Eine weitere Möglichkeit, Studium und Berufstätigkeit zu kombinieren, ist das berufsintegrierende Studium. Die entsprechenden Studiengänge sind so konzipiert, dass sie in Kombination mit reduzierten Arbeitszeiten gut absolviert werden können.

Arbeitnehmer stärker an die Firma binden
In Einzelfällen kann auch eine Teilzeitbeschäftigung vereinbart werden, bei der Berufstätigkeit und Studium sich gegenseitig abwechseln. Die betriebliche Freistellung der Studierenden für studienrelevante Tätigkeiten wird im Kooperationsvertrag zwischen Hochschule, Studierendem und Unternehmen vereinbart.
Vor allem Unternehmen, die in der Vergangenheit die Erfahrung machen mussten, Abiturienten nach Ende der dualen Ausbildung zu verlieren, zeigen sich hier besonders offen. Vor allem leistungsfähige Absolventen neigen dazu, ihren Ausbildungsbetrieb zu verlassen und ein Hochschulstudium aufzunehmen. Dadurch können sich die Ausbildungskosten für die Unternehmen nicht amortisieren und sie verlieren besonders motivierte junge Mitarbeiter – ein nicht zu verachtendes Potenzial für die betriebliche Zukunft. Im Umkehrschluss stärkt ein vom Arbeitgeber mitgetragenes berufsbegleitendes Studium die Bindung des Arbeitnehmers an die Firma.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/qualifikation_nach_feierabend_studieren_neben_dem_beruf_194.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>194</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:11:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vielfältige Zukunftsperspektiven</title>
		<description><![CDATA[Dr. med. und Diplom-Kaufmann Martin Maurer hat neue Sicht auf Medizinbetrieb: Neben seinem Medizinstudium legte er an der Fernuniversität Hagen sein Diplom als Betriebswirt ab.]]></description>
		<text><![CDATA[Medizin und Betriebswirtschaft: Eine nur auf den ersten Blick ungewöhnliche Studienkombination hat Martin Maurer gewählt. Weil auch Mediziner – ebenso wie viele andere Berufstätige – immer stärker mit wirtschaftlichen Fragestellungen konfrontiert werden, sind zwei Abschlüsse als Dr. med. und als Diplom-Kaufmann durchaus nachvollziehbar und interessant. Das Medizinstudium absolvierte Martin Maurer – heute Arzt an der Berliner Charité – ganz traditionell in Präsenzform, das wirtschaftswissenschaftliche Know-how ließ er sich aus Hagen von der Fernuniversität nach Berlin liefern.

Mit dem Medizinstudium begann er 1998 nach dem Abitur in Münster: „Über Betriebswirtschaft habe ich damals nur mal nachgedacht.“ Das Medizinstudium war zunächst auch aufwändig genug. Jedoch merkte er schon nach dem Physikum während der klinischen Semester, dass die Abläufe wirtschaftlich nicht optimal waren: „Viele ‚meckerten’ über die Ressourcenverschwendungen, aber getan wurde dagegen wenig.“

Wirtschaftliche Kentnisse von Vorteil
Nach dem Ersten Staatsexamen wechselte Maurer für zwei Jahre nach Berlin und begann mit seinem Studium an der Fernuniversität in Hagen. Im Sommersemester 2002 schrieb er sich für Wirtschaftswissenschaft ein, gleichzeitig zu seinem Medizinstudium: „Ich wollte insgesamt nicht zu lange studieren und dafür lieber mit Hochdruck.“ Und sich viele Optionen offen halten. Die Medizin-Klausuren schrieb er zum Semesterende, die Fernuni-Klausuren dann während der Semesterferien: „Das ließ sich gut kombinieren“.

Als er sich für diese ungewöhnliche Kombination entschied, wusste Maurer noch gar nicht, ob er als Arzt in einer Klinik oder in eigener Praxis arbeiten wird: „Aber wenn man einmal eine leitende Position in einer Klinik erreichen möchte, sind wirtschaftliche Kenntnisse wie in vielen anderen Berufen auf jeden Fall von Vorteil, und mit eigener Praxis – also selbstständig – ebenfalls.“ Je besser die Positionen von Medizinern sind, desto mehr müssen sie sich mit wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Klinikbetriebs befassen: „Ich habe jetzt schon das Wissen, das andere sich erst noch aneignen müssen“, freut sich Martin Maurer.

Anderen Blick auf Abläufe im Klinikalltag
Eine überaus zufriedene Bilanz zog Martin Maurer nach seinem Studium an der Fernuniversität. Für ihn selbst gab es damals verschiedene Zukunftsperspektiven: nach einer Facharztausbildung weiter in einer Klinik zu arbeiten oder alternativ eine eigene Praxis zu führen. Oder in eine Krankenhausverwaltung oder ins medizinische Controlling zu wechseln. Oder als Unternehmensberater für Kliniken arbeiten – „Ich habe ein ganz anderes Verständnis als ein Betriebswirt, der von außen kommt und die Probleme, auf die es wirklich ankommt, nicht sieht.“

Inzwischen hat er sich für eine klinische Weiterbildung zum Facharzt für Radiologie entschieden, „hier bieten sich viele Perspektiven – ich bin dafür gerüstet.“ Denn Maurer hat nun einen ganz anderen Blick auf Abläufe im Klinikalltag, versteht betriebswirtschaftliche Entscheidungen besser: „Und sie interessieren mich auch wirklich.“

Angesichts des wahrscheinlich weiter steigenden Kostendrucks im Gesundheitswesen kommt es zunehmend darauf an, gleichzeitig den Service zu verbessern, Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern: „Das fängt schon bei den Materialbestellungen an, es muss nicht immer das Beste sein, sondern das unter verschiedenen Gesichtspunkten richtige.“

Gute Erfahrngen an der Fernuni
Unter verschiedenen Gesichtspunkten das Richtige für ihn war auch das Fernuni-Studium: „Ich konnte mich mit meinen Unterlagen zurück ziehen und dann lernen, wann es mir passte.“ Die Wochentage gehörten dem Medizinstudium, die Abende und Wochenende der Fernuniversität. Nur bei der Diplomarbeit und der gleichzeitigen Promotion kam doch viel auf einmal zusammen: „Aber hier haben mir das Lehrgebiet und das Studierendensekretariat sehr gut geholfen.“ Überhaupt hat ihm die Betreuung durch die Fernuniversität gut gefallen.
Beide Studien ließen sich ohne Schwierigkeiten miteinander vereinbaren: „An der Fernuni hatte ich kaum wirkliche Präsenzveranstaltungen, anders war es im Medizinstudium. Zwei Studien mit vielen Anwesenheitspflichten hätte ich nicht unter einen Hut bekommen.“ So konnte Maurer sein Grundstudium an der Fernuniversität in kurzer Zeit hinter sich bringen. Sein Zweites (Medizin-)Staatsexamen legte er 2004 ab, ging dann im Praktischen Jahr des Medizinstudium für jeweils vier Monate nach Paris und Irland: „Die Klausuren der Fernuniversität habe ich in Dublin im Goethe-Institut geschrieben – das funktionierte absolut problemlos.“

Nachdem Maurer 2005 auch sein Drittes Staatsexamen abgelegt hatte, führte er anschließend sein Promotionsstudium an der Berliner Humboldt-Universität zu Ende. Gleichzeitig absolvierte er den verbliebenen Teil des wirtschaftswissenschaftlichen Fernuni-Hauptstudiums und begann mit der Diplomarbeit: „Ich war 50 bis 60 Stunden ganz gut beschäftigt mit Promotion und Diplom.“

Investition in die Zukunft
Das, was er im wirtschaftswissenschaftlichen Hauptstudium mit dem Vertiefungsfach Dienstleistungsmanagement und dem zweiten Fach Personalführung und Organisation gelernt hat, konnte er sogar schon in seinem Berufsalltag in der Radiologie der Berliner Charité gut gebrauchen: „Für mich war und ist das Fernuni-Studium in erster Linie eine Investition in die Zukunft.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/vielfaeltige_zukunftsperspektiven_193.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>193</guid>
		<pubdate>2008-05-26 16:05:47</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ein Job für die Besten der Besten</title>
		<description><![CDATA[Neue Anforderungen an Vertriebsmitarbeitern in der Kraftfahrzeugtechnik: Spagat zwischen BWL und Wissenschaft]]></description>
		<text><![CDATA[In jedem Automobil steckt heute eine Menge Elektronik. Ihr Anteil hat in den vergangenen Jahrzehnten enorm zugenommen, die entsprechenden Lösungen sind deutlich anspruchsvoller geworden. Dadurch hat sich auch die Arbeit im Vertrieb im Unternehmensbereich Kraftfahrzeugtechnik verändert. Die aus der Automobilindustrie stammenden Kunden erwarten keine Produkte von der Stange, sondern innovative und maßgeschneiderte Individuallösungen in Top-Qualität.

Vertriebsmitarbeiter agieren international für Kunden aus völlig unterschiedlichen Kulturräumen. Die an den Schnittstellen von Technik und Betriebswirtschaft angesiedelte Aufgabe bietet spannende Herausforderungen für verkaufsstarke Talente mit technischem Know-how und unternehmerischer Energie.

Innovative Lösungen
Die Kraftfahrzeugsparte von Bosch zum Beispiel bietet innovative Lösungen unter anderem für aktive Fahrsicherheit. Das Ziel: Die Verkehrssicherheit zum Schutz von Leben und Gesundheit der Fahrer soll verbessert werden. Zu den Produkten gehören Bremsregelsysteme, Sensoren, und neue Funktionen, die sich aus der Vernetzung mit den passiven Sicherheitsund Fahrassistenzsystemen ergeben. Ein Vertriebsspezialist aus diesem Segment braucht hohe Kompetenz bei technischen Systemen. Denn er spricht nicht nur mit den Einkäufern der Kunden, sondern auch mit Mitarbeitern aus deren Entwicklungsund Anwendungszentren. Er muss somit den Bedarf der Kunden genau kennen und wissen, was Bosch in dieser Hinsicht zu bieten hat. „Das ist keine klassische Verkäuferrolle mehr. Der Vertrieb vermittelt heute zwischen dem Bedarf der Kunden und dem Unternehmen&amp;#147;, sagt Michael Wittenauer, Leiter Vertriebskoordination international in der Bosch-Zentrale.

Im Voraus planen
Die beratende Tätigkeit beginnt weit vor dem eigentlichen Verkauf. „Wir können nicht warten, bis der Kunde mit seinen im Lastenheft festgelegten Anforderungen zu uns kommt“, berichtet Wittenauer. Die im technischen Vertrieb tätigen Spezialisten gestalten das Lastenheft vielmehr mit. Sie müssen schnell wissen, was die Kunden brauchen, beispielsweise wenn ein Hersteller die Produktion eines neuen Modells plant. Dazu stellt er eine Anfrage an den Automobilzulieferer, ein passendes ESPSystem anzubieten. Die Herausforderung liegt nun darin, die Elektronik des ESP so zu programmieren, dass sie perfekt zu dem neuen Modell beim Kunden passt und in jeder Situation richtig reagiert. Da diese „Applikation“, also die Anpassung der Software pro Modell bis zu zwei Jahre dauert, versuchen die Vertriebsmitarbeiter gemeinsam mit Produkt- und Systementwicklern, weit im Voraus dem Kundenbedarf auf den Grund zu gehen.

Hohe Anforderungen an Bewerber
So brauchen die Vertriebsmitarbeiter umfangreiches Produkt- und Systemwissen. Viele Mitarbeiter im technischen Vertrieb sind deshalb Ingenieure. „Sie brauchen ein gutes technisches Know-how, andererseits müssen sie auch mit Einkaufsabteilungen auf Augenhöhe sprechen können. Wir brauchen also Ingenieure mit guten Betriebswirtschaftskenntnissen oder Betriebswirte mit gutem technischem Verständnis“, sagt Wittenauer. Für den Führungsnachwuchs im technischen Vertrieb gibt es daher ein eigenes Traineeprogramm. „Das ist ein sehr exklusiver Kreis, der hohes Ansehen genießt, insbesondere bei den Hochschulen. Wir nehmen nur etwa ein Dutzend pro Jahr auf – außer guten Zeugnissen sind dabei Kompetenzen wie Führungsqualität, Kommunikationsfähigkeit und interkulturelle Kompetenzen gefragt. Wir brauchen einfach die Besten der Besten, dafür investieren wir viel“, sagt Wittenauer.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/ein_job_fuer_die_besten_der_besten_192.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>192</guid>
		<pubdate>2008-05-26 15:59:23</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Elektrisch zur Uni</title>
		<description><![CDATA[Verkehrsinfarkt in den Innenstädten, Feinstaubalarm und astronomische Energiepreise – Studierende halten dagegen.]]></description>
		<text><![CDATA[So präsentierte der Fachbereich Maschinenbau der FH Dortmund auf der Hannover Messe 2008 ein zweisitziges Elektrodreirad für den Stadtverkehr. Bei einem Gewicht von rund 200 kg erreicht das Gefährt mit nur vier Kilowatt Leistung Geschwindigkeiten von 50 Stundenkilometern, für den Stadtverkehr allemal ausreichend.

Rund ein Jahr benötigten die Studierenden um Professor Wilfried Fischer, um das Fahrzeug von den ersten Entwürfen an zu entwickeln. Um das geringe Gewicht zu erreichen, wurde konsequent auf Leichtbauweise gesetzt. Dabei spielte der intensive Einsatz von computergestützter Konstruktionssoftware
eine zentrale Rolle. Bei der rechnergestützten Bauteiloptimierung kam das ebenfalls im Leichtbau-Technologie- Center entwickelte System „Opium“ zum Einsatz, das die FH bereits auf der Cebit präsentiert hat.
Mit der Diagnosesoftware können Rahmen-, Schalen- und Volumentragwerke durch Optimierungen automatisch den Beanspruchungen angepasst werden, so dass gewichtsoptimale Bauteile entstehen. So konnten die beiden Absolventen Daniel Hohmann und Michael Walter den Gitterrohrrahmen des Fahrzeugs soweit abspecken, dass bei ausreichender Steifigkeit ein extrem leichtes Chassis entstand.

Stauraum für den Wocheneinkauf
Die integrierten Blei-Gel-Batterien gewährleisten dabei eine Reichweite von rund 100 Kilometern. Diese werden in Zukunft durch eine Brennstoffzelle unterstützt, um eine noch größere Reichweite zu erzielen. Aber auch hier vermutet Fischer noch weiteres Verbesserungspotenzial, schließlich wiegen die Batterien zusammen rund 100 Kilogramm – mehr als das ganze Fahrzeug. Lithium-Ionen-Batterien, so der Maschinenbauer, seien erheblich leichter und böten gleichzeitig eine höhere Reichweite – erste Entwürfe dafür sind bereits in der Entwicklung.
Neben ausreichend Platz für zwei Erwachsene birgt das voll gefederte Gefährt Stauraum für den Wocheneinkauf. Für die Zukunft plant Fischer mit seinen Studierenden, die jetzige Roadster-Version um eine Cabrio-Variante zu ergänzen, die vollen Fahrspaß bei jedem Wetter bieten soll. An der notwendigen Straßenzulassung wird derzeit noch gearbeitet.

Hochgeschwindigkeit mit Elektromotor
Deutlich mehr Fahrspaß, dafür aber erheblich weniger praktischen Nutzen, bietet ein Gefährt von Studenten der Ohio State University. Bei einem Rennen in der Salzwüste von Benneville Salt Flats im US-Bundesstaat Utah brachte „Buckeye Bullet“ aus auf mehr als 500 Stundenkilometer – Geschwindigkeitsrekord für Elektroautos.
Der E-Racer musste dabei nicht nur den extremen Bedingungen der Wüste standhalten, sondern auch dem Druck der internationalen Konkurrenz. Für die Konstruktion setzte das Studententeam die SolidWorks-Lehrversion des französischen 3D-Spezialisten Dassault ein. Mit der Lösung konnten Änderungen sofort automatisch im Konstruktionsprozess umgesetzt werden, so dass die Zeit für den Neuaufbau von Volumenmodellen eingespart wurde. „Bei der Konstruktion so schneller Elektrofahrzuge spielt das Gewicht eine entscheidende Rolle“, erklärte Isaac Harper, Leiter des Buckeye Bullet-Teams. „Die schwierigste Aufgabe war, einen Motor mit einem Durchmesser von 43 Zentimeter in ein nur 60 Zentimeter großes Gehäuse einzupassen“, so Harper. Bereits vor vier Jahren begannen die Studenten Buckeye Bullet zu konstruieren. Ziel war es, sämtliche Geschwindigkeitsrekorde zu Land zu brechen.

Praxisnahes Arbeiten
Förderer des Projekts ist das Zentrum für Automobilforschung der Universität. Im Rahmen dieser Projekte gewinnen die Studenten Einblicke in die Arbeit mit Sponsoren und lernen neben der Teamarbeit auch den Umgang mit Lieferanten, das Einhalten von Lieferfristen und das Auswerten von Analyseergebnissen zur Verfeinerung der Konstruktionen. Dabei arbeiten sie in Teams, die sich auf unterschiedliche Fachbereiche wie Antrieb und Aerodynamik konzentrieren. Den Teams obliegt die gesamte Konstruktion und Produktion, wobei hin und wieder auf den fachmännischen Rat anderer Fachbereiche und externer Einrichtungen zurück gegriffen wird.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/elektrisch_zur_uni_191.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>191</guid>
		<pubdate>2008-05-26 15:54:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Smart Vibrations: Studenten aus Krefeld und Bochum entwickeln Fahrsimulator</title>
		<description><![CDATA[Studentin Anja Stieglitz nimmt am Steuer des hochschuleigenen „Smart“ Platz, bringt Sitz und Lehne in eine angenehme Position und dreht dann den Zündschlüssel um. Um jetzt durchzustarten, muss sie jedoch nicht den Motor aufheulen lassen: Die Straße mit ihren Kurven und Geraden kommt via Monitor und Beamer-Leinwand auf sie zu, animiert von dem Autorennspiel „Need for Speed“. Gasgeben, lenken, bremsen - alles funktioniert wie im richtigen Auto.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Umrüstung des „Smart“, der noch einen Bruder aus Bochum hat, zu einem Fahrsimulator ist eine Gemeinschaftsproduktion der Hochschule Niederrhein und der Hochschule Bochum. Die beiden Master-Studentinnen Anja Stieglitz und Sabrina Stiller sowie ihr Kommilitone David Schmidt berechneten mathematische Modelle der Bewegungsabläufe, entwickelten Konzepte zur Umsetzung der Bewegung und kümmerten sich überhaupt um alles Maschinenbaulich-Mechanische.

Ihre Kommilitonen aus dem Schwerpunkt ITAutomotive der Hochschule Bochum griffen alle Fahrsignale auf elektrischen Weichen ab und koppelten diese mit dem Computerspiel. Mit anderen Worten: sie machten das Auto USB-fähig. Das interdisziplinäre Projekt sollte vor allem auch den Spaß am Studieren fördern, so die beiden Professoren Dr. Patric Enewoldsen (Krefeld) und Dr. Jörg Wollert (Bochum). Und den hatten sie selbst, als sie mit den beiden Hochschul-Smarts gegeneinander um die Wette fuhren.

In der zweiten Stufe des Projekts, die im Frühjahr nächsten Jahres beginnt, wird das Fahrgefühl noch realistischer. Denn dann wird das eineinhalb Tonnen schwere Auto auf ein zwei Meter hohes Gestell gesetzt und kann bis zu 35 Grad zur Seite kippen. Vorversuche, bei denen ein Student auf seinem Sitz in alle Richtungen geschwenkt wurde, haben schon stattgefunden. Weil das Sehen das subjektive Empfinden von Kurvenfahrten verändert, wurden ihm die Augen verbunden, um die tatsächlich notwendigen Schräglagen zu ermitteln. Das hilft, Baukosten und Energie einzusparen.
In Fahrschulen und Autohäusern, aber auch auf Messen wird man den in Bochum und Krefeld entwickelten Fahrsimulator künftig vielleicht antreffen können. Denn er kostet nur etwa 150 Euro, und auch ein Smart lässt sich ohne große Probleme auf einem Hänger oder Lkw transportieren. Wie auf der Carrerabahn gegeneinander anzutreten, wird dann für die Besucher zu einem echten „Highlight“. Sie erleben eben „Smart Vibrations“.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/smart_vibrations_studenten_aus_krefeld_und_bochum_entwickeln_fahrsimulator_190.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>190</guid>
		<pubdate>2008-05-26 15:49:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Rennpappel aus North Carolina</title>
		<description><![CDATA[Reifen, Bremsen und Motor sind die einzigen Teile beim Sportwagen „Splinter“, die nicht aus Holz gefertigt wurden.]]></description>
		<text><![CDATA[Gewöhnliche Supersportwagen werden aus Alu oder Kohlefaser geformt. Amerikanische Studenten haben Holz als Werkstoff für Sportwagenträume entdeckt - und zwar von der Karosse bis hin zum Fahrwerk. Klar, dass der Name des Boliden hölzern klingt: Splinter, oder zu deutsch Splitter.

Nein, sie seien nicht auf einer Mission unterwegs, sie wollen nicht die Welt retten und auch nicht Menschen zu Autos aus Holz bekehren, so Student Joe Harmon auf der Website, die den Bau des Splinter dokumentiert. Der Splinter sei einfach die Abschlussarbeit von Studenten der North Carolina State University in deren Rahmen der Umgang mit dem Werkstoff Holz erfahren werden soll.

Holzreifen finden keine Verwendung
Im Endstadium soll der 4,43 Meter lange, 2,08 Meter breite und 1,07 Meter hohe Hochleistungs-Mittelmotor-Sportwagen ein Gewicht von knapp 1100 Kilogramm auf die Waage bringen.
Das Chassis des Splinter entsteht aus verleimten Holzfurnieren und bringt es auf einen Radstand von 2,66 Meter. Leimholz bildet auch die Basis für die Fahrwerksausleger an allen vier Rädern sowie die oben querliegenden Blattfederpakete und die Lenksäule samt Lenkrad. Selbst bei den Radsternen vertrauen die Studenten auf Holz, genauso wie bei der Karosserie. Holzreifen finden allerdings keine Verwendung – vorn drehen sich 265/35-19er Michelin-Pneus, hinten 335/30-20er Reifen.

Genügend Power: Satte 600 PS
Konventionell kommen auch die Felgenbetten, die Scheibenbremsen und die Sechskolben-Bremszangen daher. Standardbauteile sind ebenfalls das manuelle Sechsgang-Getriebe, sowie der 4,6-Liter- V8-Motor, dem zwei Kompressoren und Ladeluftkühler satte 600 PS entlocken sollen. Lediglich die Zylinderkopfdeckel sind hier ebenfalls aus Holz gefertigt.

Um zu vermeiden, dass der hölzerne Motorraum durch die Hitze zu einem Raub der Flammen wird, haben die Studenten die Zylinderköpfe des V8 umgedreht. Die Auslässe weisen nun nach innen, der zentrale Auspuff entfaltet sich zudem über dem Heck zu einem großen Spoiler. Das schafft Abtrieb und effektive Kühlung. Sollte der Splinter je Fahrt aufnehmen heißt es so in jedem Fall – Finger weg.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/rennpappel_aus_north_carolina_189.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>189</guid>
		<pubdate>2008-05-26 15:30:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Prozessplanung im Detail - Martina Königbauer berichtet über ihre Karriere</title>
		<description><![CDATA[Zunächst ging es ihr wie vielen Schülern, die kurz vor dem Abitur stehen. Martina Königbauer wusste nicht genau, wie ihr beruflicher Weg nach dem Abitur weitergehen sollte. „Technisches Interesse war vorhanden und mir war auch bewusst, dass betriebswirtschaftliche Zusammenhänge wichtig sind“, erzählt die heute 24-Jährige]]></description>
		<text><![CDATA[Durch einen Aushang an ihrem Gymnasium wurde sie auf das Duale Studium bei Dräxlmaier aufmerksam, einem international agierenden Automobilzulieferer mit Hauptsitz in Vilsbiburg bei Landshut. Diese Form des Studiums umfasst Praxisphasen im Unternehmen und Theoriephasen an der Berufsakademie in Stuttgart im jeweils zwölfwöchigen Wechsel. Martina entschied sich für die Studienrichtung Wirtschaftsingenieurwesen, um sowohl den technischen, als auch den wirtschaftlichen Part näher kennen zu lernen.
„Als Start in den Praxiseinsatz fand ein vierwöchiger Durchlauf in der Lehrwerkstatt statt, in der ich erste praktische Erfahrungen im Drehen, Feilen und Fräsen sammeln konnte. Im Anschluss daran lernte ich dann meine Heimatabteilung und meinen Paten kennen.“
Da die Nachwuchskräfte während ihres dreijährigen Studiums möglichst viele Unternehmensbereiche kennen lernen sollen, hat Martina unter anderem die Abteilungen Logistik, Personalwesen und Einkauf durchlaufen. „Am spannendsten war dabei der Bereich Einkauf, in dessen Zusammenhang ich dann auch meinen Auslandsaufenthalt absolvieren konnte. In den USA habe ich die Mittlerfunktion für die Mitarbeiter der deutschen Abteilung Prozess- und Systemmanagement übernommen. Für das amerikanische Purchasing Department habe ich Schulungen in Mexiko absolviert und, zurück in den USA, dann wiederum selbst Kollegen geschult. Dieser Teil meiner Ausbildung war besonders wichtig und lehrreich für mich. Neben der insgesamt sehr interessanten Auslandserfahrung wurde ich hier zusätzlich mit vielen neuen IT-Themen konfrontiert.“

Einsatz als Prozessplanerin
Seit eineinhalb Jahren ist Martina Königbauer nun als Prozessplanerin bei der Dräxlmaier Group im Einsatz. Ihre Abteilung befasst sich mit der Planung, Fertigung und Montage im Fahrzeuginnenbereich. Dabei beginnt ihre Tätigkeit bereits während der Akquise mit der Erstellung des Fertigungsplans, der alle Prozessschritte der Fertigung und Montage beinhaltet, Fertigungsminuten inklusive. Mit diesen Basisdaten wird dann die Anzahl der benötigten Mitarbeiter und Betriebsmittel berechnet und gleichzeitig die Art des Betriebsmittel geplant, die wiederum in die Investitionsplanung fließt. „Die Kundenforderungen werden die gesamte Projektdauer über immer konkreter und müssen dabei stets berücksichtigt werden. Daher wird ein solcher Fertigungsplan zusammen mit dem daraus resultierenden Werkslayout ständig überarbeitet und angepasst. Dabei ist die permanente Abstimmung mit den Bereichen Konstruktion, Kalkulation, Logistik, Einkauf und natürlich mit der Produktion in den Werken, enorm wichtig“, erzählt Martina.

Hohe Internationalität
Besonders attraktiv findet die angehende Ingenieurin die Internationalität ihres Arbeitgebers. Die derzeitige Projektarbeit beinhaltet Dienstreisen zum Produktionswerk in Tunesien. Die Größe des Unternehmens, die Vielfältigkeit der Projekte und Kunden sowie die vielen Unternehmensstandorte verlangen von den Mitarbeitern Flexibilität und Offenheit; für Martina ebenfalls wichtige Kriterien bei der Berufs- und Arbeitgeberwahl. „In meiner beruflichen Zukunft möchte ich die Projektverantwortung, die mir vor kurzem anvertraut wurde, festigen und auf jeden Fall so nah am Produkt bleiben, wie ich es jetzt bin.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/prozessplanung_im_detail_-_martina_koenigbauer_berichtet_ueber_ihre_karriere_188.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>188</guid>
		<pubdate>2008-05-26 15:25:23</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Im Schatten der Großen</title>
		<description><![CDATA[Automobilzulieferer fristen ihr Dasein eher im Verborgenen, aber ihr Anteil an der Wertschöpfung übersteigt den der großen Fahrzeugschmieden in einigen Bereichen erheblich.]]></description>
		<text><![CDATA[Allen Unkenrufen zum Trotz: Die Automobilbranche boomt. Nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) stellten die deutschen Kfz-Schmieden 2006 mehr Fahrzeuge her als je zuvor. Gegenüber dem Vorjahr war ein Wachstum von rund sechs Prozent zu verzeichnen.

Der europäische Markt spielt beim Wachstum indes eine untergeordnete Rolle: Hier stieg der Absatz um drei Prozent, in den Ländern des früheren Warschauer Pakts, auf dem Balkan und in der Türkei wuchs das Segment um elf Prozent, im restlichen Asien und im Nahen Osten um beachtliche 29 Prozent. In Nord- und Südamerika sowie in Afrika sanken die Verkaufszahlen dagegen.
Ganz ähnlich sieht es bei den Zulieferbetrieben aus, wenn auch die Unternehmen dieser Branche mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. So drücken die steigenden Materialkosten vor allem von Stahl und Kupfer auf die Margen der Unternehmen. Andererseits entwickeln sich aber vor allem in China und Indien gewaltige Wachstumschancen.

Qualifiziertes Personal gesucht
Kein Wunder also, dass die Branche ähnlich wie der sonstige Maschinenbau Hände ringend nach qualifiziertem Personal sucht. Daran ändert offenbar auch die Errichtung von Produktionsstätten außerhalb der Europäischen Union nichts – im Gegenteil. „Gerade weil deutsche Zulieferer anderswo auf der Welt neue Standorte eröffnen, gerade weil mittelständische Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern und Fertigungsanlagen in Low-Cost- Countries errichten, ist die Beschäftigung in der Automobilindustrie in Deutschland in den letzten 15 Jahren, entgegen dem allgemeinen Trend am Arbeitsmarkt, gewachsen“, ist VDA-Präsident Matthias Wissmann überzeugt. Durch den Ausbau neuer Standorte würden sich die Zulieferbetriebe Zugang zu neuen Märkten schaffen und so ihre Position am Markt stärken. „Es wäre eine sträfliche Schwächung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit, neue, aufstrebende Märkte nicht auch mit Fertigungsstätten vor Ort zu erschließen.“
Bei dieser Pionierarbeit sind es nach Wissmanns Ansicht vor allem die mittelständischen Unternehmen, die mit großem Mut und großer Energie die neuen Chancen der Globalisierung nutzten und auch außerhalb Deutschlands neue Fertigungsstätten schaffen würden. Die Entwicklungsarbeit findet in den meisten Fällen nach wie vor in Deutschland statt und auch beim Aufbau und dem Betrieb der Anlagen sind in der Regel deutsche Ingenieure beteiligt.

Weit gesteckte Betätigungsfelder
Die Betätigungsfelder innerhalb der Branche sind denkbar weit gesteckt, sorgen doch die meist mittelständischen Unternehmen für die Gestaltung und den Ausbau des Innenraums, für Navigation, Verkabelung, die Entwicklung neuartiger Bremssysteme, Innen- und Außenbeleuchtung. Einige Zulieferbetriebe können theoretisch sogar ein Auto komplett bauen – angefangen bei den ersten Studien über die Herstellung des Prototyps bis hin zur Serienreife einschließlich der Produktion von Werkzeugen und Maschinen für die Fertigungsstraße.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/im_schatten_der_grossen_187.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>187</guid>
		<pubdate>2008-05-26 15:19:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Elite-Universität UC Berkeley</title>
		<description><![CDATA[Die „International Diploma Programs“ (IDP) der University of California Berkeley Extension
Die 1868 gegründete UC Berkeley gilt gemeinhin als eine der besten staatlichen Universitäten Amerikas. Dieser Ruf hält sich nicht zuletzt durch die zahlreichen Nobel- und Pulitzerpreise, die bereits von dort ansässigen Wissenschaftlern errungen werden konnten. Die Tradition und der hervorragende Ruf der Universität über alle Grenzen hinweg sorgt dafür, dass es jedes Jahr viele Tausend Studierende aus der ganzen Welt nach Berkeley zieht, um die einmalige Atmosphäre an einer „Elite-Universität“ zu erleben.]]></description>
		<text><![CDATA[Jedes Jahr nehmen daher auch mehr als 500 Studierende aus über 35 Ländern an den „International Diploma Programs“ teil, die seit mehr als zehn Jahren von der UC Berkeley Extension, dem „Weiterbildungsarm“ der UC Berkeley, angeboten werden. Bei den 15-wöchigen IDP handelt es sich um speziell auf die Bedürfnisse internationaler Teilnehmer zugeschnittene, sehr intensive Studienprogramme zu betriebswirtschaftlichen Themenschwerpunkten. Zurzeit werden folgende, in sich abgeschlossene Programme angeboten: Business Administration, Finance, International Business, Marketing und Project Management.

Mix aus verschiedensten Lehrmethoden
Alle IDP bieten eine Kombination aus erstklassiger akademischer Weiterbildung und der Vermittlung wichtiger praktischer Fähigkeiten. Generell wird auf den Praxisbezug enormen Wert gelegt - den Teilnehmern soll laut Aussage der UC Berkeley Extension das nötige „Werkzeug“ mit auf den Weg gegeben werden, um anschließend in ihrem Spezialisierungsbereich erfolgreich tätig sein zu können.
Um dieses Ziel zu erreichen, setzen die Dozenten, die allesamt hoch qualifiziert sind und selbst „aus der Praxis“ kommen, einen Mix verschiedenster Lehrmethoden ein. Hierzu zählen neben Gruppenprojekten, Simulationen, interaktivem Unterricht und multimedialen Präsentationen auch Fallstudien, die nicht selten „echte“ Probleme und Herausforderungen aus dem beruflichen Erfahrungsschatz der Dozenten thematisieren.
Im Anschluss an das IDP besteht die Möglichkeit, am „Internship Program“ der UC Berkeley Extension teilzunehmen und ein viermonatiges Praktikum in einem amerikanischen Unternehmen zu absolvieren, um die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten gleich anwenden zu können. Während des Praktikums werden die Teilnehmer von Seiten der UC Berkeley weiter betreut und können an verschiedenen Workshops und „Job Fairs“ teilnehmen.
Zur Zielgruppe der IDP gehören neben jungen Hochschulabsolventen, die seit kurzem im Beruf stehen, auch fortgeschrittene Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen, die sich beispielsweise auf ein späteres MBA Studium vorbereiten möchten. Das Durchschnittsalter der Teilnehmer liegt bei 25 bis 30 Jahren, es gibt jedoch auch immer wieder ältere Teilnehmer, unter ihnen Führungskräfte mit langjähriger Berufserfahrung. Ihnen allen gemein ist das Interesse an internationalen wirtschaftlichen Zusammenhängen und der Wunsch, an einer der renommiertesten staatlichen Universitäten der USA den „Feinschliff“, also das notwendige Wissen und die geforderten Fähigkeiten zu erhalten, um im In- oder Ausland Karriere zu machen.
Voraussetzung für die Teilnahme an den IDP der UC Berkeley Extension ist in der Regel ein abgeschlossenes Bachelorstudium oder ein äquivalenter Studienabschluss. In Bezug auf deutsche Bewerber, die sich noch in einem Diplom- oder Magisterstudium befinden, gilt jedoch, dass sich diese auch bereits im Verlaufe des Hauptstudiums bewerben können. Einige der IDP setzen im Rahmen eines Studiums erworbene wirtschaftswissenschaftliche Vorkenntnisse voraus (Finance, International Business, Project Management). Andere können auch von Studierenden wirtschaftsfremder Fachrichtungen absolviert werden (Business Administration, Marketing).

Ausreichende Englischkenntnisse nötig
Zusätzlich zum Nachweis über das bisherige Studium müssen die Bewerber ausreichende Englischkenntnisse nachweisen. Dies erfolgt in der Regel durch das Ablegen eines standardisierten Englischtests wie dem TOEFL, dem IELTS oder dem Cambridge Certificate of Advanced English.
College-Contact.com ist offizieller Repräsentant der UC Berkeley Extension in Deutschland und berät daher kostenlos und kompetent zu allen Themen rund um die „International Diploma Programs“.

College-Contact.com
Zentrum für Internationale
Bildung und Karriere
Hammer Str. 39
48153 Münster

Telefon: 0251 14989350
Telefax: 0251 14989360
E-Mail: kundenservice@collegecontact.com
Web: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/elite-universitaet_uc_berkeley_186.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>186</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:51:46</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Die Farbe Rosa oder: Das Glitzerleben der Prinzessin Lillifee</title>
		<description><![CDATA[Monika Finsterbusch erschafft zauberhafte Traumwelten für kleine Mädchen. absolventenInfo hat den Weg Ihrer Karriere nachgezeichnet.
Am Anfang war das Buch... - oder eben doch nicht, denn Designerin Monika Finsterbusch erschuf eine ganze Welt, in der sich kleine Mädchen gefallen und sich auch ihre Mütter wiederfi nden. „Mädchen lieben Rosa, aber eine rosarote Kinderwelt genügt mir nicht. Ich möchte, dass Buchcover, Zeichnungen und Geschichten gleichermaßen Kinder faszinieren“, ergänzt Monika Finsterbusch. Mit den Büchern rund um „Prinzessin Lillifee“ ist das gelungen.]]></description>
		<text><![CDATA[Denn nicht nur die Zeichnungen entzücken kleine Mädchen. Die Geschichten spiegeln ihre Wünsche und Gedanken wider, geht es doch um Freundschaft, Natur und liebenswerte Tiere, wenn sich Märchen und Realität vermischen. „Ich lasse mich bei meiner kreativen Arbeit vor allem von meiner Beobachtung und Intuition lenken. Wenn ich kleinen Mädchen zuschaue, spüre ich, was ihnen gefällt und Spaß macht“, so die Autorin und Illustratorin Monika Finsterbusch, die noch voller Ideen für weitere Geschichten steckt.
Mit Monika Finsterbusch stellt sich zugleich eine Designerin vor, die einen ungewöhnlichen Weg ging, um eine ebenso ungewöhnliche Karriere zu machen. 1954 in Berlin geboren, studierte sie in Hamburg Modedesign. Zeichnen lag der Absolventin, die in ihrer eigenen Kindheit nicht mit Puppen, wohl aber mit Stoffen spielte. Bereits mit 13 Jahren nähte sie einen Teil der eigenen Garderobe und kombinierte schon damals beherzt kariert mit bunt. Die Helden ihrer Kindheit, erinnert sie sich heute, waren Pippi Langstrumpf oder die Rote Zora, „eben die krausköpfi gen, sommersprossigen, frech-unangepassten Gören, Socke runter, Loch im Strumpf, aber mit einem großen Herz“, erinnert sich die gebürtige Berlinerin.

20 Jahre als Modedesignerin tätig
Entwürfe waren ihr Studienschwerpunkt, wobei das Zeichnen weit über die Modethemen hinausging. Ihr Interesse reichte von der Aquarellmalerei bis zur Kunstgeschichte - Wissen und Können, das ihr später zugute kommen sollte. Als Abschlussarbeit legte Monika Finsterbusch Bekleidungsentwürfe für Sportlerinnen vor. Den Skizzen, Grafiken und freien Illustrationen gehörte jedoch ihre Leidenschaft.

Nach ihrem Studium war sie über 20 Jahre als Modedesignerin tätig, bevor sie ein kleines Atelier in München eröffnete. Ende der 90er Jahre wechselte sie in die Spielwarenindustrie. „Nach den vielen Jahren, in denen ich immer wieder neue Kollektionen für Erwachsene entworfen habe, suchte ich eine neue Perspektive, etwas Spielerisches“, so Monika Finsterbusch. Sie realisierte ihren lang gehegten Wunsch und entwarf ungewöhnliche, charaktervolle Stofftiere, die sie zu lustigen Geschichten für Kinder inspirierten. So zum Beispiel die Moonshine-Gang von Sigikid mit ihren Helden Salto Rico oder Ralley Jack. Ermutigt durch diesen Erfolg veröffentlichte sie 2001 im Coppenrath Verlag ihr erstes Kinderbuch. Es hieß „Olli und Fips“. Neben dem Buch waren die beiden lustigen Kerle auch als Plüschfiguren erhältlich.

Leidenschaft für Farben und Stoffe
„Eine kleine Feenpuppe, mein Spaß an frechen, liebevollen Wesen und Tieren, kombiniert mit der Leidenschaft für Farben, Muster und Stoffe, inspirierten mich zu Prinzessin Lillifee“, sagt Monika Finsterbusch. Viel Rosa, Glitter und eine bezaubernde Prinzessin - eben das Lieblingsbuch der neuen Mädchen-Generation. Mittlerweile sind mit „Prinzessin Lillifee hat ein Geheimnis“ (2005), „Prinzessin Lillifee und die kleine Seejungfrau“ (Frühjahr 2006), „Prinzessin Lillifee und das Einhorn“ (Herbst 2006) sowie „Prinzessin Lillifee, die kleine Ballerina“ (2007) weitere Geschichten erschienen. „Ich bin eine fleißige Arbeiterin - mein Lieblingsbuch ist das jeweils neueste“, gibt Monika Finsterbusch zu, die tief in ihrem Buch versinkt, während die neue Geschichte entsteht. Ein Geschenk sei es, wenn den Kindern ihre Bücher gefallen, freut sie sich.

Großen Erfolg auch im Ausland
„Mit Lillifee habe ich für meine Karriere eine zweite Tür aufgestoßen.“ Im Alltag müsse man lernen, auch Flops wegzustecken, gibt die sympathische Designerin Studienabsolventen mit auf den Weg. Das sei für sie allerdings nie ein Grund gewesen, umzukehren oder zu resignieren. Im Gegenteil: „Weiterarbeiten, intensiver und attraktiver werden“, lautet ihr persönliches Ziel. Und der Erfolg gibt Monika Finsterbusch recht.
Längst werden die Geschichten als Hörbuch von Sissi Perlinger interpretiert. „Schade, dass es so was Süßes nicht gab, als ich ein Kind war“, sagt die bekannte Kabarettistin über die Bilderbücher der Prinzessin Lillifee.
Doch nicht nur in Deutschland hat Prinzessin Lillifee-Fans. Auf große Resonanz stoßen die Bücher auch im Ausland: Belgien, Dänemark, Estland, Frankreich, Griechenland, Island, Israel, Italien, Japan, Kanada, Korea, Kroatien, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, USA und Ungarn.
Längst verzaubern neben den Büchern, Pflegeserie, Reise- und Schul-Equipment sowie ein Beauty-Set die Lillifee-Freunde. Glitzernde Sticker, Strass-Tattoos, Röschen-Haarbänder und Glitzer-Haarreifen machen die rosa Märchenwelt schließlich perfekt. Weitere Auftritte hat Prinzessin Lillifee als Kindermöbelprogramm, auf Lizenzprodukte wie Bettwäsche, Brillen, bei Fahrradzubehör und Lichterketten - immerhin auf aktuell 357 unterschiedliche Produkte der „Spiegelburg“ und des „Coppenrath Verlags“. Und immer noch ist es die Handschrift von Monika Finsterbusch, aus deren Feder die immer neuen, fantasievollen Entwürfe stammen.
Wenn die Kaufentscheidung fällt, wird ihr Können im Umgang mit Stoffen zum entscheidenden Faktor: Denn durch textile Cover schafft sie den Einstiegsreiz und verführt zum Lesen in der Welt von Lillifee. Im Frühjahr war die Prinzessin im Rahmen der liebevoll inszenierten Bühnenshow „Prinzessin Lillifee und der Zauber der Rose“ erstmals auf der Bühne zu sehen - und ihr Märchen, das untrennbar mit dem Erfolg der Designerin Monika Finsterbusch verbunden ist, lebt weiter, die zweite Tournee ist zum Herbst angekündigt. 

Unbeschwertes Leben in der Schweiz 
Heute lebt die naturverbundene 53-Jährige mit ihrem Partner in der Schweiz. Im Alltag hat sie sich ein wenig von der Unbeschwertheit ihrer Kinderhelden bewahrt: Sie ist viel unterwegs, strolcht gerne herum, wünscht sich Hund und Katze und guckt beim Zeichnen am liebsten auf die
Blumen in ihrem Garten.




Illustratoren: Ausschmücken mit Tradition

Die Illustration von Text hat eine lange Tradition. So wurden in den Handschriften des Mittelalters häufig kunstvolle Miniaturen oder reich ausgeschmückte Initiale angebracht, um den Inhalt des Textes zu unterstützen, die Seiten zu gliedern und natürlich die enorm wertvollen Handschriften, die in Klöstern im Auftrag reicher Adliger angefertigt wurden, standesgemäß auszuschmücken.
In der Gegenwart sind illustrierte Bücher dagegen eher die Ausnahme. Nach wie vor wird zwar die Bibel in aufwendigen Drucken beispielsweise mit Bildern von Marc Chagall aufgelegt, oder Zeichnungen von Gustave Doré begleiten durch Dante Alighieris Göttliche Komödie, illustrierte Gegenwartsliteratur beschränkt sich aber im Wesentlichen auf Kinderbücher.
Die Ausbildung zum Illustrator ist wie in allen anderen künsterlischen und publizistischen Berufen nicht klar geregelt. Ein klassischer Weg wäre das Grafik-Studium etwa an einer Fachhochschule oder eine entsprechende Ausbildung an einer Kunstakademie.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/die_farbe_rosa_oder_das_glitzerleben_der_prinzessin_lillifee_185.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>Birgitta Raulf</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>185</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:45:14</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bewerbungsliteratur: Klassiker und Neuheiten</title>
		<description><![CDATA[Vom großen Handbuch bis zu „Anders bewerben“]]></description>
		<text><![CDATA[Auf dem Weg zum Wunsch-Arbeitsplatz kommt kaum jemand an einer schriftlichen Bewerbung vorbei. Um in der Fülle von Bewerbern auf dem Arbeitsmarkt aufzufallen, ist eine möglichst perfekte Bewerbung oberstes Gebot. Das wirft jedoch gleichzeitig unterschiedlichste Fragen auf - von A wie Anschreiben bis Z wie Zeugnisse.
Ist dann schließlich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch ins Haus gefl attert, freut sich nicht nur jeder Arbeitssuchende, sondern die nächsten Probleme stehen vor der Tür. Wie verhalte ich mich im Kontakt mit meinem (hoffentlich) zukünftigen Arbeitgeber? Trete ich eher vorsichtig oder besser offensiv auf? Und was antworte ich bei der Frage nach den Gehaltsvorstellungen? Diese und viele andere Fragen beantworten die zahlreichen Bewerbungsratgeber, von denen einige bereits Klassiker sind und andere Neuheiten Fragen zu beantworten helfen, die jeder schon einmal hatte, aber nicht zu stellen wagte.

Könige der Bewerbungsliteratur
Die ungekrönten Könige in Sachen Bewerbungsliteratur sind ohne Zweifel Jürgen Hesse und Hans Jürgen Schrader. Millionen Menschen haben sich schon erfolgreich mit Büchern der beiden Berliner Psychologen beworben, seit zweiundzwanzig Jahren prägt das Autorenduo maßgeblich die Bewerbungskultur in Deutschland. Zum Beispiel fügten die beiden Berufsprofis als erste eine „Dritte Seite“ ein - eine persönliche Komponente neben dem klassischen Lebenslauf. Zudem entwickelten sie aus einer Bewerbungsmappe ein Marketinginstrument in eigener Sache. Über 100 Ratgeber zu den wichtigsten Themen im Bereich Beruf, Bewerbung und Karriere haben Hesse und Schrader bisher veröffentlicht und dabei insgesamt über 4 Millionen Exemplare verkauft.

Vor zwei Jahren ist ihr Bewerbungshandbuch Testsieger bei der Stiftung Warentest geworden. Das bewährte Autorenduo hat dort sein gesamtes Bewerbungswissen in neinem Band versammelt. Auf über 500 Seiten nfinden sowohl Berufsanfänger als auch ehrgeizige Aufsteiger wertvolle Insider- Tipps. Das Buch gibt detaillierte Erläuterungen zu allen Bereichen und Phasen der Jobsuche und zu verwandten Themen wie Arbeitszeugnis und Gehaltsverhandlung. Es ist als Nachschlagewerk zur Begleitung durch das gesamte Berufsleben ebenso geeignet wie als Arbeitsbuch zur Vorbereitung auf die erste Jobsuche. In den umfangreichen Kapiteln werden die verschiedenen Phasen der Bewerbung ausführlich erläutert: vom ersten Kontakt über Stellenanzeige, Initiativbewerbung oder Internetrecherche über das optimale Abfassen und Gestalten der Bewerbungsunterlagen bis zur Vorbereitung auf Einstellungstests, Assessment-Center oder auf ein Vorstellungsgespräch. Beispiele aus der Praxis mit Musteranschreiben und Beispieldialogen helfen, die theoretischen Ausführungen auf die individuelle Jobsuche anzuwenden.
Weitere Kapitel über die verschiedenen Typen und die Geheimsprache von Arbeitszeugnissen sowie über die erste Zeit im neuen Job bieten zusätzliche Informationen für alle Arbeitnehmer.

Neue Konkurrenz
Konkurrenz auf dem Markt der Bewerbungsliteratur kommt seit 1992 von Christian Püttjer und Uwe Schnierda, die ihr Expertenwissen rund um die Themen Bewerbung, Karriere und Rhetorik bisher in 32 Ratgebern veröffentlicht haben. Die Bücher der Bestsellerautoren sind gefragt und liegen mit einer Gesamtauflage bei derzeit etwa 500 000 Exemplaren. Die Philosophie des Püttjer und Schnierda-Teams lautet: „Sie müssen keine Show machen, um sich von Ihrer besten Seite zu zeigen.“ In ihrem Buch „Schriftliche Bewerbung“ setzen die Autoren vor allem auf Glaubwürdigkeit und Individualität. Aussagekräftige und auf die neue Stelle zugespitzte Bewerbungsunterlagen werden immer wichtiger: Personalprofis entscheiden heute in 30 Sekunden, ob sie sich eine Bewerbung genauer anschauen. Darum muss vom Anschreiben bis zum Foto alles stimmen. Püttjer und Schnierda bieten einen kompakten Leitfaden für die perfekte Bewerbungsmappe mit individuellem Anschreiben, schlüssigem Lebenslauf und ansprechendem Foto. 
Die Trainingsmappe Vorstellungsgespräch, ebenfalls von Püttjer und Schnierda, bietet wichtige Antworten, um Stellenbewerber optimal auf ein Vorstellungsgespräch vorzubereiten. Eine gezielte und gründliche Einstellung auf ein Vorstellungsgespräch ist schließlich unerlässlich - besonders wenn dafür nur noch wenig Zeit bleibt. Das Trainingskonzept der Karriereexperten Püttjer und Schnierda ist eine gute Vorbereitung, um im entscheidenden Moment die richtigen Antworten parat zu haben. Die Autoren stellen - nach thematischen Blöcken gegliedert - die 200 häufigsten Fragen im Bewerbungsgespräch vor und geben detaillierte Informationen zu Hintergrund, typischen Fehlern und Antwortstrategien der Fragenkomplexe. Nun ist die Mitarbeit des Lesers gefragt: Er selbst muss die vorgestellten Fragen eigenständig beantworten. Positive und negative Beispielantworten geben dabei wichtige Orientierungshilfen. Mit dieser Mappe kann sich jeder Bewerber gezielt auf sein Vorstellungsgespräch vorbereiten und bei den Personalentscheidern punkten.

Sich selbst gut präsentieren
Die Suche nach einem Job startet so gut wie immer mit der Zusammenstellung von Bewerbungsunterlagen. Ob es sich um die Bewerbung auf eine Stellenanzeige handelt, um eine Initiativ- oder Online-Bewerbung: Die erste Selbstpräsentation beim neuen Arbeitgeber erfolgt schriftlich. Doch wie schafft man es, in der oft riesigen Masse an Bewerbungen positiv aufzufallen und seine fachlichen und persönlichen Qualitäten optimal darzustellen? Der neue Ratgeber „Schriftliche Bewerbung“ des erfolgreichen Autorenteams Christine Öttl und Gitte Härter zeigt anhand vieler anschaulicher Beispiele, wie Sie Ihre Bewerbungsmappe perfekt gestalten. Tipps und Tricks aus der täglichen Praxis helfen bei der Klärung wichtiger formaler Detailfragen und geben Anregungen für das stilsichere Formulieren von Anschreiben und Lebenslauf.

Die Bewerbungsmappe
Das Buch „Die 100 % Bewerbung“ von Svenja Hofert zeigt Schritt für Schritt, wie eine optimale Bewerbungsmappe erstellt wird. Dabei handelt es sich um eine Mappe, die zum Bewerber und seinen beruflichen Zielen in jeder Beziehung passt und damit die besten Erfolgschancen hat. Jobsuche und Bewerbung sind eine Einheit und können nicht losgelöst voneinander betrachtet werden. Ein großer Teil des Buches beschäftigt sich deshalb mit der so genannte „Bewerber-Biografie“. Diese beschreibt alle Vorteile, Fähigkeiten, Ziele und die eigene Vermarktungsstrategie. Sie gilt als Grundlage für eine optimale Bewerbung per Post oder über das Internet und E-Mail. Darauf basierend erstellt der Leser Bausteine, aus denen er später seinen Lebenslauf und sein Anschreiben, Qualifikationsprofile und repräsentative Zusatzseiten erstellt. Das Buch liefert zahlreiche Checklisten, Mustertexte und Beispiele. Die Übungen helfen Lesern, sich über eigene Schwerpunkte und die wirklich wichtigen Verkaufsargumente klar zu werden und lösen damit eines der häufigsten Bewerber-Probleme.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/bewerbungsliteratur_klassiker_und_neuheiten_184.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>Christian Zingel</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>184</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:34:25</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zwei Länder, zwei Sprachen ... und zweimal die Woche Wiener Schnitzel</title>
		<description><![CDATA[Von München nach Salzburg, so scheint es, ist es nicht besonders weit. Dennoch erkennt Florian Fischer regelmäßig aufs Neue kulturelle Unterschiede zwischen der bayerischen Hauptstadt und der österreichischen Metropole.
Wertmarke statt Pre-Paid-Karte, Staubzucker statt Puderzucker und natürlich Marille anstelle der Aprikose: Obwohl Österreich so nahe liegt, finden sich nicht nur sprachliche Differenzen zwischen Deutschland und der Alpenrepublik, wenngleich Dialekt beim südlichen Nachbarn erheblich mehr gepflegt wird.]]></description>
		<text><![CDATA[Bei der Wohnungssuche etwa, die sich nach Fischers Erfahrungen erheblich schwieriger gestaltet haben als die Stellensuche, hat sich der Neuösterreicher inzwischen auf eine „Garconniere“ verlegt, eine Junggesellenwohnung, weil er in Studenten- WGs kaum mehr Chancen hat, aufgenommen zu werden.

Langer Entscheidungsprozess
Dass Fischer überhaupt den Weg nach Salzburg gefunden hat, ist einem langwierigen Entscheidungsprozess zu verdanken: Während seines Geographie-Studiums an der Technischen Universität München spezialisierte Fischer sich auf den Bereich Geoinformatik, eine noch recht jungen Technik, bei der räumliche Daten so miteinander verknüpft werden, dass sie für die verschiedensten Anwendungen nutzbar gemacht werden.

Entscheidung für Salzburg
Zum Abschluss des Studiums hatte der Absolvent immerhin drei Stellenangebote für einen Fachbereich, in dem die Hochschulabgänger sonst kaum Aussicht haben, eine angemessene Anstellung zu finden: Die TU München, die Uni Osnabrück und die Uni Salzburg wünschten sich den Absolventen, sind doch diese drei Hochschulen neben wenigen anderen derzeit damit befasst, die Grenzen der Geoinformatik neu abzustecken und entsprechende Datenverarbeitungssysteme zu entwickeln - eine Thematik, die Fischer schon während des Studiums beschäftigt hat. Erst nach langem Überlegen entschied der 29-Jährige sich für Salzburg. „Hier boten sich mir die besten Chancen.“

Differenziertes Positionierungssystem
München wäre zwar leichter gewesen, aber das Promotionsthema an der TU war allzu theoretisch, so dass Fischer nun in Österreich Fragen rund um ein sehr differenziertes Positionierungssystem erörtert: Im Academisch Medisch Centrum von Amsterdam etwa, der Uniklinik in der niederländischen Hauptstadt, sind alle Geräte mit aktiven Sensoren ausgestattet, damit die Mitarbeiter über ein entsprechendes Computersystem immer darüber im Bilde sind, wo die benötigten Apparaturen gerade stehen. „Offenbar“, so Fischer, „verschwinden da öfter mal teure Maschinen.“ Doch damit nicht genug: Technisch möglich ist es auch, Patienten und Mitarbeitern ähnliche Sensoren in die Hand zu geben, die zwischen Arzt, Pflegepersonal und Patient unterscheiden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wenn akuter Bedarf besteht, weiß die Stationsleitung immer genau, wo gerade welcher Mitarbeiter ist und kann entsprechend gezielt reagieren. Die Gefahr, dass dabei die Privatsphäre auf der Strecke bleibt, ist jedoch enorm.
Mit seiner Arbeit versucht Fischer herauszufinden, wie sich das Verhalten von Menschen durch solche Ortungssysteme verändert, welche Einschränkungen vorzunehmen sind, um dem die Bewegungsfreiheit und die Freiheit von Beobachtung sicherzustellen.

GIScience
Sein Arbeitgeber, die Österreichische Akademie der Wissenschaften, betreibt seit Februar dieses Jahres die Forschungsstelle GIScience für Geoinformationswissenschaften in Salzburg. Sie ist am Zentrum für Geoinformatik der Uni Salzburg angesiedelt, das auf diesem Gebiet als führend in Europa gilt. Mit dieser Unterstützung soll in Salzburg die Grundlage für eine neue eigenständige wissenschaftliche Disziplin gelegt werden, die die Kompetenzen verschiedenster Fakultäten verbindet. Gelingt das, so dürfte nach der Evaluation im Frühjahr 2009 noch einige Stellen für Geoinformatiker entstehen.

Wiener Schnitzel vom Kalb
Florian Fischer fährt einstweilen noch oft ins heimische München, hat er doch dort seine Freundin zurücklassen müssen. Aber die Offenheit und Freundlichkeit in Salzburg, so erzählt er, entschädige ihn manchmal für die Distanz. Und die Mensa tut das ihrige dazu: „Zweimal die Woche gibt es Wiener Schnitzel, vom Kalb, natürlich.“




„Ins Ausland ohne Sprachbarriere: Neue Erkenntnisse inklusive“

Auf dem Weg ins Ausland schrecken viele Absolventen vor der zu überwindenden Sprachbarriere zurück - und bleiben deshalb eher zu Hause, ohne diese Freiheit genossen zu haben und ohne in der Ferne neue Erfahrungen gesammelt zu haben, die für die eigene Persönlichkeit und bei der späteren Stellensuche mitunter sehr hilfreich sein können. Schließlich erkennen Personalchefs im Auslandsaufenthalt die Risiko- und Einsatzbereitschaft ebenso wie eine zupackende Persönlichkeit.

Wer sich im ersten Schritt den Berufseinstieg im fremdsprachigen Ausland noch nicht zutraut, dem bietet sich zum Beispiel Österreich an. Viele Gastronomie-Fachkräfte arbeiten bereits seit langem im Sommer auf deutschen Nordseeinseln und verbringen die Wintersaison in den österreichischen Skigebieten. Aber auch anderen Branchen hat das Land zwischen den Alpen jede Menge zu bieten. So zählen etwa österreichische Unternehmen zu den führenden in weiten Teilen des Maschinenbaus.
Durch die Mitgliedschaft des Alpenstaats in der Europäischen Union unterliegen Deutsche keinerlei Beschränkung bei Arbeitsoder Aufenthaltsgenehmigung: EU-Bürger sind den österreichischen Staatsbürgern gleichgestellt und benötigen weder Beschäftigungsbewilligung, Arbeitserlaubnis noch einen Befreiungsschein für unselbstständige Arbeit. Allerdings sind alle EUBürger verpflichtet, sich innerhalb von drei Tagen bei der örtlichen Polizei oder dem Gemeindeamt zu melden, wenn sie in Österreich arbeiten. Drei Monate nach Ankunft muss eine Aufenthaltsgenehmigung beantragt werden, ausgestellt wird sie in der Regel ohne größere Umstände von der Fremdenpolizei oder der Bezirkshauptmannschaft. Die Aufenthaltsgenehmigung wird für fünf Jahre erteilt und setzt zwingend eine Einstellungserklärung durch einen österreichischen Arbeitgeber voraus. Liegt diese Erklärung nicht vor, wird die Genehmigung nur für sechs Monate ausgestellt. Wer sich für ein Studium - ganz gleich, ob Aufbaustudiengang oder eine Weiterbildung an einer Hochschule entscheidet, kann den gleichen Weg gehen.
Für akademische Weiterbildungen und Aufbaustudiengänge in allen Bereichen bieten die 16 Universitäten, sechs Kunsthochschulen und 18 Fachhochschulen in Österreich zahlreiche Möglichkeiten. Über Bewerbungen um Studienplätze entscheiden die einzelnen Hochschulen selbst.
Einen Überblick über Universitäten, Fachhochschulen, Kunstuniversitäten und sämtliche Studiengänge in Österreich bietet die Internetseite www.wegweiser.ac.at.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/zwei_laender_zwei_sprachen_und_zweimal_die_woche_wiener_schnitzel_183.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>183</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:26:30</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Idyll in den Bergen</title>
		<description><![CDATA[Beschaulichkeit und gute Arbeitsbedingungen
Spätestens seit Heidi und der Wiederentdeckung der mechanischen Armbanduhr gilt die Schweiz als Musterland in vielerlei Hinsicht: Wirtschaftlicher Wohlstand, Alpenidylle und eine gewisse gutmütige Starrköpfigkeit, die allzu hastigen Reformismus gar nicht erst aufkommen lässt.]]></description>
		<text><![CDATA[Bei deutschen Medizinern hat die Republik zwischen Bodensee und Po-Ebene einen Ruf, der dem des gelobten Landes nahe kommt: Geregelte Arbeitszeiten, gute Bezahlung und hervorragende Aufstiegschancen. Drei Gründe, die auch Andrea Swintek nach ihrem Examen im Spätherbst 2004 bewegt haben, ihr Glück in der Schweiz zu suchen. Bereits im praktischen Jahr hat die heute 28-Jährige vier Monate im Luzerner Kantonsspital verbracht und einen so guten Eindruck hinterlassen, dass sie nach ihrem Examen unmittelbar ein Stellenangebot in der Tasche hatte.
Für den Berufseinstieg, so erzählt Swintek, sei Luzern auf jeden Fall die richtige Entscheidung gewesen: Das Kantonsspital in der Stadt am Vierwaldstättersee ist mit rund 3000 Mitarbeitern und etwa 700 Betten eines der größten Krankenhäuser der Schweiz. Im Bereich Unfallchirurgie, in dem die Ärztin von Januar 2005 an tätig war, konnte sie sich außerdem immer auf die gute Unterstützung durch einen Oberarzt verlassen. Zudem hat sie im Vergleich zu Deutschland früh praktisch im Operationssaal gearbeitet und so bereits zu Anfang ihres Berufslebens wertvolle Erfahrungen gesammelt.

Viele Erfahrungen in der Schweiz
Dass Swintek der Schweiz Anfang 2006 dennoch wieder den Rücken kehrte, hat verschiedene Gründe. „Die Arbeit in der Unfallchirurgie war zwar spannend, aber meinen Facharzt wollte ich in dem Bereich nicht machen.“ Anästhesie war das Ziel der Wünsche - und passenderweise hatte die Universitätsklinik Münster der frisch gebackenen Ärztin ein Angebot unterbreitet, so dass sie zum 15. Januar 2006 nach Westfalen wechseln konnte. Trotz der recht guten Arbeitsbedingungen in der Schweiz die richtige Entscheidung ist sie noch heute überzeugt, hatte sie doch Gelegenheit, die Beschaulichkeit der Schweiz etwas genauer zu betrachten. „Die deutschsprachige Schweiz“, so erklärt Swintek, „ist die Relativierung des deutschen Konservativismus.“ Wem Deutschland als konservativ gelte, der werde von der Haltung der meisten Deutschschweizer eines Besseren belehrt.

Weltgesundheitsorganisation WHO
Aber auch Münster wird die rührige Medizinerin für einige Wochen den Rücken kehren: Im November macht sie sich nach Genf auf, um bei der Weltgesundheitsorganisation WHO ein Praktikum zu absolvieren. Zum Wintersemester 2006/07 hat Swintek an der Fachhochschule Oldenburg/ Ostfriesland/Wilhelmshaven in Emden ein Aufbaustudium zum Master of Public Health aufgenommen. „Ein Bereich, der mich schon immer interessiert hat - und in dem ich jetzt bei der WHO meine Master-Arbeit schreiben kann.“
Welches Thema Andrea Swintek in Genf bearbeiten wird, darf sie nicht verraten, da die UNO-Organisation alle künftigen und angehenden Mitarbeiter zur Verschwiegenheit verpflichtet. Nur soviel: Sie arbeitet im Bereich „foodborne diseases“, beschäftigt sich also mit Lebensmittelerkrankungen und der Übertragung von Krankheiten über die Nahrung. Ein Problem, mit dem vor allem die wenig entwickelten Länder zu kämpfen haben, ist doch dort die Kontrolle der Nahrungsmittelhygiene kaum leistbar. Ein Ergebnis der Master-Arbeit soll deshalb ein Fragebogen sein, mit dessen Hilfe die Übertragungswege dieser Krankheiten genauer nachgezeichnet werden können.

Die französischsprachigen Schweiz
Auf den Vergleich mit der französischsprachigen Schweiz ist die Medizinerin besonders gespannt, allerdings erwartet sie in Genf keinen so strengen Konservativismus wie in Luzern.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/idyll_in_den_bergen_182.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>182</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:18:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Deutsche Mediziner im Ausland – Neue Grenzen ziehen</title>
		<description><![CDATA[Schweiz, Schweden, Vereintes Königreich - in den vergangenen Jahren hat es deutsche Ärzte zu Hauf ins Ausland gezogen
Die Arbeitsbedingungen und Bezahlung waren hierzulande allzu schlecht: Massenweise unbezahlte Überstunden, nicht enden wollende Bereitschaftsdienste und keine Aussicht auf Besserung. Zwar hat sich nach den Streiks im vergangenen Jahr einiges getan, die Gehälter sind gestiegen, die Arbeitszeiten kürzer, aber dennoch, so erklärt Ruth Wichmann, suchen immer noch viele Mediziner den Weg ins Ausland.]]></description>
		<text><![CDATA[Dabei spielt die deutschsprachige Schweiz nach Auskunft der Auslandsreferentin beim Klinikärzteverband Marburger Bund eine große Rolle: Neben der Muttersprache erwarten deutsche Mediziner dort erheblich bessere Arbeitszeiten als hierzulande, die Bezahlung ist großzügiger, die gesamte Arbeitssituation weniger stressbehaftet als diesseits des Bodensees. So begrenzt ein Gesetz die maximale Wochenarbeitszeit für Assistenzärzte auf 50 Stunden - eine Regelung, die von den meisten Kliniken eingehalten wird. Zudem zahlen die meisten Krankenhäuser für Wochenendund Nachtdienste einen erhöhten Stundenlohn. Und nach wie vor gibt es in der Schweiz zu wenig Ärzte - hervorragende Bedingungen also.

Deutlich verändert hat sich dagegen die Situation in Großbritannien. Waren die „Flying doctors“, die zwischen deutschen und englischen Flughäfen pendelten, vor ein paar Jahren noch in aller Munde, so hat das Empire im März seine Anwerbung im Ausland komplett eingestellt. Außer für einige Fachärzte bestehen auf der Insel kaum noch Stellenaussichten.

Gute Aussichten in Schweden
Recht gute Chancen bestehen dagegen nach wie vor in den skandinavischen Ländern, allen voran in Schweden, wo Assistenz- und Fachärzte gleichermaßen benötigt werden. Größter Unterschied gegenüber Deutschland ist hier wohl die Organisation der Arbeitszeiten. Überstunden finden kaum statt, und wenn tatsächlich jemand länger bleibe, so Wichmann, würde das bei den Kollegen große Verwunderung auslösen.

Wer sich nach seinem Medizinstudium für einen Auslandsaufenthalt entscheidet, dürfte zumindest innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums - EU und Schweiz - nicht auf Schwierigkeiten bei der Anerkennung von Facharztqualifikationen stoßen. Die Richtlinie 93/16 regelt die gegenseitige Anerkennung der medizinischen Ausbildung, im Anhang sind für jeden beteiligten Staat die Facharzttitel aufgelistet, die entsprechend anerkannt werden. Hier lauern allerdings einige Klippen: Wenn die eigene fachärztliche Qualifikation im Wunschland nicht existiert, werden Inhalt und Länge der Facharztausbildung geprüft und mit den im Zielland üblichen Anforderungen verglichen. Unter Umständen muss der Arzt auf Reisen noch eine zusätzliche Fortbildung absolvieren und eine Prüfung ablegen, um sich Facharzt nennen zu dürfen. Gleiches gilt auch für die Rückkehr nach Deutschland, wenn der Arzt im Ausland eine Facharztqualifikation erworben hat.

Durchhaltevermögen für die USA
Für den Sprung über den großen Teich braucht es dagegen eine Menge Durchhaltevermögen: In den USA müssen Ärzte, die ihre Ausbildung außerhalb Nordamerikas absolviert haben, noch einmal einen langwierigen und kostspieligen Prüfungsmarathon absolvieren. Zuvor aber müssen deutsche Ärzte ihre Unterlagen an die Educational Commission for Foreign Medial Graduates (ECFMG) senden, alle fremdsprachigen Dokumente mitsamt beglaubigter Übersetzung. Sind die Unterlagen in den USA eingetroffen, wendet sich die Kommission an die Universitäten, um die Echtheit der Dokumente noch einmal zu überprüfen - allein dieser Vorgang nimmt mehrere Monate in Anspruch. 

Der große Run, so erklärt Ruth Wichmann, geht momentan eher nach Down under: In Australien und Neuseeland herrsche derzeit akuter Ärztemangel - und da nur wenige junge Mediziner sich entschließen, den großen Schritt ans andere Ende der Welt zu wagen, werden deutsche Ärzte dort wohl auch recht lange noch willkommen sein.

Zwar hat Australien ein ähnliches Prüfungssystem wie die USA, so dass im Normalfall aufwendige Prüfungsverfahren durchlaufen werden müssten. Wegen des dortigen Mangels an Medizinern verzichten die Behörden aber in einigen Regionen, den so genannten Areas of Need, darauf. Ärzte, die bereit sind, in einer der medizinisch meist schlecht versorgten ländlichen Regionen für maximal vier Jahre zu arbeiten, können eine Conditional Registration beantragen. Das zuständige Medical Board des entsprechenden Bundesstaats prüft die Unterlagen und erteilt die Genehmigung, die allerdings nur für die angestrebte Area of Need und nur für einen beschränkten Zeitraum gültig ist. Eine zeitlich und räumlich unbeschränkte Zulassung erhalten deutsche Mediziner nur nach Ablegen einer amtlichen Prüfung. Im Anschluss müssen die Mediziner in der Regel zwölf Monate unter Aufsicht arbeiten, erst dann wird die General Registration ausgestellt. Selbstverständlich gilt für alle Ärzte, dass sie ausreichende Englisch-Kenntnisse vorweisen müssen. Für die Einreise nach Australien benötigen Europäer ein Visum. Für einen Aufenthalt von maximal genügt ein Touristenvisum, Arbeitswillige müssen jedoch in der Regel einen Anstellungsvertrag nachweisen, um ein Business-Visum zu erhalten.

Weitere Informationen
Vermittlungen und weitere Informationen zur Medizin im Ausland bieten neben dem Marburger Bund verschiedene Agenturen, die Ärzte in die jeweiligen Länder vermitteln und einen Großteil der Verwaltungsarbeit übernehmen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/deutsche_mediziner_im_ausland_neue_grenzen_ziehen_181.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>181</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:14:52</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Solartechnik besitzt ungeheures Entwicklungspotenzial&quot;</title>
		<description><![CDATA[Regenerative Energien bieten sichere Arbeitsplätze
Diskussionen um den Klimaschutz sind in diesen Tagen das beherrschende Thema in der Gesellschaft und der medialen Öffentlichkeit. Diverse Solarstromkonferenzen werden abgehalten, Passivhäuser zum Energiesparen sind der Schlager in der Baubranche und sogar die größte S-Bahn-Station der Welt in New York erhält eine Photovoltaikverglasung zur alternativen Gewinnung von Energie.]]></description>
		<text><![CDATA[Keine Frage, die Nutzung der Sonnenenergie zur Stromerzeugung oder zur Heizungsunterstützung mit Solarthermie liegen voll im gesellschaftlichen Trend der europäischen Industrieländer. Zahlreiche Privathaushalte wechseln ihren Stromanbieter und werden Kunden bei Stromerzeugern, die auf regenerative Quellen setzen. Demzufolge besitzen in der boomenden deutschen Solarindustrie technische Verbesserungen, Materialprüfung und Qualitätssicherung einen großen Stellenwert, so dass die stetig steigende Nachfrage Arbeitsplätze schafft und Spezialisten in der Wirtschaft gesucht werden.

Viele Chancen in der Photovoltaik
„Es stecken einfach unglaublich viele Chancen in der Photovoltaik und die technische Umsetzung durch Forschung an Hochschulen und in der Wirtschaft bietet jede Menge Herausforderungen“. Patrik Müller, seit Juli 2007 Prozessanalytiker des Unternehmens Schmid in Freudenstadt im Schwarzwald, ist fasziniert von seinem Fachgebiet. Der gebürtige Schweizer war bis vor wenigen Monaten noch selbst als Wissenschaftler an der interstaatlichen Hochschule für Technik Buchs im schweizerischen Kanton St. Gallen tätig und hat dort die Begeisterung für seinen Beruf entwickelt. Bei Schmid arbeitet der Diplom- Ingenieur im Bereich des Anlagenbaus für die Solarzellherstellung und Modulfabrikation und hilft die hergestellten Maschinen zu optimieren.
„Ursprünglich habe ich von 1996 bis 1999 an der Hochschule für Technik in Buchs Feinwerktechnik studiert, das eine sehr interessante Mischung aus Mechanik und Elektronik beinhaltete. Darauf aufbauend habe ich mich auf Mikrosystemtechnik spezialisiert“, erzählt der 33-Jährige, dessen Interesse für mechanische Dinge durch seinen Vater geweckt wurde. Die Hochschule in Buchs, wird interstaatlich von der Schweiz, Österreich und Liechtenstein gefördert und bot Patrik Müller nach seinem Studium eine Stelle am Institut für Mikro- und Nanotechnologie an. „In dieser Zeit wurde mein Interesse für Halbleitertechnik immer stärker, so dass der Weg hin zur Photovoltaik naheliegend war“, erläutert der Diplom-Ingenieur. „Im Rahmen der Auftragsforschung an der Uni konnten wir immer wieder Probleme lösen, für die wir Unterstützung von verschiedenen Fakultäten benötigten.“ An diese spannende Zusammenarbeit erinnert er sich gerne zurück, hat sie ihn doch zu einem Experten in seinem Fachbereich werden lassen, den der Enthusiasmus für die technischen Möglichkeiten nicht loslässt. 

Leben und Arbeiten in China
Entwicklungsmöglichkeiten bietet sein Arbeitgeber genug. So hat der Ingenieur nicht nur die Chance erhalten, in China bei der Umsetzung der gelieferten Technik mitzuarbeiten, auch Deutschland selbst bietet zunehmend Tätigkeitsfelder. Um den technischen Fortschritt und damit die Sicherheit der Arbeitsplätze im Unternehmen zu gewährleisten, eröffnet Schmid am Stammsitz in Freudenstadt ein eigenes Forschungszentrum für den Solarzell- und Leiterplattenbereich. Zusammen mit über 300 Kunden und Kooperationspartnern, umrahmt von Fachvorträgen und Einführungen fand am 12. Juli die offizielle Einweihung statt. Neben dem Ziel, mehr Forschungskapazitäten zur Verfügung zu stellen, werden mit dem neuen Technologiezentrum zwei besondere Schwerpunkte gesetzt: Zum einen können nunmehr Versuche unter nahezu idealen Laborbedingungen durchgeführt werden und es ist möglich, die komplette Prozesskette der Solarzell- und Leiterplattenherstellung auf produktionsnahen Anlagen zu evaluieren und zu optimieren und die so gewonnenen Ergebnisse auf Einzelanlagen zu übertragen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/solartechnik_besitzt_ungeheures_entwicklungspotenzial_180.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>Christian Zingel</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>180</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:08:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Praxisorientierte Logistik: Bedarf an Fachkräften steigt</title>
		<description><![CDATA[Die Deutsche Logistik-Akademie (DLA) in Bremen bietet Fortbildung
ABC-Analyse, Prozessoptimierung, Lagerorganisation: Logistik ist weit mehr, als der Transport von Gütern zwischen verschiedenen Produktionsstätten. Da dieses Gebiet angesichts steigender Produktionszahlen und weltweit vernetzter Märkte zusehends wächst, ist auch der Bedarf an Fachkräften seit Jahren im Steigen begriffen.]]></description>
		<text><![CDATA[Fachleute sind indes nur schwer zu finden, wer sich nach dem Studium - vollzeit oder neben dem Beruf - für eine spezialisierte Weiterbildung entscheidet, verbessert seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt erheblich. Einer der führenden Anbieter in Deutschland ist die Deutsche Logistik-Akademie (DLA) in Bremen. Getragen von der Bundesvereinigung Logistik bietet die DLA in Studiengängen, Seminaren, Inhouse-Schulungen und Tagesforen das Rüstzeug für eine erfolgreiche Logisikplanung an.
Die Nutzung moderner Informations- und Kommunikations- sowie Planungs- und Simulationssysteme generiert Wissen immer schneller und verlangt nach einer zeitgemäßen und praxisnahen Wissensvermittlung an Fach- und Führungskräfte. Mit ausgeprägtem Logistik-Know-how können Fach- und Führungskräfte gezielt die Wertschöpfungsketten effizienter betreiben, den Ressourceneinsatz optimieren, den Absatz steigern oder neue Geschäftsfelder generieren. So haben gerade Themen wie „Lagerverwaltung mit SAP“ oder „Ramp-Up in der Kontraktlogistik“ Eingang in das Programm gefunden. Viele Veranstaltungen zu diesen Fachthemen sind inzwischen der jährliche Treffpunkt der Spezialisten und dienen nicht nur der Wissensaufbesserung, sondern auch dem Informations- und Erfahrungsaustausch.
Das Kompakt-Studium Logistik (KSL) ist als berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot präzise auf diese neuen Anforderungen in der Logistik zugeschnitten. Praxisnah, komprimiert und effizient bereitet es auf neue Aufgabenfelder und Verantwortungsbereiche vor. Ganzheitlich wird die breite Palette der Querschnittsfunktion Logistik mit allen relevanten Fach- und Methodenkenntnissen vermittelt.
Was Hochschul- oder MBA-Studiengänge für Logistik oft nicht leisten, ist im berufsbegleitenden Kompaktstudium Konzept: Das Fachwissen und die Berufserfahrung der Teilnehmer werden gezielt in den Lernprozess integriert. So ist es möglich, konsequent praxisorientiert und auf hohem fachlichen Niveau neues Wissen zu erwerben.

Theorie und Praxis
Für die Teilnehmer liegen die Vorteile des KSL auf der Hand: Durch den engen Bezug zwischen Theorie und Praxis ergeben sich durch das Kompakt Studium Logistik neue Sichtweisen. Die berufliche Handlungskompetenz wird erweitert, und Qualifikationen werden auf den neuesten
Stand gebracht.
Für Unternehmen ist das Kompakt Studium Logistik ein Weg, um intern eigene strategische Kompetenz aufzubauen. Als sinnvolle Alternative zu latenten Abhängigkeiten von externen Beratungsunternehmen erweist sich die systematische Weiterbildung der Mitarbeiter als lohnende Investition in vorhandene Potenziale.

Handlungskompetenz
Das KSL zielt auf die Handlungskompetenz von Logistikern als Führungskräfte. Diese sollten im Team, in Netzwerken und auch im interkulturellen Kontext erfolgreich agieren können. Die zielsichere Logistik-Problemlösung erfordert darüber hinaus Kreativität, Kommunikations- und Entscheidungsfähigkeit - Qualifikationen, die durch das inhaltliche und methodische Angebot des KSL gefördert werden.

Adresse und Kontakt
Deutsche Logistik Akademie
Bremen gGmbH
Schlachte 31
D-28195 Bremen

Telefon: +49 421 9499100
Telefax: +49 421 9499109
E-Mail: dla@dla.de
Web: www.dla.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/praxisorientierte_logistik_bedarf_an_fachkraeften_steigt_179.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>179</guid>
		<pubdate>2007-10-22 16:04:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Stolpersteine auf dem Weg zum unbegrenzten Wissen</title>
		<description><![CDATA[Schlüsselkompetenzen sind zwingend erforderlich
Die Vorteile, die das E-Learning bietet, sind offensichtlich: Die Fortbildung ist durch die Neuen Medien flexibel und individuell geworden. Das elektronische Lernen am heimischen Computer spart Kosten und Zeit und kann vor allem dem tatsächlichen Lernbedarf angepasst werden.]]></description>
		<text><![CDATA[Allerdings ergeben sich durch diese Freiheiten auch zahlreiche Probleme. Effizienz und Lernerfolg hängen in großem Maße von der Selbstorganisation des Lernenden ab. So erfordert E-Learning einige Schlüsselkompetenzen, die sich jeder, der sich weiterbilden möchte, aneignen muss.

Zunächst einmal muss die Computerumgebung den Anforderungen des späteren E-Learnings angepasst werden. Bevor mit dem elektrischen Lernen begonnen werden kann, müssen die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen, in notwendige Hard- und Software investiert werden. Darüber hinaus verlangt E-Learning ein hohes Maß an persönlicher Motivation, Disziplin und Ausdauer, denn ohne festen Termin, einen unmittelbaren Kursverbund und die künstlich geschaffene Lernatmosphäre eines Klassenraums kann der Lerneifer schnell nachlassen.

Online-Sozialisation
Es folgt eine Phase der Online-Sozialisation. Viele Funktionen, Tools und Plattformen des E-Learnings müssen erkundet werden. Welche Anwendungen, Informationen oder Strategien für das Erreichen des Lernziels nutzbar sind, ist dem Lernenden anfangs zumeist noch unklar. Schließlich beginnt der Informationsaustausch mit und innerhalb der Medien. Die Handhabung und der Umgang mit den großen Datenmengen erfordert organisatorisches Geschick. Erst wenn die Bedienung des virtuellen Klassenzimmers klar geworden ist, beginnt die eigentliche Wissenskonstruktion, die Nutzung des E-Learnings wird flexibler, die Kommunikation und die Kooperation zwischen den Teilnehmern steigt, bis sich die virtuelle Lerngruppe letztlich selbst organisiert.
Ein weiterer Baustein für ein erfolgreiches E-Learning sind die Tutoren. Untersuchungen haben ergeben, dass ihr Einsatz den Erfolg deutlich verbessert, in vielen Fällen sind sie sogar ganz entscheidend für das Erreichen des Lernziels. Mitunter ergeben sich Abhängigkeiten wie beim klassischen Präsenzlernen. Aber nicht immer kommuniziert der Tutor interaktiv über E-Mails, im Forum oder im Chat mit dem Lernenden. Er kann beispielsweise einzelne Kapitel konzeptionell erstellen. Für die Einführung von E-Learning-Programmen in Unternehmen zeichnen so genannte ELearning-Manager verantwortlich, die das Projekt entwickeln und betreuen.

Blend Learning
So angenehm E-Learning auch sein mag, ganz wird es das Präsenzlernen nicht ersetzen können. Vielmehr geht die Entwicklung hin zum Blend Learning, dem integriertem Lernen, einer hybriden Lernform, die die Vorteile von Präsenzveranstaltungen mit denen von E-Learning kombiniert. Die Stiftung Warentest veröffentlichte im Frühjahr dieses Jahres vier Leitfäden, die dazu betragen sollen, jenen, die sich fortbilden wollen, die Auswahl der individuell aussichtsreichsten Lernform zu erleichtern. Die Leitfäden können kostenlos unter der Rubrik „Infodokumente“ aus der Webseite weiterbildungstests.de herunter geladen werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/stolpersteine_auf_dem_weg_zum_unbegrenzten_wissen_178.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>178</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:59:07</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Fortbildung nach eigenem Lehrplan</title>
		<description><![CDATA[E-Learning hat sich in der beruflichen Weiterbildung etabliert
Wer heute in der beruflichen Welt vorankommen will, muss selbst die Initiative ergreifen und seinen Wissenstand stetig erweitern „Life-long learning“ (ein Leben lang lernen) lautet die Philosophie des 21. Jahrhunderts. In der Regel reicht das in der Schule, an der Universität oder in der Ausbildung erlangte Wissen nicht aus, um für die Herausforderungen des modernen (Job-)Lebens gerüstet zu sein.]]></description>
		<text><![CDATA[Fort- und Weiterbildung heißen die Schlagwörter, mit denen sich jeder Berufstätige - egal, ob nun Job-Einsteiger oder langjähriger Arbeitnehmer - auseinandersetzen muss. Denn ein breites und tiefes Wissen ist im Berufsleben das größte Kapital, das in die Waagschale geworfen werden kann. Nicht immer muss die Weiterbildung mit dem (erneuten) „Drücken der Schulbank“ einhergehen. Durch E-Learning, das elektronisch gestützte Lernen, wird Fortbildung zu einer zeit- und ortsunabhängigen Angelegenheit ohne bindenden Stundenplan und Kurszeiten.

E-Learning
Unter E-Learning werden gemeinhin alle Formen des Lernens verstanden, bei denen digitale Medien, vor allem der Computer, für die Präsentation und Distribution von Lernmitteln eingesetzt werden. Noch vor einigen Jahren war damit in der Regel Lernsoftware gemeint, Programme also, die auf digitalen Datenträgern angeboten wurden. Die immer größere Bedeutung und Verbreitung des Internets jedoch drängte das so genannte Computer Based Training (CBT) in den Hintergrund und ersetzte es durch ein ungleich umfangreicheres Lernangebot: dass Web Based Training (WBT). Diese Weiterentwicklung machte die herkömmlichen Datenträger (Diskette, CD-Rom oder DVD) quasi obsolet und ermöglicht es, Lerneinheiten online von Webservern zu downloaden. Dadurch steht den Usern, also dem Lernenden - nicht nur ein nahezu unerschöpflicher Pool an Wissens- und Lernangeboten zur Verfügung, sondern wird Kommunikation und Interaktion mit anderen Lernenden oder den Dozenten und Tutoren gefördert.

„eQualification“
In Schulen und Universitäten wurde der verstärkte Einsatz neuer Medien von der Bundesregierung gefördert. Aber auch die Weiterbildung im Beruf steht hoch im Kurs. So schrieb das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Januar dieses Jahres auf seiner Homepage zum Thema „eQualification“: „Im Bereich der beruflichen Bildung soll die Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbessert werden durch eine bedarfsgerechte berufliche Aus- und Weiterbildung mit Computer und Internet.“ Die „Pionierphase“ beim Einsatz der Neuen Medien sei erreicht und ihre Verwendung in der Bildung Normalität geworden. Zu einem ähnlichen Schluss kommt Egon Fleischer, Berater für E-Learning-Projekte in Osteuropa, im Nahen Osten und in Zentralasien. In einem Interview mit der Webseite checkpoint-elearning sagte er: „Nachdem E-Learning noch vor drei Jahren immer als eine Art ‚Sonderprojekt‘ behandelt wurde, hat das berufliche Lernen mit dem Computer jetzt die ‚Phase der Trivialisierung‘ erreicht. Es ist ein fester Bestandteil von Personalentwicklungsstrategien geworden.“

E-Learning-Angebote zusehends besser
Dass sich E-Learning erst jetzt als fester Bestandteil der Fort- und Weiterbildung etabliert hat, ist unter anderem mit der Skepsis zu erklären, mit der die digitalen Lernangebote lange Zeit betrachtet wurden. Zwar räumten Kritiker ein, dass das elektronische Lernen Kosten und Zeit erspare und auch individuelle Entscheidungen über den Lerninhalt getroffen werden konnte, aber immer wieder Zweifel an der didaktischen Konzeption äußerten.
Vor allem bei der Erwachsenenbildung wurden Qualitätsmängel der E-Learning-Angebote ausgemacht und beanstandet. Doch schon Mitte der 1990er, als Wirtschaft und Bildungsinstitutionen das Potenzial von E-Learning für sich entdeckten, gab es eine große Nachfrage nach Experten für dieses Gebiet, so dass zahlreiche, meist interdisziplinäre Studiengänge entstanden. Durch den verstärkten Einsatz von Fachleuten wurden die E-Learning-Angeboten in den vergangenen Jahren zusehends verbessert.

Ein Überblick im Internet
Wer sich einen ersten Überblick über Entwicklungen, Angebote und Fortbildungs-Programme auf Basis des E-Learnings verschaffen will, wird natürlich im Internet fündig. Das E-Learning-Portal der Europäischen Kommission oder der Deutsche Bildungsserver sind nur zwei Netzadressen, die über das Lernen mit den Neuen Medien informieren. Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gibt Auskunft über E-Qualifications und Förderprogramme.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/fortbildung_nach_eigenem_lehrplan_177.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>177</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:54:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alles für Studenten und Absolventen: Internetauftritt mit hohem Serviceanteil</title>
		<description><![CDATA[STUDIInfo und absolventenInfo präsentieren sich und jede Menge wertvolle Informationen auf www.studentenpilot.de
Schnell, bewegt, informativ und innovativ: Das Internet ist aus der modernen Kommunikation nicht mehr weg zu denken. Das gilt ebenso für den klassischen Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt - und nun auch für die Zeitschriften STUDIInfo und absolventenInfo.]]></description>
		<text><![CDATA[War die Möglichkeit schon in der Vergangenheit ausgesprochen beliebt, das gedruckte Heft als PDF-Datei herunterzuladen, so bieten wir nun unter www.studentenpilot.de ergänzende Informationen, die weit über die des Magazins hinausgehen. Um unseren Lesern eine möglichst ausgereifte und durchdachte Seite zu präsentieren, haben wir uns bei der Konzeption des Auftritts ausnahmsweise etwas mehr Zeit gelassen. Herausgekommen ist eine Internetseite, die, wie wir finden, einen umfassenden Fundus an Informationen aus allen Bereichen rund um Studium und Berufseinstieg bietet, ohne dabei unübersichtlich zu werden: Ein Farbsystem gliedert die Navigationsleiste in die relevanten Bereiche. Wer zum Beispiel darüber nachdenkt, wie er sein Studium finanzieren kann, findet unter „Finanzierung“ alles Wissenswerte von Studiengebühren über BAfÖG, Studienkredite bis hin zum Jobben neben dem Studium und die Befreiung von der Rundfunkgebühr.

Umfangreiche Städte-Datenbank
Bei der Entscheidung über den passenden Ort für Studium und Beruf ist Studentenpilot ebenso behilflich: Alle größeren Städte sind in der Datenbank verzeichnet, mit Vorzügen und Nachteilen sowie einem kleinen Portrait, damit niemand seine Entscheidung aufgrund falscher Voraussetzungen treffen muss. Die umfassenden Informationen über verschiedenste Studienfächer, die örtlichen Möglichkeiten, mit Kind zu studieren und eine Studienplatzbörse verstehen sich von selbst.

Neben dem Ernst des Lebens finden Studierende und Absolventen auf Studentenpilot.de jede Menge Tipps zum Nachtleben in ihrer neuen Stadt. Studentenpilot verrät, wo Studierende mit Rabatt auf den Eintrittspreis im Kino oder im Theater ihren Geldbeutel schonen können.
Für den Berufseinstieg steht Hochschulabsolventen unter dem Punkt „Karriere“ eine umfangreiche Rubrik zur Verfügung - ganz gleich, ob die Selbstständigkeit angestrebt wird oder Absolventen sich ihre ersten Sporen im Angestelltenverhältnis verdienen wollen.

Tipps zum Studium im Ausland
An beide wiederum richtet sich die Rubrik Ausland, schließlich wird das Studium im Ausland von Personalern mittlerweile ebenso hoch eingeschätzt wie die berufliche Auslandserfahrung unmittelbar nach dem Studienabschluss - und interessante Einsichten lassen sich dabei allemal sammeln, die nicht nur der beruflichen Karriere, sondern auch der eigenen Persönlichkeit gut tun. Darum bietet Studentenpilot.de unter dieser Rubrik Hinweise zu den Austauschprogrammen von Hochschulen, gibt Tipps zur Bewältigung von Bewerbungs- und Sprachtests und leistet Unterstützung bei der Organisation von Aupair-Aufenthalten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/alles_fuer_studenten_und_absolventen_internetauftritt_mit_hohem_serviceanteil_176.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>176</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:50:06</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Sozial- und Teamkompetenz im Doppelpack</title>
		<description><![CDATA[Grundlegende Kenntnisse in der Personalführung und Sozialkompetenz können zu Faktoren werden, die die persönliche Karriere in Führungspositionen beschleunigen.
Sie stehen kurz vor dem Abschluss ihres Studiums, sie haben schon den Berufseinstieg geschafft oder sind bereits fest in einer Führungsposition etabliert. Sie sind 24, 36 oder 48 Jahre alt. Das, was sie verbindet, ist die eine, grundlegende Erkenntnis: Was Hänschen einmal lernte, das reicht für Hans nicht unbedingt ein ganzes (Berufs-)Leben lang.]]></description>
		<text><![CDATA[Und das trifft nicht nur das fachliche Wissen, das sich in allen Branchen in rasantem Tempo zu vervielfältigen scheint. In gleicher Geschwindigkeit steigen auch die persönlichen Anforderungen an diejenigen, die tagtäglich nicht nur mit dem Wissen und den Wissensprozessen umgehen, sondern die Informationsfluten analysieren, sortieren und fi ltern müssen und mit den Menschen zu tun haben, die in diese Prozesse und Strukturen eingebunden sind. Grundlegende Kenntnisse in der Personalführung und Sozialkompetenz können deshalb zu Faktoren werden, die die persönliche Karriere in Führungspositionen beschleunigen.

Professionalisierung persönlicher Kompetenzen
Die Aufgabe, insbesondere berufstätige Ingenieure und Betriebswirte auf den Gebieten der Sozial- und Selbstkompetenz, der Methoden- und der Medienkompetenz intensiv zu schulen, hat sich das Institut für Kompetenzförderung in Studium, Lehre und Weiterbildung (KOM) der Fachhochschule Lippe und Höxter auf die Fahnen geschrieben. „Wir geben Raum für die Professionalisierung der persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen“, lautet die Philosophie des 1998 gegründeten Instituts. Es hat sich in engem Kontakt zur Wirtschaft zur Aufgabe gemacht, sich als zentrale wissenschaftliche (fachbereichsübergreifende) Einrichtung mit der Entwicklung, Förderung und Erforschung individueller Schlüsselqualifikationen zu befassen.

Gefragt: Teamarbeit
Ziel und Anspruch des Instituts ist es, über analytische und strukturierende Fähigkeiten hinaus Verantwortungs- und Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit und Selbstständigkeit, Kreativität, Kritik- und Konfliktfähigkeit, Entschluss- und Überzeugungskraft, Einschätzbarkeit und Glaubwürdigkeit sowie sprachliches und persönliches Ausdrucksvermögen von Beginn des Studiums an und ebenso nach dem Hochschulabschluss weiter systematisch zu fördern und zu entwickeln. Denn Menschen müssen heute im Studium und späterem Berufsleben nicht nur anspruchsvolle technische Aufgaben allein und autark lösen können, sondern auch in Kooperation und Interaktion mit anderen im Team gemeinsam Lösungen entwickeln. Studierende und Berufstätige werden deshalb von qualifizierten Trainern intensiv und individuell mit Methoden und Techniken zur Entfaltung von sozialer Kompetenz, Team- und Konfl iktfähigkeit und effizientem Kommunikationsverhalten vertraut gemacht.

Weiterbildung am Wochenende
Die Arbeitsschwerpunkte des Instituts für Kompetenzförderung sind deshalb Persönlichkeitsentwicklung und Führungskompetenz für Ingenieure aller Fachrichtungen, Betriebswirte, Führungskräfte, Personalverantwortliche in Unternehmen, Schulen und Verwaltungen in enger Verzahnung mit moderner Organisationsentwicklung und Unternehmenskultur. Um Berufstätigen die Möglichkeit zu bieten, sich parallel zu ihrer Arbeit weiter zu bilden, bietet das Institut unter Leitung von Reinhard Doleschal Seminare zum Prozessmanagement auch am Wochenende an. An zehn Wochenenden werden die Kursteilnehmer in den immer wichtiger werdenden Bereichen der Soft Skills unterrichtet. 

Nähere Informationen im Internet unter: www.fh-luh.de/kom/]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/sozial-_und_teamkompetenz_im_doppelpack_175.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>175</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:45:20</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Navigation in der Jobbörsenflut</title>
		<description><![CDATA[Job mit der Computermaus gesucht? Kein Problem. So scheint es jedenfalls. Schließlich sind es schon rund 900 verschiedene Jobbörsen, die sich allein in Deutschland auf dem Markt tummeln.
Crosswater-Systems (www.crosswater-systems.com) verzeichnet sie alle. Das größte Problem der Jobsuche mit der Maus scheint die Auswahl des optimalen Portals zu sein. Eine Orientierungshilfe bieten „Rankings“, die versuchen, eine Struktur in die Vielzahl der Jobbörsen zu bringen.]]></description>
		<text><![CDATA[Was den Umfang der verfügbaren Stellenanzeigen angeht, ist die Börse der Arbeitsagentur unangefochten Spitze. Mehr als 200 000 Jobangebote verzeichnet der Online- Stellenmarkt (www.arbeitsagentur.de) und kann für alle Bereiche dem Jobsucher einen ersten Überblick über das Angebot am Markt bieten. Arbeitgeber können hier kostenlos ihre offenen Positionen einstellen. Das erklärt die Angebotsvielfalt des Stellenmarktes, weist aber gleichzeitig auf den Schwachpunkt der großen Jobbörse hin: Der riesige verfügbare Datenbestand ist nicht unbedingt auf dem aktuellsten Stand, und dem Jobsucher werden auch schon mal längst überholte Stellenanzeigen präsentiert. Zudem sind Angebote für Fach- und Führungskräfte im Jobportal der Arbeitsagentur erfahrungsgemäß eher Mangelware.

Etablierte Jobbörsen nutzen
Eine größere Chance, Treffer zu landen, bieten die etablierten Jobbörsen. Das bestätigt auch eine Studie des Fachbereichs Betriebswirtschaft der Fachhochschule Koblenz, welche die Jobportale Jobware, JobScout24, Monster, StepStone, stellenanzeigen.de und Jobpilot genauer unter die Lupe genommen hat, um Angebot und Qualität der Online-Jobsuche zu vergleichen. Die Ergebnisse: Bei Jobware kommen viele Anzeigen aus dem Bereich der DAX-notierten Unternehmen. Personalberatungen sind dagegen insbesondere bei Monster präsent. Bei der Zuordnung der angebotenen Jobs zu Berufsfeldern sind die Unterschiede weniger groß, aber dennoch signifikant. Es zeigte sich, dass die technischen und ingenieurwissenschaftlichen Berufsfelder am häufigsten bei Stepstone und Jobware angesprochen werden.

Auch für die Berufsfelder IT und Telekommunikation weisen die letztgenannten Jobbörsen die meisten Angebote auf. Inserate für Führungskräfte sind insbesondere bei Jobware zu fi nden, für Spezialisten bei Monster und für qualifi zierte Sach- und Facharbeiter bei Jobware.

Online Stellenangebote
Verborgen bleiben dem findigen Jobsucher auch freie Stellen für Fach- und Führungskräfte nicht, die von den Unternehmen weder in den gedruckten Stellenmärkten noch in einschlägigen Jobbörsen online publiziert werden, sondern nur auf der firmeneigenen Homepage auftauchen. Leistungsfähige Jobsuchmaschinen sind darauf spezialisiert, die Stellenangebote auf einschlägigen Unternehmenswebseiten zu sichten. So durchsucht etwa www.icjobs.de die Webseiten von 1,3 Millionen Unternehmen und kann so auf einen Fundus von rund 200 000 Stellen zurückgreifen. Der Jobscanner (www.jobscanner.de) durchleuchtet dagegen die Seiten ausgewählter, großer Unternehmen genauer und fi scht aus einem Pool von über 13 000 topaktuellen Jobangeboten das Passende heraus.

Auch www.worldwidejobs.de gehört zu den bedeutenden Suchmaschinen. Etwa 50 000 Stellenangebote, die deutsche Unternehmen auf ihren eigenen Webseiten ausschreiben, werden hier erfasst. Dazu kommen über 200 000 internationale Stellenangebote, auf die der Jobsucher Zugriff hat. 

Meta-Suchmaschinen
Wer dem Traumjob auf der Spur ist und nicht mühselig ein Jobportal nach dem anderen abklappern möchte, kann auf leistungsfähige Meta-Suchmaschinen vertrauen. Sie durchforsten nicht nur alle etablierten Jobbörsen, sondern werfen auch die offenen Stellen aus, die auf Personalberatungs-, Unternehmens- und Karriereseiten zu finden sind. Jobrapido (www.jobrapido.de) beispielsweise schöpft aus rund 200 000 Stellenangeboten, JobRobot (www.jobrobot.de) stehen 170 000 aktuelle Jobs zur Verfügung. Sehr zuverlässig arbeitet auch Jobturbo (www.zeit.de), die Jobsuchmaschine der Wochenzeitung Die Zeit. Als wahrer „Job-Google“ erweist sich Kimeta (www.kimeta.de) mit derzeit über 420 000 Jobangeboten. Ein Klick - und der Überblick über das aktuelle Stellen- und Praktikaangebot im Internet ist möglich, ohne mühsam und zeitaufwendig eine Vielzahl von Unternehmensseiten und Online-Stellenbörsen durchstöbern zu müssen.

Die Internet-Adressen im Überblick:
www.arbeitsagentur.de
www.jobware.de
www.jobscout24.de
www.monster.de
www.stepstone.de
www.stellenanzeigen.de
www.jobpilot.de
www.jobrapido.de
www.jobrobot.de
www.zeit.de
www.kimeta.de
www.jobscanner.de
www.icjobs.de
www.worldwidejobs.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/navigation_in_der_jobboersenflut_174.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>174</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:40:17</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Jobsuche mit Weitblick</title>
		<description><![CDATA[Heraus aus dem Hörsaal - hinein in den Job. Wer kurz vor dem Abschluss seines Studiums steht oder das Examen schon in der Tasche hat, darf sich mit dem zweiten Schritt Richtung Karriere beschäftigen: dem Einstieg in den Beruf.
]]></description>
		<text><![CDATA[Also, Augen auf und dem Traumjob auf die Spur kommen. Auch alle, die sich in Praktika oder Trainee-Programmen bereits die ersten Sporen im Beruf verdienen, sind gut beraten, sich nicht auf glückliche Fügungen zu verlassen, die vielleicht auf Dauer einen Vertrag im Unternehmen sichern, sondern als Nachwuchsführungskräfte selbst das Heft in die Hand zu nehmen und offensiv auf Jobsuche zu gehen.
Immer am Ball zu bleiben, lautet die Devise, um als Newcomer den sich rasch verändernden Arbeitsmarkt im Blick zu behalten. Positiver Nebeneffekt: Wer weiß, was Unternehmen suchen, kann auch die eigenen Chancen realistisch einschätzen.

Der Blick in die Stellenanzeigen
Informationen darüber, welche Berufsgruppen aktuell gesucht werden, welche
Qualifikationen künftige Mitarbeiter mitbringen müssen und ob es rechts und links vom scheinbar vorgezeichneten Berufsweg noch Nebenstraßen gibt - diese Informationen finden sich nicht in Hochglanzmagazinen auf dem Silbertablett. Ganz im Gegenteil: Sie sind da zu finden, wo Unternehmen sprechen, in den Stellenanzeigen. Dabei reicht es nicht, mit geschultem Blick die Wochenendausgaben der regional und überregional erscheinenden Zeitungen genau zu durchforsten und einschlägige Stellenangebote aus Fachzeitschriften auszuschneiden, auch das Internet ist unbedingt zu berücksichtigen.

Vorzüge von Zeitungen
Einige Vorzüge des Printmediums sind nicht zu toppen. Während die Internetrecherche beispielsweise ein aktives Tun vom User erwartet, der seine - meist sehr spezielle - Suche genau definieren und einschränken muss, kann der Leser eines gedruckten Stellenmarktes beim Blättern und Querlesen über interessante Angebote stolpern. Genau auf diesen Effekt setzen Unternehmen, die für Führungspositionen neue Mitarbeiter suchen und schalten ihre Stellenanzeigen in den Printmedien. Denn die schwarz auf weiß gedruckten Stellenmärkte der regionalen und überregionalen Tages- und Wochenzeitungen werden erfahrungsgemäß auch von Fach- und Führungskräften durchgeblättert, die sich für die Bewegungen am Arbeitsmarkt interessieren und nur unterschwellig daran dachten, den Job vielleicht zu wechseln.
Print und Online nicht als Konkurrenz, sondern als sinnvolle Ergänzung: Viele Zeitungen verknüpfen deshalb ihren Print- Stellenmarkt mit einem Jobportal im Internet: Überregional Die Zeit (www.zeit.de/jobs), Süddeutsche Zeitung (stellenmarkt.sueddeutsche.de) oder die Frankfurter Allgemeine Zeitung (fazjob.net). Andererseits gehen etablierte Internet-Jobbörsen Kooperationen mit großen Zeitungen ein, um die Synergieeffekte zu nutzen: Das Paderborner Karriereportal, Jobware arbeitet unter anderem mit der Frankfurter Rundschau, dem Rheinischen Merkur und den VDI-Nachrichten zusammen.

Print- und Screenmedien sinnvoll nutzen
Wer in die Jobsuche startet, ist gut beraten, beide Medien zu nutzen und die Karriere sowohl im Blick als auch im Klick zu haben. 




Nicht klotzen, sondern kleckern: Kleine, aber feine Online-Jobbörsen

Wer als Young Professional nicht im großen Teich der Jobangebote fischen möchte, sondern genau weiß, was er will, ist bei den kleinen, aber feinen Online-Jobbörsen, die sich auf Fachund Führungskräfte spezialisiert haben, genau an der richtigen Adresse. Sie halten nämlich über die branchenspezifischen Stellenangebote hinaus auch wichtige Unternehmensinformationen und zusätzlich Karriere- und Bewerbungstipps für den User bereit. Wir stellen - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - einige interessante Jobportale vor:

www.jobware.de
Führungskräfte und Professionals, gesucht von Unternehmen, die in eigenem Namen und in eigener Sache inserieren, kennzeichnen das Profil von Jobware und spiegeln die Fokussierung der Jobbörse auf Fach- und Führungskräfte wider. Rund die Hälfte aller Stellenangebote kommen nach neuesten Untersuchungen aus den Berufsfeldern „Technische Berufe/Ingenieure“ und „IT/ Telekommunikation“.

www.jobstairs.de
Direkt und ohne Umweg zu den Jobs von Top-Unternehmen: Das versprechen die Betreiber von JobStairs. Über die Internetplattform können Stellenanzeigen von bis zu 50 Großunternehmen aktuell und zuverlässig zentral und für jede Qualifikation gesucht und gefunden werden.

www.jobvector.de
Die Karriereplattform für Naturwissenschaftler im deutschsprachigen Raum wendet sich ausschließlich an Naturwissenschaftler mit Hochschulabschluss und Techniker aus den Life Sciences (Biotech, Pharma, Chemie und medizinische Forschung). 

www.ingenieurweb.de
Jobbörse für Ingenieure, Naturwissenschaftler und Fach- und Führungskräfte aus technischen Berufen mit vielen Informationen und Bewerberempfehlungen.

www.greenjobs.de
Jobbörse für Fachkräfte aus dem Umweltbereich, insbesondere Umwelttechniker, Geowissenschaftler, Umwelt-Manager oder -Pädagogen.

www.stellenanzeigen.de
stellenanzeigen.de wurde 1995 gegründet und gehört mit über 1 000 000 Visits monatlich zu den führenden deutschen Online-Stellenbörsen für Fach- und Führungskräfte. Die online Jobbörse arbeitet mit dem Verband deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI) zusammen. Karrieretipps sowie Tests für die Berufswahl und Karriereplanung runden das umfangreiche Serviceangebot der Plattform ab.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/jobsuche_mit_weitblick_173.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>173</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:33:46</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Drehen, schrauben, stanzen: Maschinenbau-Unternehmen in Deutschland</title>
		<description><![CDATA[Sie bauen Druckmaschinen, Verbrennungsmotoren, Kugellager, entwickeln Windkraftanlagen, Umwälzpumpen, konstruieren Mikromotoren für die Medizintechnik oder hausgroße Förderanlagen für den Tagebau: Ohne Maschinenbau-Ingenieure würde sich kaum etwas drehen. 
Für Bewegung sorgten im Jahr 2006 rund 873 000 Beschäftigte in den Maschinenbau-Unternehmen, in 2007, so schätzt der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, dürfte die Zahl auf über 900 000 steigen.
Ebenso wie in vielen anderen Branchen liegt auch im Maschinenbau der Beschäftigungsschwerpunkt bei den kleinen und mittleren Unternehmen. Nach einer aktuellen Statistik haben nur zwei Prozent der Maschinenbau-Unternehmen in Deutschland mehr als 1000 Beschäftigte, mehr als 40 Prozent dagegen zwischen 20 und 49 Mitarbeitern. Insgesamt gesehen beschäftigen 80 Prozent der Unternehmen 20 bis 250 Mitarbeiter. Grund genug also, bei der Stellensuche auch ein paar der kleineren, weniger bekannten Unternehmen anzusprechen.]]></description>
		<text><![CDATA[EADS
Die EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen, das sich in allen Bereichen der zivilen wie der militärischen Luft- und Raumfahrt engagiert. Zum Produktportfolio gehören die Hubschrauber der Gesellschaft Eurocopter ebenso wie der Verkehrsflieger Airbus und Teile des europäischen Raumfahrtprogramms wie Ariane und das Navigationssystem Galileo. Die EADS beschäftigt über 116 000 Mitarbeiter in mehr als 70 Produktionsstandorten, hauptsächlich in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien, aber auch in den USA und in Australien. 2006 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 39,4 Milliarden Euro.
&gt; info: www.eads.net

Putzmeister
Mit Firmensitz in Aich bei Stuttgart entwickelt, produziert und vertreibt das Unternehmen Maschinen zur Förderung und Verteilung von Beton und Mörtel für die Bauwirtschaft. In diesem Bereich hat sich das Unternehmen seit seiner Gründung 1958 weltweit einen hervorragenden Namen erarbeitet.
&gt; Info: www.putzmeister.de

Liebherr
1949 von Hans Liebherr gegründet, ist das Unternehmen Liebherr nach wie vor im Familienbesitz. Heute ist die Firmengruppe mit mehr als 26 000 Mitarbeitern nicht nur einer der größten Baumaschinenhersteller weltweit, im Bereich Werkzeugmaschinen besticht das Haus mit Wälzfräsmaschinen, Wälzstoßmaschinen und Schleifmaschinen. Seine größte Bekanntheit hat das Unternehmen aber wahrscheinlich mit den Haushaltsgeräten erlangt.
&gt; Info: www.liebherr.com

Linde AG
Die Linde Gruppe ist ein weltweit führendes Gase- und Engineeringunternehmen, das mit rund 49 000 Mitarbeitern in weltweit über 70 Ländern vertreten ist. Das Unternehmen erzielt in den Bereichen Industrie- und Medizingase sowie Engineering einen Jahresumsatz von rund zwölf Milliarden Euro. Die Strategie der Linde Group ist auf ertragsorientiertes Wachstum ausgerichtet. Dabei steht vor allem der gezielte Ausbau des internationalen Geschäfts mit zukunftsweisenden Produkten und Dienstleistungen im Blickpunkt.
&gt; Info: www.linde.com

MTU Friedrichshafen
Die MTU Friedrichshafen GmbH zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Großdieselmotoren und kompletten Antriebssystemen. Das Produktprogramm ist mit Dieselmotoren und Gasturbinen das umfassendste und modernste der Branche. Die Anwendungen reichen von Schiffen über schwere Land- und Schienenfahrzeuge, Bau- und Industriefahrzeuge, landwirtschaftliche Geräte bis hin zu dezentralen Energieanlagen.
In ihrer fast 100jährigen Geschichte haben die MTU Friedrichshafen und ihre Vorgängergesellschaften, insbesondere die Maybach-Motorenbau GmbH, eine Vielzahl von Innovationen hervorgebracht und damit bis heute Technikgeschichte geschrieben. Die Motorenbaureihen der Marke MTU decken mit ihren verschiedenen Zylindervarianten ein breites Leistungsspektrum von 20 bis 9000 kW ab und eignen sich daher für den Antrieb zahlreicher Fahrzeug- und Aggregatesysteme.
&gt; Info: www.mtu-online.de

Diehl Aerospace
Mit innovativen Technologien und ausgereiften Produkten in den Kompetenzbereichen ist die Diehl Aerospace ein leistungsstarker und international anerkannter Partner der Luftfahrzeughersteller in den Bereichen Avionik und Kabine. So zeichnet die Diehl Aerospace als Systemlieferant für die Entwicklung und Herstellung des neuartigen elektrischen Türsteuerungssystems und der Hochauftriebssteuerung sowie der modernen Kabinenbeleuchtung des A380 verantwortlich. Auch das farbige LED-Kabinenbeleuchtungssystem der Boeing 787 ist eine Neuentwicklung der Diehl Aerospace.
An den Standorten Überlingen, Frankfurt, Nürnberg und Rostock stehen 1200 engagierte und qualifizierte Mitarbeiter für Kompetenz und Qualität in Entwicklung und Fertigung von Avionik- und Kabinensystemen. Um einen weltweit optimalen Service zu bieten, betreibt die Diehl Aerospace darüber hinaus Kundendienstzentren in Hamburg, Toulouse (Frankreich), Sterrett (AL/USA) und Singapur.
&gt; Info: www.diehl-aerospace.de

BSH
Die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, ein Joint Venture zwischen der Robert Bosch GmbH Stuttgart und der Siemens AG München, ist eine weltweit tätige Unternehmensgruppe mit einem Jahresumsatz 2006 von mehr als 8,3 Milliarden Euro.
Eine konsequente Innovations- und Qualitätspolitik bestimmt das Handeln und die Entwicklung des Unternehmens. Einer der wichtigsten Grundsätze der BSH ist, mit Neu- und Weiterentwicklungen von Produkten dem Nutzer einen echten Mehrwert an Leistungsfähigkeit, Komfort und Bedienfreundlichkeit zu bieten. Dies geschieht mit der Überzeugung, dass das Vorantreiben neuer Technologien nicht nur Wettbewerbsvorteile und mehr Convenience für den Kunden schafft – sondern dass auch die Umwelt stets davon profitiert. Durch den Transfer von Know-how innerhalb der BSH-Gruppe werden weltweit Standards auch im Umweltschutz gesetzt. Die BSH bekennt sich zum Leitbild der Nachhaltigkeit und damit zum verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen.
Die BSH ist Marktführer in Deutschland, in Westeuropa die Nummer Eins und gehört zu den weltweit führenden Hausgeräteherstellern.
Die BSH wurde vom Magazin „karriere“ als einer der Top-Arbeitgeber 2007 in Deutschland ausgezeichnet
&gt; Info: www.bsh-group.de

Dräxlmaier Group
Als internationaler Systempartner der Automobilindustrie ist die Dräxlmaier Group nicht nur einer der führenden Entwickler und Hersteller von innovativen Bordnetzsystemen, sondern verfügt darüber hinaus auch über umfassende Interieur-, Zierteileund Logistikkompetenzen.
Durch die Integration elektrischer und elektronischer Bauteile in kompletten Interieursystemen verwirklicht das Unternehmen „Funktions-Integrierte Systeme“ (FIS). Die Kunden erhalten von der Entwicklungsleistung aus eigenem Prototypen- und Werkzeugbau bis zur produktionssynchronen Anlieferung alles aus einer Hand.
&gt; Info: www.draexlmaier.de

Brose
Brose ist Partner der internationalen Automobilindustrie und beliefert mehr als 40 Fahrzeugmarken und führende Sitzhersteller. An weltweit fast 40 Standorten in 19 Ländern entwickeln und fertigen rund 9100 Mitarbeiter mechatronische Komponenten und Systeme für Türen und Sitze von Automobilen. Aktuell ist jedes vierte weltweit produzierte Fahrzeug mit mindestens einem Brose-Produkt ausgestattet.
Im Geschäftsjahr 2006 erzielte die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von rund 2,3 Mrd. Euro. Gegenwärtig ist Brose unter den Top 100 der weltweiten Automobil-Zulieferer das siebtgrößte Unternehmen in Familienbesitz.
&gt; Info: www.brose.de

Hochtief
Hochtief gehört zu den führenden internationalen Baudienstleistern. Diese Position wird entscheidend von der hohen Qualifikation und dem überdurchschnittlichen Engagement der Mitarbeiter im In- und Ausland geprägt.
Das Unternehmen, trotz schwieriger Lage auf dem Baumarkt in beständigem Wachstum, bietet Schulabgängern, Studenten und Hochschulabsolventen oder berufserfahrenen Profis zusätzliche Chancen.
&gt; Info: www.hochtief.de

LuK
Weltweit rollt jedes vierte neue Auto mit einer LuK Kupplung vom Band. Produziert wird an zwischenzeitlich 17 Standorten in Deutschland, Frankreich, Brasilien, Großbritannien, Indien, China, Korea, Mexiko, Südafrika, Ungarn und den USA.
Forschung und Entwicklung haben bei LuK einen hohen Stellenwert. Rund ein Sechstel der Mitarbeiter ist im Bereich F&amp;E in Entwicklungskompetenz- Zentren, den sogenannten „Tech Center“, beschäftigt und liefert die Innovationen für die automobile Welt von morgen.
Mehr als 8600 Mitarbeiter produzieren jährlich über 14 Millionen Kupplungen für Pkw und Traktoren, mehr als drei Millionen Lock-up Kupplungen und nahezu fünf Millionen Zweimassenschwungräder, welche direkt an die internationalen Automobilhersteller geliefert werden. So konnte im Jahr 2005 ein Gesamtumsatz von zwei Milliarden Euro ausgewiesen werden.
&gt; Info: www.luk.de

Flender
Flender ist weltweit einer der führenden Hersteller von Komponenten der mechanischen und elektrischen Antriebstechnik. Die Angebotspalette reicht von der einzelnen Komponente bis zum kompletten Antriebssystem für nahezu alle Industrieanwendungen.
&gt; Info: www.flender.com

MAN
Die MAN Gruppe ist eines der führenden Nutzfahrzeug-, Motoren- und Maschinenbauunternehmen Europas mit jährlich rund 13 Milliarden Euro Umsatz und weltweit rund 50 000 Mitarbeitern. MAN ist Anbieter von Lkw, Bussen, Dieselmotoren, Turbomaschinen sowie Industriedienstleistungen und hält in allen Unternehmensbereichen führende Marktpositionen. Die MAN AG, München, gehört zu den 30 führenden Unternehmen im deutschen Aktienindex (DAX).
Die Strategie der Gruppe zielt auf nachhaltige Wertsteigerung in den Kernbereichen. Die MAN Gruppe fokussiert ihre Aktivitäten auf wachstumsstarke Geschäftsfelder im Bereich Transport-Related Engineering, die nachhaltig ausgebaut werden. Dabei zentralisiert das Führungssystem „Industrial Governance“ mit seiner klaren Rollenverteilung die strategische Führung und stärkt die operative Verantwortung der Unternehmensbereiche. Jeder Bereich muss sich am besten Wettbewerber messen.
&gt; Info: www.man.de

Mannesmann
Mannesmann – ein Name, der längst zur Marke wurde und für eine ganze Branche steht. Denn seit weit über 100 Jahren gilt Mannesmann als Inbegriff für Stahlrohre höchster Qualität - weltweit. Es waren die Unternehmensgründer Reinhard und Max Mannesmann, die 1886 ein Verfahren zur Herstellung nahtloser Stahlrohre entdeckten und weiterentwickelten. Mit dieser epochalen Erfindung wurde die industrielle Entwicklung entscheidend beeinflusst. Viele technische Prozesse und Produkte wurden erst durch das nahtlose Stahlrohr ermöglicht oder wirtschaftlich realisierbar.
Die Mannesmannröhren-Werke GmbH führt heute den Unternehmensbereich „Röhren“ im Salzgitter-Konzern mit zahlreichen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften, die in vier Kontinenten geschweißte und nahtlose Stahlrohre aller Art herstellen und/ oder weiterverarbeiten. Die Unternehmen, von denen einige mit deutschen oder ausländischen Partnern als Joint Ventures betrieben werden, sind auf unterschiedliche Rohrerzeugnisse spezialisiert, die weltweit für die verschiedensten Einsatzzwecke geliefert werden.
&gt; Info: www.mrw.de

Müller Weingarten
Der Konzern gliedert sich in die sieben Geschäftsbereiche Mechanische Pressen, Hydraulische Pressen, Druckgießtechnik, Massivumformung, Compact Pressen, Werkzeugbau und Service. Die Müller Weingarten AG vereint als einziger Maschinen- und Anlagenhersteller weltweit die drei Kernkompetenzen für die Metallumformung vor allem im Automobilbau unter einem Dach.
&gt; Info: www.mwag.de

Roche Diagnostics
Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global führendes, forschungsorientiertes Healthcare- Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Früherkennung, Prävention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, trägt das Unternehmen auf breiter Basis zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität von Menschen bei.
Roche ist einer der weltweit bedeutendsten Anbieter von Diagnostika, der grösste Hersteller von Krebs- und Transplantationsmedikamenten und nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein. 2006 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 33,3 Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verkäufe von 8,7 Milliarden Franken. Roche beschäftigt rund 75 000 Mitarbeitende in 150 Ländern und unterhält Forschungs- und Entwicklungskooperationen sowie strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern. Hierzu gehören auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai.
Die Division Roche Diagnostics verfügt über ein in der Branche einzigartiges Spektrum an innovativen Testprodukten und Dienstleistungen für Forscher, Ärzte, Patienten, Kliniken und Labors auf der ganzen Welt.
&gt; Info: www.roche.de

Asmus + Prabucki Ingenieure GmbH
API verkörpert die fachübergreifende Zusammenarbeit verschiedener Fachleute aus den Bereichen Bauingenieurwesen, Geologie, Hydrogeologie und Geographie. Sie bieten Kunden technisch und ökonomisch sinnvolle, zeitnahe Lösungen auch komplexer Projekte. Die Tätigkeitsbereiche des Unternehmens sind der Ingenieurbau, Deponiebau und Baureifmachung sowie Sanierung von Umweltkontaminationen und Qualitätssicherung. Besonderer Wert wird auf das Genehmigungsmanagement gelegt, um bereits im Vorfeld durch qualifizierte Planung Kosten erhöhende Überraschungen zu minimieren. Dabei gewährleistet die Firma ihren Kunden die komplette Abwicklung der Baumaßnahmen von der ersten Baugrunduntersuchung über die Planung, das Baumanagement bis zur Betriebsüberwachung. Hier verfügt die Firma über die entsprechend qualifizierten Mitarbeiter zur Gewährleistung einer unfallfreien und sicheren Baustelle.
&gt; Info: www.ap-ingenieure.de

A.S. Ingenieur GmbH
Das Unternehmen ist ein erfahrenes und erfolgreich tätiges Ingenieurbüro für technische Fachplanung und Konstruktion. Die Unternehmensphilosophie beinhaltet, stets ein kompetenter und zuverlässiger Partner zu sein. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen allgemeiner Maschinenbau, Schwermaschinenbau, Sondermaschinenbau, Transportanlagen, Automobilzulieferindustrie und Elektrotechnik.
Die A.S. Ingenieure GmbH möchte sich auch in der Zukunft durch Reaktionsfähigkeit und Flexibilität hinsichtlich der für den Kunden maßgeschneiderten Lösungen auszeichnen.
&gt; Info: www.as-ingenieure.de

Baumann + Partner Ingenieure
Baumann und Partner Ingenieure ist ein Planungsbüro mit überregionaler Ausrichtung. In den Niederlassungen in Fulda und Schmalkalden/ Thüringen werden Anlagen der Elektro-, Licht- und Fördertechnik geplant. Kernleistungen sind die Planung, Ausschreibung und Bauleitung von Anlagen der Stark- und Schwachstromtechnik sowie der Gebäudeautomatisierung, Anlagen der Beleuchtungstechnik im Innen- und Außenbereich sowie die Entwicklung von Sonderleuchten.
Außerdem gehört die Aufzugs- und Fördertechnik und Planung von EDVNetzwerken, Kommunikationsanlagen und Medieneinrichtungen sowie aktiven und passiven Brandschutzmaßnahmen bei Sanierungen und Neubauten dazu. Das Unternehmen bietet mit einem engagierten und kompetenten Planungsteam eine innovative und wirtschaftliche Planungsleistung, termingerechte und kostenorientierte Projektabwicklung wie Mobilität und Flexibilität und Komplettleistung in Planung, Ausschreibung und Bauleitung.
&gt; Info: www.bp-ingenieure.de

BOW Ingenieure GmbH
BOW wurde 1996 als Partnerschaft der Beratenden Ingenieure Prof. Harald Budelmann, Peter Onken und Peter Warnecke mit Sitz in Braunschweig gegründet. Die Gründung des Ingenieurbüros war die Fortsetzung einer mehrjährigen Zusammenarbeit der Partner, die während der gemeinsamen Assistententätigkeit am Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz (IBMB) der TU Braunschweig begann. Das Tätigkeitsprofil umfasst alle Bereiche des Bauwesens von der Tragwerksplanung und Tragwerksanalyse bis zur Instandsetzung und Verstärkung von Stahlbetonbauten und historischen Bauwerken. Neben Wärmeschutzuntersuchungen und der Sicherheitsund Gesundheitsschutzkoordination gehören Bauüberwachung und Beratung bei gutachterlichen Fragestellungen zu den Leistungen. Bei der Instandsetzung und in der Betontechnologie arbeitet das Unternehmen eng mit der Materialprüfanstalt für das Bauwesen in Braunschweig (MPA) zusammen. Trotz konjunktureller Probleme in der Bauwirtschaft sind die Aufgabenfelder, Projekte und der Umsatz seit Gründung der Ingenieurgesellschaft kontinuierlich gewachsen. In den vergangenen Jahren wurden Projekte im Baltikum, in Russland, Korea, Pakistan, Großbritannien und Australien bearbeitet.
&gt; Info: www.bow-ingenieure.de

Brendebach Ingenieure
Unabhängig beraten, kompetent und flexibel planen und effektiv betreuen sind die Voraussetzungen, die Bauvorhaben und Investitionsentscheidungen zum Erfolg führen. Der Grundstein zum Erfolg eines Projektes wird in dessen Vorbereitung gelegt. Diese Vorbereitung ist die Planung, in dem sich die Mitarbeiter der Brendebach Ingenieure als Sachwalter, Partner und Ratgeber jeden Auftraggebers sehen. Intelligente Ingenieurlösungen, kostenoptimiert, vor allem auch zeitlich auf den Punkt gebracht, sind Maxime ihres Handelns. Brendebach Ingenieure wurde 1973 durch Georg Brendebach gegründet.
&gt; Info: www.brendebach.de

Bürki Ingenieure GmbH
Seit 1963 beschäftigt sich die Firma mit der Projektierung, dem Verkauf und dem Service von Komponenten und Anlagen für die Industriebereiche Lebensmittel, Chemie/Pharmazie und für die Kunststoffindustrie. Die für die Kunden optimierte Problemlösung steht für die Bürki Ingenieure stets im Vordergrund. Hiermit ist das Unternehmen zu einem geschätzten Partner für qualitativ hochstehende Produkte, schnelle, zuverlässige und termingerechte Projektentwicklung sowie für einen gut organisierten After- Sale-Support geworden.
&gt; Info: www.buerki-ingenieure.de

Calenberg Ingenieure
Seit mehr als 30 Jahren entwickelt, produziert und vertreibt Calenberg Ingenieure weltweit als kompetenter Partner der Bauindustrie elastomere Federungssysteme für statische Bauteillagerungen sowie auch zur Körperschallentkopplung dynamisch beanspruchter Komponenten im Hochbau. Elastomerfedern sind robuste unempfindliche Zwischenlagen, die verschleiß- und ermüdungsfeste Bauwerke, Bauteile, Geräte und Maschinen sowohl bei hohen statischen wie auch dynamischen Beanspruchungen dauerelastisch stützen. Ein konsequenter Schritt in Richtung Weiterentwicklung des Unternehmens wurde Mitte 2001 umgesetzt.
Durch Abschluß eines Partnerschaftsvertrages übernahm Calenberg Ingenieure die Akquisition und den Vertrieb eines Spezialprodukt-Segments der Firma ContiTech Clouth, ein Unternehmen, welches mit seinen Qualitätsprodukten weltweit als anerkannter Spezialist für Kautschuktechnologie galt. Das Segment umfasst im Wesentlichen elastomere Gleisbettmatten und Lager für Masse-Feder-Systeme, welche im Schienenverkehrswegebau eingesetzt werden. Ende 2005 gab ContiTech aufgrund interner Umstrukturierungsmaßnahmen dieses Spezialartikelgeschäft komplett an Calenberg Ingenieure ab. Seitdem fertigt und vertreibt Calenberg Ingenieure die entsprechenden Produkte in eigener Regie.
&gt; Info: www.calenberg-ingenieure.de

CBP Consulting Engineers
Seit mehr als 50 Jahren steht der Name CBP für kompetente und seriöse Planungs- und Beratungsleistung im Bauwesen. Von damals bis heute entwickelte sich die Firma zu einer leistungsfähigen, überregional tätigen Ingenieurgesellschaft mit breitgefächertem Aufgabenspektrum. Über 400 Mitarbeiter in sieben Spartengesellschaften bilden das innere Gerüst von CBP. Die Bauprojekte, die CBP betreut, reichen von kleineren Umbaumaßnahmen bis hin zu Großprojekten wie dem neuen Flughafen München, an dessen Realisierung CBP maßgeblich beteiligt war. Zu den Auftraggebern zählen Bauherren der öffentlichen Hand, Industrie- und Handelsunternehmen, Krankenhäuser, Stiftungen und Anstalten des öffentlichen Rechts, Versicherungen und Bankinstitute, Hotel- und Gastronomiebetriebe und viele mehr. Heute gehört CBP auf dem Gebiet der Ingenieurleistungen im modernen Hoch- und Tiefbau mit seinen Spartengesellschaften und sechs verbundenen Tochtergesellschaften zu den führenden Ingenieurunternehmen in Deutschland.
&gt; Info: www.cbp.de

Gackstatter Beratende Ingenieure GmbH
Die GBI Gackstatter Beratende Ingenieure GmbH Stuttgart/Erfurt plant seit mehr als 40 Jahren europaweit die technische Ausstattung von Großprojekten im Hoch- und Tiefbau. Zunächst hat sich das Büro auf die Planung von Elektroanlagen in Hochbauten konzentriert. Von 1975 an kamen auch Projekte im Verkehrssektor wie Tunnelausstattungen, Streckenkabelanlagen, Leitzentralen oder Verkehrssignalanlagen hinzu. Das Unternehmen ist neutral und unabhängig und hat sich unter anderem bei der technischen Tunnelausrüstung eine führende Stellung am Markt erarbeitet. Als Berater, Planer und Bauleiter unterstützt GBI Gackstatter Beratende Ingenieure seine Projektpartner in allen Phasen des Bauprozesses. Auf Wunsch der Kunden haben wir als technische Generalplaner die Koordination der gesamten Gebäudetechnik übernommen.
Gegründet wurde das Unternehmen 1964 von Dipl.-Ing. (FH) Roland Gackstatter als Planungsbüro für Elektrotechnik. 1979 wurde es zur Sozietät umgewandelt. Seit 1990 hat das Büro die Rechtsform der GmbH. Zwei Jahre später wurde die Niederlassung in Erfurt gegründet. 2002 wechselte der Firmengründer in den Beirat. Mit den Gesellschaftern Holger Funke, Thomas Kratz und Rainer Trimborn übernahmen drei langjährige Mitarbeiter des Unternehmens die Geschäftsführung, was auch für die Zukunft die Kontinuität der Arbeit sichert. Im Dezember 2005 firmiert die Gackstatter und Partner GmbH zur GBI Gackstatter Beratende Ingenieure GmbH.
&gt; Info: www.gackstatter.de

GCA-Ingenieure
Die GCA Ingenieure AG ist eine Dachgesellschaft in der fünf unabhängige Ingenieurbüros projektbezogen miteinander arbeiten.
Die Gründung ist 1991 aus der gemeinsamen Arbeit für Veranstaltungsstätten entstanden. Es hat sich gezeigt, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei komplexen Bauvorhaben wie beispielsweise für Opern, Theater, Kongreßzentren, Fernsehstudios sehr sinnvoll ist. So trägt jeder der Gesellschafter mit seinem Büro zu den erforderlichen Gesamtlösungen aus der Akustik und Bauphysik, der Audio- und Videotechnik, der szenischen Beleuchtung und der Bühnentechnik mit Ober- und Untermaschinerie und weiteren Fachdisziplinen bei. Das Unternehmen berät Architekten, Statiker, Bauingenieure, Anlagenbauer und Bauherren direkt und kann Gesamtlösungen anbieten, die sich sowohl hinsichtlich der erfolgreichen Zusammenarbeit als auch hinsichtlich der technischen Komplexität bewährt haben. Die Firma verfügt mit über 40 Fachingenieuren, Medien- und Veranstaltungstechnikern über ausreichend Manpower, um die individuellen Aufgabenstellungen komplett, hausintern und neutral in Planung, Beratung und Bauüberwachung abzuwickeln.
&gt; Info: www.gca-ing.de

Herrmann Beratende Ingenieure GmbH
Herrmann Beratende Ingenieure GmbH ist eine der führenden Unternehmensberatungen für ausgewählte Branchen mit dem Schwerpunkt Küchenmöbel- und Fertighausindustrie. Seit mehr als 30 Jahren ist die Firma kompetenter Ansprechpartner in allen technischen und organisatorischen Fragen.
Das Unternehmen entwickelt und realisiert maßgeschneiderte strategische Lösungen in den Feldern Industrial Engineering, Fabrikplanung, Informationstechnologie und Organisation. Der geschäftsführende Gesellschafter Norbert Petersohn und ein Team aus branchenerfahrenen Ingenieuren stehen für hohe Beratungsqualität und eine konsequente Umsetzung aller vereinbarten Maßnahmen.
&gt; Info: www.hbi-consult.de

ISP Scholz Beratende Ingenieure AG
Seit 1956 steht ISP Scholz Beratende Ingenieure seinen Auftraggebern in allen Fragen rund um Planung, Statik, Konstruktion und Bauüberwachung zur Seite.
Mit rund 40 Mitarbeitern gehört die Firma zu den führenden Ingenieurbüros Münchens und ist mit Niederlassungen in Weimar, Leipzig und seit 2004 Landhut auch überregional präsent. Die Aufgaben reichen von der Ideenfindung bis zur kompletten Durchplanung und Betreuung des Bauvorhabens.
Dabei bietet ISP wir stets kundenund qualitätsorientierte Leistungen und einen umfassenden Service – vom Tunnel über die Autobahnbrücke bis zum Forschungszentrum.
&gt; Info: www.isp-scholz.de

Kardorff Ingenieure
Mit gezielter Lichtplanung gestaltet Kardorff Ingenieure die vierte Dimension der Architektur. Licht beeinflusst das Bild jedes Raumes und jeder Oberfläche, somit auch die Atmosphären und Stimmungen des täglichen Lebens. Kardorff Ingenieure sorgt für angenehmes, ergonomisches Licht am Arbeitsplatz und repräsentatives und effizientes Licht in öffentlichen Gebäuden sowie unterhaltsames, einzigartiges Licht in Einkaufsmeilen, begeisterndes und ausdrucksstarkes Licht für Fassaden bei Nacht, Spannung oder Harmonie erzeugendes Licht auf Plätzen und Straßen und für elegantes und charaktervolles Licht im Hotel. „Erst begreifen, dann beleuchten“ - diese Philosophie prägt die Arbeit von Kardorff Ingenieure und führt zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Umfeld, der Architektur und der Nutzung.
Das erfahrene, internationale Team aus Architekten und Ingenieuren verschiedener Fachrichtungen ist in allen Bereichen der Lichtplanung spezialisiert. Es betreut die Projekte als unabhängiges Planungsbüro vom Konzept bis zur Fertigung.
&gt; Info: www.kardorff.de

Karner Ingenieure GmbH
Die Karner Ingenieure GmbH erbringt seit 1971 qualitativ hochwertige Dienstleistungen auf dem Gebiet des Vermessungswesens und der Geoinformatik und zählt auf diesem Sektor zu den leistungsfähigen Fachbüros in Deutschland. Mehr als 25 qualifizierte Mitarbeiter betreuen in vermessungstechnischer Hinsicht jedes Jahr ein Investitions- und Bauvolumen von mehreren Hundert Millionen Euro. Die langjährige Erfahrung auf dem Gebiet des Vermessungswesens und der Geoinformatik, verbunden mit der intensiven Anwendung neuester Technologie ermöglicht es dem Büro, seine Auftraggeber kompetent zu beraten und optimale Konzepte auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse aus Wissenschaft und Technik zu entwickeln und umzusetzen.
&gt; Info: www.karner-ing.de

Karst Ingenieure GmbH
„Wir erfinden keinen Lebensraum, sondern nehmen ihn als Erbe und Schatz für die Zukunft“, lautet der Leitsatz der Firma Karst Ingenieure. Das Unternehmen plant für Städte und Gemeinden Wohn- und Gewerbegebiete, Straßen und Landschaften. Bei ihrer Arbeit wollen wir die planerischen Grundsätze ebenso berücksichtigen, wie die verschiedenen Ziele und Wünsche der Planungsbeteiligten, die so vielfältig sind, wie die Menschen einer Stadt. Seit 1978 führt Herbert Karst als beratender Ingenieur in den Fachbereichen Städtebau und Verkehr kommunale Planungen aus. Die Herausforderungen des Unternehmens sind ständig gewachsen. Ebenso wuchsen die Leistungen, vor allem in der Umweltplanung. 1992 entstand aus dem Planungsbüro Karst die Karst Ingenieure GmbH. Mit dem Einstieg von Oliver Karst und Jutta Karst in das Unternehmen, sind neue Kerngebiete wie Architektur und Tiefbau hinzugekommen. Karst Ingenieure stehen für Innovation und Kontinuität.
&gt; Info: www.karst-ingenieure.de

Kirchner Ingenieure
Kirchner Ingenieure sind ein modernes Ingenieurbüro mit Tradition und über 100 qualifizierten Mitarbeitern. Seit mehr als 30 Jahren haben sie sich durch überzeugende Ingenieurleistungen einen Namen gemacht. Durch vorausschauendes Management und fortschrittliche Geschäftspolitik wurde das Leistungsangebot ständig erweitern. Die Firma arbeitet für namhafte private Auftraggeber, Energieversorgungsunternehmen und unterstützen Kommunen und regionale Verbände seit vielen Jahren erfolgreich bei der Lösung anspruchsvoller und wichtiger Entwicklungsaufgaben in Stadt und Land.
&gt; Info: www.kirchner-ingenieure.de

Peter und Lochner, Beratende Ingenieure für Bauwesen GmbH
Im Oktober 1965 haben die beiden Partner Prof. Dr. Ing. Jörg Peter und Dipl. Ing. Georg Lochner das Ingenieurbüro Peter und Lochner, Beratende Ingenieure VBI, als Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR) gegründet. „Peter und Lochner“ ist ein Unternehmen, das mit etwa 35 Mitarbeitern Bauvorhaben im In- und Ausland plant und prüft. Ein innovativer und erfahrener Mitarbeiterstamm und konsequente Fortbildung sowie der Einsatz modernster Technik zeichnen die Firma aus.
&gt; Info: www.pul-ingenieure.de

Reinhart Enger Albert Beratende Ingenieure GmbH
Das Ingenieurbüro REA - Reinhart Engert Albert, Beratende Ingenieure GmbH - wurde im Jahre 1992 durch die drei Inhaber als Planungsbüro für Technische Gebäudeausrüstung gegründet. Das Leistungsspektrum umfasst die Planung und Objektüberwachung beispielsweise auf den Gebieten Elektro-, Daten, Mess-, Steuer- und Regeltechnik. Die Inhaber sammelten nach Beendigung des Studiums der Krankenhausbetriebstechnik, der Elektrotechnik und aufgrund betriebsinterner Weiterbildung, als Angestellte in einem namhaften Planungsbüro über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren in ihrer Tätigkeit als Projektleiter umfangreiche Erfahrungen. Im Anschluss daran erfolgte 1992 der Aufbau des eigenen Planungsbüros. Es wurden seit der Gründung des eigenen Büros neben Projekten für Industrie und private Bauherren, wie beispielsweise Industrieanlagen, Wohn- und Geschäftshäuser, Verwaltungs- und Hotelgebäude vor allem Staats- und kommunaleBauvorhaben wie Krankenhäuser, Altenheime, Schul-, Instituts- und Verwaltungsgebäude bearbeitet.
&gt; Info: www.rea-ingenieure.de

Schulze Ingenieure GmbH
Die Schulze Ingenieure mit Geschäftssitz in Düsseldorf wurde im Jahre 1998 als Ingenieurbüro für Hochwasserschutz, Deichbau, Siedlungswasserwirtschaft, Wasserbau und Verkehrsplanung gegründet. Sie ist hervorgegangen aus der 1978 entstandenen Roskamp-Ingenieur GmbH, seit 1985 übernimmt das Büros verstärkt nicht nur Aufgaben der „klassischen Ingenieurleistungen“, sondern auch auf dem Gebiet der Umwelt- und Landschaftsplanung sowie der Objektplanung. Die bei der Firma praktizierte fächerübergreifende Zusammenarbeit von technischen Ingenieuren und Landschaftsplanern fördert die Projektabwicklung im Hinblick auf Planungsqualität.
&gt; Info: www.schulze-ingenieure.de

Strehle &amp; Partner Ingenieure GbR
Seit der Gründung des Büros im Jahre 1991 steht der Name Strehle &amp; Partner Ingenieure GbR für eine kompetente und umfassende Planungsund Beratungsleistung auf dem Gebiet der elektrotechnischen Anlagentechnik. Kontinuierlich entwickelte sich das Büro zu einer führenden, überregional tätigen Ingenieurgesellschaft mit breitgefächertem Aufgabenspektrum. Die Leistungen des Unternehmens umfasst die Planung der gesamten elektrotechnischen Ausrüstung innerhalb des Hoch- und Tiefbaus. Auf der Grundlage langjähriger Erfahrungen und fachspezifischer Kenntnisse befasst sich das Büro überwiegend mit der Planung und Bauüberwachung anspruchsvoller Anlagen im kommunalen und industriellen sowie verkehrstechnischen Bereich. Die Projekte, die SPI betreut, reichen von kleineren Umbaumaßnahmen bis hin zu Großprojekten wie der Ausrüstung der Tunnel der BAB 17 oder der Wasserversorgung für die Millionenstadt Puebla in Mexiko. Zu den Auftraggebern zählen Bauherren der öffentlichen Hand, Ministerien, Industrie- und Handelsunternehmen, Krankenhäuser, Wasserver- und Abwasserentsorgungsunternehmen sowie Verkehrs- und Autobahnämter. Heute gehört das Büro Strehle &amp; Partner Ingenieure GbR auf dem Gebiet der Elektro-, Mess-, Steuer-, Regelungs- und Automatisierungstechnik im modernen Hochbau, Wasser- und Abwasserbereich sowie im Umweltsektor zu den führenden Ingenieurunternehmen in Sachsen.
&gt; Info: www.spi-dresden.de

Sperber
Michael Sperber gründete seine Firma 1947. Seit dieser Zeit ist das Unternehmen immer wieder neuesten technischen Anforderungen angepasst worden. „Qualitätsarbeit auf höchstem Niveau flexibel gestalten“ ist das Motto bis in die heutige Zeit. 1947 gründete Sperber als junger Zentralheizungsbaumeister sein Unternehmen in Trier und befasste sich zunächst mit dem Unternehmensbereich Heizungsbau und Lüftungstechnik. Schnell wurde die Firma Michael Sperber als kompetentes, regionales Unternehmen ein Marktführer im Großraum Trier. Die langjährige Erfahrung des Firmengründers auf allen Gebieten der Heizungstechnik brachte dem Unternehmen in kürzester Zeit einen ansehnlichen Kundenstamm. Das Unternehmen legt seit Gründung besonderen Wert auf Nachwuchsförderung, die sich in einer qualifizierten Fachausbildung im Rahmen der Versorgungstechnik zeigt. Der gewachsene Kundenstamm findet sich in einem Radius von etwa 400 Kilometern um Trier herum wieder. Er besteht aus den Bereichen: Industrie, Krankenhäuser, Kliniken, Pflegeheime, Banken und Geschäftsgebäude, Wohnanlagen und Einfamilienhäuser.
&gt; Info: www.sperber.org

Umwelttechnik und Ingenieure GmbH
Die Firma Umwelttechnik und Ingenieure hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1993 zum Ziel gesetzt, Verantwortung für Technik und Umwelt zu übernehmen. Die Ingenieurgesellschaft bietet in den Bereichen Beratung, Planung und in Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung sowie in der Projektsteuerung und Projektentwicklung für Kunden aus den Bereichen der Energiewirtschaft, Abfallwirtschaft, Bauwirtschaft, Metallindustrie und Grundstoffindustrie ein umfangreiches Know-how, welches von den ersten Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen bis zu konkreten Anlagenplanungen und Inbetriebnahmen reicht. Neben diesen Planungsleistungen hat die Firma in den letzten Jahren verstärkt die Bereiche Umweltberatung und Aufbau von Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen sowie den Bereich Due Diligence für ihre Kunden forciert.
&gt; Info: www.uigmbh.de

Weber Ingenieure
Mit etwa 90 Mitarbeitern und einer seit 1959 andauernden Unternehmensgeschichte gehört Weber Ingenieure zu den leistungsstärksten und zugleich erfahrensten Ingenieurbüros in Deutschland auf den Gebieten der Umwelttechnik und der Infrastruktur. Als unabhängiges Ingenieurbüro erarbeitet die Firma wirtschaftliche und innovative Lösungen vornehmlich in den Bereichen Abwasserreinigung, Kanalisation, Regenwasserbehandlung, Wasserbau und Hochwasserschutz, Wasserversorgung, Boden- und Grundwasserschutz sowie Abfallwirtschaft, Altlastensanierung, Straßenbau und Bauwerksinstandsetzung. Die Kunden der Firma sind vorwiegend Kommunen und Verbände sowie private Auftraggeber. Durch die regionale Präsenz in den einzelnen Niederlassungen an sechs Orten in Baden-Würtemberg sowie Dresden und Essen ist die örtliche Nähe zu den Auftraggebern gewährleistet.
&gt; Info: www.weber-ing.de

Zerna Ingenieure
Nach dem Leitsatz: „Die Kunst der Planung besteht darin, den Schwierigkeiten der Ausführung zuvorzukommen“, ist die Ingenieurgesellschaft Zerna Ingenieure seit drei Jahrzehnten mit Beratung, Planung und Qualitätssicherung in der Bautechnik beschäftigt. Heute verfügt die Firma in den unterschiedlichen Geschäftsfeldern über Spezialisten in nahezu allen Bereichen der Bautechnik. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Bochum, weitere Niederlassungen und Tochterunternehmen befinden sich in Darmstadt, Sankt Augustin und Hoyerswerda.
&gt; Info: www.zerna.eu]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/drehen_schrauben_stanzen_maschinenbau-unternehmen_in_deutschland_172.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>172</guid>
		<pubdate>2007-10-22 15:24:03</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Eine Initiative stellt sich vor</title>
		<description><![CDATA[Nachwuchs begeistern, Innovationen fördern, Standort stärken]]></description>
		<text><![CDATA[Bis 2015 soll Deutschland der führende Technikstandort weltweit werden – so lautet das erklärte Ziel des Vereins deutscher Ingenieure und der inzwischen rund 100 Partner, die sich seit Anfang 2006 zur Initiative „SACHEN MACHEN“ zusammengeschlossen haben.

Um die hoch gesteckte Marke zu erreichen, setzen die Partner vor allem auf drei Eckpfeiler: Nachwuchs, Innovationen und Image des Standorts. Vor dem Hintergrund des Ingenieurmangels sowie des demographischen Wandels sei es unerlässlich, junge Menschen frühestmöglich für Technik zu begeistern und so an den Ingenieurberuf heran zu führen. „Aus dem Land der Ideen muss ein Land der Innovationen werden – und dafür brauchen wir die Köpfe“, sagt der Sprecher der Initiative, Dr. Willi Fuchs. An den von der Initiative begleiteten Wettbewerben beteiligen sich häufig Hochschulen, etwa, wenn Automobilhersteller bei der Formula Student am Hockenheimring angehenden Ingenieuren bei der Konstruktion von Rennwagen über die Schulter schauen.

„Die Studierenden eignen sich Kenntnisse in Konstruktion und Betriebswirtschaft an. Außerdem werden automatisch die Soft Skills geschult. Besser ausgebildete Ingenieure kann die Industrie nicht bekommen“, sagt Dr. Ludwig Vollrath, Geschäftsführer VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik. Gewonnen hat 2007 das Team der Universität Stuttgart vor Graz und München.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/eine_initiative_stellt_sich_vor_170.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>170</guid>
		<pubdate>2007-10-22 14:39:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ingenieure gesucht!</title>
		<description><![CDATA[Fachkräftemangel stellt deutsche Wirtschaft vor Probleme
Tausende offene Stellen, durch die, sollten sie nicht besetzt werden, das Wirtschaftswachstum in der Republik ins Schwanken geraten könnte: Ingenieuren, die sich jetzt auf Stellensuche begeben, winken ausgezeichnete Karrierechancen, wenn sie eine fundierte Ausbildung mitbringen.]]></description>
		<text><![CDATA[„Die deutsche Ingenieurausbildung der Hochschulen gilt – nach wie vor – als weltweit führend“, konstatiert eine im März dieses Jahres veröffentlichte Studie der renommierten Boston Consulting Group zu den Perspektiven des Wirtschaftsstandorts Deutschland aus Sicht US-amerikanischer Unternehmen. Die deutsche Führungsrolle im Ingenieursbereich beweist sich alljährlich im Rahmen der Hannover Messe, der weltweit größten technologischen Leistungsschau der Industrie.
Von den über 6000 Ausstellern aus 68 Ländern stammten bei der Ausstellung in diesem Jahr mehr als die Hälfte aus der Bundesrepublik Deutschland. 

Viele Stellenanzeigen online
Der wirtschaftliche Aufschwung macht sich auch auf dem Stellenmarkt bemerkbar: Im Monat März fanden sich allein beim Online- Stellenportal Monster fast 60 000 Stellenangebote für Ingenieure – die höchste Nachfrage besteht in den Bereichen Maschinenbau und Fertigung. Besonders stark nachgefragt sind die Online-Stellenangebote für Architekten und Bauingenieure, aber auch Angebote im Automobilsektor, im operativen Controlling sowie im Projektmanagement. Mit der Vielzahl an offenen Stellen ist aber auch ein wesentliches Problem für die deutsche Wirtschaft verbunden, denn nach den Studien der Boston Consulting Group zeigt sich eine wesentliche Bedeutung deutscher Ingenieure für die Unternehmen.
In vielen Ingenieurberufen ist die Nachfrage bereits jetzt weitaus höher als das Angebot an Arbeitskräften. „Stagnierende Absolventenzahlen und der demografische Wandel geben ungeachtet der eigentlich positiven Entwicklung auch Anlass zur Sorge“, erklärt Dr. Willi Fuchs, Direktor des Verbands deutscher Ingenieure (VDI). „Der Ingenieurmangel verschärft sich, und dies kann sich der Technikstandort Deutschland volkswirtschaftlich nicht leisten.“ Der vorhandene Engpass an qualifi zierten Fachkräften wirke sich negativ auf Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit aus.

Nach Angaben des VDI ist die Zahl der offenen Stellen für Ingenieure allein im Jahr 2006 um 20 Prozent gestiegen. Die Zahl der arbeitslosen Ingenieure hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre halbiert, selbst bei Architekten und Bauingenieuren ist inzwischen ein starker Rückgang der Arbeitslosenzahlen zu verzeichnen. Gesucht werden vor allem Kandidaten, die über fundiertes Spezialwissen und Schlüsselqualifi kationen wie betriebswirtschaftliches Denken, analytische Fähigkeiten, Führungsstärke und Internationalität verfügen.

Bewerbungsproblem: „Mismatch“
Am gravierendsten äußern sich die Probleme bei der Rekrutierung von Ingenieuren darin, dass Unternehmen eine vakante Position nicht besetzen können. In diesem Fall haben sich entweder erst gar keine Aspiranten auf die freie Stelle beworben oder aber die Bewerber wiesen Defi zite bezüglich der Qualifikation auf. Ein Grund: „Mismatch“ – der Bewerber verfügt zwar über vielfältige Qualifikationen, diese sind jedoch zum gesuchten Berufsbild nicht kompatibel. Viele Firmen steuern dem entgegen, indem sie möglichen neuen Mitarbeitern Qualifizierungsprogramme anbieten.

Großunternehmen sehr beliebt
Häufig bewerben sich Ingenieursabsolventen ausschließlich bei Großunternehmen. Konzerne wie Daimler oder Airbus werden von Jobsuchenden bevorzugt, weil die Größe dieser Unternehmen suggeriert, dass die Jobs dort sicherer und besser bezahlt sind. Kleine und mittelständische Unternehmen gelten für viele Bewerbern als „zweite Wahl“.
Dabei bieten gerade mittelständische Unternehmen oft hohe Entwicklungspotenziale und attraktive Verantwortungsbereiche für den Einzelnen. Die Ingenieure erhalten Einblick in unterschiedliche Arbeitsfelder und bekommen oftmals die Chance, sich freier zu entwickeln als in den meisten Großunternehmen.

Ins Blickfeld rücken dabei die „Hidden Champions“, die mit ihren Produkten und/oder Dienstleistungen globale Präsenz und ein klares Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb zeigen. Sie akquirieren kluge Köpfe bereits zu Studienzeiten – lange bevor diese ihr Diplom in der Tasche haben. Über Patenschaften, Stipendien, Betriebspraktika und Unterstützung bei den Diplomarbeiten werden die künftigen Mitarbeiter frühzeitig an das Unternehmen gebunden. Gleichwohl werden Karrieremessen als Recruiting-Plattform genutzt.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/ingenieure_gesucht_169.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>169</guid>
		<pubdate>2007-10-22 14:34:45</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Berufswunsch: Profiler!</title>
		<description><![CDATA[Profiler und Gerichtsmediziner – sie sind die Helden aktueller Kriminalgeschichten. Und das hat Folgen: Immer mehr Berufseinsteiger wollen ihren Helden aus Fernsehserien und Filmen nacheifern. Was allerdings fehlt, das sind die passenden Jobs.
Wenn es in früheren Tagen Verbrechern an den Kragen ging, dann sorgten kopflastige Detektive wie Sherlock Holmes, harmlos anmutende alte Damen wie Miss Marple oder ein extrem pfiffiger Hercule Poirot dafür, dass die Übeltäter überführt wurden. Und kaum einer kam auf die Idee, ihnen nacheifern zu wollen und damit den Lebensunterhalt zu bestreiten.]]></description>
		<text><![CDATA[Doch plötzlich ist alles anders: Dank TVSerien wie CSI sind Profiler plötzlich mächtig angesagt, die kleine Puzzleteilchen mit einer gehörigen Portion Intuition zusammenzusetzen und dem Täter damit auf die Schliche zu kommen.

Profiler in Deutschland?
Wie das Bundeskriminalamt auf seiner Homepage in einem Dossier für potenzielle Berufseinsteiger erklärt, geben beispielsweise rund 40 Prozent aller Psychologiestudieneinsteiger in den neuen Bundesländer bei der Frage nach dem gewünschten Betätigungsfeld an, sie möchten gerne Profiler werden. Davon abgesehen, dass es den Job in dieser Form und Bezeichnung in Deutschland überhaupt nicht gibt, sind die Jobaussichten in einem Berufsumfeld, das diesem am nächsten kommt, äußerst bescheiden. Der Berufsalltag der Fallanalysten ist ein gänzlich anderer als in den TV-Serien oder Kinofilmen. Die Operative Fallanalyse (OFA) ist durch die föderalen Strukturen der Bundesrepublik Deutschland zum einen bei den Landeskriminalämtern und zum anderen beim Bundeskriminalamt angesiedelt.

Da in Deutschland die Aufklärungsquote im Bereich der Kriminalfälle ohnehin recht hoch ist, ist es nur äußerst selten erforderlich, dass die OFA-Fachleute herangezogen werden. In ganz Deutschland sind dies jährlich zwischen 50 und 80 Fälle. 
Selbstständig tätig werden sie nie. Daraus lässt sich natürlich ableiten, dass auch der Personalbedarf im OFA-Bereich durchaus übersichtlich ist. In allen 16 Bundesländern zusammen gibt es rund 50 Mitarbeiter, die sich mit der Operativen Fallanalyse beschäftigen, beim Bundeskriminalamt kommen noch einmal 16 dazu. Auch das Bild des einsamen Wolfes, der bei Nacht in seinem Büro scharf nachdenkt und letztendlich die entscheidende Eingebung erhält, ist fernab der Realität. Gearbeitet wird in Teams von drei bis acht Analytikern und Ermittlern. Zum Betätigungsfeld gehören auch so unspektakuläre Dinge wie die Pflege einer Computer-Datenbank für Serienstraftäter, Fortbildungsveranstaltungen und Gremienarbeit sowie Unterstützung und Beratung von anderen Polizeibeamten. Also nicht gerade kriminalistischer Glamour und Adrenalin pur wie im TV.

Gerichtsmediziner und Pathelogen
Für den entscheidenden Tipp bei der Überführung eines Straftäters sorgen in den angesagten Fernsehserien auch immer häufiger die Gerichtsmediziner. Sie tauchen – total realitätsfremd – ungefragt am Tatort auf und liefern bereits erste Hinweise. Dinge, die dem gemeinen Polizeibeamten nicht direkt ins Auge fallen. In Wirklichkeit ist der Außentermin eher die Ausnahme - und der Alltag ist oft weniger spektakulär. Denn neben der Thanatologie, der Leichenschau bei außergewöhnlichen Todesfällen, besteht die Arbeit auch aus relativ trockenen Themen wie Abstammungs- und Behandlungsfehlergutachten sowie Glaubwürdigkeitsbeurteilungen aus medizinischer und forensischer Sicht.
Zumindest ernüchternder als das, was den neuen Helden in TV-Krimis zugeschrieben wird. Zu Verwechslungen kommt es in Fernsehserien oft mit Pathologen, die zwar auch Obduktionen durchführen, aber diese im Regelfall nicht zur Abklärung des Todesursache sondern aus wissenschaftlichen Gründen durchführen. Der Irrtum könnte sprachliche Ursachen haben: In amerikanischen Fernsehserien wird der Rechtsmediziner oft als „forensic pathologist“ bezeichnet – und wenn dann unsauber übersetzt wird, dann kommt im Deutschen dabei ein Pathologe heraus, der oft auch als Gerichtsmediziner bezeichnet wird.

Polizeiausbildung ist wichtiger
In diesem Zusammenhang aufgetreten ist vielfach in Studienanfängerforen im Internet der Wunsch, Rechtsmedizin zu studieren, was als Einzelstudium allerdings nicht geht. Wer sich für das Berufsbild entscheidet, der muss sich mit der Humanmedizin auseinandersetzen. Interdisziplinär greifen auch Juristen und Zahnmediziner das Thema auf. Was im Kino oder Fernsehen cool und interessant erscheint, ist – wie Praxisberichte zeigen – fernab von der Wirklichkeit. Wer Verbrecher seriös jagen will, kommt an einer Polizeiausbildung in der Regel nicht vorbei.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/berufswunsch_profiler_29.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>Guido Kratzke</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>29</guid>
		<pubdate>2007-08-20 16:55:47</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Begleiteter Jobeinstieg</title>
		<description><![CDATA[Warum sich immer nur in Handbüchern über den Berufseinstieg informieren? Ein Coach kann viel präziser auf die eigene Persönlichkeit eingehen und kritische Tipps geben.
Tipps für die richtige Bewerbung gibt es viele: Allein im Internet finden sich zahllose Seiten und die Literatur über das passende Anschreiben, den richtigen Lebenslauf und die perfekte Vorstellung. Sogar „das beste Schuhe Putzen“ füllt Bibliotheken – mit dem Ergebnis, dass viele Personalchefs angesichts der ihnen auf den Tisch flatternden Bewerbungen feststellen können, welche Bewerbungsratgeber zur Zeit bevorzugt gelesen werden.]]></description>
		<text><![CDATA[Keine Frage, die besseren Handbücher und die eingehender recherchierten unter den Internetseiten geben wertvolle Hinweise für den Übergang vom Studium in den Beruf, aber sie haben einen großen Haken: Sie beantworten keine konkreten Fragen und der Absolvent merkt im Zweifel gar nicht, wo er seine Fehler macht. Diesem Manko ist ausschließlich mit persönlicher Beratung zu begegnen, bei der die Bewerber ihre Unterlagen mitbringen können. Mit kritischem Blick analysieren Coaches die Unterlagen und geben Hinweise für eine bessere Gestaltung und passenderen Inhalt.

Konstruktive Kritik
Der Umfang – und natürlich auch der Preis – dieser Dienstleistung variiert sehr stark. So bieten die meisten Organisatoren von Hochschulkontaktmessen den Besuchern ihrer Veranstaltungen einen Bewerbungsservice an: Wer seine Bewerbungsmappe mitbringt, erhält konstruktive Kritik etwa auf den Campus Chances oder den Bonding-Kontaktmessen – für die Studierenden kostenlos.

Seit einer ganzen Weile aber offerieren professionelle Karriere- und Bewerbungscoaches ihren Schützlingen umfassende Beratung über einen längeren Zeitraum – ein Trend, der aus den USA herübergeschwappt ist. Dort ist es schon beinahe eine Selbstverständlichkeit, dass die Hochschulen, mit Studiengebühren finanziert, ihren Eleven alle erdenklichen Seminare, Workshops und Beratungsgespräche anbieten, um ihnen den Übergang in den Job zu erleichtern. Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) etwa, eine der weithin anerkannten Elite-Universitäten, bietet seinen Studierenden trotz ohnehin schon ausgezeichneter Berufsaussichten schon fast einen Rundumservice bei der Berufswahl und der Stellensuche. Das dortige Careers Office gibt den Studierenden nicht nur Hinweise in Seminaren, sondern berät mit ihnen eingehend mögliche Karrierewege und führt gestellte Vorstellungsgespräche mit den Absolventen durch.

Coaches nehmen an Bedeutung zu
Dennoch gewinnen außeruniversitäre Coaches zunehmend an Bedeutung. Wer über das nötige Kleingeld verfügt und eine spezielle Position anstrebt, kann sich von professionellen Career Coaches eingehend beraten lassen. In mehreren Sitzungen entwickeln die Betreuer mit ihren Kunden nicht nur Bewerbungsstrategien, sie stellen auch mitunter harte Fragen: Welche Kenntnisse und Fähigkeiten bringt der Student mit? Welche persönlichen Eigenschaften prägen sein Verhalten? Welche Ansprüche stellt er an die Vereinbarkeit von Job und Familie?

Diese intensive Eins-zu-eins-Betreuung hat selbstverständlich ihren Preis. Für acht jeweils neunzigminütige Sitzungen verlangt etwa die Agentur Hayden Wilder in Boston knapp 3000 Dollar – vielen Hochschulabsolventen scheint das eine lohnende Investition zu sein, steigen doch die Umsätze des Hauses stetig. Zu Recht, findet Mitbegründer Michael Wilder, schließlich fänden 98 Prozent der Kunden innerhalb der achtwöchigen Betreuungszeit einen angemessenen Job.

Situation Deutschland
In Deutschland steckt dieser Trend noch in den Kinderschuhen, wiewohl auch hierzulande zusehends Beratungsfirmen ihren Schützlingen zur Seite stehen. Das Einsteigerangebot ist für Absolventen meist gebührenfrei, nur auf das Kleingedruckte ist zu achten. So bieten vor allem Versicherungen und Finanzdienstleister Hochschulabsolventen Bewerbungstrainings an, führen testweise Assessment-Center durch oder geben Diplomanden die Möglichkeit, an einem simulierten Vorstellungsgespräch teilzunehmen. Einige Anbieter lassen sich aber als Gegenleistung das Recht einräumen, die Adressdaten der Teilnehmer weiter zu nutzen – wertvolle Kontakte für die spätere Kundenakquise.

Die Studenteninitiative in Aachen
Die Studenteninitiative Bonding dagegen, ein von Studierenden an der Technischen Hochschule Aachen ins Leben gerufener Verein, hat sich vorgenommen, genau das zu verhindern. „Bei uns gehen keine Teilnehmerdaten weiter an die Veranstalter“, erklärt Niels Huck. Dass dennoch Unternehmen wie der Finanzdienstleister ASI oder Horbach, die Telekom und Thyssen- Krupp mit dem Verein zusammen arbeiten, liegt nach Hucks Ansicht an der aktuellen Arbeitsmarktsituation: Qualifizierte Ingenieure und Techniker zu finden, ist für jedes Unternehmen von zentraler Bedeutung – Nachwuchskräfte also, die Unternehmen durch die Zusammenarbeit mit Vereinen wie Bonding für sich gewinnen können.

„Klausuren muss ich selbst schreiben“
Von umfassenden Coachings für Hochschulabsolventen hält Niels Huck denn auch gar nichts: „Wenn mir irgend so ein Coach was vom Chakra erzählt, dann kann ich mir das eh nicht leisten – und es ist auch unsinnig, schließlich muss ich meine Klausuren immer noch selbst schreiben.“

&gt; www.campuschances.de
&gt; www.bonding.de



„Der beste Coach ist die gute Vorbereitung“

Wenig sinnvoll sei es für Hochschulabsolventen, für die Bewerbungssuche einen Coach zu engagieren, meint Peter von Woedtke, Unternehmens- und Personalberater bei Kahle, Wasmuth, v. Woedtke und Mitglied im Team of Competence der AbsolventenInfo. „Wer mit wachem Auge im Internet sucht, findet genug Informationen und kostenlose Angebote, um sich nach dem Studium für Stellensuche und Bewerbung fit zu machen.“
Wichtig sei vielmehr, dass sich die Bewerber mit dem beschäftigt, was eigentlich gefragt sei. Defizite und Stärken seien herauszuarbeiten und im Vorstellungsgespräch konzentriert und locker vorzugehen. Häufig vergessen Bewerber bei ihrem Gespräch, sich selbst Gedanken über das Unternehmen zu machen und Fragen zu stellen – ein kaum zu unterschätzender Faktor, um den Gesprächsteilnehmern Interesse zu signalisieren.
Sinnvoll sei ein kompetentes Coaching allenfalls bei der Gesprächsführung, wenn der Bewerber sich hier unsicher sei. Aber auch dort helfe schon der gesunde Menschenverstand ein gutes Stück weiter: Augenkontakt halten, nicht nur aus der Ich-Perspektive sprechen und unbedingt authentisch sein, so von Woedtke, seien da die wichtigsten Punkte.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/begleiteter_jobeinstieg_28.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>28</guid>
		<pubdate>2007-08-20 16:42:22</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bewerbung: Es geht nicht um gut oder schlecht!</title>
		<description><![CDATA[Persönliches Profil hilft bei der Suche nach der richtigen Stelle.
Häufig, so stellt Melanie Vogel, Fachfrau für Bewerbungsfragen, fest, wissen Hochschulabsolventen nach ihrem Studium gar nicht so genau, was sie eigentlich beruflich machen wollen. Viele würden sich relativ unspezifisch bei den verschiedensten Unternehmen bewerben, erhalten aber kaum Einladungen zu Vorstellungsgesprächen oder gar Stellenzusagen.]]></description>
		<text><![CDATA[Eine Situation, der abgeholfen werden kann. So bietet Vogel Absolventen und Berufstätigen gleichermaßen ihre Dienste an, wenn sie bei der Stellensuche nicht so recht weiterkommen. In einer Fortbildung hat sich die Mitbegründerin des Karrierenetzwerks Campus Concept mit psychologischen Profilen und dem Führen von Beratungsgesprächen auseinandergesetzt. Als selbstständiger Bewerbungs- und Karrierecoach ermittelt sie nun gemeinsam mit Abiturienten und Hochschulabsolventen persönliche Profile, die am Anfang der beruflichen Karriere ihrer Klienten stehen.

Ermittlung der Eigenschaften
Vor dem eigentlichen Beratungsgespräch versendet Vogel einen komplexen Fragebogen, mit dem sie die besonderen Vorlieben und Eigenschaften des Bewerbers ermitteln will. „Dabei geht es überhaupt nicht um gut oder schlecht“, erklärt Vogel. Interessant sei nur, herauszufinden, was dem Absolventen liege. Wenn ein introvertierter, sachorientierter Mensch etwa in der Akquise arbeite und entsprechend viel mit Kunden zu tun habe, werde er in seinem Job wahrscheinlich nicht glücklich.
Um die Absolventen vor solchen Fehlentscheidungen zu bewahren, arbeitet Melanie Vogel in ihren Beratungen mit dem DISGProfil, das in den dreißiger Jahren von den amerikanischen Psychologen William Moulton Marston und John Geier entwickelt wurde. Im Grunde basierend auf der antiken Temperamentenlehre entwickelt dieses System ein Profil in vier Kategorien: gewissenhaft, stetig, initiativ, dominant. Diese vier Bereiche wiederum sind den Begriffspaaren zurückhaltend / bestimmt und anstrengend / angenehm zugeordnet. In seiner vollen Ausprägung kann mit einem solchen Profil also ein Bewerber als zupackender, gewissenhafter Mensch beschrieben werden, der seinem Umfeld gegenüber offen und bestimmt auftritt – oder als zuverlässig unterstützend und zurückhaltend. Dabei lässt das System mit einer komplexen Aufschlüsselung Quantifizierungen zu: Eine feine Aufgliederung der Eigenschaften ist durchaus möglich.

Haben Vogels Klienten den Fragebogen im Vorfeld ausgefüllt und zurückgeschickt, so entwickelt die Beraterin im ersten Gespräch mit dem Interessenten seine beruflichen Möglichkeiten. Orientiert am bisherigen Bildungsweg grenzt Vogel mit dem Bewerber das mögliche Arbeitsfeld ein, versucht Anregungen für die Stellensuche zu geben und erläutert die Konsequenzen aus dem Fragebogen. 
Nach all dieser Arbeit und einem zwei- bis dreistündigen Gespräch gehen die Bewerber mit neuen Erkenntnissen über sich und einer wohl um einiges konkreteren Vorstellung des idealen Arbeitsplatzes heim. „Etwa zwei Wochen nach diesem ersten Gespräch vereinbare ich mit dem Klienten einen weiteren Termin“, so Vogel. Dabei geht es um konkrete Perspektiven und oft um Nachfragen oder Unsicherheiten, die nach dem ersten Gespräch aufgetreten sind und einer Klärung bedürfen. 

Beratung für die eigene Karriere
Dass ihre Unterstützung den meisten Absolventen hilft, davon ist Melanie Vogel indes überzeugt. „Etwa 80 Prozent meiner Klienten finden in den ersten drei bis sechs Monaten nach der Beratung eine angemessene Stelle.“ Nach dieser umfassenden Beratung seien Bewerber bei ihrer Jobsuche effizienter, zielorientierter und erfolgreicher. Dennoch sei es in Deutschland noch immer recht ungewöhnlich, professionellen Rat zu suchen. „Wer in den USA ein Problem hat, geht ganz selbstverständlich zu einem Coach oder einem Therapeuten“, zieht Vogel den Vergleich. In jüngster Zeit hätten sich die Anforderungen an Bewerber so stark gewandelt, dass kaum jemand wirklich noch den Überblick habe, welche Stelle am ehesten auf das eigene Profil passen würden. „Man kann von Bewerbern nicht erwarten, dass jeder alles kann – ein kluger Bewerber lässt sich beraten, damit er seine Karriere planen kann.“



Feedback aus dem sozialen Umfeld

„Wofür bin ich gemacht?“ – das, so erklärt Werner Katzengruber von der Raycon Consulting Group, sei die wesentliche Frage, die Studierende und Hochschulabsolventen ihre Freunde fragen sollten, um eine zentrale Entscheidung ihres Lebens vorzubereiten: die Berufswahl. Mit den Rückmeldungen aus dem direkten Umfeld erhalte man zwar keine wissenschaftlich valide Auswertung, aber wenn aus verschiedenen Richtungen ähnliche Antworten kommen, sei die Wahrscheinlichkeit schon relativ hoch, dass sie eine passende Tendenz angeben. Ein zu großer Aufwand sei diese Kleinstumfrage auf keinen Fall, geht es doch darum eine Richtungsentscheidung zumindest für die nächsten Jahre zu treffen.

Auch das Gespräch mit seinem Professor suchen

Dass dieser Weg sehr viel preisgünstiger ist als der über einen professionellen Coach, liegt auf der Hand, und wer die Möglichkeit hat, im Gespräch mit dem Professor noch eine zusätzliche Instanz in die Bewertung mit einfließen zu lassen, befindet sich schon fast auf der sicheren Seite. Absolventen, die ihre Abschlussarbeit in einem Unternehmen schreiben, empfiehlt Katzengruber zudem ein Gespräch mit der Personalabteilung – nach welchen Kriterien sie ihre Mitarbeiter auswählen, wie ein Vorstellungsgespräch abläuft, seien die wichtigen Punkte, mit denen Hochschulabsolventen sich gut vorbereiten könnten, um die Bewerbungsphase gut zu überstehen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/bewerbung_es_geht_nicht_um_gut_oder_schlecht_27.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>27</guid>
		<pubdate>2007-08-20 16:32:36</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Diplomarbeit: Schnittstelle zwischen Uni und Karriere</title>
		<description><![CDATA[Die Diplomarbeit in einem Unternehmen zu absolvieren, bietet viele praktische Vorteile. Anja Krolls berichtet über ihre Erfahrungen.
„Einführung von e-QSS bei Hygienekontrollen in mittelständischen, lebensmittelverarbeitenden Betrieben: Beurteilung und Vergleich der herkömmlichen Erfassung mit dem Einsatz von pda-Geräten“ – wer den Titel von Anja Krolls Diplomarbeit ließt, der runzelt zunächst verwundert die Stirn.]]></description>
		<text><![CDATA[Denn die angehende Ökotrophologin, die derzeit an der Fachhochschule Münster ihr Studium zur Ernährungswissenschaftlerin abschließt, wagt sich mit ihrem Forschungsziel auf Neuland. Für das Hammer Unternehmen „HG Hy-Check GbR“ testet die 24-Jährige im Rahmen ihrer Diplomarbeit ein neuartiges Dokumentationsverfahren für Hygienekontrolleure.

Praktische Forschung
„Für mich stand schnell fest, dass ich keine theoretisch-wissenschaftliche Diplomarbeit verfassen, sondern lieber praktisch forschen will“, erinnert sich die Leipzigerin. Auf der Suche nach einem geeigneten Betrieb und Thema kam ihr die Fachhochschule Münster zur Hilfe, die bereits seit vielen Jahren eng mit dem Hammer Unternehmen für Hygienemanagement und Hygienekontrollen zusammenarbeitet. Neben Anja Kroll beschäftigt der Betrieb derzeit drei weitere Diplomanten und zwei Praktikanten, die auf dem Gebiet der Lebensmittelhygiene forschen.
Die Mischung aus Naturwissenschaft, theoretischem Wissen und praktischer Anwendung war es, die Anja Kroll vor gut fünf Jahren zum Studium der Ökotrophologie bewegte. Zunächst an der Fachhochschule in Bernburg in Sachsen-Anhalt, später im niederländischen Deventer und für einige Monate sogar in Finnland. Im Jahr 2004 schließlich wechselte die Studentin zur Fachhochschule nach Münster, um hier ihr Studium abzuschließen. „Ich wollte die Studienzeit nutzen, um in möglichst viele verschiedene Arbeits- und Unterrichtsbereiche hinein zu schnuppern“, begründet Anja Kroll ihr „Zigeunerleben“. „Wer immer nur an einer Universität war, dem entgeht vieles“, ist sich die 24-Jährige sicher. Im Sommer des vergangenen Jahres zog es die gebürtige Leipzigerin darum noch einmal ins Ausland – zu einem sechsmonatigen Praktikum in der Schweiz beim Lebensmittelkonzern Nestlé.

Elektronisches Qualitätssicherungssytem
Jetzt aber steckt die 24-Jährige mitten in ihrer Diplomarbeit. Zwei Tage die Woche fährt die angehende Oecotrophologin derzeit ins westfälische Hamm, um in ihrem Unternehmen vor Ort im Rahmen eines einmaligen Pilotprojektes den Einsatz eines neuen, Computer gestützten Verfahrens zur Bewertung von Hygienekontrollen in Lebensmittelbetrieben zu testen. „Derzeit werden die Ergebnisse der Kontrollen in lebensmittelverarbeitenden Betrieben zunächst vor Ort handschriftlich notiert und später zur Auswertung in den Computer übertragen. Dieses Verfahren ist zeitaufwändig und birgt Fehlerquellen“, erläutert Anja Kroll. Mit Hilfe eines pda-Geräts, in den eine neuartige Software (e-QSS – elektronisches Qualitätssicherungssytem von der Firma Neumann &amp; Neumann) integriert ist, sollen diese Schritte nun vereinfacht und komprimiert werden. „Bislang wird die Software aber noch nicht im Bereich der Lebensmittelhygienekontrollen eingesetzt. Ziel meiner derzeitigen Tätigkeit und damit meiner Diplomarbeit ist es, herauszufinden, ob dieses System in der Tat künftig Arbeitsprozesse beschleunigen und somit effizienter gestalten könnte“, erklärt die 24-Jährige.

Optimistischer Blick in die Zukunft
Aus diesem Grund besucht Anja Kroll derzeit mit Kontrolleuren des Unternehmens verschiedene lebensmittelverarbeitende Betriebe, um das neue Verfahren einem Praxistest zu unterziehen. „Die Möglichkeit, selbst aktiv zu forschen, macht unglaublich viel Spaß. Zudem erhalte ich durch diese praxisnahe Diplomarbeit schon Kontakte zu potenziellen späteren Arbeitgeber, lerne Prozesse schon jetzt kennen“, fasst die angehende Ökotrophologin die Vorteile einer innerbetrieblichen Diplomarbeit zusammen. Noch befindet sich die 24-Jährige mitten in der Forschungsarbeit, aber natürlich denkt sie bereits über die Zeit nach ihrem Fachhochschulabschluss nach.
„Ich hoffe, dass mir diese Diplomarbeit einige Türen öffnet“, blickt sie optimistisch in die Zukunft. „Auch wenn die praktische Forschung mehr Zeit erfordert, ich kann es nur empfehlen“, rät Anja Kroll.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/diplomarbeit_schnittstelle_zwischen_uni_und_karriere_26.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>26</guid>
		<pubdate>2007-08-20 16:27:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Kontakte knüpfen für die Karriere</title>
		<description><![CDATA[Jobmessen und Firmenkontaktgespräche effektiv nutzen
Lange genug Hörsaalluft geatmet, Bücher gewälzt und für Klausuren gepaukt? Mit dem Abschluss (fast) in der Tasche, heißt es jetzt, die möglichen beruflichen Perspektiven genauer auszuloten, weiter an der Karriereplanung zu basteln. Wie kann’s weitergehen?]]></description>
		<text><![CDATA[Job oder Master heißt für viele Absolventen die „Gretchenfrage“? Gleich nach dem Studium als Nachwuchsführungkraft in ein Unternehmen einsteigen oder mit einem Masterstudiengang die akademische Laufbahn krönen? Oder gibt es einen Weg, Bürostuhl und Hörsaalbank doch miteinander zu verbinden? Welche Anforderungen stellen die Arbeitgeber an ihre zukünftigen Mitarbeiter? Wie kann der Berufseinstieg ohne große Hürden und Warteschleifen gelingen? Einen „Königsweg“ zu finden, scheint gar nicht so leicht, doch einige hilfreiche Wegweiser lassen sich für Studenten, die kurz vor dem Abschluss ihres Studiums stehen, und frisch gebackene Absolventen schnell finden. 

Job und Karrieremessen als Chance
Sich umfassend informieren zu informieren ist wichtig, aber das Schlüsselwort zur Karriereplanung heißt „Netzwerken“. Den virtuellen Schlüssel haben gut ausgebildete (Fach-)Hochschulabsolventen mit ihrem Zeugnis und ihrer Persönlichkeit selbst in der Hand. In welchem Unternehmen können die erworbenen Qualifikationen am besten eingesetzt werden? Neben dem Studium der Stellenanzeigen hat sich in den vergangenen Jahren ein weiteres Instrument der Information und Kommunikation immer mehr als „Türöffner“ für Absolventen erwiesen: das sind die regionalen und überregionalen Job- und Karrieremessen sowie die Firmenkontaktgespräche, die mittlerweile an fast allen Hochschulstandorten angeboten werden. Insbesondere große Unternehmen sind hier präsent, um „face to face“ die Besten der Besten für eine Karriere zu gewinnen und über die Möglichkeiten eines Berufseinstiegs umfassend zu informieren. Aber auch kleine und mittlere Unternehmen, die mit zu den wichtigsten Arbeitgebern von Hochschulabsolventen zählen, ergreifen diese Chance, um qualifizierte Nachwuchsführungskräfte zu werben.

Optimismus und Selbstbewusstsein hilft
Häufig werden während der Job- und Karrieremessen oder der Firmenkontaktgespräche auf dem Universitätscampus Trainee- oder Praktikumsstellen schon direkt vergeben und konkrete Jobangebote unterbreitet. Jeder Messebesuch ist wie ein großes Bewerbungsgespräch. Also, auf dem Weg, die ersten Kontakte im Karrierenetz zu knüpfen, den „Messeknigge“ nicht vergessen, stattdessen Jeans, T-Shirt und Turnschuhe im Schrank lassen. Dezente Businesskleidung ist gefragt. Eine Portion Optimismus und gesundes Selbstbewusstsein darf im „Handgepäck“ dabei sein ebenso wie komplette Bewerbungsunterlagen, möglichst in mehrfacher Ausfertigung.

Gute Vorbereitung ist wichtig
Wer sich im Vorfeld genauer über die Unternehmen informiert, die zu den Ausstellern gehören, erhöht die Chance, als kompetenter Bewerber registriert zu werden. Job- und Karrieremessen können der Einstieg für den Aufstieg sein.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/kontakte_knuepfen_fuer_die_karriere_25.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>25</guid>
		<pubdate>2007-08-20 16:21:14</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Fachleute fürs Ideenschmieden</title>
		<description><![CDATA[MBA-Studiengang Eventmanagement in Chemnitz
Wenn ein neues Produkt auf dem Markt platziert werden soll, wenn die Planung eines Messeauftritts oder einer Präsentationsveranstaltung anliegt, dann sind die Ideen des Eventmanagers gefragt. Ein relativ neues Berufsbild, auf dessen Dienstleistung nach einschlägigen Marktforschungsanalysen aber schon mehr als ein Viertel aller Unternehmen setzt.]]></description>
		<text><![CDATA[Der Aufgabenbereich eines Eventmanagers in einem Unternehmen reicht von der Erstellung von Netz- und Ablaufplänen über die Beurteilung von Räumen, Bühnen, Technik und Möbeln bis zur Auswahl von Künstlern, der Buchung von Hotelzimmern und Catering-Services bis zur Organisation von vielen anderen Dingen, die zu einem Event gehören. Auch im politischen Bereich (Parteitage) und im Marketing von Kommunen oder Kreisen sind immer mehr Eventmanager gefragt, welche die ganze Klaviatur der Veranstaltungsrealisation von der Idee bis zur Umsetzung beherrschen und dabei nicht nur auf Kreativität setzen, sondern zielgruppenorientiert arbeiten, Pressearbeit, Kommunikationsstrukturen und immer das Budget im Blick haben.

TU Chemnitz bietet MBA Studiengang an
Grund genug, sich auch stärker wissenschaftlich mit dem Eventmanagement auseinanderzusetzen. Eine Vorreiterrolle hat in diesem Bereich die TU Chemnitz übernommen und den berufsbegleitenden MBA-Studiengang Eventmanagement eingerichtet. Seit dem Start im April 2005 wird systematisch und erfolgreich das Wissen aus Forschung und Praxis an zukünftige Eventmanager weitergegeben.

MBA-Abschluss „Eventmarketing“
Der Weiterbildungsstudiengang schließt mit dem Master of Business Administration ab und richtet sich an erfahrene Fachleute aus dem Marketingbereich, die sich durch den Masterstudiengang zu Fach- und Führungskräften im Eventmanagement qualifizieren möchten. Zugangsberechtigt sind alle Bewerber, die einen ersten akademischen Abschluss in Deutschland oder im Ausland erworben haben und über Berufserfahrung verfügen aus dem Bereich Eventmarketing oder Marketingkommunikation. Wer den MBA-Abschluss „Eventmarketing“ in der Tasche hat, findet ein vielfältiges Aufgabenfeld vor: Dazu gehören die Erarbeitung einer Kommunikationsstrategie, die Planung der Eventkonzeption, die Auswahl der „Eventlocation“, die Akquise von Eventdienstleistern und Personal, die Budgetplanung und -überwachung, die Vorbereitung von Verträgen bis hin zur operativen Steuerung des Eventablaufs und zur Pressearbeit. Eingesetzt werden qualifizierte Eventmanager in den Bereichen Eventmarketing, Messen, Kommunikation in Unternehmen aller Branchen, in Kommunen, Vereinen und Verbänden und bei kulturellen und sportlichen Großevents. Eingerichtet ist der Studiengang „Eventmarketing“ am Chemnitz Management Institute of Technology (C-MIT), der zentralen Weiterbildungseinrichtung der TU Chemnitz. Eine Bewerbung für dieses Studium ist ganzjährig möglich. Weiterführende Informationen:
&gt; www.tu-chemnitz.de/c-mit/]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/fachleute_fuers_ideenschmieden_24.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>Marlies Grüter</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>24</guid>
		<pubdate>2007-08-20 16:14:21</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>MBAs unter der Lupe</title>
		<description><![CDATA[Akkreditierung ist wichtiges Gütesiegel!
Sie schießen wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden: Studiengänge, die auf den Master of Business Administration (MBA) vorbereiten. Häufig beworben mit Hochglanzprospekten und aufwändigen Werbekampagnen, versprechen sie den Einstieg ins Top-Management. Weltweit gibt es inzwischen mehr als 1500 Business-Schools mit etwa 3000 Programmen, in Europa sind es allein rund 500 Institutionen, die einen qualifizierten MBA-Abschluss anbieten.]]></description>
		<text><![CDATA[Für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Juristen, Mediziner, Geistes- und Sozialwissenschaftler kann der MBA-Studiengang eine Alternative zu einem betriebswirtschaftlichen Aufbaustudium sein, wenn das Berufsziel auf eine Position im Management ausgerichtet ist.

Aber auch für Wirtschaftswissenschaftler ist der MBA interessant: Sie können durch inhaltliche Spezialisierung ganz bestimmte Zusatzqualifikationen, Fremdsprachenkompetenz sowie internationale Erfahrungen erwerben. Absolventen von Fachhochschulen und Berufs- und Verwaltungsakademien bietet der MBA darüber hinaus den Vorteil einer formalen Höherqualifizierung.

Doch MBA ist nicht gleich MBA:
Berufsbegleitend oder als Vollzeit-Aufbaustudium angelegt, an staatliche Hochschulen angebunden oder im Programm einer privaten Business-School – mittlerweile gibt es allein im deutschsprachigen Raum mehr als 200 verschiedene MBA-Studiengänge. Die Rankings, die verschiedene Wirtschaftsmagazine alle Jahre wieder veröffentlichen, geben einen Anhaltspunkt für die Auswahl. International anerkannt und seit Jahren hoch im Kurs stehen die London Business School, The European Institute of Business Administration in Fontainebleau, (Insead), die Business School of the University of Navarra in Barcelona und Madrid (IESE), das IMD in Lausanne, die Rotterdam School of Management oder die Ecole des Hautes Etudes Commerciales (HEC) der Universität in Lausanne.

Deutsche Business Schools
In den Rankings sind auch immer wieder die deutschen Business Schools vertreten, die international akkreditiert sind: Die Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Vallendar, die German International School of Management and Administration (GISMA) in Hannover, die Handelshochschule in Leipzig (HHL) und die Universität Mannheim. Wer sich für einen MBA-Studiengang interessiert, sollte vor einer Entscheidung die Programme verschiedener Anbieter nach einigen Kriterien genau unter die Lupe nehmen:

- Sind die Zulassungskriterien genau definiert?
- Gibt es ein umfassendes Curriculum mit Pflicht- und Wahlfächern?
- Ist der Studiengang international ausgerichtet (Studenten, Dozenten, Inhalte)?
- Sind renommierte Lehrkräfte beschäftigt?
- Wird praxisnah und projektbezogen gearbeitet?
- Werden Kontakte zu Unternehmen gepflegt?

Ist der Studiengang akkreditiert?
Ohne Akkreditierung geht’s nicht: Sie ist ein Gütesiegel, das die Anerkennung bestimmter Standards durch renommierte Stellen verbrieft. Namhafte Akkreditierungsinstitutionen sind die „Association to Advance Collegiate Schools of Business” (AACSB), die weltweit akkreditiert. Dazu kommt die „European Foundation for Management Development“ (efmd) mit dem „European Quality Improvement System“ (EQUIS), das weltweit Institutionen als Ganzes prüft und akkreditiert.

MBA und FIBAA
Im Gegensatz dazu bewertet die Association of MBAs (AMBA) nur einzelne Programme, hauptsächlich in Großbritannien. Die Foundation for International Business Administration Accreditation (FIBAA) akkreditiert Bachelor- und Masterstudienangebote und bestätigt die Berufsrelevanz, Qualität und vor allem auch die Internationalität.



Informationen rund um den MBA:

www.e-fellows.net
www.staufenbiel.de
www.mba-studium.net
www.mba-association.de
www.mba-info.de
www.mba-gate.de
www.postgraduate.de.
www.mba24.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/mbas_unter_der_lupe_23.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>23</guid>
		<pubdate>2007-08-20 16:09:18</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Karriere am Fuße des Eiffelturms</title>
		<description><![CDATA[Auf der Suche nach einen passenden Arbeitsplatz, lohnt es sich für den Absolventen seinen Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Michael Becker berichtet.
Nein, dass er einmal vom Schreibtisch aus den Eiffelturm im Blick haben würde, das hatte sich Michael Becker nicht träumen lassen, als er vor acht Jahren mit dem Architekturstudium an der Fachhochschule in Münster begann.]]></description>
		<text><![CDATA[Damals träumte der heute 29-Jährige davon, Wolkenkratzer in den Metropolen der Welt zu bauen – oder schmucke Reihenhäuser in der Vorstadt. „Ich wollte vor allem kreativ arbeiten können. Sehen, was ich mit meinen eigenen Händen geschaffen habe“, erläutert der gebürtige Hannoveraner seine Entscheidung zum Architekturstudium. 

Jobaussichten Architekt 
Doch trotz guter Noten, hoher Motivation und Leidenschaft für seinen künftigen Beruf stellte sich schnell heraus: Die Jobaussichten für angehende Architekten waren alles andere als rosig. „Schon nach dem dritten oder vierten Semester war klar: eine passende Anstellung zu finden würde nicht einfach werden“, erinnert sich Michael Becker – und verdoppelte in den kommenden Semestern seine Anstrengungen.

Unter anderem in Form eines Praktikums in einem französischen Architekturbüro in Marseille. „Das war schon eine ziemliche Herausforderung, denn mein Schulfranzösisch war dafür eigentlich nicht geeignet“, gibt Michael Becker zu. Dennoch: Die unterschiedliche Arbeitsweise im Gegensatz zu deutschen Büros, in denen der Student damals jobbte, sowie die Chance eine andere Kultur kennen zu lernen, halfen ihm über die ersten Startschwierigkeiten. Aus dem halbjährigen Aufenthalt jedoch eine dauerhafte Anstellung werden zu lassen, das konnte er sich damals noch nicht vorstellen. „Während und nach meiner Diplomarbeit habe ich mich darum zunächst bemüht eine Stelle in Deutschland zu finden“, erinnert sich der 29-Jährige.

Über 50 Bewerbungen verschickte der frisch gebackene Architekt in den kommenden Monaten quer durch die Republik – erfolglos. „Trotz eines Einser-Abschlusses sprang nicht mal ein Vorstellungsgespräch heraus. Alle Arbeitgeber suchten Mitarbeiter mit einschlägiger Erfahrung. Die konnte ich als Neuling natürlich nicht bieten“, resümiert Michael Becker, der sich zunächst mit Aushilfsjobs über Wasser hielt. Ein ehemaliger Kommilitone gab ihm schließlich den Tipp, sein Glück im Ausland zu suchen. Nach einigen schlaflosen Nächten und viel Internetrecherche bewarb Michael Becker sich auf acht Stellen in der Schweiz – und wurde zu sieben Vorstellungsgesprächen eingeladen. „Ich war total baff, damit hatte ich nie gerechnet“, zeigt sich der Jung-Architekt noch heute erstaunt. Kurzerhand stieg der 29-Jährige in den Flieger und machte sich auf ins Nachbarland.

Zwischenstation Schweiz
Am Ende des viertägigen Vorstellungsmarathons hatte er vier Jobangebote in der Tasche. „Da wurde mir erstmals klar, dass es nun ernst würde.“ Michael Becker löste seine Wohnung auf, beantragte bei den schweizerischen und deutschen Behörden alle nötigen Dokumente zum Arbeiten im Ausland und suchte per Internet nach einer Wohnung. „Alles musste sehr schnell gehen, da ich bereits sechs Wochen später meine Stelle antreten sollte.“ Zeit zum Nachdenken bliebt da nicht – „und das war auch gut so, sonst hätte ich vielleicht Angst vor meiner eigenen Courage bekommen“, gibt er zu.
Das Eingewöhnen in der Ferne fiel dem Jung-Architekten nicht schwer, wohl aber die veränderten Arbeitsbedingungen und die hohen Lebenshaltungskosten in der Schweiz: „Auch wenn es keine Sprachschwierigkeiten gab, habe ich doch schnell gelernt, dass mir vieles fremd war.“ Darum entschloss sich Michael Becker nach 15 Monaten zum Ortswechsel.

Den eigenen Horizont erweitern
„In meinem Beruf ist es wichtig Erfahrungen zu sammeln und weiter zu kommen, darum wollte ich ein neues Büro mit neuen Anforderungen kennen lernen“, begründet er den erneuten Schritt ins Ungewisse. Und den hat er nicht bereut. „Der Jobeinstieg im Ausland ist das Beste, was mir passieren konnte.
Ich lerne ständig Neues, im Beruf, im Alltag, im Umgang mit Menschen, in der Sprache. Das macht mich nicht nur reicher an Erfahrungen, sondern steigert meinen Wert auf dem Arbeitsmarkt. Ein potenzieller Arbeitgeber weiß, dass ich flexibel bin und Mut zum Risiko habe“, rät Michael Becker zukünftigen Absolventen – und blickt dabei zufrieden von seinem Schreibtisch aus zum Eiffelturm hinüber.



Web-Link Tipps zum Thema „Arbeiten im Ausland“

www.career-contact.de
www.americandream.de
www.stellenboersen.de/ausland
www.travelworks.de
www.academics.de
www.karriere-im-ausland.de
http://international.monster.de
www.karrierefuehrer.de/ausland
www.studentenpilot.de/ausland
www.berufsstart.de
www.europa.eu]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/karriere_am_fusse_des_eiffelturms_22.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>22</guid>
		<pubdate>2007-08-20 15:57:30</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Faszination Schimmelpilz</title>
		<description><![CDATA[Für Absolventen mit Interesse für Biologie und Chemie wird seit neuestem ein weiteres Fach angeboten: Die Biotechnologie. Philipp Wiemann ist seit dem ersten Semester dabei und hat viele positive Erfahrungen gesammelt.
Philipp Wiemann erforscht Fusarien zur Prävention bei Reispflanzen. Nachdem der Biotechnologe sich bereits in seiner Diplomarbeit mit dem Thema Schimmelpilz beschäftigte, will er nun sein Studium des Faches Biotechnologie mit einer Promotion krönen.]]></description>
		<text><![CDATA[Zufrieden blickt Philipp Wiemann auf die trübe Flüssigkeit im Erlenmeyer-Kolben, den er in der Hand hält. Die gelblich-beige Lösung wirkt auf den ersten Blick unspektakulär, aber für den Molekularbiologen hat die chemische Verbindung eine wichtige Bedeutung. „Hier im Labor werden unterschiedlichste Schimmelpilzarten zur Forschung gezüchtet, darunter auch Fusarium fujikuroi, mit dem ich arbeite“, erklärt der 26-jährige Doktorand.

Für seine Promotion arbeitet er am Institut für Botanik und am Institut für Lebensmittelchemie. Zwischen diesen beiden Instituten gibt es eine Kooperation, Wiemann ist Stipendiat in einem internationalen Graduierten Kolleg der WWU Münster.

Neues Fach: Biotechnologie
Eine besondere Beziehung zum Thema Schimmelpilze gibt es für Philipp Wiemann erst seit dem Beginn seines Studiums, aber nach seinem Abitur war für ihn klar, dass sein beruflicher Werdegang mit einer Naturwissenschaft in Zusammenhang stehen sollte. Zuerst tendierte er zu einem Medizin- oder Biologie-Studium, erfuhr dann aber von dem neu angebotenen Fach Biotechnologie. „Die Institute für Biologie, Chemie sowie Molekulare Mikrobiologie und Biotechnologie in Münster boten als eine von nur vier Universitäten in Deutschland das neue Fach an“, erinnert sich Wiemann. „Mir hat die vielseitige Ausrichtung des Studiengangs gefallen, außerdem fand ich es spannend, zu den ersten Studierenden des Faches zu gehören.“ 

Chemie als Grundlage
Die besonders naturwissenschaftliche Ausrichtung des Faches führte dazu, dass der frischgebackene Studierende im Jahr 2001 erst einmal seine Defizite in Chemie aufholen musste. „In der Schule hatte ich nicht so intensiven Chemie-Unterricht, so dass die ersten Semester ganz schön anstrengend waren – aber es hat auch Spaß gemacht“, betont der gebürtige Herdecker. Die Erwartungen des ehrgeizigen Studenten an das Fach Biotechnologie wurden dann aber auch voll und ganz erfüllt. Es wurden weniger Studieninhalte aus der klassischen Biologie gelehrt, dafür gab es schon im Grundstudium Seminare aus den Wirtschaftswissenschaften und Jura im Angebot – wie zum Beispiel Innovationsmanagement und Patentrecht. Konsequenterweise wählte der Biotechnologe dann nach dem Vordiplom BWL zu einem seiner beiden Nebenfächer.

Gute Studienbedingungen
Als sehr angenehm empfand Philipp Wiemann die Studienbedingungen. Lediglich 34 Kommilitonen und Kommilitoninnen ermöglichten eine sehr familiäre und übersichtliche Atmosphäre in den Studienjahren des 26-jährigen.

Die Suche nach einem Thema für seine Abschlussarbeit war für den Absolventen schnell vollzogen. Nach einem Kurs über Schimmelpilze war seine Begeisterung für diesen Bereich geweckt. „Viele Kommilitonen haben sich zu diesem Zeitpunkt vor allem mit Bakterien beschäftigt. Mich hat an den Schimmelpilzen fasziniert, dass sie über eine DNA-Struktur verfügen, die denen des Menschen ähnlich ist“, schwärmt Wiemann von seinem Forschungssujet. „Außerdem haben sich in meinem Studienumfeld nicht so viele Menschen mit einem solchen Thema beschäftigt“. Philipp Wiemann war relativ frei in der Gestaltung seines Diplom-Themas und wurde von den Doktoranden des Instituts gut beraten. „Sekundärmetabolismus in Fusarium fujikuroi: Genregulation und Metabolic Design“ lautete der wissenschaftliche Titel seiner Abschlussarbeit. Der Schimmelpilz Fusarium fujikuroi produziert unter bestimmten Bedingungen Gibberellinsäure – ein pflanzliches Wachstumshormon. Die Gibberellinsäure fördert die Keimung und hat Einfluss auf das Wachstum von Pflanzen. Damit können beispielsweise kernlose Weintrauben gezüchtet werden.

Gentechnische Forschung
Noch wichtiger sind sicher die Perspektiven der Gentechnik im Bereich der Bekämpfung von tödlichen Krankheiten. Der Wirkstoff des Krebsmedikaments Taxol kann bisher nur aus Eiben gewonnen werden. „Es müssen zahllose dieser Bäume gefällt und verarbeitet werden um sehr wenig dieses Medikaments herstellen zu können. Mit Hilfe der Schimmelpilz-Forschung kann der wichtigste Inhaltsstoff viel einfacher und kostengünstiger hergestellt werden“, erklärt Wiemann.

Schimmelpilze und Reis
Primär beschäftigt sich Philipp Wiemann mit der Interaktion von Schimmelpilzen und Reis. Zielstellung ist dabei die Prävention von Reispflanzen gegen den Angriff von Schimmelpilzen. Wichtig ist Wiemann in diesem Zusammenhang, dass die höchsten Sicherheitsstandards bei der Forschung einzuhalten sind – schließlich müssen Kreuzungen mit Pflanzen in der Natur verhindert werden. „Das Labor hier im botanischen Institut bietet beste Arbeitsbedingungen für gentechnische Forschung.“ 

Wenn Versuche scheitern und die Zeit tickt 
Diese Bedingungen kamen dem 26-Jährigen auch während seiner Absolventenzeit zugute. Nach der Anmeldung seines Themas standen ihm neun Monate Zeit zur Verfügung. Um die Forschung im Labor voranzutreiben, galt es einige Nachtschichten zu absolvieren. „Man lernt seinen Tag zu organisieren und effektiv zu arbeiten“, blickt Wiemann zurück, „wenn ein Versuch immer wieder scheitert, kann das ganz schön an den Nerven zerren, besonders wenn die Zeit läuft.“ Durch die intensive Forschung blieben ihm für das eigentliche Verfassen der immerhin 160 Seiten umfassenden Arbeit lediglich acht Wochen Zeit. Nach dieser Erfahrung rät Philipp Wiemann den kommenden Absolventen-Generationen: „Es ist leicht gesagt, aber das Wichtigste ist einfach gute Planung und vor allem rechtzeitig mit dem Schreiben der Arbeit anzufangen.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/faszination_schimmelpilz_20.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>20</guid>
		<pubdate>2007-08-20 15:34:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>International Business: Warum gutes Benehmen mehr ist als das richtige Überreichen der Visitenkarte</title>
		<description><![CDATA[Heute Indien, morgen China, übermorgen Dubai und zwischendurch Geschäftsmeetings mit Amerikanern und Franzosen. Das Geschäftsleben ist global geworden und erfordert Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Geschäftspartnern aus dem Ausland.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Tatsache, dass Unternehmen und ihre Mitarbeiter heute in vielen Märkten der Welt zu Hause sind und oftmals gleichermaßen auf Englisch kommunizieren, darf jedoch über eine Tatsache nicht hinweg täuschen: Die kulturellen Unterschiede bleiben enorm. Sogar in der Sprache selbst lauern Fettnäpfchen. So tappen Deutsche bei Geschäftsreisen in Japan, Indien oder den USA immer wieder in eine Kniggefalle, weil sie direkt statt indirekt kommunizieren – und dadurch Geschäftspartner tief verletzen. Umso wichtiger ist es, sich bereits frühzeitig mit internationalen Kulturen auseinander zu setzen und bereits auch für Praktika oder Studienaufenthalte im Ausland gut vorbereitet zu sein.
Um diesen Schwierigkeiten möglichst frühzeitig zu begegnen, haben ehemalige Studierende das internationale Karrierenetzwerk „international students Club“
ins Leben gerufen. Angesichts stärker werdender internationaler Vernetzung in allen Bereichen soll die Initiative Studierenden die Möglichkeit bieten, online und offline Kontakte zu knüpfen.

Charaktereigenschaften der Deutschen
Einen wichtigen Auftakt bildete dabei ein Experten-Chat am 16. März, der die Tücken internationaler Kommunikation zum Thema hatte. Typische Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften der Deutschen und deren Wirkung wurden beleuchtet und die Teilnehmer bekamen einen Einblick, wie man sich optimal auf Auslandsaufenthalte in England, Frankreich, USA, Russland, Italien, Spanien, in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Japan, China, Australien oder Indien vorbereitet. 
Der internationalStudentsClub ist ein internationales Karriere-Portal, mit dem Ziel Schüler der Oberstufe und Studierende weltweit zu vernetzten und ihnen Chancen und Möglichkeiten eines internationalen Arbeitsmarktes aufzuzeigen. Branchen-Reporte, über 750 internationale Stellenbörsen und Tipps für internationale Bewerbungen sind einige der zahlreichen Angebote, die der Club zu bieten hat.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/international_business_warum_gutes_benehmen_mehr_ist_als_das_richtige_eberreichen_der_visitenkarte_19.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>19</guid>
		<pubdate>2007-08-20 15:26:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Mit Soft Skills punkten</title>
		<description><![CDATA[Einstiegschancen verbessern
Führungsqualität, gepflegtes und sicheres Auftreten, Teamfähigkeit und Verhandlungsgeschick: Hochschulen lehren diese Fähigkeiten nicht, in der Arbeitswelt gewinnen Soft skills aber zunehmend an Bedeutung, müssen doch die Führungskräfte von morgen zahlreiche Eigenschaften mitbringen, die weit über enge fachliche Qualifikationen hinausgehen.]]></description>
		<text><![CDATA[Aber nicht nur soziale Stärken sind gefragt, die nur schwer zu erlernen sind und meist zu den kaum veränderlichen Eigenschaften eines Menschen gehören. Durchaus beeinflussbar sind dagegen Flexibilität, Team- und Kommunikationsfähigkeit, Präsentationstechniken und Eigenaktivität im Umgang mit Kollegen. Fundiertes Fachwissen als zentrale berufliche Qualifikation reicht heutzutage nicht mehr aus, da die Arbeitsfelder zu starken Schwankungen unterworfen sind. Lernfähigkeit ist somit eine ebenso zentrale Anforderung. 

Netzwerk &amp; Kommunikation 
Die Bedeutung von Wissen und der wachsende Wettbewerb erfordern neue Organisationsformen mit mit flachen Hierarchien und netzwerkartig organisierten Strukturen innerhalb derer die Mitarbeiter ihrer Kreativität besser freien Lauf lassen können. Flexible, kommunikative Fachleute, die sich und andere organisieren können, werden damit zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor für Unternehmen.
Um die Kompetenz in diesen Bereichen stärker zu fördern, hat die Fachhochschule Lübeck auf ihrem Internetportal „Oncampus“ das Projekt „Soft Skills Online“ freigeschaltet. Dort sollen Absolventen und Berufstätige ihre soziale Kompetenz zügig erweitern können. Im Rahmen dieses Qualifizierungsprojektes wird oncampus bis Ende 2007 mehrere E-Learning-Kurse zu den Themen Persönlichkeitskompetenz, Sozialkompetenz, Methodenkompetenz und Berufsfindung/-weiterentwicklung konzipieren und als Piloten durchführen.

Online sich weiterbilden
„Online-Bildungsangebote können sich sehr gut für den Erwerb von Schlüsselkompetenzen eignen.“ erläutert Rolf Granow, Geschäftsführer der oncampus GmbH, ELearning-Tochter der FH Lübeck. „Das Internet ermöglicht zeitlich und räumlich unabhängiges Lernen, daher ist es besonders interessant für Berufstätige.“ ergänzt er. 
So können Kompetenzen der Beschäftigten den aktuellen, sich rasant verändernden betrieblichen Anforderungen zeitnah angepasst werden. Hinzu kommt, dass zukünftige Berufseinsteiger mit neuen, europaweit anerkannten Abschlüssen, etwa dem Bachelor, im Rahmen ihrer Ausbildung die sogenannten Soft Skills vermittelt bekommen, während die bereits im Arbeitsleben beschäftigten Personen entsprechende Fähigkeiten nicht obligatorisch erworben haben.

Erfahrung seit 197
Der E-Learning-Bereich der FH Lübeck hat seit 1997 Erfahrung mit Online-Bildungsangeboten. Auf diesem Weg konnte die Hochschule neue Zielgruppen für sich erschließen. Mittlerweile sind rund 1300 Studierende in Programmen unter dem Dach „oncampus“ eingeschrieben. Heute sind durch das Leitprojekt „Portal nach vorn!“ die Voraussetzungen für effiziente Produktions- und Betriebsabläufe geschaffen. oncampus richtet seine Angebote optimal auf Lernziel und Zielgruppe aus: Das Material ist hochwertig, die Kurse bestehen aus einer Mischung aus Online- und Präsenzphasen und für die Betreuung sind qualifizierte Mentoren zuständig.



Definition: Soft Skills

Der Begriff „Soft skills“, also soziale Kompetenz, bezeichnet den Komplex all der persönlichen Fähigkeiten und Einstellungen, die dazu beitragen, das eigene Verhalten von einer individuellen auf eine gemeinschaftliche Handlungsorientierung hin auszurichten.

„Sozial kompetentes“ Verhalten verknüpft die individuellen Handlungsziele von Personen mit den Einstellungen und Werten einer Gruppe – vor allem im täglichen Arbeitsleben sind diese Fähigkeiten wichtige Voraussetzung für das gute Funktionieren eines Teams.

Die Wichtigkeit dieser Faktoren hat das Forschungsinstitut der Bundesanstalt für Arbeit bereits in den siebziger Jahren festgestellt. Fundiertes Fachwissen als zentrale berufliche Qualifikation reiche nicht mehr aus, da die Arbeitsfelder zu starken Schwankungen unterworfen sind, so dass zwar fachliche Kompetenz auf hohem Niveau noch wichtig ist, die aber stets erweitert werden muss. Lernfähigkeit ist somit eine ebenso zentrale Anforderung. Durch den verstärkten Einsatz von Teams und Arbeitsgruppen

Beruflicher Erfolg durch Soft Skills
Soft Skills sind alle Kompetenzen, die neben der reinen Fachkompetenz den beruflichen und privaten Erfolg bestimmen. Dazu zählen vor allen Dingen soziale Kompetenz, kommunikative Kompetenz und methodische Kompetenz. Dazu kommen Aspekte wie interkulturelle Kompetenz, emotionale Kompetenz oder personale Kompetenz. Diese Kompetenzfelder sind nur unscharf voneinander zu trennen; die einzelnen Kompetenzen haben große Schnittmengen und viele Abhängigkeiten.

Soft Skills beziehen sich vor allen Dingen auf Fähigkeiten und Fertigkeiten im Bereich der Kommunikation, Ausstrahlung und Arbeitstechniken.

Soft Skills sind insofern Schlüsselqualifikationen, als sie im Gegensatz zu spezifischen Fachkenntnissen Meta-Fähigkeiten darstellen. Das Beherrschen von Präsentationstechniken, Verhandlungstechniken, Moderationstechniken und Schlagfertigkeitstechniken bieten zum Beispiel über die Zeit hinweg in unterschiedlichen Arbeitskontexten nachhaltige Vorteile. Wer einmal das professionelle Präsentieren gelernt hat, kann das in verschiedenen Berufen und Jobs anwenden.

Investition in die Zukunft
Die Halbwertszeit von Wissen und Fähigkeiten im Bereich der Soft Skills ist äußerst hoch. Schon deshalb lohnt es sich, in Schlüsselqualifikationen wie Soft Skills zu investieren.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/mit_soft_skills_punkten_18.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>18</guid>
		<pubdate>2007-08-20 15:22:14</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Segeln lernen für die Gruppendynamik</title>
		<description><![CDATA[Soziale Kompetenz und Teamfähigkeit lernen: Ralph Warnatz verrät wie.

Motivierte Mitarbeiter sind das Kapital eines jeden Unternehmens – diese Weisheit hat sich mittlerweile wohl in so ziemlich jeder Chefetage herum gesprochen. Weniger breit gestreut ist aber die Erkenntnis, dass Hochschulabsolventen, die neu in einen Betrieb einsteigen und recht jung möglicherweise bereits als Teamleiter eingesetzt werden, bei dieser Aufgabe Unterstützung benötigen.]]></description>
		<text><![CDATA[Soziale Kompetenz ist gefragt, Teamfähigkeit und Führungsqualitäten – Qualifikationen, die keine Hochschule lehren kann und die junge Berufseinsteiger in den seltensten Fällen mitbringen. Damit sie nicht bereits in den ersten Wochen in ihrem Job überfordert werden und damit die neuen Mitarbeiter sich möglichst gut ins Team einfinden, bieten Coaches verschiedenste Teambuilding-Seminare an. 
Wenn eine Gruppe eingeschworen werden soll, ist Teambuilding ein Basisprozess für die konstruktive Zusammenarbeit. Wichtig ist, ein Gefühl für den Gesamtzusammenhang der Gruppe, für gute Teamkultur sowie für die Kommunikationsstile der einzelnen Mitglieder zu erhalten.

Auch als zusätzliche Motivation beispielsweise für eine Abteilung bietet ein Teambuilding-Seminar eine ideale Unterstützung der Personalentwicklung. Ein Teamtraining kann Reibungsverluste verkleinern, die Arbeitszufriedenheit erhöhen, die Effizienz der Arbeitsgemeinschaft sowie Konflikte entschärfen. Es kann in besonderer Weise eine Win-Win Situation unterstützen, bei der sowohl die einzelnen Mitglieder, die Gruppe als Ganzes als auch der „Output“ der Kollegen gefördert werden.

Auf dem Drahtseil ins Ziel
Im Klettergarten etwa stehen die Teilnehmer vor zehn Meter hoch aufragenden Stämmen und der Frage „Da soll ich rauf? Zittert der Boden oder zittere ich?“ – Grenzen zu überwinden und neue Herausforderungen zu meistern kann großen Spaß machen und zudem eine gehörige Motivation für Beruf und Alltag freisetzen. Im Klettergarten in luftiger Höhe gilt es unter Anleitung erfahrener Trainer, die peinlich auf die Sicherheit der Teilnehmer achten, den  Weg nach vorne zu finden: Über Balken balancierend, an Seilen schwingend oder springend und je nach Situation allein, zu zweit oder im ganzen Team – wie im richtigen Leben. Dort werden Vertrauen zueinander und Verantwortung für die anderem Mitglieder der Gruppe ausgeprägt.

Erfinder Ralph Warnatz
Erdacht hat dieses Training Ralph Warnatz, ehemaliger Leistungssportler, der in der Leichtathletik große Erfolge feiern konnte. Inzwischen ist der diplomierte Sportwissenschaftler und erfolgreicher Motivationstrainer. Seine Firma Motiv Management Partner zählt Unternehmen wie die Deutsche Bahn, die Telekom und Müller Milch zu ihren Kunden. Aber auch kleinere Firmen schicken ihre Mitarbeiter auf das Seil, wo die Erfahrung von Warnatz und seinem Team in die praktischen Übungen mit einfließt und so direkt im Berufsleben umgesetzt werden kann. Alle Teilnehmer haben gemeinsam die Chance, Neues zu entdecken, ihre Grenzen auszutesten und anderen Mitgliedern der Gemeinschaft in Extremsituationen zur Seite zu stehen. Auf diesem Weg erkennen die Mitglieder des Teams die Rolle ihre Kollegen innerhalb der Gruppe und den Entwicklungsstand aller gemeinsam. 

Faszination Autorennen 
Wem das noch nicht genügt, dem bietet Warnatz ein unvergessliches Training auf der Rennstrecke an. Der Faszination von Autorennen können sich nur wenige entziehen, erst recht, wenn sie direkt dabei sind. Über diese Grenze hebt Warnatz seine Teilnehmer hinaus, wenn sie sich nach einem dreistündigen Seminar in ein Rennfahrzeug setzen dürfen. Betreut von Spitzenpiloten loten die Fahrer auf Zeit ihre Limits aus und lernen, sich sicher an diesen Grenzen zu bewegen.
Das Team um Ralph Warnatz, der selbst namhafte Rennfahrer und viele Spitzensportler coacht, entwickelte ein einmaliges Event, bei dem die Kombination aus theoretischem Wissen und der sofortigen praktischen Umsetzung im Rennwagen zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Wer dieses Training absolviert, soviel verspricht Warnatz, wird persönliches Wachstum durch verbesserte Konzentration in Grenzsituationen erleben – sportlich, beruflich und privat.

Segeln im Team
Tembuilding der etwas anderer Art bietet der Hamburger Coach Christian Hemschemeier an. Für den Diplom-Psychologen ist das Ziel eines jeden Seminars die Erfahrung von Vertrauen, Mut und gelungener Kommunikation. Aus diesem Ansatz sind seine Outdoor-Angebote entstanden, in deren Auswertung Hemschemeier regelmäßig feststellt, dass die Probleme bei gestellten Aufgaben in den Seminaren meist denen im Arbeitsalltag des Teams entsprechen.

Das Zusammensein auf engem Raum fördert erheblich die Auseinandersetzung des Teams mit sich selbst. Bei der Durchführung solcher Trainings setzt Hemschemeier mit Vorliebe auf klassische Segelschiffe: Mittelmeer, Ostsee, Nordsee und Elbmündung sind die Reviere, auf denen er seine Klienten betreut. Gesegelt wird weitgehend vom Team selbst, aber Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, da immer ein erfahrener Skipper an Bord ist. Auch Übernachtungen und längere Törns sind möglich.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/segeln_lernen_fuer_die_gruppendynamik_17.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>17</guid>
		<pubdate>2007-08-20 15:13:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Eine glänzende berufliche Zukunft</title>
		<description><![CDATA[Maschinenbau im Praxisverbund
„Ehrgeiz und Motivation sind das höchste Gebot“, sagt Daniel Borzas – und meint damit den dualen Ausbildungsweg, für den er sich ebenso wie seine Kollegen Erik Brötzmann und Andreas Jänicke im August 2004 entschieden hat.]]></description>
		<text><![CDATA[Alle drei absolvierten ihre betriebliche Ausbildung bei der MAN Nutzfahrzeuge AG im Werk Salzgitter. Bereits während dieser Zeit begannen die Auszubildenden ebenfalls an der Fachhochschule Braunschweig/ Wolfenbüttel (FH) „Maschinenbau im Praxisverbund“ mit der Vertiefungsrichtung Mechatronik oder Produktion und Logistik zu studieren. Inzwischen haben sie ihre Facharbeiterprüfung zum Industriemechaniker mit der Fachrichtung Betriebstechnik an der IHK Braunschweig abgelegt und mit der Note „sehr gut“ bestanden. Nur noch zwei Jahre an der FH – und das Ingenieursdiplom ist ebenfalls geschafft. Dafür sprechen jedenfalls die herausragenden Studienleistungen der „StiP“ – die Abkürzung für die Studierenden im Praxisverbund.

Verzahnung von Theorie und Praxis
Die Ausbildung zum Facharbeiter und Diplom-Ingenieur dauert insgesamt nur viereinhalb Jahre. „Genau deshalb habe ich mich dafür entschieden“, sagt Daniel Borzas. Doch wie schafft man es, in der betrieblichen Ausbildung und parallel dazu im Studium solche überdurchschnittlich guten Leistungen zu erbringen? MANAusbildungsleiter Dr. Eckhard Fischer kennt die Antwort: „Die intensive und persönliche Betreuung der StiP gewährleistet die enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis. Hinzu kommt der Wille der Studierenden, beruflich schnell vorankommen zu wollen. Das ist eine ideale Kombination und der Erfolgsschlüssel für die hervorragenden Ausbildungsergebnisse.“

Finanzielle Unterstützung
Darüber hinaus werden die STiP während ihrer gesamten Ausbildungszeit im Rahmen eines Praktikantenvertrages finanziell unterstützt. Nach Beendigung des Studiums wartet auf die Absolventen bereits ein Arbeitsvertrag. „Selbstverständlich gibt es von Seiten des Unternehmens für die Studierenden klare Zielvorgaben und die Anforderungen sind sehr hoch was zum Beispiel die Leistungsbereitschaft, Flexibilität und Selbstständigkeit angeht“, erklärt Ausbildungsmeister Burkhard Dube.

Urlaub anstatt Semesterferien
So gibt es zum Beispiel 30 Tage Urlaub anstatt Semesterferien, da während dieser Zeit die betriebliche Ausbildung vor Ort absolviert wird. Danach geht es wieder an die FH zum Studium zurück. Trotz des straffen Zeitplans, verbunden mit einem gewissen Erfolgsdruck und hohem Leistungseinsatz, bereuen die STiP ihre Entscheidung für diesen dualen Ausbildungsweg nicht.
„Am Ende blickt man mit Stolz auf das Geleistete zurück und freut sich, frühzeitig die Weichen für eine glänzende berufliche Zukunft gestellt zu haben“, versichert Dr. Fischer aufgrund seiner langjährigen Ausbilder- und Unternehmenserfahrung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/eine_glaenzende_berufliche_zukunft_16.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>16</guid>
		<pubdate>2007-08-20 15:06:20</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Es gibt ja möblierte Wohnungen“</title>
		<description><![CDATA[Trainee auf großer Fahrt: Karl Gygax absolviert beim Logistiker Fiege ein internationales Schulungsprogramm für künftige Führungskräfte.
Für die nächste Zeit wünsche er sich ein bisschen mehr Ruhe als in den vergangenen achtzehn Monaten. „Zwei Jahre an einem Ort, das wäre schon gut.“ Dass er danach wieder in die Welt hinaus zieht, steht für Karl Gygax völlig außer Frage, schließlich ist das International Trainee-Programm der erste Schritt für eine internationale Management-Karriere in der Fiege Gruppe.]]></description>
		<text><![CDATA[Um für diesen Job fit zu werden, stieg der Absolvent der Universität Sankt Gallen im Sommer 2005 in das Programm bei Fiege an einem der Standorte in Polen ein. „Der Einstieg in Warschau war ziemlich schnell, rassig“, erklärt der Betriebswirt mit schweizerischem Zungenschlag. Bereits in den ersten Tagen musste Gygax mit anpacken. Der Auftrag: Lagerorganisation, ABC-Analyse, um den Umschlag im Depot zu optimieren, galt es festzustellen, welche der gelagerten Waren wie schnell umgeschlagen werden, schließlich sind die Artikel entsprechend zu platzieren. A-Ware etwa, Produkte also, die innerhalb kürzester Zeit wieder abgeholt werden, werden im Blocklager auf der Freifläche aufgestellt: Jederzeit und schnell zugänglich für An- und Auslieferung. Wohl nur ein kleines Problem, geht es lediglich um einige wenige Artikel. In einem großen Lager, das täglich von zahllosen Lkw angefahren wird, zeigt sich aber die Komplexität dieses Vorhabens. Schließlich beeinflusst der Lagerplatz jedes einzelnen Artikels die Planung für alle weiteren Plätze, die Häufigkeit der An- und Auslieferung, die Fahrwege innerhalb des Lagers und die Zeiten, zu denen die unterschiedlichen Artikel hauptsächlich an- und ausgeliefert werden. 

Nächster Halt: Spanien
Schon während seiner letzten Monate im östlichen Nachbarland hatte Gygax sich auf seine nächste Station vorzubereiten, die ihn in Spanien erwartete: Spanischstand auf dem Stundenplan, natürlich nach getaner Arbeit. Nach sechs Monaten in Polen zog Gygax Anfang 2006 aus dem winterlichen Polen nach Spanien. Den Umzug konnte er dabei ohne große logistische Planungen durchführen, waren doch keine Möbel zu transportieren – denn zum Glück, so Gygax, „gibt es ja möblierte Wohnungen.“ Bei Fiege Iberia fiel Gygax' Aufenthalt indes etwas länger aus als geplant. „Als ich dort war, gab es gerade einen operativen Engpass,“ erklärt er die zehnmonatige Station im sonnigen Süden. Trainee-Betreuer Jens Pfeiffer zeigt sich dagegen überzeugt, der junge Einsteiger habe so gute Arbeit geleistet, dass die Kollegen in Spanien ihn gar nicht wieder gehen lassen wollten.
Für eine der dortigen Niederlassungen erstellte Gygax ein Prozesshandbuch, das den optimalen Ablauf für die Umverteilung von Waren sicherstellt. Beim so genannten Crossdocking treffen an einem Knotenpunkt nahezu gleichzeitig verschiedene Transporte zusammen. Die Waren werden in neuen Stückelungen und Aufteilungen auf bereit stehende Lkw verteilt. Um dieses Papier zu erstellen, musste Gygax zunächst ermitteln, wie die Waren am Lager eingehen, ob die Eingänge beispielsweise bereits elektronisch erfasst werden oder manuell ins System eingepflegt werden müssen, welche besonderen Lagerbedingungen vorgehalten werden müssen – etwa bei Lebensmitteln – und natürlich wie die Wege zwischen den an- und abgehenden Transporten in diesem Umverteilungslager am effizientesten zu organisieren sind.

Eigentlich ganz einfach?
Diese Tätigkeit umreiße den gesamten Bereich Logistik recht gut, so Gygax. „Im Grunde ist das etwas ganz Einfaches: möglichst fehlerfrei, kostengünstig und zeitgerecht Abläufe sicherstellen.“ Die Tücke steckt aber wie immer im Detail, wenn einzelne Artikel eine besondere Behandlung  verlangen oder viel Lagerplatz benötigen. Dann sind kreative Lösungen gefragt. Die letzte Station in Gygax' Trainee-Programm absolviert er gerade in der Systemzentrale von Fiege am Flughafen Münster-Osnabrück. An welchem Standort Gygax seine erste feste Stelle bei Fiege antritt, ist noch nicht endgültig entschieden. Vielleicht wird der Logistiker sich für Spanien entscheiden, wo Gygax sich bereits während seines ersten Aufenthalts unentbehrlich gemacht hat.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/es_gibt_ja_moeblierte_wohnungen_15.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>15</guid>
		<pubdate>2007-08-20 14:53:27</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Hidden Champions“ – verborgene Marktführer</title>
		<description><![CDATA[Ein „Hidden Champion“ ist ein Unternehmen, das einerseits in seiner Branche eine bedeutende Position inne hat, andererseits aber von der Öffentlichkeit und den Medien kaum beachtet wird und häufig stark unterschätzt wird.
Ihre Marktführerschaft erarbeiten sich die meist mittelständischen Betriebe in Nischenmärkten, die sie durch großes Know-how und hohe Innovationskraft erarbeitet haben, so dass sie sich trotz einer vergleichsweise geringen Finanzdecke einen Vorsprung gegenüber den großen Global Playern sichern können. Einige Wirtschaftswissenschaftler vertreten die Ansicht, dass gerade diese Kombination verhaltenen öffentlichen Desinteresses und fehlender Kapitalanleger den Erfolg der „Hidden Champions“ ausmache: Unabhängig von der öffentlichen Diskussion und dem starken Auf und Ab der Börse können diese Unternehmen sich erheblich besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.]]></description>
		<text><![CDATA[Achenbach Buschhütten GmbH: Walztechnik für die Welt
1452 als Eisenhammer gegründet, wurde das Familienunternehmen Achenbach später Gießerei, ehe man 1888 mit dem Walzwerkbau begann. Heute ist Achenbach ein High-Tech-Maschinenbauunternehmen, das zu den bedeutendsten Herstellern von Walzwerken für Metalle wie Aluminium, Kupfer, Zink und deren Legierungen gehört. Weltmarktführer ist Achenbach dabei als Spezialist für Feinband- und Folienwalzwerke.
&gt; Info: www.achenbach.de

Armacell International GmbH: Gut gedämmt ist halb gewonnen
Mit der Entwicklung von Armaflex, dem ersten flexiblen Dämmstoffprodukt, begründete das Unternehmen Armacell – damals noch Armstrong Industries – vor einem halben Jahrhundert den Industriezweig flexibler technischer Isolierungen und prägt diese Branche seitdem maßgeblich. Das Unternehmen hat stark zur Professionalisierung der Branche beigetragen und als Technologieführer weltweit Industriestandards geschaffen. Alle bedeutenden Innovationen im Bereich flexibler technischer Dämmstoffe stammen aus dem Hause Armacell. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und verschärfter Energieeinspargesetze zur Umsetzung des Kyoto-Protokolls wird die Dämmung haus- und betriebstechnischer Anlagen zukünftig eine noch bedeutendere Rolle spielen. Armacell fertigt heute mit rund 2300 Mitarbeitern an 20 Produktionsstätten in 13 Ländern auf vier Kontinenten. 2005 hat das Unternehmen einen konsolidierten Jahresumsatz von 350  Millionen Euro erwirtschaftet und damit ein Rekordergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielt.
Mit Werken in China, Thailand, Indien und Brasilien hat Armacell früh neue geografische Märkte erschlossen und so wirtschaftliche Einbußen auf dem deutschen Markt ausgleichen können. In Märkten, in denen Armacell nicht durch eigene Fabriken vertreten ist, vervollständigen Vertriebsbüros und Distributeure das in der Branche einzigartige Vertriebsnetz. In Deutschland fertigt Armacell an drei Standorten: Neben Münster, der mit rund 430 Mitarbeitern weltweit größten Produktionsstätte, in Zeulenroda (Thüringen) und in Friesenhofen (Allgäu).
&gt; Info: www.armacell.com

Bartec GmbH: Sicher unter Tage
Reinhold A. Barlian gründete 1975 das Unternehmen Bartec Barlian Technik in Bad Mergentheim, im nördlichen Baden-Württemberg. Innerhalb von 30 Jahren hat sich aus diesem Kleinbetrieb internationale High-Tech-Unternehmen Bartec entwickelt, einer der führenden Anbieter für Sicherheitstechnik weltweit. So überwachen Anlagen von Bartec Bergwerke in China ebenso wie Bohrinseln im Atlantik und Kraftwerke in aller Welt. Mit einem Umsatz von rund 150 Millionen Euro und etwa 1200 Mitarbeitern gehört das Unternehmen zu den unumstrittenen Spitzenreitern in dieser Branche.
&gt; Info: www.bartec.de

G. W. Barth AG: Alles süß
G. W. Barth plant, baut und liefert nicht nur Gesamtanlagen zur Kakaoverarbeitung, auch Anlagen zum Rösten von Nüssen kommen aus Freiberg am Neckar, Kaffeeröster und Maschinen zur Getreideröstung.

Kunden des Unternehmens kommen vor allem aus der Süßwarenbranche, für die Barth auch komplette Produktionsanlagen entwickelt und baut – mit beachtlichem Erfolg. Bei den Kakaomaschinen ist Barth mit einem weltweiten Marktanteil von 90 Prozent unumstrittener Branchenprimus.
&gt; Info: www.gw-barth.de

Ralf Bohle GmbH: Er läuft und läuft
Unplattbar – mit diesem Schlagwort hat sich die Firma Bohle mit ihrer Marke Schwalbe einen Namen bei allen Radfahrern gemacht: Vor einigen Jahren brachte das Unternehmen aus dem bergischen Reichshof einen neuartigen Fahrradreifen auf den Markt, dessen Lauffläche verstärkt ist und der deshalb keine Luft lässt, wenn der durch Glas fährt. Mehr als 120 Mitarbeiter arbeiten in der Bohle-Gruppe mit Tochterunternehmen in Frankreich, Großbritannien, Italien und den Niederlanden. Seit 1973 ist der koreanische Reifenhersteller Hung-A Produktions- und seit dem Jahr 2000 auch Joint-Venture-Partner. In Jakarta, Indonesien, produzieren rund 1750 Mitarbeiter die Produkte der Marke Schwalbe. Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb befinden sich am Stammsitz in Reichshof.
Spezialisierung auf Fahrrad- und Rollstuhlreifen, Fachhandelstreue und Kundennähe: So lauten die Grundsätze, auf die sich das Handeln und Know-how des Unternehmens konzentriert.
&gt; Info: www.schwalbe.de

Brita GmbH: Klares, reines Wasser
Die Schaffung und erfolgreiche Eroberung einer Marktnische mit einem Haushaltsgerät – dies ist das Lebenswerk des deutschen Unternehmers
Heinz Hankammer.
1966 hatte er die weitsichtige Vision, normales Leitungswasser mit einfachsten Mitteln zu optimieren. Er entwickelte einen Filter zur Vollentsalzung von Wasser, dessen Endprodukt so rein wie destilliertes Wasser war. Brita, der Name seiner Tochter, wurde als Name für das Unternehmen gewählt. Heute ist das Unternehmen aus dem hessischen Taunusstein weltweit Marktführer bei der Herstellung von Wasserfiltern aller Art – sei es für den Heimgebrauch in der Kaffeemaschine oder für große Anlagen in der Gastronomie.
&gt; Info: www.brita.net

Cross Match Technologies GmbH: Sicher ist sicher
Cross Match Technologies ist ein weltweit führender Anbieter dialogfähiger Anwendungen und Lösungenzur biometrischen Identifizierung. So stammen die Röntgenscanner an Flughäfen größtenteils von dem Unternehmen in Jena. Daneben bietet der international agierende Betrieb Livescan-Systeme für Finger- und Handabdrücke, Gesichtserkennungssysteme, Dokumentenleser, Zutrittskontrollsysteme und proprietäre Konzern- und Anwendersoftware mit dazugehörigem Service.

Die Produkte von Cross Match werden genutzt zur erkennungsdienstlichen Behandlung, für Background Checks von Bewerbern, zur Überprüfung der Identität an Grenzen und anderen Kontrollstellen, um zu registrieren, Identitätsmissbrauch in großangelegten Identifikationsprogrammen zu verhindern.
&gt; Info: www.crossmatch.com/de/

Enercon GmbH: Kein Fähnchen im Wind
Die Enercon GmbH ist der größte deutsche Hersteller von Windenergieanlagen mit Stammsitz im ostfriesischen Aurich. 1984 vom heutigen Inhaber Aloys Wobben gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute mehr als 8000 Menschen weltweit. Auf dem Weltmarkt rangiert Enercon unter den Windenergieanlagenherstellern seit mehreren Jahren auf dem vierten Platz mit 15,4 Prozent Marktanteil in Jahr 2006.
&gt; Info: www.enercon.de

Gebr. Schmid GmbH &amp; Co. KG: Innovation durch Tradition
1864 wurde in Freudenstadt im Schwarzwald als Eisengießerei und mechanische Werkstätte ein kleiner Betrieb gegründet, der heute als global agierender Mittelständler mit weltweit 13 Niederlassungen in den Bereichen Solar, Leiterplatte und Flat Panel Display Technologieführerschaft für sich beanspruchen kann: Die Firma Gebr. Schmid GmbH + Co.

Der am stärksten wachsende Bereich ist momentan die Entwicklung und Fertigung von modularisierten Anlagen zur Solarzellenherstellung. Diese Anlagen integrieren die komplette Prozesskette vom ersten Schritt der Wafer-Herstellung über die eigentliche Solarzelle bis hin zur wetterfesten Konfektionierung der fertigen Solarmodule. Das Unternehmen hat offenbar begriffen, dass das Bekenntnis zum Standort Deutschland in keinen Widerspruch zu den Herausforderungen globaler Märkte darstellen muss: Schwäbischer Tüftlergeist und die Offenheit für globale Herausforderungen kommen hier in nahezu idealer Weise zusammen.
Heute haben bei diesem Mittelständler rund 1100 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, China und Taiwan ihr festes Auskommen.
&gt; Info: www.schmid-group.net

Theodor Gräbener GmbH &amp; Co. KG: Tonnenweise aus dem Siegerland
Im Jahre 1921 wurde die Gräbener &amp; Comp. als Fabrik für schwere Eisenund Blechkonstruktionen gegründet. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus eine Großrohrfertigung, die bis in die neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein ein wichtiges Standbein der Unternehmensgruppe darstellte.
Als zweiter Schwerpunkt etablierte sich der Maschinenbau, der primär auf die Umformtechnik ausgerichtet war und der dem Unternehmen aus Netphen im Siegerland einen sicheren Platz auf dem Treppchen verschafft hat: Bis zu 900 Tonnen wiegen die Maschinen der Graebener Group. Ausgeliefert werden sie in alle Welt an Werften, Rohr- und Automobilhersteller.
&gt; Info: www.graebener-group.de

Falke KG: Erfolg auf gutem Fuße
Zu den zentralen Erfolgsfaktoren der Marke Falke zählt die konsequente Verfolgung des Innovationsprogramms nicht nur im Sportbereich, sondern auch in allen anderen Marktsegmenten, in denen Falke die Innovationsführerschaft anstrebt. Die Falke Gruppe beschäftigt rund 2600 Mitarbeiter, davon etwa 1200 in Deutschland. 2006 erwirtschaftete die Firma einen Jahresumsatz von 185 Millionen Euro. 32 Prozent der Fabrikate werden ins Ausland exportiert. Die wichtigsten Standorte in Deutschland sind der Hauptsitz in Schmallenberg und das Werk in Lippstadt. Produktionsstätten im Ausland befinden sich in Ungarn, Portugal, Österreich und Südafrika.
&gt; Info: www.falke.de

Krones AG: Verbindungen schaffen
Mit dem Bau von Etikettiermaschinen hatte Krones 1951 begonnen – heute ist das Unternehmen weltweit tätig. Krones hat sich über die klassische Maschinen- und Anlagentechnik weit hinaus entwickelt. Das Unternehmen ist zum „Rund-um-Problemlöser“ für seine Kunden geworden, indem Maschinenbau, Anlagen-Know-how, Verfahrenstechnik, Mikrobiologie und Informationstechnik harmonisch miteinander verbunden und optimiert wurden. Weltweit beschäftigt das Unternehmen über 9000 Mitarbeiter. Rund 87 Prozent der produzierten Anlagen gehen ins Ausland. Der Konzernumsatz 2006 betrug 1,91 Milliarden Euro.
&gt; Info: www.krones.de

GLASBAU Hahn GmbH &amp; Co.KG: Schützen und präsentieren
1836 wurde Glasbau Hahn als Glaserei und Glashandelsgesellschaft gegründet. Seitdem bemüht sich das Unternehmen um neue Ideen in Glas. Bereits 1935 gelang in dem Frankfurter Unternehmen die erste Ganzglas-Konstruktion, also die Verklebung von Glas mit Glas ohne störende Rahmen. Die weitere Entwicklung dieser Idee förderte die Ganzglas-Vitrine zutage und schaffte völlig neue Möglichkeiten in der Ausstellungstechnik. Wenn heute Ausstellungen neu konzipiert oder Museen errichtet werden, finden sich die Exponate zumeist geschützt von einer speziell angefertigten Vitrine aus dem Hause Hahn.
Dessen Mitarbeiter begreifen es als ihre Aufgabe, die Ideen von Architekten und Designern zu verwirklichen, gleichermaßen aber auch die konservatorischen Anforderungen der Museen zu berücksichtigen – im Bewusstsein der Verantwortung, die Kulturschätze der Vergangenheit wie Gegenwart für zukünftige Generationen zu schützen und zu bewahren.
&gt; Info: www.glasbau-hahn.de

Alfred Kärcher Vertriebs GmbH: Mit Druck gereinigt
Rund 6500 Mitarbeiter, 2006 ein Umsatz von 1,2 Milliarden Euro, Vertretungen in 41 Ländern. Die Farbe: gelb. Kärcher ist der weltweit größte Hersteller von Hochdruckreinigern für alle Anwendungsbereiche, die seit den fünfziger Jahren im schwäbischen Winnenden produziert werden.
&gt; www.kaercher.de

Kiekert AG: Tür auf, Tür zu
Schon lange baut kein Autohersteller seine Fahrzeuge mehr komplett selbst, vielmehr werden zahllose Teile von anderen Unternehmen zugeliefert – immer in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber, aber eigenverantwortlich und mit eigenen Ideen. Geht es dabei um Schließsysteme und Antriebe von Türen, hat wahrscheinlich Kiekert seine Hände im Spiel. Das Unternehmen mit Sitz in Heiligenhaus in Nordrhein-Westfalen ist weltweit Marktführer im Bereich Schließsysteme und strebt eine ähnliche Position für modulare Türen und mechatronische Antriebssysteme an – reichlich Entwicklungspotenzial also, das hier in der Automobilbranche auf Enteckung wartet.
&gt; Info: www.kiekert.de

paragon AG: Saubere Luft
Die paragon AG mit Hauptsitz im ostwestfälischen Delbrück ist Weltmarktführer bei der Herstellung von Luftgütesensoren für die Automobilindustrie. Durch die intelligente Verbindung von Elektronik, Mechanik und Software entwickelt, produziert und vertreibt das international agierende Unternehmen Systemlösungen für die Geschäftsfelder Automotive, Electronic Solutions und Gebäudetechnik. Mit seinen 388 Mitarbeitern erwirtschaftete das Unternehmen 2006 einen Umsatz von 110 Millionen Euro.
&gt; Info: www.paragon-online.de

Peguform GmbH: Verkleidungen für Innen und Außen
Stoßfänger, Armaturenbretter, Türverkleidungen: Kaum ein Automobilhersteller kommt ohne die Systemteile von Peguform aus, die das Unternehmen aus dem Breisgau in mittlerweile fünf Ländern produziert. Mit einem Umsatz von 1,3 Milliarden Euro im Jahr 2005 zählt Peguform zu den größten Automobilzulieferern.
&gt; Info: www.peguform.de

pleyers. bau innovationen GmbH: Dem Stau ein Ende
Porfil heißt das Mittel, das Beton haltbar macht und vor Witterungseinflüssen schützt. Neu ist, dass das Material auch bei Kälte und Hitze verarbeitet werden kann. Während andere Stoffe unter acht Grad nicht mehr verwendbar sind, wird Porlif bis null Grad und an heißen Tagen bis 50 Grad verarbeitet. Effekt: Auch im Winter lassen sich Schäden, etwa an Brücken, ausbessern und die Baustellenflut im Sommer entzerrt sich. „Damit holen wir die Baustellen aus den Ferienzeiten.“ Weiterer Vorteil: Porfil versiegelt den Beton wesentlich schneller als andere Techniken und ist unabhängiger vom Wetter. Schon 20 Minuten nach einem Regenguss lässt sich das Mittel auftragen. Entwickelt hat dieses Material Gerd Pleyers nahe der niederländischen Grenze bei Aachen. Erst 2001 hat sich der Bauingenieur selbstständig gemacht – und schon 2006 einen Umsatz im siebenstelligen Bereich erwirtschaftet.
&gt; Info: www.pleyers.de

ProMinent Dosierungstechnik GmbH: Dosieren mit Maß
ProMinent, ein weltweit tätiges Familien-Unternehmen mit rund 1700 Mitarbeitern, ist der zuverlässige Lösungspartner für die Wasseraufbereitung sowie Hersteller von Komponenten und Systemen im gesamten Umfeld der Fluid-Dosiertechnik sorgt das Unternehmen für mehr Effizienz und Sicherheit bei den Kunden – weltweit.
&gt; Info: www.prominent.de

Sachtler GmbH &amp; Ko. KG: Geschmeidige Schwenks
Am Set entsteht die Idee des Kameramannes Wendelin Sachtler, ein Stativ zu entwickeln, das die unzulängliche Funktionalität der angebotenen Systeme beseitigt. So beginnt er in den fünfziger Jahren einen eigenen Stativkopf zu bauen, der nicht nur schwenkund neigbar ist, sondern auch durch ein Kreiselsystem gedämpft werden kann. Mit dieser neuartigen Dämpfung können endlich auch ruhige Schwenks ausgeführt werden. Dieser so genannte Kreiselkopf kommt bei seinen Kamera-Kollegen so gut an, dass Wendelin Sachtler bald beginnt, Kreiselköpfe in Serie herzustellen. Damit wird das Unternehmen Sachtler gegründet, das heute weltweit für Spitzenqualität in der Film- und Videobranche steht und kontinuierlich die Bedürfnisse von Kamerateams in die Tat umsetzt. Heute sind die täglichen Fernsehnachrichten die beste Werbung für Sachtler: „Weltweit gibt es wohl keine Fernsehstation und keinen Drehort, der nicht Stative, Leuchten oder Studio-Hebegeräte des international größten Herstellers von professionellem Kamera-Support im Einsatz hat“, so Heinz Kossler, Geschäftsführer der Sachtler GmbH &amp; Co. KG.
&gt; Info: www.sachtler.de

Putzmeister AG: Pumpen für den Hausbau
Als wichtigstes Geschäftsfeld der Firma Putzmeister gilt der Bereich Betonpumpen. Ob im Tief- oder Hochbau, bei kleineren Bauvorhaben oder bei Großprojekten – auf zahlreichen Baustellen weltweit sind die stationären und mobilen Aggregate im Einsatz. Großen Wert legt Putzmeister auf einfache Bedienung, den sicheren und Energie sparenden Betrieb sowie die vorausschauende Wartung der Maschinen. Dazu hat die Firma eigene Elektronik-Module entwickelt. Sie ermöglichen aus einer Entfernung von mehreren tausend Kilometern die Ferndiagnose von Betriebsdaten, so dass teure Ausfälle und lange Standzeiten der Maschinen minimiert werden können. Neben der Entwicklung und sorgfältigen Fertigung seiner Produkte legt Putzmeister besonders großen Wert auf einen starken Service. Dazu zählen unter anderem die Lieferung geprüfter Originalteile innerhalb kürzester Zeit sowie ein fachlicher Notfalldienst, der ständig ausgebaut wird und in Deutschland rund um die Uhr zur Verfügung steht.
Neben drei deutschen Werken unter anderem am Firmensitz Aichtal bei Stuttgart gibt es zahlreiche Tochtergesellschaften, eigene Niederlassungen und ein dichtes Netzwerk von Vertretungen weltweit.
&gt; Info: www.putzmeister.de

RUD Ketten Rieger &amp; Dietz GmbH &amp;. Co. KG: Fest verkettet
Die RUD-Gruppe ist ein Familienunternehmen mit dem Anspruch eine klare Führungsposition in den bearbeiteten Marktsegmenten zu erreichen und zu halten. Mit über 130 Jahre langer Erfahrung entwickelt das Unternehmen ausgehend von der Rundstahlkette Lösungen mit Kettensystemen und Bauteilen in verschiedensten Formen und für vielfältigste Einsatzgebiete. Auch alle anderen Produkte sind Resultat des Strebens nach Perfektion in den Kernkompetenzen des Hauses: Umformung, Schweißen, Wärmebehandlung und Oberflächentechnik. Durch die langfristige Partnerschaft mit den Kunden, deren Zufriedenheit und Vertrauen ergibt sich eine enge Zusammenarbeit und hohe Problemlösungskompetenz, die immer wieder aufs Neue die Marktführerschaft des Unternehmens begründen. Durch eine aktiv gelebte, offene und vertrauensvolle Unternehmenskultur sowie eine kontinuierliche Aus- und Weiterbildung ist die internationale Betriebsfamilie ein motiviertes, leistungsstarkes, flexibles und kompetentes Team.
&gt; Info: www.rud.com

Webasto AG: Heizen und lüften
Webasto ist als global agierender Zulieferer der Automobilindustrie Weltmarktführer und in 43 Ländern der Erde mit eigenen Niederlassungen oder über Vertriebspartner vertreten. Die Wurzeln des Unternehmens liegen allerdings in Deutschland. Seit 1908 befindet sich der Stammsitz in Stockdorf, südlich von München. Hier entstehen auch heute noch die kreativen Lösungen, die Webasto zu einem der innovativsten Partner für
die Automobilhersteller machen.

Spezialisiert hat sich das Unternehmen auf die Herstellung von Klimaanlagen, Lüftungen und Heizsystemen für Autos und Schiffe.
&gt; Info: www.webasto.de

Rücker AG: Probeläufe für moderne Verkehrsmittel
Entwicklung und Erprobung steht im Mittelpunkt bei der Rücker AG in Wiesbaden: Für Fahrzeuge aller Art entwerfen die rund 2500 Mitarbeiter das Design und unterziehen es in komplexen Computersimulationen umfangreichen Tests, um die Prouktion vorzubereiten. 

Dabei arbeitet das Unternehmen mit Niederlassungen in 18 Ländern mit nahezu allen großen Automobilherstellern und Flugzeugherstellern wie Airbus und Dornier zusammen.
&gt; Info: www.ruecker.de

SAUERESSIG GmbH + Co.: Eindruck bei allen Gelegenheiten
Saueressig – in der Branche ein Name, der seinesgleichen sucht. Das Unternehmen aus dem westfälischen Städtchen Vreden produziert Druckund Prägewerkzeuge vor allem für den Tiefdruck, den Flexodruck mit flexiblen Druckplatten für Kunststoffverpackungen und Siebdruck, bei dem die Farbe durch ein feinmaschiges Netz auf den Untergrund aufgetragen wird.

Das 1953 gegründete Unternehmen beschäftigt heute rund 530 Menschen in Deutschland, Polen, Großbritannien und Jordanien.
&gt; Info: www.saueressig.de

Schmitz Cargobull AG: Dicke Brummer
Schmitz Cargobull ist Markt- und Technologieführer in der europäischen Nutzfahrzeugbranche – wer einen speziellen Auflieger oder ein Kühlsystem für seine Lkws benötigt, tut gut daran, sich an das 1892 gegründete Unternehmen zu wenden. Dabei hat die Firma mit Sitz im westfälischen Horstmar in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts nur knapp seine Existenz sichern können. Nach einer grundlegenden Umstrukturierung entwickelte sich das Haus aber massiv weiter, im Geschäftsjahr 2005/2006 waren knapp 4000 Mitarbeiter beschäftigt, der Umsatz steigt beständig.
&gt; Info: www.cargobull.de

Tetra GmbH: Fertignahrung fürs Aquarium
Um 1950 züchtete Ulrich Baensch in Hannover tropische Zierfische. Zu dieser Zeit gab es kaum 50 000 Aquarianer in Deutschland. Grund dafür war die häufig sehr schwierige Beschaffung von Lebendfutter. Deshalb hatte Baensch die Idee, ein Fertigfutter für Zierfische zu entwickeln: Anfang der 50er Jahre wurde TetraMin geboren, ein Fertigfutter aus vier verschiedenen Flocken mit Vitaminzugabe. Mit der revolutionären Entwicklung von Trockenfutter für tropische Zierfische legte Ulrich Baensch auch den Grundstein zu einem Unternehmen von Weltrang. Schon früh begann der Aufbau des Unternehmens zum internationalen Marktführer mit Schwestergesellschaften in aller Welt. Heute beschäftigt die gesamte Tetra Gruppe mehr als 700 Mitarbeiter und ist mit Vertretungen in über 90 Ländern weltweit größter Hersteller für Produkte in den Bereichen Aquaristik und Gartenteich. Ein komplettes Programm von Futtermitteln, Wasseraufbereitungs- und Pflanzenpflegemitteln und technischem Equipment bis hin zu medizinischen Präparaten ist im Angebot.
&gt; Info: www.tetra.de

TRACTO-TECHNIK GmbH &amp; Co.KG: Unterirdische Dynamik
Das in Lennestadt-Saalhausen ansässige Maschinenbauunternehmen Tracto-Technik entwickelt und baut Maschinen für die unterirdische Verlegung und grabenlose Erneuerung von Rohrleitungen. Die Kunden für diesen stetig wachsenden Markt kommen aus den Bereichen der Versorgung mit Gas, Wasser, Strom und Telekommunikation sowie der Abwasserentsorgung.
Tracto-Technik beschäftigt weltweit 500 Mitarbeiter, von denen mehr als die Hälfte bereits länger als zehn Jahre im Unternehmen tätig ist. Die hohe Kompetenz und Innovationskraft des Unternehmens zeigt sich vor allem in der großen Anzahl von Patenten: Mehr als 350 sind es mittlerweile.
&gt; Info: www.tractotechnik.de

Weicon GmbH &amp; Co.KG: Alles geklebt
„Nieten war die Technik des 19. Jahrhunderts, Schweißen die des 20. und Kleben ist die Technik des 21. Jahrhunderts“ – so umreißt Ralph Weidling knapp die Bedeutung der Produkte aus dem Hause Weicon. Vor allem in der Industrie, aber auch im Baugewerbe spielen Klebstoffe aller Art eine kaum zu überschätzende Rolle, etwa bei den Automobilherstellern. In einem modernen Mittelklassewagen sind – neben ein paar Schweißnähten – etliche Meter Klebenähte vorhanden, die in den meisten Fällen von Weicon stammen. Zapfanlagen von Bierhähnen kleben mit Weicon, Stiftzähne und sogar die Transportsicherung an Standbeinen von Bohrinseln.
&gt; Info: www.weicon.de

Zweibrüder Optoelectronics GmbH:Brüder des Lichts
Ihre LEDs leuchten fast überall. Vor allem die Photonenpumpe V8 ist der Liebling deutscher Schlüsselbunde und hilft so manchem Autoschlüssel
nachts ins Schloss. Die Erfolgsgeschichte der Zwillinge Harald und Rainer Opolka begann mit einer kleinen Idee: Hellere Lampen mit geringerem Stromverbrauch in ästhetischem Design. Vor 14 Jahren gründeten sie das Unternehmen in einer Garage in Solingen und vor sechs Jahren bauten sie zum ersten Mal hell leuchtende LEDs in Taschenlampen. Aus der Garage wurde im Laufe der Jahre ein stattlicher Firmensitz. Auch die Photonenpumpe V8 bekam reichlich Gesellschaft.

Knapp 70 Basismodelle bieten die Opolkas unter dem Namen ihrer Firma LED LENSER an. Von Stab- und Taschenlampen bis hin zu Kopflampen und Schlüsselleuchten findet sich alles im Sortiment. Die Erfolgsbilanz liest sich beeindruckend: rund 200 Designpatente und 50 Designpreise. Mittlerweile ist Zweibrüder Optoelectronics Weltmarktführer von LEDTaschenlampen. Damit dies auch noch lange so bleibt, entwickeln Harald und Rainer Opolka fleißig neue Ideen – aber nicht mehr in der Garage, sondern im eigenen Lichtlabor.

Im Jahr 2007 ist das Solinger Unternehmen im Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet als „ausgewählter Ort“ ausgezeichnet worden.
&gt; Info: www.zweibrueder.de



Aus der Kleinstadt in die Welt

Zwei Hautärzte und ein Apotheker machten vor gut 15 Jahren den Anfang: 191 genügten ihnen die verfügbaren Hautpflegepräparate nicht, um Menschen mit Hautirritationen und leichten Erkrankungen das richtige Mittel an die Hand zu geben. Darum taten sie sich zusammen und entwickelten die ersten Produkte mit dem Markennamen Dermasence.
Die Ausrichtung: Medizinische Hautpflege, bei der es weniger auf Seidigkeit und Duft als vielmehr auf Wirkstoffe und optimale Verträglichkeit ankommt. So richtet sich das Unternehmen P &amp; M Cosmetics mit seinen Produkten vor allem an Menschen mit Hautproblemen aller Art, sei es Neurodermitis, Akne, extrem trockene Haut oder auch Allergien.
Um diesen Personen das Passende liefern zu können, stehen in der Entwicklungsabteilung von P &amp; M Cosmetics im westfälischen Telgte die Räder nicht still. Immer wieder, so erklärt Marketingleiterin Gudrun Hams-Köster, würden neue Wirkstoffkombinationen vorbereitet, da Allergien sich mit der Zeit verlagern. „Diese Arbeit ist wichtig, aber aufwändig“ – wichtig, da nur so den Kunden immer hautverträgliche, wirksame Kosmetik geboten werden kann, aufwendig, da die Entwicklung neuer Formeln einen erheblich Entwicklungssaufwand bedeutet und zudem die gesamte angepasst werden muss, ändern sich doch die Inhaltsstoffe und damit die Wirkung der Präparate.
Aber augenscheinlich lohnt sich der Aufwand: 1991 startete das Unternehmen mit drei Personen, heute arbeiten 40 Mitarbeiter in Vertrieb und Entwicklung. Dabei hat sich das Haus seit jeher auf sein spezielles Marktsegment konzentriert. Die Kosmetika werden in Deutschland und Österreich ausschließlich über Apotheken und dermatologische Institute vertrieben, da nur auf diesen Wegen die nötige Beratungskompetenz gewährleistet ist. In Osteuropa und Asien, wo P &amp; M für die nächsten Jahre noch enormes Entwicklungspotenzial sieht, übernehmen Handelspartner vor Ort die Distribution an Hautärzte und dermatologische Einrichtungen.
Im Team des Unternehmens P &amp; M Cosmetics arbeiten Betriebswirte, die sich um Marketing, und Controlling kümmern auch Pharmareferenten im Vertriebsaußendienst sowie eine promovierten Mikrobiologin im Produktmanagement. Die eigentliche Produktion wird von Partnern im Süden und in der Mitte Deutschlands nach den Rezepturen aus Telgte vorgenommen, so wird Spezialistenwissen optimal genutzt, um den hohen hygienischen Standards zu genügen, die an die Produktion von Kosmetika gestellt werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/hidden_champions_verborgene_marktfuehrer_14.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>14</guid>
		<pubdate>2007-08-20 14:34:39</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Klein aber fein: Karriere im Mittelstand</title>
		<description><![CDATA[Wer als ambitionierter Absolvent seine Karriere plant, denkt zuerst an die Global Player der Wirtschaft. Jedoch bietet auch der deutsche Mittelstand beste Karrierechancen.
Kaum jemand beachtet sie, aber dennoch spielen die kleinen und mittelständischen Unternehmen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Viele unter ihnen haben sich in ihrer Nische eine führende Position erarbeitet, von der aus sie oft den weltweiten Markt dominieren.]]></description>
		<text><![CDATA[Die gängigen Schmähworte über diese Unternehmen, im Fachjargon „KMU“ genannt, entbehren also jeder Grundlage. Dennoch haben viele Hochschulabsolventen die Auflösung dieser Abkürzung mit „Karriere machen unmöglich“ wohl immer noch im Hinterkopf.

Bei ambitionierten Absolventen, die ihre ersten Bewerbungen schreiben, stehen die klingenden Namen der Global Player ganz oben auf dem Wunschzettel. Gehobene Einstiegsgehälter, gute Fortbildungsmöglichkeiten, eine möglicherweise bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Prestige, ein internationales Betätigungsfeld oder auch große Budgets locken. Jedoch ziehen sie offenbar so sehr an, dass selbst High Potentials oft Schlange stehen und der Traumjob zur Fiktion wird.

Und dabei wird das Betätigungsfeld in großen Konzernen von den Bewerbern maßlos überschätzt – oder zumindest ihre Möglichkeiten, auch nur im Ansatz entscheidend mitwirken zu können. Klar: Die Töpfe sind größer. Allerdings sind auch die Hierarchien ausgeprägter. Und es dauert deutlich länger, bis ein Berufseinsteiger Entscheidungskompetenzen erhält. So kommt bei denen, die ihren vermeintlichen Traumjob erhalten haben, oft in der Praxis die Erkenntnis über eine nüchterne Realität hinzu. 
Und der Mittelstand holt auf: Immer mehr Unternehmen machen sich mittlerweile intensiv Gedanken über ihre Personalentwicklung. Und setzen dabei auf einen wichtigen Faktor: Identifi kation. Die Bindung zum Arbeitgeber und Kollegen kann nicht nur förderlich für das Arbeitsklima sein. Auch die Produktivität kann sich verbessern, was besonders im verschärften Wettbewerb überlebenswichtig ist. Und dann den Arbeitsplatz sicherer gestaltet. Ohnehin wird vielen Berufseinsteigern erst während der Bewerbungsphase deutlich, dass in Konzernen nicht nur in großen Mengen Arbeitsplätze abgebaut werden. Neue Stellen kommen in der Regel nur sehr vereinzelt auf den Arbeitsmarkt. Job-Motor in guten Konjunkturzeiten ist der Mittelstand – und dort in ganz besonderem Umfang jene kleinen Unternehmen, die sich in ihrem speziellen Segment eine besondere Position, vielleicht sogar die Marktführerschaft erarbeitet haben. Diese „Hidden Champions“ bieten Bewerbern oft sehr viel bessere Karrierechancen als die bekannten Global Player. 

Und in den kleineren Unternehmen mahlt die Bewerbungsmühle deutlich schonender. Statt großer Assessment-Center stehen hier häufig persönliche Gespräche mit der Geschäftsführung oder den Eigentümern im Mittelpunkt. Schließlich ist in kleineren Einheiten die Persönlichkeit und wie sie sich in das Firmengebilde einbinden lässt von großer Bedeutung. 

Hohe Anforderungen
Arbeiten in diesen kleineren Unternehmen bedeutet im Regelfall eine große Nähe zum Kunden wie auch zum Marktgeschehen. Verbunden mit den flachen Hierarchien ist auch eine gewisse Nähe zu Vorstand oder Eigentümer. Geht es um Erfolg oder Misserfolg, so ist dieser auch direkter ablesbar. Aber er hat auch größere Konsequenzen, da sich bei einer niedrigeren Kapitaldecke Fehlentscheidungen stärker auswirken können. Geht es allerdings um die Sicherung der Marktposition, so werden Entscheidungen schneller getroffen, das motivierende „Go“ aus der Geschäftsleitung erfolgt schneller.

Was die Arbeit im mittelständischen Unternehmen von den Konzernen am deutlichsten unterscheidet, sind die Anforderung an die Nachwuchsführungskräfte. Erhalten sie im Konzern ihre „Macht“ durch die hierarchische Stellung im Organigramm, so muss Führungsqualität in kleineren Unternehmen in der Regel durch Kompetenz untermauert werden – denn die anderen Mitarbeiter sind schon länger im Job und bekommen direkt mit, wie sich der „Frischling“ einfügt – und mit welchen Qualitäten, die dann über den „Flurfunk“ wie ein Lauffeuer verbreitet werden. Anfängerfehler können dabei oft irreparable Schäden hervorrufen. Nicht der dunkle Anzug oder das Kostüm entscheidet, sondern die Person, die darin steckt.

Schritt in die Selbstständigkeit
Die Arbeit im Mittelstand bietet oft auch unerwartete Perspektiven. In der Regel ist nicht nur die Verweildauer im Unternehmen höher als in den Konzernen, wo der Karrieresprung oft mit einem Unternehmenswechsel verbunden ist. Je kleiner das Unternehmen, desto deutlicher wird auch die Leistungsfähigkeit des Mitarbeiters – und nicht selten wächst daraus auch das Potenzial, das den Schritt in die Selbstständigkeit vereinfacht. Und dann dafür sorgt, dass ein neues Unternehmen entsteht, in dem Absolventen ihren Weg ins Berufsleben gehen können.



Info: Der deutsche Mittelstand

Nach den Daten des statistischen Bundesamtes gehören über 99 Prozent der Firmen in der Bundesrepublik Deutschland der Gruppe der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) an. Nach einer Defi nition der Europäischen Union aus dem Jahr 2005 bestehen mittlere Unternehmen aus weniger als 250 Mitarbeitern und einem Umsatz bis 50 Millionen Euro, kleine Unternehmen haben weniger als 50 Mitarbeiter und einen Umsatz bis zehn Millionen Euro und Kleinstunternehmen maximal neun Mitarbeiter und einen Höchstumsatz von zwei Millionen Euro.

Unter den 20 Millionen Mitarbeitern des deutschen Mittelstandes – das sind vier Fünftel aller Arbeitsplätze – befi nden sich über 600 000 Führungskräfte. Über 90 Prozent aller Firmen in Deutschland gelten von ihrer Beschäftigtenzahl als Kleinstunternehmen.



Ehrung des Mittelstandes

Seit 1993 werden im Rahmen des Benchmarkingprojektes „TOP 100“ die innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand ausgezeichnet. Die Gewinner werden mit Hilfe einer unabhängigen wissenschaftlichen Untersuchung ermittelt, erhalten das gleichnamige Gütesiegel und werden mit einer Reihe von PRund Marketingaktionen unterstützt. Mentor von „TOP 100“ ist Lothar Späth.
Seit 1998 werden in Sachsen-Anhalt der Unternehmer, Existenzgründer und Investor des Jahres ausgezeichnet. Diese Auszeichnung soll herausragende Leistungen der Unternehmer (KMU) herausstellen. Der Wirtschaftsspiegel, das Wirtschaftsmagazin für Sachsen-Anhalt, hat eine 10-köpfi ge hochkarätige Jury zusammengestellt. Die Auszeichnung wird jährlich auf dem Ball der Wirtschaft übergeben. Schirmherr dieser Veranstaltung ist der Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt.
Das gleiche Konzept verfolgt der Mittelstandswettbewerb „TOP JOB“: Hier werden seit 2002 die besten Arbeitgeber im deutschen Mittelstand ermittelt (Leitung: Prof. Dr. Heike Bruch vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen), geehrt und öffentlichkeitswirksam präsentiert. Mentor ist Wolfgang Clement.

Seit März 1995 wird der deutsche Mittelstand mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnet. Der „Große Preis des Mittelstandes“ ist eine von dem Erfurter Künstler Karsten I. W. Kunert gestaltete Bronze-Skulptur, die jedes Jahr an erfolgreiche Unternehmen von der Oskar-Patzelt-Stiftung verliehen wird.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/klein_aber_fein_karriere_im_mittelstand_13.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>Guido Kratzke</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>13</guid>
		<pubdate>2007-08-20 13:51:25</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ran an die Stellen: Ingenieure Mangelware</title>
		<description><![CDATA[Frisch von der Uni hinein in die Führungsposition: Für Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler ein Traum, der schnell Wirklichkeit werden kann, denn sie stehen ganz oben auf der Wunschliste der Unternehmen. „Ingenieure werden zur Mangelware“, beobachtet so auch Adecco im neuesten Stellenindex.]]></description>
		<text><![CDATA[Der Personaldienstleister wertet seit über zehn Jahren flächendeckend die Stellenangebote in 40 deutschen Printmedien aus und kommt aktuell zu überraschenden Ergebnissen. Insgesamt wies der Stellenmarkt im ersten Halbjahr 2006 im Vergleich zum Vorjahr generell knapp ein Viertel mehr Jobofferten für Akademiker aus. Als absolute Gewinner an der Spitze stehen dabei die Maschinenbau- und Elekroingenieure sowie die Wirtschaftswissenschaftler. Jede vierte offene Position in Wirtschaftsunternehmen und öffentlichen Einrichtungen soll mit einem Ingenieur (Fachrichtung Maschinenbau oder Elektrotechnik) besetzt werden, jede fünfte ist einem Wirtschaftswissenschaftler auf den akademischen Leib geschrieben. Werden in die Auswertung der zu besetzenden Positionen noch alle sonstigen Ingenieure, Informatiker und IT-Spezialisten einbezogen, sind schon knapp 75 Prozent der Jobangebote abgedeckt.
Die Nase vorn haben die Angebote für Ingenieure. Ihre absolute Zahl stieg um mehr als ein Drittel. Für jede dritte zu besetzende Stelle wird ein examinierter Maschinenbauer gesucht. Im besonderen Aufwind sind aber auch die Fachrichtungen Informatik (mit einem Zuwachsplus von 150 Prozent) und Wirtschaft (plus 60 Prozent), der Bereich Bauwesen folgt mit fast doppelt so vielen Angeboten wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Deutlich geringer als bei den Ingenieuren fiel der Stellenzuwachs im Bereich der Wirtschaftswissenschaften aus: Hier stieg die Zahl der in den Printmedien veröffentlichten Jobofferten aber immerhin noch um rund zwölf Prozent.
Lediglich jede zehnte im ersten Halbjahr 2006 registrierte Stelle war dagegen für NaBefragturwissenschaftler, Mediziner und Pharmakologen ausgeschrieben, Pädagogen und Psychologen kommen noch auf einen Anteil von acht Prozent. Eng wird’s für Juristen (2,2 Prozent), Geistes- und Sozialwissenschaftler (1,8 Prozent) sowie Publizisten, die gemeinsam mit „sonstigen“ Fachrichtungen am unteren Ende der Skala des ermittelten Stellenindex rangieren.
In welchen Tätigkeitsbereichen sollen Absolventen zeigen, was sie können? Gefragt sind spezialisierte Multitalente für Forschung und Lehre, ebenso wie in Konstruktion und Produktion, Vertrieb und Marketing sowie Management und Projektleitung. IT sowie Finanzen und Verwaltung schließen sich an. Maschinenbauingenieure in Süddeutschland, IT-Spezialisten in Ostwestfalen oder Thüringen gesucht? Welche Jobs stehen in den einzelnen Regionen ganz oben auf der „Wanted“-Liste? Auch hier kann der Stellenindex genauer Auskunft geben.

www. adecco. de



Absolventenbarometer 2006:

Wie wird nach dem Studium der Berufseinstieg klappen? Trotz der auf dem Arbeitsmarkt steigenden Nachfrage nach Akademikern schauen einer aktuellen Studie des „trendence Instituts (Berlin) für Personalmarketing“ zufolge viele Absolventen der wirtschaftsund ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge noch wenig optimistisch in die Zukunft. Mehr als die Hälfte der angehenden Wirtschaftswissenschaftler fürchtet, dass die Jobsuche sich eher schwierig gestalten wird und ist bereit, auch starke private Einschnitte für die Karriere in Kauf zu nehmen. Der zunehmende Fachkräftemangel im technischen Bereich hellt dagegen die Stimmung der Ingenieure deutlich auf. Hier ist es mehr als die Hälfte der Befragten, die darauf vertrauen, dass der Berufseinstieg problemlos funktionieren wird. Die Mehrzahl der Ingenieure wäre zudem auch nicht bereit, das Privatleben für die Karriere völlig hintan zu stellen. Einig sind sich die Befragten beider Fächergruppen bei der Auswahl der favorisierten Arbeitgeber. Die BMW-Group führt das Ranking an, gefolgt von Siemens und Porsche. Bei den Wirtschaftswissenschaftlern haben die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften als Arbeitgeber an Attraktivität gewonnen. Eine erwartet hohe Arbeitsbelastung wird durch die langfristige Karriereperspektive in der Branche aufgewogen.
Alle Einzelheiten der Studie sind nachzulesen im Internet unter:
www.trendence.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/ran_an_die_stellen_ingenieure_mangelware_60.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>60</guid>
		<pubdate>2007-08-22 15:26:30</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Patchwork-Karriere</title>
		<description><![CDATA[„Das Leben ist groß und bunt und steckt voller Überraschungen“
Durchaus keine alltägliche Karriere hat Claudia Thermann hinter sich. Die heutige Vertriebsdirektorin des GOP-Varietés in Münster verbrachte nach dem Abitur einige Zeit im Ausland. Sie überlegte genau, welchen beruflichen Weg sie einschlagen soll und hat später, nach dem ersten beruflichen Erfolg, noch einmal Grundsätzliches verändert.]]></description>
		<text><![CDATA[„Meine berufliche Karriere“, so erzählt Claudia Thermann lachend, „ist überhaupt nicht geradlinig verlaufen. Ich habe nicht zu den Leuten gehört, die mit 19 schon genau wussten, was sie machen wollen.“ Um das herauszufinden, hat Thermann 1986, nach ihrem Abitur in Hannover, die Koffer gepackt und ist nach Italien gegangen. Geplant war zunächst nur ein Jahr: Au-pair bei einer Familie in Rom, wo sie ein an Autismus erkranktes und ein gesundes Mädchen betreute. Eine wertvolle Erfahrung, wie Thermann heute feststellt, denn durch den Umgang mit dem behinderten Kind habe sie enorm viel gelernt. Nicht nur bei der Begegnung mit geistig behinderten Menschen, sondern auch über sich selbst, ihre Kraft und ihr Selbstvertrauen. „Und ich hab das nicht nur durchgehalten, ich habe viel gelernt und es hat mir viel Spaß gemacht.“

Im Verlauf dieses einen Jahres hat die damals 19-jährige natürlich ihre Sprachkenntnisse perfektioniert. An einer Sprachschule belegte sie Kurse, so dass sie binnen sechs Monaten fließend Italienisch sprechen konnte - Voraussetzung für den weiteren Italienaufenthalt.
Denn aus dem einen Jahr wurden drei: Nach Abschluss der Au-pair-Zeit verbrachte Claudia Thermann einige Zeit in Modena und zog dann weiter in den Norden Italiens, um noch mehr Regionen des Landes kennen zu lernen. Ihre inzwischen sehr guten Italienisch-Kenntnisse ermöglichten ihr verschiedenste Firmenpraktika. In dieser Zeit reifte der Gedanke, eine Ausbildung zu beginnen, die sprachliche und interkulturelle Kompetenz miteinander vereint. Zurück in Deutschland begann Thermann eine Ausbildung zur Dolmetscherin und Fachübersetzerin. In diesem Beruf arbeitete sie ein paar Jahre freiberuflich unter anderem für die Deutsche Messe AG in Hannover. Allerdings musste sie sich bald eingestehen, dass ihr der Beruf nicht wirklich Freude bereitete. „Ich wollte verstehen, was ich übersetze, nicht immer nur das Fachwissen anderer vermitteln.“ Sie entschied sich ihr Fachwissen zu erweitern und nahm ein Wirtschaftsstudium in Hamburg mit Schwerpunkt Marketing und Personal auf.
Aufgrund des Auslandsaufenthalts war Thermann zu Beginn ihres Studiums bereits Mitte zwanzig und finanzierte sich außer dem vollständig selbst - Grund genug also, so Thermann, das Studium schnell hinter sich zu bringen: Nach nur vier Jahren konnte sie mit 30 dann ihr Diplom als Betriebswirtin machen.

Bereits im Studium tat sich eine neue berufliche Möglichkeit auf. Bei news aktuell, einem Tochterunternehmen der Deutschen Presseagentur, hatte Thermann während des Studiums bereits als Marketing- und Vertriebsassistentin gearbeitet. „Als parallel mit meinem Studienabschluss eine Stelle im Haus frei wurde und ich mich beworben habe, war mein Chef gleich einverstanden - ich hatte durch meine vorherige Tätigkeit im Unternehmen quasi die Probezeit schon hinter mir.“ Von Stund an war Thermann als Account Managerin verantwortlich für die Beratung und Betreuung von Unternehmenssprechern oder PR-Agenturen aus den Bereichen Gesundheit und Life Sciences &amp; Health - eine spannende Tätigkeit, so Thermann. Und nach zwei Jahren kam ein interessantes internes Angebot: Mit einer Kollegin baute sie eine Fortbildungsabteilung bei news aktuell auf, die Pressesprechern aus Industrie und Politik und PR-Beratern aktuelle Kenntnisse im Bereich PR- und Öffentlichkeitsarbeit vermittelte.
Nach fast fünf Jahren bei news aktuell nahm Thermann ihren Abschied, „ich konnte nichts mehr dazu lernen und Aufstiegsmöglichkeiten waren zu der Zeit im Unternehmen nicht gegeben.“

Sie entschied sich für eine völlige Neuorientierung, nahm ein Sabbatjahr um über ihre Zukunft nachzudenken und um neue Projekte zu entwickeln. „Mir war aufgefallen, dass mein Interesse an bildender Kunst, Theater oder Ballett in meinem beruflichen Leben überhaupt nicht vorkam.“

In Rahmen einer Fortbildung zum Thema Interkulturelles Management in englischer Sprache hospitierte sie für vier Monate an einem großen Museum im englischen Birmingham.
In dieser Zeit entwickelte sie ein Konzept für ein zweitägiges Seminar, mit dem Museumspädagogen und -direktoren im gesamten Königreich angesprochen werden sollten. Das Seminar sollte zeigen, wie man den museumspädagogischen Bereich und das Ausstellungsdesign transparenter gestaltet und die Öffentlichkeitsarbeit der Museen verbessert. Heraus gekommen war auf ganzer Linie ein voller Erfolg.

Zurück in Hamburg wollte sie ein ähnliches Konzept in der Hansestadt umsetzen und versuchen, einen engeren Schulterschluss zwischen Schulen und Museen herzustellen, um insbesondere Kinder und Jugendliche frühzeitig an Museen, an Kunst und Kultur heranzuführen. „Ich hatte schon die meisten Absprachen und Vorbereitungen mit dem Hamburger Museumsverband getroffen, als mein Mann ein ausgezeichnetes Angebot bekommen hat - allerdings musste er dafür nach Münster.“ Nach einiger Überlegung sagte Claudia Thermann dem Museumsverband ab und zog im Herbst 2004 nach Münster - zunächst damit befasst, das soziale Umfeld zu organisieren, da ihr Mann als Landschaftsarchitekt beruflich bereits voll eingespannt war.

Im Mai 2005 wurde dann klar, dass das GOPVarieté in Münster ein Haus eröffnen würde. Auf die Stelle als Vertriebsdirektorin habe sie sich beworben, so Thermann, weil „der Verantwortungsbereich all meine bisherigen beruflichen Erfahrungen auf den Punkt vereint und ich natürlich trotzdem, durch das Thema Theater, Neues dazu lernen kann.“

Was sie als Nächstes tue, wisse sie noch nicht. Im Moment sei das Varieté genau das Richtige, alles Weitere werde sich zeigen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/patchwork-karriere_59.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>59</guid>
		<pubdate>2007-08-22 15:13:59</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Starthilfe für Start-Ups</title>
		<description><![CDATA[Beratung und Information für „unternehmungslustige“ Absolventen
Das Thema Existenzgründung gewinnt für Berufseinsteiger mit Hochschulausbildung an Bedeutung. Absolventen von Fachhochschulen und Universitäten überlegen immer häufiger, mit einer neuen Geschäftsidee den Schritt in eine unabhängige Existenz zu wagen. Vielfältige Förderprogramme von Bund, Ländern, Kreisen, Städten und Gemeinden erleichtern den Start. Damit aus der guten Idee aber dennoch kein Flop, aus dem Sprung in die Selbständigkeit keine Bauchlandung wird, sollten Existenzgründer im Vorfeld alle sich bietenden Informations- und Beratungsangebote nutzen.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Industrie- und Handelskammern sind erste Anlaufstelle für Existenzgründer und Unternehmer aus den Bereichen Industrie, Handel, Gastgewerbe, Dienstleistung und Verkehr, die sich betriebswirtschaftlich und rechtlich beraten lassen möchten. Die Mitarbeiter der Kammern begutachten auch die Unternehmenskonzepte der Existenzgründer, die beispielsweise zur Vorlage bei Kreditgesprächen oder zur Beantragung von Überbrückungsgeld oder Existenzgründungszuschüssen vorgelegt werden müssen. Die Adressen aller Industrie- und Handelskammern sind zu finden unter &gt; www.dihk.de.

Wenn es um Existenzgründungen im Handwerk geht, sind die Mitarbeiter der Handwerkskammern die richtigen Ansprechpartner für eine betriebswirtschaftliche und rechtliche Beratung. Bei den Handwerkskammern wird auch die Handwerksrolle geführt sowie das Verzeichnis der Inhaber eines zulassungsfreien Handwerks oder handwerksähnlichen Gewerbes. Auch die Handwerkskammern begutachten die Unternehmenskonzepte von Existenzgründern und geben Hinweise für den Gründungsprozess. Die Adressen aller Handwerkskammern stehen unter &gt; www.zdh.de.

Unbedingt zu Rate gezogen werden sollten auch kommunale oder regionale Wirtschaftsförderer, die sich als Ansprechpartner und Interessenvertreter der Wirtschaft vor Ort definieren.
Neben Standortplanung und -werbung gehört die Unterstützung von Existenzgründern und bestehenden Unternehmen zu den Aufgaben der Ämter oder Gesellschaften für Wirtschaftsförderung. Im Angebot haben die Wirtschaftsförderer Orientierungsberatungen, Lotsendienste durch die Verwaltung, Hilfe bei Bauvorhaben oder bei der Standortsuche. Interessant für Existenzgründer sind auch Technologie- und Gründerzentren, die in den Kommunen und Regionen entstehen. Sie stellen Existenzgründern und Jungunternehmern einen günstigen Unternehmensstandort zur Verfügung und bieten darüber hinaus organisatorische und technische Infrastruktur (Verwaltung und Büro), Dienstleistungen rund um das Unternehmen (Sekretariatsservice), Finanzierungshilfen (günstige Mieten) und Managementberatung. Eine Liste aller Technologie- und Gründerzentren hat der Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e.V.(ADT) unter &gt; www.adt-online.de zusammengestellt.

Die Agenturen für Arbeit haben neben ihrer Aufgabe, Arbeitssuchenden einen Job zu vermitteln auch unterstützende Funktion, wenn es darum geht, den Weg aus der Arbeitslosigkeit in eine selbstständige Tätigkeit zu ebnen (Überbrückungsgeld, Existenzgründungszuschuss, Einstiegsgeld). Ein Verzeichnis aller Arbeitsagenturen steht unter &gt; www.arbeitsagentur.de.

Speziell an Frauen, die eine Selbständigkeit anstreben, richtet sich die bundesweit tätige Gründerinnenagentur. Die Agentur wird gefördert von den Bundesministerien für Bildung und Forschung, für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie für Wirtschaft und Arbeit und bietet Angebote für Existenzgründerinnen, Unternehmerinnen, Beraterinnen und alle, die sich für verbesserte Startchancen für selbständige Frauen einsetzen. Die Hotline unter Tel. 01805 229022 steht alle Interessentinnen offen. Das Internet-Angebot der Gründerinnenagentur umfasst Gründungsinformationen, Arbeitshilfen, Veranstaltungshinweise und eine Online-Recherchefunktion für spezielle Coachingund Beratungsmöglichkeiten. Kontakt: &gt; www.gruenderinnenagentur.de.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/starthilfe_fuer_start-ups_58.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>58</guid>
		<pubdate>2007-08-22 15:05:19</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Berufsziel Praktikant?</title>
		<description><![CDATA[Zeitarbeit als möglicher Praktikumsersatz für Hochschulabsolventen
Statt sich von Praktikum zu Praktikum zu hangeln, können Hochschulabsolventen auch anderweitig Einstiegschancen erkunden und sich beruflich orientieren: So kann zum Beispiel Zeitarbeit vielseitige Berufserfahrung bieten - und das mit unbefristetem Arbeitsvertrag, vollem Gehalt und sozialer Absicherung.]]></description>
		<text><![CDATA[Der Einstieg in den Beruf gestaltet sich heute auch für Jungakademiker zunehmend schwieriger. Schon ist die Rede von der „Generation Praktikum“: Hochqualifizierte Akademiker ackern sich in der Hoffnung auf das ultimative Karrieresprungbrett noch Monate nach ihrem Abschluss durch Praktikantenstellen - und das nicht selten unentgeltlich. Doch statt der gewünschten Berufserfahrung sammeln sie häufig vor allem Frustrationen. Nur in den wenigsten Fällen wird aus der Praktikantenstelle die erhoffte Festanstellung. Mit ihrer Bereitschaft, unter miserablen Konditionen zu arbeiten, schneiden sich diese Absolventen ins eigene Fleisch, schließlich gibt es Alternativen: Zeitarbeit kann ein Weg aus der Praktikumsschleife in die Festanstellung sein.

Längst hat die Zeitarbeitsbranche ihr einst negatives Image abgeschüttelt und sich auf dem deutschen Arbeitsmarkt als zuverlässiger Arbeitgeber etabliert. Da Zeitarbeitnehmer grundsätzlich den wesentlichen Arbeitsbedingungen und dem Lohn der Festangestellten des Kundenunternehmens gleichzustellen sind (sofern nicht tariflich anderweitig geregelt), bieten sich immer mehr attraktive Einsatzmöglichkeiten auch für Hochqualifizierte und Akademiker unterschiedlicher Fachrichtungen. Der Arbeitssuchende bewirbt sich bei der Zeitarbeitsfirma und schließt mit dieser einen meist unbefristeten Arbeitsvertrag ab, welcher den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen unterliegt. Gehalt, Urlaub und Krankengeld übernimmt die Zeitarbeitsfirma, gearbeitet wird bei Kundenunternehmen. Diese können durch die in Anspruch genommene Personaldienstleistung besonders flexibel in ihrer eigenen Personalplanung sein.

Wer sich für Zeitarbeit entscheidet, hat die Chance für unterschiedliche Unternehmen gezielt und projektbezogen eingesetzt zu werden. Dies bedeutet nicht nur Berufserfahrung hautnah zu sammeln, sondern auch sich durch „training on the job“ für zukünftige Tätigkeiten zu qualifizieren. Zeitarbeitunternehmen wie die DEKRA Arbeit GmbH (www.dekra-arbeit.de) bieten ihren Mitarbeitern oft umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, um gezielt auf einen anspruchsvollen Einsatz vorzubereiten. Angesichts häufig wechselnder Auftragsstätten signalisiert eine Phase als Zeitarbeitnehmer im Lebenslauf den Personalleitern zudem höchste Flexibilität. Auch können die Absolventen durch diese Einsätze zahlreiche Kontakte in der Berufswelt knüpfen. Nicht zuletzt hat der Zeitarbeiter die Chance, sich bei einem Kunden im Arbeitsalltag zu bewähren. Mit dem Ende eines Auftrages muss daher nicht notgedrungen das Ende der Tätigkeit für das Unternehmen einhergehen: etwa ein Drittel der Zeitarbeitnehmer bleibt innerhalb des ersten Jahres bei einem ihrer Einsatzunternehmen. Dieser so genannte „Klebeeffekt“ tritt bei Akademikern sogar vermehrt auf. Die Zeitarbeit kann so zur erwünschten Festanstellung verhelfen - ein Weg, den vermittlungsorientierte Zeitarbeitsfirmen besonders unterstützen.

Auf der Suche nach dem Traumjob kann es sich für Hochschulabgänger lohnen, sich nicht nur bei Praktikumsbörsen, sondern auch bei Zeitarbeitsunternehmen umzusehen. Zeitarbeitsfirmen sind in der Regel im Bundesverband der Zeitarbeitsfirmen (BZA, www.bza.de) oder im Interessenverband deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (IGZ, www.ig-zeitarbeit.de) organisiert.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/berufsziel_praktikant_57.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>57</guid>
		<pubdate>2007-08-22 14:59:20</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ihr Traumjob sah eigentlich ganz anders aus.</title>
		<description><![CDATA[Auf Umwegen zur Bankkarriere
„Am Anfang habe ich mich gefühlt, als sei ich im Börsenplanspiel gelandet“, schmunzelt Annette Kuschinski. Seit Februar des vergangenen Jahres arbeitet die 27-Jährige als „Foreigner Client Manager“ bei der „Bankinter“, Spaniens fünftgrößter Privatkundenbank. Und das, obwohl die gebürtige Kölnerin weder Betriebswirtschaft studiert, noch eine Lehre zur Bankkauffrau absolviert hat.]]></description>
		<text><![CDATA[Ihren Hochschulabschluss hat Annette Kuschinski im Juli 2004 an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster gemacht - und zwar als Sozialwissenschaftlerin mit den Fächern Kommunikationswissenschaft, Politik und Öffentliches Recht. „Dass ich ausgerechnet bei einer Bank landen würde, hätte ich mir zu diesem Zeitpunkt nie träumen lassen“, gibt die 27-Jährige, die jetzt im spanischen Malaga lebt und arbeitet, zu.
Nach Spanien ging Annette Kuschinski, die bereits während ihres Studiums ein einjähriges Austauschjahr an der Universität von Malaga eingelegt hatte, der Liebe wegen. „Aber auch vorher konnte ich mir schon vorstellen, dort zu wohnen“, räumt die junge Frau ein. Mit Hartnäckigkeit und Selbstbewusstsein setzte die Kölnerin nach ihrem Umzug in den Süden alles daran, um auch ihre beruflichen Wünsche in die Tat umzusetzten. Doch trotz exzellenter Sprachkenntnisse, hervorragender Noten und Referenzen stellte sich der Markt für angehende PRProfis in Spanien als sehr dünn heraus. „Ich hatte zunächst einen zweimonatigen Job in einer Werbeagentur - doch meine Aufgaben dort beschränkten sich auf reine Praktikantentätigkeiten wie Kaffeekochen“, blickt Annette Kuschinski auf den missglückten Start in die Berufswelt zurück. Auf das Stellengesuch der Bankinter, in dem ein Hochschulabsolvent mit Fremdsprachenkenntnissen gesucht wurde, bewarb Sie sich sofort - ohne wirkliche Hoffnungen auf die Stelle. „Schließlich konnte ich ja keinerlei betriebwirtschaftliches Fachwissen vorweisen.“ Umso überraschender kam dann die Zusage. „Das fand ich zunächst fast witzig, aber ich konnte mir sofort vorstellen, das zu machen“, sagt Annette Kuschinski.

Ihr neuer Traum: Filialleitung bei Bankinter
Heute gehört die Betreuung von ausländischen Kunden zu ihren Tätigkeitsfelder. „In Malaga wollen derzeit viele Touristen eine Immobilie erwerben, und genau da komme ich ins Spiel“, erläutert die Neu-Spanierin ihren Arbeitsschwerpunkt. Kundenberatung, Informationsübermittlung und die Neukundenwerbung bilden dabei die Kerntätigkeiten. „Damit besteht eine große Schnittmenge mit meinem jetzigen Job und meinem ursprünglichen Berufswunsch, der Public Relations“, zeigt sich Annette Kuschinski erfreut.
Und so ganz nebenbei hat sie die erste Sprosse der Karriereleiter erklommen. Im März dieses Jahres wurde die 27-Jährige befördert, jetzt steht die Versetzung in eine neue Geschäftsfiliale an. „Dort wird es viel zu tun geben, aber es ist auch der ideale Weg, um berufliche Lorbeeren zu ernten und sich für eine Stelle im Management zu profilieren“, weiß Annette Kuschiski, die mittlerweile einen neuen beruflichen Traum hat: die Filialleitung bei „Bankinter“.
Künftigen Hochschulabsolventen rät die 27- Jährige, mit wachen Augen die Stellengesuche zu lesen. „Wer nur auf eine einzige Branche oder eine spezielle Tätigkeit fixiert ist, übersieht vielleicht die Karrierechancen, die sich erst auf den zweiten Blick auftun.“ Schließlich sei jede ungenutzte Chance ein vertaner Weg zum Erfolg. „Der Weg zum Traumjob ist eben nicht immer gradlinig“.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/ihr_traumjob_sah_eigentlich_ganz_anders_aus_56.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>Jutta Melchers</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>56</guid>
		<pubdate>2007-08-22 14:52:37</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Logistik: Berufsbegleitender MBA-Studiengang</title>
		<description><![CDATA[Die Fachhochschulen Osnabrück und Münster sowie die Hogeschool Enschede bündeln und vernetzten ihre Kompetenzen für den innovativen MBA-ISCM-Studiengang. Sie bilden die Logistiker der Zukunft aus.
Die Logistikbranche boomt. Nach Expertenschätzungen werden zukünftig jährlich etwa 80.000 Manager in den Führungsetagen der Logistikunternehmen benötigt, aber nach derzeitigem Stand können die Unternehmen höchstens 75 Prozent der vakanten Topstellen besetzen.]]></description>
		<text><![CDATA[Woher hoch qualifizierte Logistiker nehmen, die innovative, grenzüberschreitende Logistikkonzepte entwickeln und sich der Herausforderung der zunehmenden Internationalisierung der Wirtschaftsbeziehungen stellen? Der binationale Hochschulverbund EMOTIS (Fachhochschule Osnabrück, Fachhochschule Münster und Saxion Hogeschool Enschede) hat die Antwort: Den akkreditierten
Weiterbildungsstudiengang Master of Business Administration in International Supply Chain Management (MBAISCM), gefördert von der EUREGIO im Rahmen des Projektes CUNE (Companies‘ and Universities‘ Network in Europe) unter Projektleitung der FH Osnabrück, der zum kommenden Sommersemester 2007 erstmals angeboten wird. Der Studiengang ist berufsbegleitend angelegt und richtet sich an qualifizierte Berufstätige mit (mehrjähriger) Berufserfahrung, die in mittleren und höheren Führungspositionen in der Logistikplanung oder im Operations Management von Industrie-, Handels- oder Logistikdienstleistungsunternehmen tätig sind, oder die sich als qualifizierte Nachwuchskräfte auf die Übernahme von anspruchsvollen Managementaufgaben in der Logistik oder der Supply Chain vorbereiten wollen. Vorgesehen ist eine Regelstudienzeit von zwei Jahren, in der ein Studienprogramm absolviert werden muss, das die Absolventen zur Promotion berechtigt oder den Zugang zum höheren Dienst ebnet. Für Studierende mit einschlägigem Hochschulstudium und/oder entsprechender Berufserfahrung sind Möglichkeiten der Anrechnung vorgesehen, so dass sich im Einzelfall die Studiendauer deutlich verkürzen kann. Spezifisch fachlich ausgerichtet ist der berufsbegleitende Studiengang, der stark praxisorientiert arbeitet, auf die Unternehmenslogistik. Eine überschaubare Lerngruppe von etwa 25 Studierenden verbindet in der Studienorganisation ein intensives Kontaktstudium mit einem anspruchsvollen Selbststudium. Präsenzseminare in 14-tägigem Rhythmus (freitags und samstags an einer der drei beteiligten Hochschulen) und eine Blockwoche pro Semester sind vorgesehen. Die Studiengebühren betragen derzeit 2900 Euro pro Semester, dazu kommt der Semesterbeitrag und eine Gebühr von 600 Euro für die Betreuung des Praxisprojektes. Für den innovativen MBA-ISCM-Studiengang bündeln und vernetzten die Fachhochschulen Osnabrück und Münster sowie die Hogeschool Enschede ihre Kompetenzen, schaffen Internationalität und bilden die Logistiker der Zukunft aus. Zugangsvoraussetzung zum neuen MBA-Studiengang sind ein Hochschulabschluss in einer wirtschafts-, ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Studienrichtung, eine nach dem Hochschulstudium erworbene qualifizierte berufspraktische Erfahrung von in der Regel zwei Jahren und der Nachweis der Kommunikationsfähigkeit in englischer und deutscher Sprache. Anmeldungen werden ab dem 1. November 2006 entgegen genommen.

Auskünfte erteilt die Geschäftsstelle des Studienganges an der Fachhochschule Osnabrück, Tel. 0541 / 9 69 23 72.
www. emotis.org/mba-iscm.html]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/logistik_berufsbegleitender_mba-studiengang_55.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>55</guid>
		<pubdate>2007-08-22 14:36:50</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Clevere Bewerber punkten in Zukunftsbranchen</title>
		<description><![CDATA[Jens Eilert zählt zu den ersten Absolventen des Logistik-MBA der Universität St. Gallen!
Ein energischer Schubs mit dem Zeigefinger, dann rollt der Truck über die glänzende Schreibtischfläche. Keine Frage, der Spaßfaktor kommt bei der Aufgabe, die Jens Eilert im Hause der Interspe Haman Group übernommen hat, nicht zu kurz. Für einen Augenblick huscht ein Lächeln über das Gesicht des Mitglieds der Geschäftsleitung: „Ich habe als Kind schon gern mit Lastwagen gespielt“, folgt das erwartete Geständnis. Von seinem Schreibtisch aus schweift der Blick über die Lkw-Flotte - das Modell auf dem Schreibtisch wird mit Stolz und einem Augenzwinkern eingeparkt. Der berufliche Alltag brachte für Jens Eilert den Wunsch nach Weiterbildung mit sich - berufsbegleitend absolvierte er als Teilnehmer des ersten Abschlussjahrgang den Executive Master of Business Administration (EMBA) in Logistik an der Universität St. Gallen.]]></description>
		<text><![CDATA[Das Bild des Spediteurs hat sich längst gewandelt - und mit ihm auch die Anforderungen an logistische Lösungen. Der Kunde fordert über die Transportdienstleistungen hinaus Konzepte, die ihn nachhaltig entlasten. Er fokussiert sein Können auf die eigene Kernkompetenz - die logistischen Abläufe legt er in die Hände eines Profis. Analog zu dieser Anforderung steigt auch der Bedarf an Generalisten in Führungspositionen der Logistik - hier setzt der Executive MBA in Logistik an. Denn als Querschnittsaufgabe arbeiten Logistiker vermehrt an strategischen Themen zusammen mit den Bereichen Beschaffung, Produktion, Distribution, Vertrieb, Controlling und IT. „Das berufsbegleitende Studium in St. Gallen bot mir die ideale Möglichkeit, meine eigenen Fähigkeiten über den Beruf hinaus zu erweitern“, weiß Jens Eilert das Studium zu schätzen.

Seit Frühjahr 2004 bietet die Universität St. Gallen einen Executive MBA in Logistik an. „Das Konzept, General Management Lehre mit logistischem Fach-Know-how zu verbinden, geht perfekt auf“, lobt Jens Eilert. Das EMBA-Studium basiert auf dem renommierten, seit Jahrzehnten erfolgreich durchgeführten Executive MBA in General Management, vertieft jedoch aus einer ganzheitlichen Sicht sämtliche Themenbereiche der Logistik. Das Programm umfasst 100 Unterrichtstage, die innerhalb von 18 Monaten in ein- und zweiwöchigen Blockseminaren absolviert werden. Es richtet sich primär an Führungskräfte aus Industrie, Handel und Dienstleistung aus den Bereichen Logistik und Produktion, Einkauf und Beschaffung sowie Distribution und Vertrieb. Das Curriculum setzt sich aus acht Wochen General Management Grundlagen, elf Wochen Logistikvertiefung sowie einer Studienreise in die USA zusammen. Deshalb sind gute Englischkenntnisse zwingend erforderlich, wobei die Hauptunterrichtssprache Deutsch ist. Die Masterarbeit als ein wichtiger Bestandteil des Studiums ist mit zwanzig Kursmodulen zu veranschlagen. Grundvoraussetzung für die Zulassung ist ein Hochschulabschuss sowie mehrjährige Berufserfahrung, davon mindestens zwei Jahre in einer Führungsposition.
Klares Plus: Die Universität St. Gallen setzt additiv zur Ausbildung durch die Professoren auf eine exklusive Auswahl von Referenten aus der betrieblichen Praxis. Die Entscheidung, berufsbegleitend zu studieren, wertet Jens Eilers auch heute noch als Plus - gleich die Entscheidung im Privatleben machen Verzicht forderte. Vom Vorteil profitieren beide Seiten: Die Unternehmen müssen nicht auf ihre teilnehmenden Führungskräfte verzichten. Die Teilnehmer stehen nicht vor dem doppelten Problem, den Kurs und den Gehaltsausfall finanzieren zu müssen.
Für Jens Eilers ergibt sich noch ein weiterer Nutzen: „Der permanente Wechsel zwischen Unterrichtseinheiten und betrieblicher Praxis erlaubt es, das Gelernte unmittelbar nutzbringend einzusetzen.“
Fleiß und Ehrgeiz, die sich gelohnt haben. Jens Eilers startete durch - direkt in die Führungsetage. Heute verantwortet er die Geschäftsführung bei PERC, einer Tochtergesellschaft der Interspe Haman Group. Gemeinsam mit 20 Mitarbeitern erwirtschaftete er bereits vor dem MBA Studium einen Jahresumsatz von 15 Millionen Euro, heute ist er zuständig für die Unternehmensentwicklung.
Rückblickend bot das MBA-Studium in St. Gallen ein weiteres Plus: „Es vergeht keine Woche, in der ich nicht Kontakt zu ehemaligen Kommilitonen habe“, berichtet Jens Eilert. Die meisten sind ebenfalls in großen Speditionen oder Logistikunternehmen Zuhause - der fachliche Austausch untereinander sei selbstverständlich.
Sein Tipp für Absolventen, die sich auf ihr erstes Bewerbungsgespräch vorbereiten: Früh ins Bett gehen und ausgeschlafen sein - einmal mehr huscht ein Lächeln über Jens Eilerts Gesicht. Fachlich müsse der Bewerber von sich überzeugt sein, entsprechende Qualifikationsnachweise seien ebenso selbstverständlich wie der dunkelblaue Anzug, unterstreicht er ernst. Und bei Erstkontakt zähle überdies die persönliche Ausstrahlung des Einzelnen. Dabei spricht Jens Eilert aus Erfahrung - denn den Sprung in die Führungsetage nahm er mühelos - und sitzt heute selbst Bewerbern gegenüber.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/clevere_bewerber_punkten_in_zukunftsbranchen_54.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>absolventenInfo</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>54</guid>
		<pubdate>2007-08-22 14:28:49</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Pferde und Management: Mit PS zur NFK</title>
		<description><![CDATA[Marion Pleie hält die Leinen fest in der Hand - im Fahrsport und als Nachwuchsführungskraft (NFK) bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung in Warendorf
Die Leinen hat sie fest in der Hand. Sie will schließlich dirigieren, wohin die Fahrt gehen soll. Wenn Marion Pleie auf dem Bock ihres Zweispänners sitzt und mit ihren Pferden in nationalen Vergleichswettkämpfen der höchsten Klasse einen Hindernisparcours meistert, dann überlässt sie nichts dem Zufall. Das Ziel, das erreicht werden muss, ist für sie und die anderen Wettbewerbsteilnehmer klar definiert. Nur die Strecke bis zum Ziel ist nicht schnurgerade. Ganz im Gegenteil: Viele Hindernisse versperren den Weg. Sie verlangen, dass die Fahrtgeschwindigkeit an einigen Punkten gedrosselt wird, sie führen scheinbar sogar ein Stück rückwärts, sie geben aber auch die Möglichkeit, wieder zu beschleunigen, Fahrt aufzunehmen, vielleicht zu galoppieren, wenn der richtige Zeitpunkt erwischt wird. Denn unerbittlich läuft die Zeit.]]></description>
		<text><![CDATA[Aber übertriebener Aktionismus, um die Bestzeit um jeden Preis zu erreichen, würde nur schaden, könnte dazu führen, in einem Hindernis die Kontrolle über das Gespann zu verlieren, im wahrsten Sinne des Wortes anzuecken, Strafpunkte zu kassieren. Immer sind also Sorgfalt und Übersicht gefragt, und natürlich die richtige Taktik, aber auch Mut und Zuversicht, alternative Strecken zu wählen, wenn der zurecht gelegte (Fahr-) Plan nicht funktionieren will. Alles ist ausgerichtet auf das Ziel, das es zu erreichen gilt. Und vor dem Zieleinlauf gibt Marion Pleie die Leinen nicht aus der Hand. Im Fahrsport und auch im Berufsleben nicht. Zielstrebig den eigenen Weg gehen, Hindernisse als Herausforderungen begreifen und auch im übertragenen Sinne die Leinen nicht locker zu lassen, sind das Eigenschaften, die sie auszeichnen? „Verantwortungsgefühl und Pflichtbewusstsein habe ich im Umgang mit den Pferden bestimmt gelernt“, sagt die 24-Jährige, die über die Reiterei zum Fahrsport kam. „Und vielleicht hat der Sport mir auch den Ehrgeiz vermittelt, ein Ziel erreichen zu wollen und dafür auch alles zu tun.“ Denn wenn sie sich etwas vorgenommen hat, dann setzt Marion Pleie alles daran, ihren Traum Realität werden zu lassen. „Geschenke gibt es nur selten. Da ist schon jeder selbst gefordert“, fasst sie ihre Erfahrung in Worte. „Und wenn’s dann tatsächlich klappt, wenn man etwas aus eigener Kraft geschafft hat, dann kann man sogar ein bisschen stolz auf sich sein“, sagt sie.

PS und BWL
Und sie hat’s geschafft: Mit der Möglichkeit, bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Warendorf als Nachwuchsführungskraft ein zweijähriges Traineeprogramm durchlaufen zu können, ist sie schon an ihrem zweiten beruflichen Etappenziel angekommen. „Eine Tätigkeit an der FN, das war mein absoluter Traum“, sagt sie. Für ihren Traum hat sie allerdings hart gearbeitet. „Pferde waren und sind mein Hobby, also hatte ich mir nach dem Abitur vorgenommen, auch beruflich irgend etwas mit Pferden zu machen“, erzählt Marion Pleie. Eine Ausbildung zur Pferdepflegerin? Den Gedanken verwarf sie schnell wieder. Ein Studium der Tiermedizin? Auch das schien ihr nicht der passende Weg zu sein.
„Pferde und Management“, ein im Jahr 2001 ganz neu eingerichteter Bachelorstudiengang am Van Hall Instituut im niederländischen Leeuwarden, bot dagegen genau das, was sie sich von einem qualifizierten Studium erhoffte: Pferdesport und betriebswirtschafliches Know-How in Kombination. In den Niederlanden studieren? Ins Ausland gehen und zuvor eine neue Sprache erlernen? „Wenn’s sein muss, mache ich genau das“, war Marion Pleies klare Entscheidung, denn das Ziel, einen Studiengang wählen zu können, der genau ihren Vorstellungen entsprach, ließ alle Hindernisse in den Hintergrund treten. Also meldete sie sich bei der Hochschule in Leuwarden zum Studium an, bekam in einer Studiengruppe von 25 Studenten einen Platz und gehörte zum ersten Jahrgang, der Studenten, die den Studiengang „Tiere und Management“ (Schwerpunkt: Pferde) belegten. „Gut, der vierwöchige Niederländisch-Sprachkurs, der als Pflichtveranstaltung dem Studium vorgeschaltet war, forderte uns deutschen Studenten schon einiges ab“, berichtet Marion Pleie im Rückblick. „Aber mit Ehrgeiz ist das alles zu schaffen“, fügt sie schnell hinzu.

Netzwerken
Denn der Studienalltag in den Niederlanden, so ihre Erfahrung, entschädigt für alles. „Wir hatten in unserer Studiengruppe ein sehr gutes Verhältnis untereinander und auch zu den Dozenten war der Kontakt höchst unkompliziert“, erzählt Marion Pleie. Aber, was in ihren Augen einen besonderen Stellenwert hat, war die stetige Nähe zur Praxis während des Studiums. „Die Dozenten haben uns Studenten von Anfang an den Blick in die Berufswelt geöffnet, einerseits durch die vielen Praxisbeispiele, aber auch durch Tipps, die sie uns mit auf den Weg gegeben haben.“ Ihr persönlich ist ein Wahlspruch ihrer Dozenten fest im Gedächtnis geblieben: „Ihr müsst aus der Hochschule immer wieder hinaus gehen, zu Kongressen, zu Vorträgen, zu Veranstaltungen und daran arbeiten, Euch ein Netzwerk aufzubauen.“

Chancen nutzen
War das „Netzwerken“ zunächst ein Buch mit sieben Siegeln, weiß Marion Pleie inzwischen die Bedeutung dieser immer wieder in ihr Aufgabenbuch geschriebenen Lehre zu schätzen. „Es ist wenig erfolgversprechend darauf zu warten, dass jemand an Deine Tür klopft und Dir den Traumjob anbietet. Am besten ist, jede Möglichkeit zu nutzen, um sich in der Branche, in der man Fuß fassen möchte, bekannt zu machen und zu zeigen, was man kann“, sagt sie aus eigener Netzwerk-Erfahrung. Marion Pleies große Chance waren die im Studienverlaufsplan vorgesehenen Praktika. „Ich habe mich für ein Praktikum bei der FN in Warendorf beworben und sogar die Möglichkeit erhalten, beide vorgesehenen Praktika dort zu absolvieren“, erzählt sie. Insgesamt fast zehn Monate lang arbeitete Marion Pleie als Praktikantin in den unterschiedlichsten Abteilung der Reiterlichen Vereinigung. Ein Praktikum mit mehr Inhalten als Kaffeekochen und Kopieren? „Auf jeden Fall“, bestätigt sie, „ganz egal ob in der Pressestelle, im Organisationsbüro oder in der Mitgliederverwaltung, überall konnte ich eigene Aufgaben übernehmen.“

Und offensichtlich hat die junge Pferdemanagement-Praktikantin von der niederländischen Hochschule auch bei den Verantwortlichen den besten Eindruck hinterlassen. „Als ich meine Diplomarbeit schrieb über die Reiterei im Wandel der Zeit, da erreichte mich ein Anruf aus Warendorf mit dem Angebot, schon wenig später in das zweijährige Traineeprogramm der FN einzusteigen“, erinnert sich Marion Pleie noch gut. „Da musste ich mich mit der Fertigstellung der Arbeit noch richtig ins Zeug legen, um sie eher abzugeben als zunächst vorgesehen.“ Aber den Einstellungstermin für die neuen Trainees an der FN durfte sie auf keinen Fall verpassen. „Hier zu arbeiten, das war mein absoluter Traum“, sagt Marion Pleie. Und er ist es noch. Seit einem Jahr arbeitet sie als Nachwuchsführungskraft (NFK) im Servicebereich der FN. „Ich habe zwar durchaus vieles am Schreibtisch zu erledigen, aber immer hat meine Tätigkeit mit Pferden zu tun“, beschreibt sie ihren Arbeitsalltag. „Derzeit sind wir mit der Entwicklung einer eigenen FNService-Card beschäftigt. Diese Projektarbeit macht mir besonders viel Spaß.“ 

Was kommt nach dem Ende der Traineezeit im nächsten Jahr? Daran will Marion Pleie jetzt noch nicht denken, auch wenn ihr hin und wieder doch die Leitsprüche ihrer Dozenten wieder einfallen: „Netzwerken und viele Kontakte knüpfen.“ Das ist es auch, was sie anderen Hochschulabsolventen als Tipp mit auf den Weg geben kann: „Immer am Karriereplan basteln, Kontakte knüpfen, sich von Hindernissen nicht aufhalten lassen und die Leinen nicht aus der Hand geben, bis das gesteckte Ziel erreicht ist. Mit ein wenig Geduld und ganz viel Einsatz ist alles zu schaffen.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/absolventeninfo/pferde_und_management_mit_ps_zur_nfk_53.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/absolventeninfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>Marlies Grüter</author>
		<magazin>absolventeninfo</magazin>
		<guid>53</guid>
		<pubdate>2007-08-22 14:14:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zwei Gleise Richtung Zukunft</title>
		<description><![CDATA[Intensives Studium und umfangreiche praktische Erfahrungen kennzeichnen den Weg, der Sebastian Kühn den gelungenen Berufseinstieg als Designer ermöglicht hat.
„Mein absoluter Traum?“ Da muss Sebastian Kühn nur kurz überlegen. „Mein Traum ist eine eigene Agentur für Design“, sagt der 26-Jährige bestimmt. „Und eines Tages wird mein Traum Wirklichkeit, das weiß ich genau“, ist er fest überzeugt. Dass der Weg bis dahin möglicherweise noch ein langer sein wird, das stört den frisch gebackenen Designer nicht. Ganz im Gegenteil: Offenheit für die Dinge, die ihm jetzt begegnen, die Bereitschaft, immer mindestens 100 Prozent für die Sache zu geben, die aktuell seine Aufmerksamkeit erfordert und die Zuversicht, dass ihn sein Berufsweg ans Ziel führen wird, lassen ihn vertrauensvoll in die Zukunft blicken. Aber Leichtigkeit allein reicht nicht aus, um im Beruf erfolgreich zu sein, das weiß auch Sebastian Kühn. Was ihn stärkt, ist sein Grundkapital: Eine qualifizierte Ausbildung, die genau seinen Neigungen entspricht.]]></description>
		<text><![CDATA[Schon während der Schulzeit zeigte es sich, dass seine Stärken im künstlerisch-kreativen Bereich lagen. „Meine damalige Kunstlehrerin, die mich auch im Abitur begleitete, riet mir zu einer Ausbildung an der bekannten Akademie für bildende Kunst in Enschede“, erzählt Kühn. Und so richtete er nach dem Zivildienst in einer Werkstatt für Menschen mit schweren Behinderungen den Blick über die Landesgrenze nach Holland, um sein Kunststudium in Enschede in Angriff zu nehmen. Im Anschluss an das Grundstudium, das vertiefte Einblicke in die Bereiche Malerei, Bildhauerei und Fotografie beinhaltete, wählte Sebastian Kühn für sich den Studienschwerpunkt „Visuelle Kommunikation“. Denn Werbung und Design, so seine Überzeugung, „das war genau mein Ding“.

Der Studienverlauf bestätigte seine Einschätzung und insbesondere die Praxiseinheiten sind es, die ihn auch nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums noch schwärmen lassen. „Mit einer kleinen Studentengruppe haben wir eine Ausstellung für das bekannte Tropenmuseum in Amsterdam geplant und umgesetzt“, berichtet Kühn. Dass dabei in der „heißen Phase“ des Projekts die Nächte immer kürzer wurden, gehört zu seinem Erfahrungsschatz, den er nicht mehr missen möchte, genau wie die Feier des Erfolgs bei der großen Ausstellungseröffnung. Auch die Praktikumseinheit „Film“ war aus der Sicht von Sebastian Kühn ein voller Erfolg. Sein Animationsfilm war nominiert für die ersten Plätze beim Filmfestival in Amsterdam. Gesonderte Praktika waren im Verlauf des Studiums neben den aufwändigen Projektphasen allerdings nicht vorgesehen. Also zog Sebastian Kühn auf eigene Faust los, um außerhalb der Hochschule noch mehr praktische Erfahrungen zu sammeln und fand einen Praktikumsplatz in einer renommierten Werbeagentur. Dass es für die zehnwöchige Praktikantenzeit keine finanzielle Entschädigung gab, im Gegenteil, zudem nicht unerhebliche Fahrtkosten selbst getragen werden mussten, das nahm der Kunststudent gerne in Kauf. „Ich habe mich mächtig angestrengt in der Praktikantenzeit, um möglichst viel für mich persönlich mitzunehmen. Die praktische Erfahrung war ein Gegenwert, der kaum mit Geld aufzuwiegen ist“, urteilt er in der Rückschau. Studium und Praxis: Zwei Gleise auf dem Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Dass das Praktikum dann sogar für Sebastian Kühn die Tür zum Berufseinstieg öffnen würde, war allerdings nicht vorauszusehen. Zufall? 
